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Alle fünf Verdächtigen wurden ermittelt.
Ein Polizist hat in der Nacht zu Sonntag in Berlin-Friedrichshain einen jugendlichen Angreifer angeschossen. Der 19-Jährige wurde am Bein verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Ein politisches Motiv für den Angriff schließt die Polizei aus.
Ein Polizeisprecher erklärte im rbb-Inforadio, der Beamte sei mit Kollegen in Zivil auf Streife gewesen, um Brandanschläge auf Autos zu verhindern. In einem Park sei der Polizist von fünf Personen angegriffen worden.
Daraufhin habe er seine Waffe gezogen und einen Warn- sowie einen gezielten Schuss abgegeben. Die Angreifer seien geflüchtet, vier von ihnen konnten später festgenommen werden. Ein fünfter Verdächtiger stellte sich im Laufe des Tages der Polizei.
Die Dienstwaffe des Polizisten fanden Beamte des Landeskriminalamtes, die das Gelände nach der Tat absuchten, in einem Laubhaufen wieder. Da bislang völlig unklar sei, warum es zu dem Angriff und den Schüssen kam, ermittle die Mordkommission gegen den Beamten, so der Sprecher.
Stand vom 06.12.2009
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 06.12.2009 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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