Die Sendung im Detail

Infografik

Gentrifizierung in Wedding (Quelle: rbb)

Wie funktioniert Gentrifizierung?

In vielen Berliner Bezirken ist sie längst vollzogen, die Gentrifizierung. Doch was genau bedeutet das für einen Stadtteil?

Klartext im Rückblick

Klartextlogo mit Schriftzug "Archiv" (Quelle: rbb)

Über den Tag hinaus

Unter der Rubrik 'Über den Tag hinaus' haben wir diejenigen KLARTEXT-Beiträge eingestellt, die zeitgeschichtliche Bedeutung erlangt haben. Sie berichten über Ereignisse oder Probleme, die auch noch Jahre oder Jahrzehnte nach der Erstausstrahlung von hohem öffentlichen Interesse sind.

Links: Mediziner leisten den hippokratischen Eid. Rechts: Eine junge Ärztin hat überarbeitet ihren Kopf auf den Tisch gelegt (Quelle: rbb/Kontraste; Collage: rbb)

Zwischen Profit und Moral - Assistenzärzte unter Druck

Viele junge Ärztinnen und Ärzte legen eine moderne Form des hippokratischen Eides ab. Doch im Klinikalltag fällt es ihnen schwer, dieser moralischen Verpflichtung gerecht zu werden. In einem interaktiven Webspecial von rbb online, KLARTEXT und dem ARD-Politikmagazin Kontraste berichten vier Assistenzärzte aus Berlin und Brandenburg offen über Missstände und Risiken für Patienten. Experten und Politiker geben Antworten: Woher kommt der Druck? Was muss geändert werden? Eine Recherche von Ursel Sieber, Robin Avram und Friederike Schröter

KLARTEXT Archiv

  • Zweifelhafte Dolmetscher am LAGeSo

    Erst kürzlich nahm die Berliner Polizei bei einer Großrazzia mehrere Mitglieder arabischer Großfamilien fest. Innensenator Henkel lobt den Schlag gegen die "Unterwelt". Jetzt hat  "KLARTEXT" herausgefunden: Berlin beschäftigte selbst Clan-Mitglieder - im Landesamt für Gesundheit und Soziales

    Ratlos in Kreuzberg - Misstrauen und Angst im Kiez

    Traditionell gibt man sich ausländerfreundlich rund um den Chamissoplatz in Kreuzberg. Doch seit etwa einem Jahr geht hier der Klau um. Der Verdacht: Eine Gruppe von mehreren Roma-Familien sei verantwortlich. Der Kiez-Frieden ist dahin.

    Ungeklärte Geschichte - Treuenbrietzen und die Massaker

    Mehr als 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wird dieser Tage in Treuenbrietzen der Opfer gleich mehrerer Massenerschießungen gedacht. Das war nicht immer so. Der Ort brauchte lange, um mit der Aufarbeitung zu beginnen. Eines aber bleibt ungeklärt: Niemand kann sagen, warum hier hunderte Menschen getötet wurden.

    Alles Chefsache, oder was? - Michael Müller und die SPD

    Mehr Macht für den SPD-Spitzenkandidaten und eine bessere Position bei den Koalitionsverhandlungen - es gibt sicherlich Gründe, warum der Regierende Bürgermeister Michael Müller den Landesvorsitz seiner Partei zurückhaben will. Doch wie findet man das im Rest der Partei? Klartext testet die Stimmung kurz vor dem Landesparteitag.

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    KLARTEXT vom 13.04.2016

    +++ Problemviertel in der Hauptstadt: Gefahr für den sozialen Frieden? +++ Beatrix von Storch: Angstmachen als Methode? +++ Schulneubau in Berlin: Auf ewig im Schneckentempo? +++ Nachgeschaut: Wie steht´s um die Integration von Flüchtlingen auf dem Land? +++

    Problemviertel in der Hauptstadt - Gefahr für den sozialen Frieden?

    Der Brüsseler Stadtteil Molenbeek gilt dieser Tage als Horrorbeispiel einer Parallelgesellschaft, in der Kriminalität und politisch-religiöse Radikalisierung relativ ungehindert gedeihen können. Berlin ist nicht Brüssel, doch der Bericht zur sozialen Stadtentwicklung zeigt, dass auch hier die Abspaltung ganzer Viertel drohen könnte. Ein Beispiel: die "Weiße Siedlung" im Bezirk Neukölln.

    Beatrix von Storch - Angstmachen als Methode?

    Laute Töne sind bei ihr an der Tagesordnung: Beatrix von Storch skizziert den deutschen Bürger gern mal als unfrei und übersexualisiert. Die Pfändung ihres Kontos verkauft sie als politisches Statement gegen die öffentlich-rechtlichen Medien. Und im Kampf gegen Flüchtlinge schreckt sie nicht davor zurück, notfalls auch Waffengebrauch gegen Kinder zu fordern. Wer ist die Frau, die für die Berliner AfD ins Rennen geht?

    Schulneubau in Berlin - Auf ewig im Schneckentempo?

    Viele Berliner Schulen platzen aus allen Nähten. Neue Schulen müssten eigentlich schnell gebaut werden, um alle Kinder unterzubringen. Doch von der Planung eines Schulneubaus bis zur Fertigstellung vergehen in Berlin 7 bis 8 Jahre, weil viel zu viele Behörden auf Bezirks- und Landesebene mit entscheiden müssen. Anderswo geht es viel schneller: Zum Beispiel in Hamburg - ein Vorbild auch für Berlin?

    Nachgeschaut - Wie steht´s um die Integration von Flüchtlingen auf dem Land?

    Krabbelgruppe für Flüchtlings- und andere Kinder, Deutschlern-Paten und gemeinsame Arbeit an Kulturprojekten: In Brandenburg bemühen sich Einwohner gezielt um die Integration von Flüchtlingen. Und die wollen bleiben wo sie sind - zum Beispiel in der Prignitz, einer der bevölkerungsärmsten Regionen Deutschlands. Win-Win für Alle? Ein Beispiel: die Gemeinde im Amt Plattenburg.

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    KLARTEXT vom 30.03.2016 22:15

    +++ 10 Jahre Brandbrief: Die Rütli-Lektion - wer hat was gelernt? +++ Volksentescheid in Berlin: Bald "grüne Welle" für Radfahrer? +++ Mut zur Wahrheit: Dubiose Geschäftemacher in der AfD +++ Arme gegen Arme? - Sozialneid unter den Ärmsten +++ 

    Blaulicht vor der Mozartschule, Quelle: rbb

    Wer hat was gelernt? - 10 Jahre Brandbrief: Die Rütli-Lektion

    Exakt vor zehn Jahren baten die Lehrer der Rütli-Schule um die Auflösung ihrer Schule - zu viel Gewalt und Aggression schienen den Unterricht unmöglich zu machen. Doch ein kluges pädagogisches Konzept hat die Schule befriedet. Wenige Kilometer entfernt leidet die Wolfgang-Amadeus-Mozart-Schule heute unter ähnlich schlimmen Bedingungen. Hat Berlins Schulpolitik nichts gelernt?

    Grafik: Volksentscheid Fahrrad, Quelle: rbb

    Volksentscheid in Berlin - Bald "Grüne Welle" für Radfahrer?

    Radwege aus den 80er Jahren, viel zu schmale Fahrradspuren, gefährliche Kreuzungen. Der Radverkehr in Berlin wächst seit Jahren heftig - gleichzeitig reagieren Verkehrspolitiker viel zu langsam. Doch muss denn wirklich erst mit einem Volksentscheid gedroht werden, damit Berlin die Radfahrer ernst nimmt? 

    Grafik: AfD, Quelle: rbb

    Dubiose Geschäftemacher in der AfD - Mut zur Wahrheit

    Nach den Ereignissen am Silvester-Abend in Köln hat die AfD Brandenburg damit begonnen, eine eigene Frauenbewegung aufzubauen. An vorderster Front arbeitet eine brandenburgische Unternehmerin. Sie fordert zum Beispiel, die mutmaßlich kriminelle Vergangenheit von Asylbewerbern öffentlich zu machen. KLARTEXT hat ehemalige Geschäftspartner der AfD-Front-Frau getroffen: Die fordern hingegen, die dubiose Vergangenheit der Unternehmerin öffentlich zu machen. 

    Warteschlange vor Suppenküche, Quelle: rbb

    Sozialneid unter den Ärmsten - Arme gegen Arme?

    "Die Flüchtlinge kriegen fast alles, für uns Deutsche macht ihr nichts" - dieses Gefühl ist seit ein paar Monaten besonders bei hilfebedürftigen Deutschen verbreitet. Und genau da knüpfen fragwürdige rechte Initiativen an und versuchen diese Ängste für ihre Zwecke zu nutzen. KLARTEXT schaute nach: Werden Lebensmittel und Spenden für "deutsche" Bedürftige tatsächlich knapper? Es ist mehr als genug für alle da - sagen jedenfalls Betreiber caritativer Organisationen.

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    KLARTEXT vom 16.03.2016

    +++ Alt und vergessen in Berlin +++ Dauerkrank und nicht zu vertreten +++ Streit um Zukunft der Stasiunterlagen-Behörde +++ Können Flüchtlinge den Fachkräftemangel in Deutschland beheben? +++

    Akte in der Stasiunterlagenbehörde, Quelle: rbb

    Wohin mit den Akten? - Streit um Zukunft der Stasiunterlagen-Behörde

    Sie war die erste Institution weltweit, in der sich Bürger informieren konnten, wie sie vom Geheimdienst überwacht wurden. Delegationen aus ehemaligen Diktaturen wie Südafrika, Chile oder auch Polen und Tunesien kamen nach Berlin, um sich über die Arbeit der Stasi-Unterlagenbehörde zu informieren. Doch über 25 Jahre nach dem Mauerfall stellt sich die Frage: Braucht man dafür noch eine eigene Behörde mit über 1600 Mitarbeitern oder können Archive zukünftig für Information und Aufklärung sorgen?

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    KLARTEXT vom 02.03.2016

    +++ Traum und Wirklichkeit - Warum Berlins Behörden noch immer auf die digitale Revolution warten +++ Personal im Überfluss: Wundersames aus der Berliner Verwaltung +++ Marode Schießstände und die Folgen +++ Krach im Wohngebiet: Landkreis trickst Gerichtsurteil aus +++

    Traum und Wirklichkeit - Warum Berlins Behörden noch immer auf die digitale Revolution warten

    Die Wartezeiten bei den Berliner Bürgerämtern sind berüchtigt. Schade, dass man gerade hier seine Anträge nicht online stellten kann. Leider werden die Akten noch immer so geführt wie im vergangenen Jahrhundert. Dabei hatte die Koalition eigentlich längst viel weiter sein wollen mit der Einführung der sogenannten E-Akte. Warum hat das digitale Zeitalter noch immer nicht Einzug gehalten in der Berliner Verwaltung?

    Personal im Überfluss - Wundersames aus der Berliner Verwaltung

    Berlin, Hauptstadt des Verwaltungschaos. Bürger-, Gesundheits-, Ordnungsämter: an allen Enden fehlt das Personal. Doch an einer Stelle gibt es so viele Mitarbeiter wie nie zuvor: bei der sogenannten Parkraumbewirtschaftung. Kein Wunder: die Mitarbeiter verteilen den ganzen Tag lang Knöllchen an Falschparker - und bescheren Berlin so Millioneneinnahmen.

    Marode Schießstände und die Folgen

    Nachdem Klartext im vergangenen Oktober aufgedeckt hatte, dass Gutachten über eine mögliche Gesundheitsgefährdung von Polizisten durch marode Schießstände offenbar seit Jahren in Schubladen schlummern, brodelt es allerorten. Innensenator Frank Henkel und Polizeipräsident Klaus Kandt haben daraufhin eine umfangreiche Untersuchung eingeleitet. Jetzt liegt Klartext exklusiv ein Zwischenergebnis vor.

    Krach im Wohngebiet - Landkreis trickst Gerichtsurteil aus

    LKW-Lärm vor der Haustür und das auch nachts: Anwohner einer brandenburgischen Gemeinde kämpfen gegen ein Unternehmen, das LKW-Container vermietet und verkauft. Sie ziehen mit ihrer Beschwerde bis zum Oberverwaltungsgericht und gewinnen. Doch der verantwortliche Landkreis setzt die Entscheidung offenbar nicht um, scheint den Standort unbedingt halten zu wollen.

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    KLARTEXT vom 10.02.2016

    +++ Zu milde Strafen für "PS-Terroristen"? +++ Flüchtlingskrise? Keine Krise für Vermieter +++ Russland-Deutsche in Berlin: Eine Welt für sich? +++ Unverhältnismäßig? Kopfschuss bei Polizeieinsatz in Brandenburg +++ Krach auf der Schloss-Baustelle: Droht das nächste Berliner Bau-Desaster? +++

    Zu milde Strafen für "PS-Terroristen"?

    Ein LKW-Fahrer tötet beim Abbiegen einen Radfahrer und kommt mit einer Geldstrafe davon. "PS-Terroristen" veranstalten ungerührt illegale Autorennen auf dem Kurfürstendamm und nehmen dabei offenbar den Tod anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf. Können Autofahrer hierzulande generell auf zu milde Urteile setzen?

    Flüchtlingskrise? - Keine Krise für Vermieter

    Mietpreisbremse? Aber gern - für all die "dummen" Wohnungseigentümer, die sich an Recht und Gesetz halten. Zehnfach erhöhte Mieten hingegen ergaunern Wohnungsinhaber, die aus der Not der Kommunen, zehntausende Flüchtlinge unterbringen zu müssen, skrupellos Profit schlagen.

    Russland-Deutsche in Berlin - Eine Welt für sich?

    Sie sind eine der größten Gemeinschaften in der Hauptstadt. Bislang unauffällig. Der Fall Lisa hat sie jedoch in den Fokus gerückt. Ein Porträt über diejenigen Russlanddeutschen, denen der Rote Platz näher scheint als das Berliner Rote Rathaus.

    Unverhältnismäßig? - Kopfschuss bei Polizeieinsatz in Brandenburg

    War die spektakuläre Festnahme eines 37jährigen Mannes im August 2014 in Cottbus unverhältnismäßig? Immerhin wurde der mutmaßliche Betrüger dabei durch einen Kopfschuss von einem Polizisten lebensgefährlich verletzt und liegt bis heute im Koma. Doch die zuständige Staatsanwaltschaft Cottbus rechtfertigt diesen Einsatz heute immer noch.

    Krach auf der Schloss-Baustelle - Droht das nächste Berliner Bau-Desaster?

    Das Berliner Schloss mit dem Humboldtforum galt bislang als vorbildliches Bauprojekt. Alles im Kosten- und Zeitplan! Doch Klartext-Recherchen zeigen: Es könnte knapp werden. Dazu kommt: Kulturpolitiker fordern eine neue Diskussion über die Ausstellungsgestaltung. Droht der Vorzeigebau im Desaster zu enden - so ganz nach dem Beispiel anderer Berliner Bauvorhaben?

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    KLARTEXT vom 27.01.2016

    +++ Bebaut das Feld: Tempelhof als integrative Modellstadt? +++ Bedrängt und ausgegrenzt: Christliche Flüchtlinge in Asylunterkünften +++ Wahlen 2016: Das Schicksalsjahr der Berliner Politik +++ Berliner Polizei: Wenn der Hauptkommissar Streifendienst macht +++ Fahrradstraßen: Schikane für Autofahrer oder nötiges Umdenken?

    Bebaut das Feld - Tempelhof als integrative Modellstadt?

    "Bebaut das Feld!", sagt der ehemalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen und stellt sich damit gegen den Konsens von CDU und SPD, das Tempelhofer Feld nicht anzutasten - trotz drängender Fragen nach der Unterbringung von zigtausenden Flüchtlingen und vor allem deren Integration. Vertane Chancen - aus Angst vorm Wähler?

    Berliner Polizei - Wenn der Hauptkommissar Streifendienst macht

    Was vor drei Jahren von der Politik als Notlösung verkauft wurde, ist offensichtlich zum Dauerzustand geworden: Kriminalbeamte müssen Streife laufen als Objektschützer. Ihre eigentlichen Aufgaben im Landeskriminalamt oder in den Direktionswachen jedoch bleiben wohl liegen.

    Fahrradstraßen - Schikane für Autofahrer oder nötiges Umdenken?

    Friedrichshain-Kreuzberg ist Berlins grünster Bezirk - das soll man auch spüren und sehen. So beschloss die BVV gerade eine neue Fahrradstraße - mehr als drei Kilometer lang und parallel zur Frankfurter Allee. Dort gibt es zwar einen gut ausgebauten Radweg, dennoch soll die Fahrradstraße kommen. Das schmeckt so manchem Autofahrer natürlich gar nicht - heißt es doch bald in der Rigaer Straße nur noch: "Anwohner frei".