"Was ist das eigentlich: Tod?"

Der Opa stirbt. Das Kaninchen bewegt sich plötzlich nicht mehr. Jemand ist schwer krank. Das Thema Tod und Sterben ist keineswegs eines, das nur Erwachsene betrifft. Auch Kinder haben schon eigene Erfahrungen damit. Und sie trauen sich, die vermeintlich einfachen Fragen auch zu stellen:

Warum müssen Tiere und Menschen sterben? Wie ist das, wenn man tot ist? Und was kommt danach? Kinder sind neugierig, haben viele Fragen, eigene Antworten und dabei meist einen unverkrampften Blick auf das ansonsten oft mit Tabus belegte Thema.

Anlässlich der ARD-Themenwoche 2012 "Leben mit dem Tod" hat die ARD Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter und ihre Lehrerinnen und Lehrer dazu eingeladen, sich im Unterricht mt dem Thema Tod und Sterben zu beschäftigen und dazu ins Gespräch zu kommen. Das hier entstandene Angebot "Aktion Schulstunde – Was ist das eigentlich: Tod?" steht auch nach der Themenwoche für den Unterricht zur Verfügung.

Das pädagogische Angebot ist bewusst fächerübergreifend angelegt. Es soll dazu anregen, sich in der Klasse gemeinsam mit der Endlichkeit, dem Kreislauf des Lebens und dem, was bleibt, zu beschäftigen. Wir wollen zeigen, dass das Nachdenken über den Tod eine Frage an das Leben ist. Und dass Kinder beim Sprechen über den Tod nicht automatisch traurig werden müssen.

Wir freuen uns, wenn Sie unser Angebot nutzen und Interessantes für Ihren Unterricht entdecken.

Filme, Unterrichtsmaterialien, pädagogisches Begleitmaterial, Projektideen

Videostill: Knietzsche (Quelle: rbb)

Das Sterben: Was kommt, das geht ...

In diesem Themenbereich geht es vorwiegend um die naturwissenschaftlichen Grundlagen, die anschaulich machen, warum das Sterben zum Leben dazu gehört. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass der Tod für alle Lebewesen auf der Welt unvermeidlich ist und die Grundlage neuen Lebens bildet.
Videostill: Knietzsche (Quelle: rbb)

Der Tod: Die letzte Reise

Das Sterben, der Tod und die Trauer stehen im Mittelpunkt dieses Themenbereichs. Wann ist ein Mensch tot? Wie laufen Beerdigungen und Trauerzeremonien ab? Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich individuell mit Gefühlen, mit Trauer und Trost. Wann sind die Kinder traurig und was hilft ihnen, um wieder fröhlich zu werden? Darüber wird gemeinsam nachgedacht.
Videostill: Knietzsche (Quelle: rbb)

Das Danach: Schluss, aus und vorbei?

Was passiert eigentlich nach dem Tod? Niemand kann diese Frage wirklich beantworten, aber sie lässt die Menschheit seit Urzeiten nicht los. Jeder Mensch entwickelt seine eigenen Ideen. Welche Jenseitsvorstellungen haben die großen Weltreligionen? Wie behält man verstorbene Verwandte, Freunde und Bekannte in Erinnerung?

Informationen für Lehrer und Eltern

Galerie "Aktion Schulstunde"

Zettel am Lebensbaum in der Ausstellung "Erzähl mir was vom Tod" des Alice - Museum für Kinder im FEZ-Berlin

Projektarbeiten: Sehen, was Kinder gemacht und gedacht haben

Unter dem Motto "Zeigt, was ihr gemacht und gedacht habt!" waren Schulklassen dazu eingeladen, das Ergebnis ihrer Schulstunde einzusenden. Erreicht haben uns viele wunderbare, beeindruckende Arbeiten: Gemaltes, Collagen,Texte, Fotos und Filme. Daraus ist eine bunte Galerie entstanden, die das faszinierende Spektrum kindlicher Ideen, Vorstellungen und Hoffnungen zum Tod und Sterben aufzeigt und Anregungen für den eigenen
                                                  Unterricht gibt

Weitere Angebote der Aktion Schulstunde

Knietzsche und die Arbeit

Arbeit ist ein Teil unseres Lebens. Ohne sie kann eine Gesellschaft nicht existieren. Arbeit sichert materielle Existenz und kann Zufriedenheit schaffen. Der kleine Philosoph Knietzsche meint: "Arbeit ist das Salz des Lebens. Sie gibt dem Leben Geschmack."

Aber Arbeit  hat auch Schattenseiten. Dann, wenn Arbeit stresst und das Familienleben stark beeinflusst, wenn sie ungerecht verteilt ist oder wenn Ängste vor Arbeitslosigkeit überwiegen.

Der kleine Philosoph Knietzsche fragt sich in der "Aktion Schulstunde" anlässlich der ARD-Themenwoche "Zukunft der Arbeit" (30.  Oktober bis 5.  November 2016), ob und wie Arbeit glücklich macht und wie man seine eigenen Talente entdeckt. Dabei macht er sich so seine Gedanken darüber, warum einige Menschen sehr viel weniger verdienen als andere und was nun wichtiger ist: viel Geld zu verdienen oder eine sinnvolle Arbeit zu haben? _mehr

Knietzsche und die Toleranz

Jeder Mensch ist anders. Mit seinen besonderen Eigenschaften wie Eigenheiten. Das erlebt man in der Schule, der Familie, der Nachbarschaft. Aber wie kann das Miteinander gelingen, wenn wir ein ganz schön bunter Haufen sind? Vorurteile, Unverständnis, Streit – in solchen Situationen kann Toleranz Wunder wirken. Doch was gehört eigentlich alles zur Toleranz? Wie kann sie gelingen? Und wo hört sie auf?

Dem Wesen der Toleranz ist der kleine Philosoph Knietzsche mit vielen Materialien, Filmen und Projektideen auf der Spur. _mehr

Schulklassen aus ganz Deutschland diskutierten nicht nur über Toleranz, sondern setzten sich auch ganz praktisch mit diesem Thema auseinander. Die in ihrer Vielfalt und Kreativität beeindruckenden Ergebnisse der MitMach-Aktion "Wir sind TOLLerant!" sehen Sie hier: _zur Online-Galerie

Knietzsche und das Glück

Glück ist ein individuelles Gefühl. Und was einen glücklich macht, ändert sich im Laufe des Lebens. Was aber macht ein glückliches Leben aus? Kann man es lernen oder ein Talent dafür haben? Was gehört dazu? Glück ist mehr, als die Aneinanderreihung von Glücksmomenten. Finden Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern heraus, was das kleine, das große und das geteilte Glück ausmacht.

Viele Anregungen für Grundschule und Hort bietet das 2014 ebenfalls mit dem Bildungsmedienpreis Digita ausgezeichnete Angebot der Aktion Schulstunde "Zum Glück". _mehr

Eins ist sicher: Glück ist das einzige, was mehr wird, wenn man es teilt. Diese Erfahrung haben Schulklassen aus ganz Deutschland gemacht. _zur Online-Galerie