Berlinale aktuell

Interview

Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian © Berlinale
Berlinale

Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian im Gespräch - Kino ohne Komfortzone

Das neue Leitungsduo der Berlinale spricht mit Natascha Freundel über Kino als kollektive Kunst, über starke Frauen, Coming Out und queere Liebesgeschichten im Festivalprogramm, über den Eröffnungsfilm "My Salinger Year", über Berlin als Filmstadt und warum Berlin nicht Los Angeles ist, sondern "eine Stadt der anderen Engel".

Der Berlinale Podcast © rbbKultur

rbbKultur Der Berlinale Podcast

Ende Februar treffen sich Filmfans aus aller Welt und internationale Stars bei der 70. Berlinale. Elf Tage laufen hunderte Filme in den verschiedenen Sektionen. Von den Filmen im Wettbewerb spielen dieses Jahr mehrere in Berlin.

Jeden Tag geben wir Ihnen Einblick ins Geschehen, berichten von den Kinos, sprechen mit Berlinale-Gästen, liefern Tipps und Rezensionen der Wettbewerbsfilme und schildern persönliche Eindrücke vom roten Teppich.

70 Jahre Berlinale

1. Internationale Filmfestspiele Berlin: Eingang zur Waldbühne; © imago-images/Future Image
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Die erste Berlinale 1951 - 120 Kilometer Film

Der Vorhang zur ersten Berlinale hob sich am 06.06.1951. Die Stadt stand Kopf. Während die Ost-Berliner Presse den Filmen "nihilistische Leere und pathologische Exzesse" attestierte, erhofften sich die Berliner ein Rendezvous mit Prominenten.

Wolfgang Jacobsen über die Anfänge der Internationalen Filmfestspiele Berlin, die 1950 gegründet wurden.

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Archivbild: Fans der Berlinale-Gäste müssen von der Polizei zurückgehalten werden. (Bild: rbb)
rbb

Aufmerksamkeit ist den Stars gewiss - 70 Jahre Berlinale-Stars

Früher hießen sie Gene Kelly, Curd Jürgens oder Cary Grant. Heute George Clooney oder Catherine Deneuve.

Ein Blick in die Archive zeigt, wie sich die Berlinale-Stars in 70 Jahren verändert haben.

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Retrospektive

Rainer Rother © Gregor Baron
Gregor Baron

"Es gibt keine alten Filme, nur gute und schlechte..." - Rainer Rother im Gespräch

Rainer Rother hat die Liebe zur Filmkunst zum Beruf gemacht: als Leiter des Zeughaus-Kinos im Deutschen Historischen Museum und als künstlerischer Direktor der Stiftung Deutsche Kinemathek in Berlin. Er verantwortet die filmhistorische Retrospektive der Berlinale, die in diesem Jahr dem Hollywood-Regisseur King Vidor gewidmet ist.

"Billy The Kid" mit Wallace Beery, John Mack Brown, Kay Johnson, USA 1930, Regie: King Vidor; © imago-images/United Archives
imago-images/United Archives

Aus amerikanischen Träumen - Der Kinopionier King Vidor

Geboren 1894 – und damit so alt wie das Kino selbst – gehörte King Vidor zu den Pionieren Hollywoods. Zuerst Laufbursche und Assistent, wurde er bald Kameramann und Schauspieler, bis er 1919 seinen ersten eigenen Spielfilm inszenierte.

Über 50 Filme umfasst das Werk des Regisseurs, Produzenten und Drehbuchautors: von Stummfilmklassikern und dem ersten kritischen Film über den Ersten Weltkrieg "Die große Parade" 1925 bis zu "Krieg und Frieden" 1956.

Vidor hat das Potenzial der Filmsprache ausgelotet, immer beschäftigten ihn die sozialen Fragen seiner Zeit. Zur Wiederentdeckung King Vidors lädt die Retrospektive der 70. Berlinale ein – und Filmexperte Ralph Eue.

Preise

Berlinale Dokumentarfilmpreis - Jury: Alanis Obomsawin (© Cosmos Image), Gerd Kroske (© N. Suthor) und Marie Losier (© Antoine Barraud); Montage: rbbKultur
Cosmos Image/Suthor/Barraud

Gestiftet vom rbb - Berlinale Dokumentarfilmpreis

In diesem Jahr stiftet der rbb zum ersten Mal einen Preis für den besten Dokumentarfilm der Berlinale. Der Preis ist mit 40.000 Euro dotiert, das Geld teilen sich Regisseur*in und Produzent*in.

#FilmstadtBerlin

Captain America - The Winter Soldier - eine der Filme, für die Rise FX Spezialeffekte programmiert hat (Bild: imago stock&people)
imago stock&people

Made in Kreuzberg: "rise fx" - Film als Kunst der Effekte

Eines der erfolgreichsten Filmstudios für visuelle Effekte liegt in Kreuzberg: "rise fx". Die Fernsehserie "Babylon Berlin", deren dritte Staffel am 24. Januar startet, diverse Superhelden-Filme der Marvel-Studios oder die Netflix-Serie "Dark" tragen die digitale Handschrift von "rise". Peter B. Schumann geht der Kunst der virtuellen Filmwelten made in Kreuzberg nach.

Bild zur Serie: Babylon Berlin (1), Quelle: rbb/Degeto/X-Filme/Beta Film/Sky Deutschland/Frédéric Batier
rbb/Degeto/X-Filme/Beta Film/Sky Deutschland/Frédéric Batier

Eine Stadt als Filmset - Wo liegt Babylon Berlin?

Friedemann Beyer hat die Drehorte der Erfolgsserie erkundet und zeigt zugleich, was es für Filmteams, Behörden und Anwohner bedeutet, die deutsche Hauptstadt als Set zu nutzen, noch dazu, wenn das Berlin der 1920er Jahre gezeigt werden soll. Die 3. Staffel von "Babylon Berlin" startet am 24. Januar 2020 auf Sky.