Kunstspeicher Friedersdorf – Innenansicht; © Bernd Dreiocker
Bernd Dreiocker

Ausflugstipps: Klein und Fein - Kulturorte in Brandenburg

Rheinsberg, Neuruppin, Potsdam – die großen Kulturdampfer in Brandenburg sind hinlänglich bekannt. Die kleinen und feinen Kulturorte aber, die machen den besonderen Reiz der Region aus: Brandenburg hält immer noch eine Überraschung bereit!

In der rbbKultur-Reihe KLEIN UND FEIN führt Sie Bernd Dreiocker genau an diese Orte – und öffnet Türen.

Thema

"Schlüterhof"; © Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Foto: David von Becker
Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Foto: David von Becker

Verschiedene Ausstellungen - Das Humboldt Forum lädt ein

Seit das Humboldt Forum Ende Juli seine Türen für das Publikum geöffnet hat, sind immer mehr Ausstellungen zu sehen. In unserer Reihe "Ein kritischer Rundgang durch das Humboldt Forum" nehmen wir Sie mit in verschiedene Bereiche des Gebäudes – etwa zur indischen Kunst, in den Bootssaal und zur Höhle der 16 Schwertträger. Unsere Foto-Galerie gibt Einblicke in die Ausstellungen, dazu Videos und Audios zur Geschichte des Stadtschlosses und zur Diskussion über Raubkunst.

Kunst Aktuell

Altes Museum, Museumsinsel Berlin © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker
Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Funde von der Insel Samos - Internationaler Tag der Provenienz

Die Berliner Antikensammlung der Staatlichen Museen umfasst auch antike Meisterwerke, die vor mehr als 100 Jahren illegal von der Mittelmeer-Insel Samos eingeführt wurden. Am internationalen Tag der Provenienz berichtet Maria Ossowski über die Funde von der Insel Samos in Berlin.

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DHM, "Richard Wagner und das deutsche Gefühl" © dpa/Wolfgang Kumm
dpa/Wolfgang Kumm

Ausstellung im Deutschen Historischen Museum - "Richard Wagner und das deutsche Gefühl"

Komponist und Theaterreformer, Revolutionär und Exilant, Unternehmer und Kapitalismuskritiker, Schuldner und Antisemit: Richard Wagner hat das 19. Jahrhundert in ganz unterschiedlichen Positionen geprägt – mit Folgen bis heute. Richard Wagners Persönlichkeit und sein Werk polarisieren. Das Deutsche Historische Museum setzt nun Wagner in Bezug zu den Strömungen und Stimmungen seiner Epoche und beleuchtet, wie er die gesellschaftlichen Gefühlszustände wahrnahm und künstlerisch auf sie reagierte. Maria Ossowski berichtet.

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Rezensionen

Paul Gauguin, Vahine no te Tiare (Frau mit Blume ), 1891, Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen © Ny Carlsberg Glyptotek
Ny Carlsberg Glyptotek

Alte Nationalgalerie - Paul Gaugin: "Why are you angry?"

Zwei Mal war der Maler Paul Gauguin in Tahiti: von 1891 bis 1893 und von 1895 bis 1901. In diesen Jahren schuf er Bilder, die unsere Vorstellung einer "paradiesischen" Südsee entscheidend mit prägten. Diese Periode steht jetzt im Zentrum einer Ausstellung, die die Alte Nationalgalerie in Berlin von der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen übernommen hat.

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Candida Höfer, Bolshoi Teatr Moskwa © Candida Höfer / VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Candida Höfer / VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Museum für Fotografie - Candida Höfer: "Bild und Raum"

Aus der Klasse des Fotografenpaars Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie gingen etliche berühmte Fotografen hervor – und eine Fotografin: Candida Höfer. Die heute 78-Jährige machte sich vor allem einen Namen mit großformatigen Aufnahmen von Innenräumen. Im Museum für Fotografie ist ein Querschnitt ihres Schaffens jetzt im Dialog mit Bildern aus rund 150 Jahren aus der fotografischen Sammlung der Kunstbibliothek zu sehen. Einige Eindrücke in unserer Bildergalerie.

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Dayanita Singh, Museum of Chance, 2013 © Dayanita Singh
Dayanita Singh

Gropius Bau - Dayanita Singh: "Dancing with my Camera"

Dayanita Singh wird in diesem Jahr noch an der documenta in Kassel teilnehmen und den Hasselblad-Award in Empfang nehmen. In der Begründung für diesen renommierten internationalen Fotografie-Preis hieß es, die indische Foto-Künstlerin habe in ihrer Arbeit "neue Wege der Auseinandersetzung mit Bildern geebnet", indem sie sie "auf innovative Weise in Büchern und Installationen" präsentiert. Genau das lässt sich jetzt im Gropius-Bau in Berlin in ihrer Ausstellung "Dancing with my Camera" überprüfen.

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Heinrich Kühn: Miss Mary im blauen Kostüm, 1910 © ÖNB/Kühn
ÖNB/Kühn

Museum Barberini - "Eine neue Kunst. Photographie und Impressionismus"

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Fotografie von einem neuen, experimentellen Medium nicht nur zu einer angewandten, sondern auch zu einer autonomen Kunstform. Ihre Fähigkeit den Augenblick festzuhalten, beeinflusste die Malerei. Aber auch umgekehrt beeinflusste die neue "Lichtmalerei" des Impressionismus die künstlerische Fotografie. Diesem Wechselverhältnis will das Museum Barberini in seiner neuen Ausstellung nachspüren.

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Plakat der Occupy-Bewegung mit Porträt von Karl Marx © Azlan McLennan, Melbourne/Australien
Azlan McLennan, Melbourne/Australien

Deutsches Historisches Museum - "Karl Marx und der Kapitalismus"

"Karl Marx und der Kapitalismus" lautet der Titel der neuen Ausstellung im Deutschen Historischen Museum. Den Anlass bietet kein runder Jahrestag. Es sind eher die Fragen, die in der Luft liegen. Zum Beispiel: Verträgt sich unser Wirtschaftssystem, das in Nachfolge von Karl Marx als Kapitalismus beschrieben wird, mit der Forderung nach Schrumpfung, um das Weltklima zu retten, wenn die Triebfeder das dauerhafte Wachstum ist? Karl Marx nannte dies den "Zwang zur Akkumulation".

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Konstantin Grcic: New Normals, 2021; Foto: Florian Böhm
Florian Böhm

Haus am Waldsee - Konstantin Grcic: "New Normals"

Seit Jahren schon zeigt das Haus am Waldsee nicht nur renommierte Künstlerinnen und Künstler mit Berlin-Bezug, sondern regelmäßig auch herausragende Positionen aus Architektur und Design. Mit Konstantin Grcic, der vor wenigen Jahren aus München zugezogen ist, präsentiert es nun einen der bedeutendsten Industriedesigner der Gegenwart, der in seinen Entwürfen immer versucht, die Zukunft mitzudenken.

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Zanele Muholi, Bona, Charlottesville, 2015 © Zanele Muholi, Mit Genehmigung der Künstler*in und von Stevenson, Kapstadt/Johannesburg und Yancey Richardson, New York
Zanele Muholi, Mit Genehmigung der Künstler*in und von Stevenson, Kapstadt/Johannesburg und Yancey Richardson, New York

Gropius Bau - Zanele Muholi

Das Leben, Lieben und Leiden von schwarzen Menschen in Südafrika, die nicht binär, sondern lesbisch, schwul, queer, bi-, trans- oder intersexuell sind, steht im Zentrum der Arbeit von Zanele Muholi. Vielfach ausgezeichnet, waren Muholis Fotografien bereits auf der documenta in Kassel und der Venedig-Biennale zu sehen. Jetzt bietet der Gropius Bau in Berlin erstmals in Deutschland einen umfangreichen Überblick über das Werk in einer Ausstellung, die einfach "Zanele Muholi" heißt.

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Anselm Kiefer: VORMEIN manchmal, freilich, stirbt der Himmel unseren Scherben voraus, 2021; Emulsion, Öl, Acryl, Schellack, Keramik, Draht, Kreide auf Leinwand, 280 x 570 cm; © Anselm Kiefer | Foto: Georges Poncet
Anselm Kiefer | Foto: Georges Poncet

Galerie Bastian - Anselm Kiefer - "Le Dormeur du Val"

2019 erst schenkte die Galeristen-Familie Bastian ihr von David Chipperfield errichtetes Galeriegebäude gegenüber der Berliner Museumsinsel der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die dort ein Zentrum für kulturelle Bildung einrichtete. Im gleichen Jahr eröffnete Sohn Aeneas Bastian eine Galerie in London und jetzt, mit einer Ausstellung von Anselm Kiefer, einen nagelneuen Standort in Berlin-Dahlem, erbaut vom britischen Star-Architekten John Pawson. Es ist in den Augen des Galeristen ein "klares Bekenntnis zu Berlin als wichtigem Kunststandort".

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Johann Erdmann Hummel: Das Schleifen der Granitschale, 1831, Öl auf Pappe (Ausschnitt); © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders
Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders

Alte Nationalgalerie - "Magische Spiegelungen – Johann Erdmann Hummel"

Der Maler, Zeichner und Illustrator Johann Erdmann Hummel wurde 1809 als Professor für Perspektive, Architektur und Optik an die Berliner Kunstakademie berufen. Von Kassel hatte ihn sein Weg über Rom nach Preußen geführt, wo er wegen seiner auffälligen Vorliebe für überaus präzise räumliche Darstellungen den Beinamen "Perspektiv-Hummel" bekam. Mit dieser groß angelegten Ausstellung in der Alten Nationalgalerie, die mit der Publikation seines Werkverzeichnisses einhergeht, wird Johann Erdmann Hummel jetzt "wiederentdeckt". Nicht zum ersten Mal.

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Blick nach oben im stillgelegten ICC vor dem Start der Ausstellung "The Sun Machine Is Coming Down"; © dpa/Paul Zinken
dpa/Paul Zinken

ICC Berlin - "The Sun Machine Is Coming Down"

Zu ihrem 70. Geburtstag beschenken sich die Berliner Festspiele mit einer zehntägigen "Party" – und ihre Gäste mit einer ganz besonderen "Location": Das Internationale Congress Centrum (ICC) steht seit Jahren verschlossen, war schon dem Abriss geweiht und wurde schließlich unter Denkmalschutz gestellt. Wie ein Raumschiff thront der Koloss an der Stadtautobahn, und als "Raumschiff im Notstrombetrieb" ist das ICC jetzt dank der Berliner Festspiele (wieder) zu entdecken.

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Die Liste der "Gottbegnadeten; hier: Richard Scheibe – Ehrenmal für die Opfer des 20. Juli 1944, Berlin, 1953; © DHM/Foto: Thomas Bruns, 2020
DHM/Foto: Thomas Bruns, 2020

Deutsches Historisches Museum - Die Liste der "Gottbegnadeten"

Das Deutsche Historische Museum in Berlin zeigt bereits seit einigen Monaten die Ausstellung "documenta. Politik und Kunst", in der u.a. auch den personellen Kontinuitäten zwischen Nationalsozialismus und bundesrepublikanischer Nachkriegszeit nachgegangen wird. Vertieft wird das durch diese zweite Ausstellung, die den Spuren derjenigen Künstler folgt, die von Hitler und Goebbels 1944 auf die sogenannte "Gottbegnadeten-Liste! gesetzt und damit unter besonderen Schutz gestellt wurden.

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Neue Nationalgalerie: Alexander CalderFive Swords, 1976 © 2021 Calder Foundation, New York / Artists Rights Society (ARS), New York. VG-Bildkunst Bonn, 2021 / Foto: David von Becker
2021 Calder Foundation, New York / Artists Rights Society (ARS), New York. VG-Bildkunst Bonn, 2021 / Foto: David von Becker

Neue Nationalgalerie - "Alexander Calder. Minimal / Maximal"

Von Anfang an, seit ihrer Eröffnung 1968, wird die Neue Nationalgalerie auf ihrer Terrasse flankiert durch eine raumgreifende Plastik des amerikanischen Bildhauers Alexander Calder. Während 'Tête et Queue' jetzt, nach der Sanierung des Gebäudes, wieder draußen steht, feiern sich drin, in Mies van der Rohes gläserner, durchlässiger Halle, Calders und Mies‘ Werk gegenseitig.

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The Lighthouse of Digital Art © Anke Sterneborg
Anke Sterneborg

RAW-Gelände - "The Lighthouse of Digital Art"

Kunst als physisch-sinnliches Gesamterlebnis: Van Gogh als digitale Raum-Erfahrung auf dem Gelände der Station in Kreuzberg, die gespiegelten Infinity-Räume von Yayoi Kusama im Martin Gropius Bau, die kinetischen Licht-Raum-Installationen von "Dark Matter" in Lichtenberg: Die Möglichkeiten moderner Computertechnik lassen digitale Kunstinstallationen boomen. Heute wird auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain eine neue Attraktion eröffnet: "The Lighthouse of Digital Art".

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Nimm Platz! – Ausstellungsansicht; © Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss/Alexander Schippel
Alexander Schippel

Humboldt Forum | für Kinder von 3 bis 10 Jahren - "Nimm Platz!" - Ausstellung über das Sitzen, Platznehmen und Platz haben

Wie sitzt du eigentlich? Auf einem Stuhl, einem Hocker oder auf dem Boden? Sitzen ist eine alte Kulturtechnik. Menschen haben immer schon viel Zeit damit verbracht, aber nicht immer haben sie auf Stühlen gesessen. In einer der Ausstellungen, mit denen das Humboldt Forum jetzt eröffnet, können Kinder Sitzmöglichkeiten ausprobieren und viel über die Geschichte des Sitzens erfahren. Deine Sitzposition sagt etwas über deinen gesellschaftlichen Status aus und über die Kultur, in der du lebst.

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Joseph Beuys in seiner Wohnung in Düsseldorf, 1981 © Joseph Beuys in seiner Wohnung in Düsseldorf, 1981
Joseph Beuys in seiner Wohnung in Düsseldorf, 1981

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Berlin - "Von der Sprache aus. Joseph Beuys zum 100. Geburtstag"

1985, wenig Monate vor seinem Tod, erklärte Joseph Beuys in einer Rede in den Münchner Kammerspielen, dass sein "Begriff des Plastischen" im Sprechen und Denken beginne. Dieser grundlegenden Bedeutung von Sprache für sein künstlerisches Schaffen geht diese Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Jahr seines 100. Geburtstags nach.

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Jüdisches Museum Berlin: Yael Bartana © Auftragsarbeit für das Jüdische Museum Berlin
Auftragsarbeit für das Jüdische Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin - "Yael Bartana – Redemption Now"

"Erlösung Jetzt" - wer hätte sich das nicht zwischendurch gewünscht in diesem Pandemie-Jahr! Gerade in Krisenzeiten haben Heilsversprechen Konjunktur, sind einzelne Gruppen bis hin zu ganzen Nationen empfänglich dafür, was religiöse oder politische Anführer als "Erlösung" anbieten. Mit "Redemption Now" gibt das Jüdische Museum Berlin Einblick in das Werk der israelischen Künstlerin Yael Bartana.

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Jubiläum

Kunst im Bau: Julia Ziegler – "Die Laternen der Marlene"; © Thomas Ernst
Thomas Ernst

90 Jahre Haus des Rundfunks - Finissage von "Kunst im Bau"

90 Jahre Haus den Rundfunks - zu unserem Festival "Kunst im Bau" kamen im September 2021 mehr als tausend Besucher:innen. Mitglieder des Staatsballetts und der Rundfunkchor traten im Lichthof auf. Mehrere hundert Interssierte nahmen an den wöchentlichen Führungen und der Finissage am 11. Dezember teil. Hier können Sie sich in einer Bildergalerie, Audios und Videos einen Eindruck von den "Kunst im Bau"-Installationen, den beteiligten Künsterinnen und Künstlern, den Aufführungen und Konzerten machen.

Künstler:innen

Ai Weiwei und Daniel Kehlmann bei der Präsentation der Autobiografie '1000 Jahre Freud und Leid' von Ai Weiwei im Großen Haus des Berliner Ensembles; © dpa/Jean MW/Geisler-Fotopress
dpa/Jean MW/Geisler-Fotopress

Buchpremiere im Berliner Ensemble - Ai Weiwei: "1.000 Jahre Freud und Leid"

Politische Verfolgung, Exil, Kunst und Erinnerung - das sind die großen Themen von Chinas Ausnahme-Künstler Ai Weiwei. Über sein Leben hat Ai Weiwei ein Buch geschrieben, das gerade in 14 Sprachen erschienen ist. Gestern Abend hat er es in Berlin vorgestellt. Ruth Kirchner war bei der Präsentation dabei.

Thema

Kunst und Politik © rbb
rbb

Podcast - Kunst und Politik – von documenta bis Restitution

Der Staat hat die Kunst immer wieder benutzt, um Politik oder Geld zu machen. Künstler, die das Image der jungen Bundesrepublik gefährdeten, wurden nicht gezeigt. In der DDR werden Sammler enteignet und Kunst in den Westen verkauft. Heute muss sich der Staat positionieren und, von der NS-Raubkunst bis zum kolonialen Humboldt Forum, Lösungen für das Unrecht der Vergangenheit finden.

Vier Folgen Kunst und Politik von Ralf Homann und Mareike Maage

Büste Theodor Heuss und "Große Knieende" in der documenta-Ausstellung des Deutschen Historischen Museums © Gregor Baron
Gregor Baron

DHM-Ausstellung | Podcast | Webdoku - "documenta - Politik und Kunst"

Die documenta als weltweit bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst spiegelt seit ihrem Beginn 1955 im Nachkriegs-Deutschland die Verflechtungen von Politik und Kunst. Alle vier bis fünf Jahre geht es nicht nur um Kunstwerke, sondern auch um politische Themen und gesellschaftlichen Wandel. Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum beleuchtet die Geschichte der documenta. In unserem Podcast sprechen wir darüber, wie der Staat die Kunst immer wieder benutzt hat. Und unsere Webdoku beleuchtet Politik und Skandale der documenta.

Webdoku

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