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Das Land Brandenburg will seine Kulturförderung neu ausrichten. Das hat Kulturministerin Sabine Kunst (parteilos) am Donnerstagvormittag bei der Vorstellung ihrer kulturpolitischen Leitlinien angekündigt. Bisher gebe es zu wenige Gestaltungsmöglichkeiten, so Kunst. Man brauche mehr Spielraum für innovative neue Projekte.
Mehr Geld wird dafür aber nicht zur Verfügung gestellt. Die Ministerin will stattdessen die bislang jährlich 92 Millionen Euro umschichten.
Ein Großteil des Etats ist von vornherein unter anderem für die Orchester in Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel sowie die Theater fest eingeplant. Gespart werden soll künftig unter anderem durch Fusionen und eine verstärkte Zusammenarbeit von Kultureinrichtungen. Fest steht bei den Überlegungen jedoch bereits, dass das Staatstheater Cottbus in jedem Fall mit seinen drei Sparten Schauspiel, Oper und Konzert erhalten bleibt.
Bis zum Sommer will Kunst mit den Beteiligten eine Strategie für die neue Kulturförderung erarbeiten. Ab dem kommenden Jahr sollen die neuen Leitlinien umgesetzt werden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_02/brandenburg_richtet.html