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Die Staatskanzlei Potsdam hat am Donnerstag einen Fund von alten Goldmünzen vorgestellt.
In den acht Goldmünzen sind fast alle Kaiser des 5. und 6. Jahrhunderts aus Konstantinopel und Rom eingeprägt. Die Goldstücke waren bei gezielten Grabungen bei Biesenbrow in der Nähe von Angermünde entdeckt worden.
Landesarchäologe Schopper sagte, die teils einmaligen Stücke lieferten neue Interpretationsansätze für die Brandenburger Geschichte im 6. Jahrhundert. Vor allem der Fundort sei bemerkenswert, weil die Gegend damals fast unbewohnt gewesen sei, hieß es. Möglicherweise hätten Flüchtlinge aus Thüringen den Schatz dort um 550 versteckt.
Die Münzen sollen später im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg an der Havel ausgestellt werden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_01/uckermaerker_goldmuenzenfund.html