Die Sendung im Detail

Reaktionen

Auf den KLARTEXT-Beitrag vom 13.02.2013 zu Asbest in Berliner Wohnungen

Michael Müller (Quelle: rbb)

Im Parlament 21.02.2013 - Asbest in Wohnungen, was macht der Senat?

Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) wird im Abgeordnetenhaus zu Asbest in Berliner Wohnungen gefragt. 

Klartext im Rückblick

Demographischer Wandel

Geburtenrückgang, Überalterung, "aussterbende Regionen": Der Demographische Wandel findet nicht in ferner Zukunft statt, sondern schon heute - auch in Berlin und Brandenburg.

Bewohner vor dem Heim, Quelle: rbb

Vier Wochen Asyl - Ein Selbstversuch

Für vier Wochen zieht ein Autorenteam des rbb in ein Asylbewerberheim – irgendwo in Deutschland. Die Reporter leben unter den gleichen Bedingungen wie die Asylbewerber.

KLARTEXT Archiv

  • Kinder mit Erzieherin, Bild: rbb

    Klamme Kommunen – Sparen bei den Schwächsten

    Auch wer gleichzeitig blind, taub und geistig behindert ist, hat das Recht auf Unterricht und Entwicklung. Schwer mehrfach behinderte Kinder brauchen dafür die individuelle Unterstützung eines Einzelfallhelfers. Doch klamme Kommunen wittern hier offenbar Sparpotential – bei den Schwächsten der Gesellschaft.

    Gartenzwerg, Bild: rbb

    Demokratie schwer gemacht? Bürgerentscheid zur Kolonie Oeynhausen

    Auf dem Gelände einer Wilmersdorfer Kleingartenkolonie will ein Investor Wohnungen bauen. Die Schrebergärtner wehren sich, erreichen einen Bürgerentscheid. Der Bezirk warnt: Wird nicht gebaut, drohen millionenschwere Entschädigungen an den Investor. Panikmache? Welche Rolle spielt der Bezirk?

    Gewässer, Bild: rbb

    Wildau Wildwest? Von Biotopen, die es nur auf dem Papier gibt

    Wildau hat eine schöne Feuchtwiese. Die sollte noch schöner werden: mit großen Freiwasserflächen für Vögel und einem renovierten Grabensystem, alles gefördert mit EU-Mitteln. Längst gelten die Bauarbeiten als abgeschlossen – doch vieles existiert bis heute nur auf dem Papier.

    Minijobber, Bild: rbb

    450 Euro im Monat ohne Abzüge – Minijob wird zur beruflichen Sackgasse

    Sie sollten ein Sprungbrett sein, den Weg in eine Vollzeitstelle ebnen. Inzwischen ist klar: Minijobs sind vor allem für Frauen und Ältere eine Sackgasse – nachweislich sinken die Karrierechancen. Gewerkschaften und Wissenschaftler fordern die Abschaffung – doch davon will man im SPD-geführten Ministerium weiterhin nichts wissen.

  • Berliner Polizei, Quelle: rbb

    Berliner Polizei - Nachwuchssorgen und schlechte Ausstattung

    Immer weniger junge Berliner wollen zur Polizei: Zu schlecht erscheinen Karrierechancen, dazu kommen hohe Belastungen durch eine dünne Personaldecke und Gehälter, die erheblich unter dem Bundesdurchschnitt liegen. Schon jetzt zeigt die Statistik einen leichten Anstieg der Kriminalität - für die Gewerkschaft Ergebnis des schlechten Zustands der Polizei. Ist das nur das übliche gewerkschaftliche Klagelied - oder wird die innere Sicherheit Berlins auf dem Altar der Sparpolitik geopfert?

    Kind, Quelle: rbb

    Keine Inklusion am Nachmittag? Hort-Kinder in Brandenburg

    Robby und Daniel haben das Down-Syndrom. Vormittags gehen sie in eine ganz normale Schule - das nennt man Inklusion. Doch nach Schulschluss ist auch Schluss mit der Inklusion: Wollen behinderte Kinder in den Hort, müssen die Eltern mehrere Hundert Euro zahlen oder komplizierte Sonderverträge austüfteln.

    Bulgaren, Quelle: rbb

    "Wer betrügt, fliegt raus" - Bulgaren in Berlin

    "Betrüger aus Rumänien und Bulgarien unterwandern den deutschen Sozialstaat" – so oder ähnlich lauten dieser Tage viele Schlagzeilen. Doch wer betrügt hier wen? Eine Reportage über Bulgaren auf dem "Berliner Arbeiterstrich"

  • Hund im Tierheim, Quelle: rbb

    Tierquälerei im Tierheim Kremmen?

    Das Tierheim Kremmen präsentiert sich als Rettungsanker für Tiere. Insbesondere Hunden soll hier geholfen werden. Doch Tierärzte, ehemalige Mitarbeiter und Vertragspartner erzählen eine ganz andere Geschichte. Die Behörden sind informiert, doch der Betrieb läuft weiter, denn der Betreiber bestreitet alle Vorwürfe.

    Euro-Münzen, Quelle: rbb

    Kirchensteuer für Gottlose

    So mancher ehemalige DDR-Bürger, der schon vor dem Mauerfall seinen Austritt aus der Kirche erklärt hat, soll heute plötzlich Kirchensteuer nachzahlen. Denn – so erfahren die vermeintlichen Steuersünder erst jetzt - ihr Austritt sei gar nicht gültig gewesen. Eine fragwürdige Praxis, von der sich die evangelische Kirche wohl zusätzliche Einnahmen verspricht.

    Vivantes, Quelle: rbb

    Umstrittener Immobiliendeal

    Die landeseigene Vivantes GmbH verkauft eine Immobilie für 2,5 Millionen Euro. Bekommen hat sie sie vom Land Berlin für 1 DM. Und rund 40 psychisch kranke Menschen, die in diesem Haus ihre letzte Zuflucht gefunden haben,  sollen raus. Die zuständigen Senatoren könnten den fragwürdigen Verkauf stoppen – wenn sie wollten.

    Sorben, Quelle: rbb

    Extrawurst oder Minderheitenschutz?

    In Brandenburg könnte sich das "angestammte Siedlungsgebiet" der Sorben bald verdoppeln.  Dort, wo Sorben leben, haben sie besondere Rechte. Vielleicht auch bald in Senftenberg. Doch die Stadt will das verhindern.

  • Bild: Baby, Quelle: rbb

    Unerfüllter Kinderwunsch - letzter Ausweg Eizellentourismus?

    Die Zahl der Frauen, die mit über 40 noch Kinder bekommen wollen, wächst in Deutschland. Doch die Fruchtbarkeit nimmt mit dem Alter drastisch ab, viele Frauen können gar keine Kinder mehr bekommen. Eizellenspenden böten eine Lösung – medizinisch unproblematisch, jedoch nach deutschem Recht seit 24 Jahren verboten. Und so setzt eine Art "Befruchtungstourismus" ins Ausland ein. Die Politik scheint daran nichts ändern zu wollen, doch ist dieses Verbot noch zeitgemäß?

    Bild: Berlins historische Mitte, Quelle: rbb

    Debatte: Wie weiter mit Berlins historischer Mitte?

    Berlins historische Mitte zwischen Schlossneubau und Fernsehturm wirkt eher öde. Auf dem Platz vor dem Roten Rathaus regiert der Beton. Seit einiger Zeit nun geistert eine Debatte darüber durch Berlin, wie man das urban-pulsierende Leben, das hier einst herrschte, wieder auferstehen lassen könnte. Doch Bewahrer der DDR-Ästhetik formieren sich: sie wollen den Platz zwar verschönern, doch im Wesentlichen so lassen wie er ist. Senatsbauverwaltung und Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, beide SPD-dominiert, tendieren ebenfalls eher zum Status quo, doch nun mehren sich Stimmen von Parteifreunden, die sich eine Re-Urbanisierung der "Altstadt" wünschen.

    Bild: Roma, Quelle: rbb

    Zuwanderungsdebatte: Wie die Politik die Ängste vor Rumänen und Bulgaren schürt

    Die CSU hat für viel Aufregung gesorgt mit ihrem Schreckenszenario eines Massenansturms südosteuropäischer Armutsmigranten. In Berlin leben besonders im Bezirk Neukölln tausende Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien, oft in völlig überbelegten Wohnungen. Der Bezirk sagt, er sei nicht in der Lage, die Wohnsituation dieser Zuwanderer zu verbessern. Aber nutzen die Behörden dafür tatsächlich alle rechtlichen Möglichkeiten?

    Bild: Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke), Quelle: rbb

    Brandenburgs wunderliche Förderpolitik

    Ein amerikanisches Unternehmen kündigt an, in Brandenburg ein Pharmawerk zu bauen und damit Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür beantragt es beim brandenburgischen Wirtschaftsministerium eine Millionenförderung, die auch bewilligt wird. Doch nach der ersten Auszahlung von drei Millionen Euro zeigt die brandenburgische Investitionsbank (ILB) das Unternehmen wegen Betruges an und überweist ihm trotzdem einige Monate später erneut gut drei Millionen Euro. KLARTEXT fragt nach: Warum?