Kessler fährt am Oderdeich bei Oderaue eine winzige Seifenkiste; Quelle: rbb/Roland Albrecht

- Mit der Seifenkiste an der Oder (1)

Michael Kessler geht ja gerne mal an Grenzen - diesmal an die Oder, dem Grenzfluss zwischen Deutschland und Polen. Auf seiner 16. Expedition bewegt sich "Herr Keller" in einer winzigen, motorisierten Seifenkiste, die aber nicht nur in Sachen Bequemlichkeit eine Herausforderung ist. Michael Kessler folgt dem Lauf der Oder Richtung Norden bis zur Ostsee. Zielort ist Swinemünde auf Usedom.

Im ersten Teil dieser Expedition geht es 260 Kilometer weit, vom kleinen Örtchen Ratzdorf/Neißemünde, in dem die Oder erstmals Deutschland erreicht, über Eisenhüttenstadt, Frankfurt/Oder, Küstrin, Hohenwutzen, und Schwedt - bis nach Penkun.

Die Bevölkerung der einstigen Metropolen Eisenhüttenstadt, Frankfurt/Oder und Schwedt schrumpft. Doch wo Platz ist entsteht auch Raum für Neues: Viele Menschen kommen zurück um Dinge zu erhalten, zu restaurieren, zu bewahren oder um neue Ideen und Konzepte umzusetzen.

Michael Kessler trifft auf Menschen, die alte, längst aufgegebene Häuser wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Menschen, die in alten Gutshöfen an neuen Kulturformen arbeiten, auf Aussteiger und auf Neubürger. Und auch Alteingesessene laden Michael Kessler herzlich ein: in ihr Zuhause, auf ihre Schaukel oder in ihren Lieblings-Dönerladen.

Im kleinen Örtchen Schönfeld bei Penkun wird’s brenzlig für Michael Kessler. Mitten ins Erntedankfest mit Polonäse, Party und Plätzchen platzt ein Feueralarm. Auf Helene Fischers "Atemlos" folgt die Freiwillige Feuerwehr mit Atemschutz. Zum Glück ist das kleine Feuer schnell gelöscht.

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