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Die Innenstadt von Forst (dpa-Archivbild)

Zumindest formal erlosch die Ehrenbürgerschaft Hitlers in Forst schon 1945.

Verwaltung/Kommune

Forst erkennt Hitler Ehrenbürgerschaft ab

Mehr als 64 Jahre nach Kriegsende hat die Stadt Forst (Spree-Neiße) Adolf Hitler die Ehrenbürgerschaft aberkannt.

Die Stadtverordneten stimmten am Donnerstagabend einstimmig dafür, wie ein Sprecher mitteilte. "Dies ist ein symbolisches Signal und moralisch geboten." Formal-juristisch erlischt die Ehrenbürgerschaft mit dem Tod des Geehrten.

Der Anstoß für die Abstimmung der Stadtverordneten kam von einem Bürger, der im Stadtarchiv auf die Ernennung Hitlers im März 1933 gestoßen war. Auch die Ehrenbürgerschaft für den einstigen NSDAP-Gauleiter Wilhelm Kube wurde am Donnerstag widerrufen.
 
Nach Angaben des Städtebundes gibt es keine Übersicht, wie viele märkische Städte noch Hitler formell als Ehrenbürger führen.

Stand vom 24.09.2009

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 24.09.2009 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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