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Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren, Schulzendorf und Eichwalde zogen vor das Bundesverwaltungsgericht.
Vier Umlandgemeinden des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld (Dahme-Spreewald) haben am Donnerstag Klage gegen die umstrittene Nachtflugregelung eingereicht.
An dem Gang vor das Bundesverwaltungsgericht sind Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren, Schulzendorf und Eichwalde beteiligt. Sie wenden sich dagegen, dass in den Randzeiten zwischen 22 Uhr und Mitternacht sowie zwischen 5 und 6 Uhr bis zu 103 Starts und Landungen erlaubt sein sollen.
Der Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow, Ortwin Beier, sagte der rbb-Welle Antenne Brandenburg, die Landesregierung in Potsdam habe bisher in ihren Gutachten nicht nachgewiesen, dass so viele Nachtflüge notwendig seien. Dies werde man bei der Klage in Leipzig dokumentieren.
Das Bundesverwaltungsgericht hatte im März 2006 dem Ausbau des Flughafens zugestimmt, allerdings die Nachtflugregelung für rechtswidrig erklärt. Dadurch war das Land Brandenburg gezwungen, einen ergänzenden Planfeststellungsbeschluss vorzulegen.
Stand vom 19.11.2009
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 19.11.2009 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
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