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Die Berliner Luftfahrtbehörde hat grünes Licht für zusätzliche Nachtflüge am Airport Tegel gegeben. Als Konsequenz aus der verschobenen BER-Eröffnung wurden für die Sommermonate mehrere Flüge zwischen 23.00 und 23.15 Uhr genehmigt. Das teilte die Senatsverkehrsverwaltung am Donnerstag mit.
Danach wird es im Juni rund sechs Flüge pro Woche nach 23.00 Uhr geben. In den Monaten Juli und August sollen es jeweils drei pro Woche sein. Zwischen Mitternacht und 6.00 Uhr morgens sollen den Angaben zufolge aber weiterhin keine Flugzeuge starten oder landen dürfen.
Mit ihrer Entscheidung folgt die Behörde den Empfehlungen der Fluglärm-Kommission, die am Dienstag getagt hatte. Wegen der geplatzten Eröffnung des neuen Großflughafens in Schönefeld müssen die am BER geplanten Zusatzflüge vorübergehend nach Tegel ausweichen. Dafür hatten die Airlines dort aber verlängerte Betriebszeiten angemahnt.
Die Ausnahmegenehmigung für die sogenannten Randzeiten sind allerdings an strenge Auflagen gebunden. So sind die Fluglinien etwa dazu verpflichtet, besonders leise Maschinen einzusetzen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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