Nazar Bilyk: Grenzen 2010 / Borders, 2010 © Nazar Bilyk
Nazar Bilyk

Haus am Lützowplatz - Früchte des Zorns. Versuch einer Annäherung: Ukraine

Geschichte kommentieren, während sie stattfindet – diesen Versuch unternahm der Schriftsteller John Steinbeck mit seinem Roman "Früchte des Zorns" zur Zeit der "Great Depression" in den USA. Einen ähnlichen Versuch wagt diese Ausstellung, die den Romantitel zitiert und die Möglichkeiten der Kunst im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine befragt.

Humboldt Forum mit historischer Fassade von der Schlossbrücke aus gesehen © dpa/Daniel Kalker
dpa

Verschiedene Ausstellungen - Rundgänge durch das Humboldt Forum

Seit das Humboldt Forum im Juli 2021 eröffnet wurde, sind nach und nach diverse Ausstellungen gestartet. In Rundgängen erkunden wir die Präsentation der Exponate und beleuchten, was Sie im Humboldt Forum zu sehen bekommen. Dazu Kommentare, Berichte und Interviews zur Restitution, zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte und zur Rückgabe von Kunstgegenständen wie etwa einiger Benin-Bronzen nach Nigeria.

Keyvisual zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2022 fot: Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte
Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte

rbbKultur-Reihe zum Kulturland Brandenburg - Lebenskunst

Das Kulturland Brandenburg lädt in diesem Jahr dazu ein, verschiedene kulturelle Projekte unter dem Motto "Lebenskunst" zu besuchen und dabei die regionale Vielfalt zu entdecken. Bernd Dreiocker, rbbKultur-Autor fürs Feine, stellt ausgewählte Projekte vor. Darunter sind Kirchgärten, ein Tabakmuseum, eine Bienen-Story in der Niederlausitz, das Zisterzienserkloster Neuzelle oder das Fontanehaus Schiffmühle. Viele Tipps für schöne Ausflüge!

Kunst Aktuell

Documenta 15, Besucher werfen einen Blick in den Künstlerkatalog © dpa/AP/Martin Meissner
dpa/AP/Martin Meissner

Jahresrückblick Kunst - Welche Rolle spielte die Kunst im Jahr 2022?

Woran erinnert man sich, wenn man auf ein Jahr zurückschaut – an einzelne Ereignisse, Situationen, Bilder? An das Alltägliche wohl weniger als an das Außergewöhnliche - und das Außergewöhnliche an 2022 war, dass nach zwei Jahren Pandemie wieder etwas mehr Normalität einzog – auch in der Kultur. Großereignisse wie die documenta in Kassel z.B. konnten wieder stattfinden. Was das Kunstjahr 2022 sonst noch bemerkenswert gemacht hat? Ein Rückblick mit unserer Kunstkritikerin Silke Hennig.

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William Eggleston Ausstellung in der David Zwirner Gallery in London © picture alliance/ ZUMAPRESS.com/ Stephen Chung
picture alliance/ ZUMAPRESS.com/ Stephen Chung

Jahresausblick Kunst - Worauf können wir uns 2023 im Bereich Kunst freuen?

Die Diskussionen um die documenta, die Auseinandersetzung mit der eigenen kolonialen Geschichte auch im Zusammenhang mit der Rückgabe der Benin-Bronzen, kostbare Gemälde als Zielscheibe der Klimaaktivisten der Letzten Generation, um auf Missstände aufmerksam zu machen - die Kunstszene im Jahr 2022 war stark geprägt von aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatten. Wie wird das Jahr 2023 für die Branche aussehen? Auf welche besonderen Ausstellungen können wir uns freuen? Unsere Kunstkritikerin Silke Hennig mit einem Ausblick.

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Thema

documenta fifteen: Besucher:innen vor dem Museum Fridericianum © Swen Pförtner/dpa
Swen Pförtner/dpa

18. Juni - 25. September 2022 - documenta fifteen

Die documenta gilt als der wichtigste Gradmesser der Kunst weltweit. Erstmals seit ihren Anfängen 1955 wird die "Weltkunstausstellung" in diesem Jahr von einer Gruppe verantwortet: der Künstler:innengruppe Ruangrupa aus Indonesien. Dass sie vieles anders machen würden, zeichnete sich schon lange ab. Aber es gab auch schon lange Antisemitismus-Vorwürfe. Berichte und Interviews zur diesjährigen Kunstschau. Unsere Webdoku beleuchtet Nazi-Verstrickungen, Politik und Skandale der documenta seit 1955.

Rezensionen

Margaret Raspé mit Kamerahelm, 1971 © Margaret Raspé u. Deutsche Kinemathek, Berlin | Foto: Heiner Ranke
Margaret Raspé u. Deutsche Kinemathek, Berlin | Foto: Heiner Ranke

Haus am Waldsee - Margaret Raspé: Automatik

Sie war eine Multimedia-Künstlerin: mit Experimentalfilmen, Performances, Sound-Installationen und Malerei. Und sie war von ihrem Lebensmittelpunkt Berlin viel in der Welt unterwegs mit ihren zum Teil verstörenden Aktionen. Margaret Raspé, geboren 1933 in Breslau, wurde in London schon früh gefeiert und verehrt, und das könnte sie jetzt endlich auch hier erleben – in ihrem 90. Lebensjahr: Denn im Haus am Waldsee in Berlin-Zehlendorf bekommt sie erstmals in Berlin eine Retrospektive.

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Nosferatu - Symphonie des Grauens von Friedrich Wilhelm Murnau
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

Sammlung Scharf-Gerstenberg - "Phantome der Nacht. 100 Jahre Nosferatu"

Vor 100 Jahren, im März 1922, feierte Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens" Premiere im Marmorsaal des Zoologischen Gartens in Berlin. Die unautorisierte Stummverfilmung von Bram Stokers Schauerroman "Dracula" war damals ein gesellschaftliches Ereignis mit anschließendem großen Kostümball: Die Gäste sollten in Biedermeier-Kostümen erscheinen. Heute Abend eröffnet eine Ausstellung in der Sammlung Scharf-Gerstenberg, die sich mit den Wechselwirkungen dieser Filmikone mit der Kunst befasst.

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Schallplattensammlung des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 2019 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns
Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns

Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart | Bis 14.05.2023 - "Broken Music Vol. 2"

In den Rieckhallen wird ab dem 17. Dezember die Geschichte der Schallplatte als Kunstobjekt neu erzählt. "Broken Music Vol. 2" heißt die Ausstellung – in Anlehnung an die Schau "Broken Music" der West-Berliner Plattenladenbesitzerin Ursula Block aus dem Jahr 1989. Das 2022er-Update kombiniert kunstvolle Plattencover, Musik und Klanginstallationen zu einer beeindruckenden Ausstellung – mit kleinen Schwächen.

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Sandra Mujinga, I Build My Skin with Rocks, 2022_Ausstellungsansicht_Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart_foto: Jens Ziehe
Jens Ziehe

Hamburger Bahnhof - Nationalgalerie der Gegenwart - Sandra Mujinga: "IBMSWR: I Build My Skin With Rocks"

Ihre überlebensgroßen Stoff-Figuren würden den Eindruck erwecken, sie kämen aus einer vergangenen Zukunft, hieß es in der Begründung der Jury, die Sandra Mujinga 2021 den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst verliehen hat. Zu diesem Preis gehört u.a. eine Einzelausstellung, in der die aus dem Kongo stammende und in Norwegen aufgewachsene Künstlerin nun eine gänzlich andere, aber ähnlich rätselhafte Arbeit zeigt.

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Monica Bonvicini: Breach of Decor, 2020-2022, Ausstellungsansicht Neue Nationalgalerie © Monica Bonvicini, VG-Bild Kunst, Bonn, 2022 | Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Jens Ziehe
Monica Bonvicini, VG-Bild Kunst, Bonn, 2022 | Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Jens Ziehe

Neue Nationalgalerie - Monica Bonvicini: "I Do You"

Die italienische Bildhauerin und Konzeptkünstlerin Monica Bonvicini hat Soloausstellungen in der ganzen Welt und ist Professorin an der Berliner Universität der Künste. Jetzt hat die Neue Nationalgalerie der erklärten Feministin die ganze obere Etage als Spielwiese gegeben.

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Magyar Modern – die Berlinische Galerie zeigt die ungarische Moderne im Berlin der Zwanziger Jahre (Quelle: rbb/Sigrid Hoff)
rbb/Sigrid Hoff

Berlinische Galerie - Magyar Modern: Ungarische Kunst in Berlin 1910–1933

Vor 100 Jahren, in der Zeit der Weimarer Republik, ließen sich viele von der kosmopolitischen Aufbruchsstimmung der Stadt inspirieren und auch internationale Künstler zog es an die Spree, insbesondere aus Ungarn. Die Berlinische Galerie widmet ihre jüngste Ausstellung dem Beitrag, den sie zur Kunst der Klassischen Moderne zwischen 1910 und 1933 leisteten unter dem Titel "Magyar Modern" – Ungarische Moderne.

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Leila Hekmat: "Female Remedy" © Andrea Handels
Andrea Handels

Berlin Art Week | Haus am Waldsee - Leila Hekmat: "Female Remedy"

Das Ausstellungshaus Haus am Waldsee umgewandelt zum Sanatorium für "geisteskranke" Frauen? Die amerikanische Künstlerin Leila Hekmat hat dort im Rahmen der Berlin Art Week ihr "Hospital Hekmat" eingerichtet und bricht darin eine Lanze für unangepasste Weiblichkeit. Eine theatrale Installation, die das ganze Haus umfasst.

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Louise Bourgeois: The Good Mother (Detail), 2003 © The Easton Foundation/VG Bild-Kunst, Bonn 2021 | Foto: Christopher Burke
The Easton Foundation/VG Bild-Kunst, Bonn 2021 | Foto: Christopher Burke

Gropius Bau - "Louise Bourgeois: The Woven Child"

Geboren in Paris, verbrachte Louise Bourgeois die längste Zeit ihres Lebens in New York, wo sie 2010, fast 100-jährig, starb. Der Gropius Bau in Berlin zeigt jetzt ausschließlich textile Arbeiten der Künstlerin – Objekte, Installationen, Bilder, die in ihrer letzten Lebensphase entstanden.

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Sibylle Bergemann: Birgit, Berlin (1984) © Estate Sibylle Bergemann/OSTKREUZ. Courtesy Loock Galerie, Berlin
Estate Sibylle Bergemann/OSTKREUZ. Courtesy Loock Galerie, Berlin

Berlinische Galerie - "Sibylle Bergemann. Stadt Land Hund"

Sie war eine der bedeutendsten Fotografinnen der DDR und konnte ihre subjektive Sicht auf die Welt auch nach der Wende international publizieren: Sibylle Bergemann, geboren 1941 in Berlin, 1990 Mitgründerin der Foto-Agentur Ostkreuz, gestorben 2010 mit 69 Jahren. Die Berlinische Galerie widmet ihr jetzt eine große Retrospektive - mit fast 200 Fotografien aus der Zeit von den 1960ern bis zum Jahr ihres Todes.

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HKW: No Master Territories. Feminist Worldmaking and the Moving Image; Helena Amiradżibi: "Kobieta to słaba istota" ("The Weak Woman") © Documentary and Feature Film Studios, Warschau, Polen
Documentary and Feature Film Studios, Warschau, Polen

HKW - Haus der Kulturen der Welt - "No Master Territories. Feminist Worldmaking and the Moving Image"

Für die Ausstellung unter dem Titel "No Master Territories. Feminist Worldmaking and the Moving Image" im HKW - Haus der Kulturen der Welt haben die beiden Kuratorinnen Hila Peleg und Erika Balsom rund 100 dokumentarische oder experimentelle Filme vor allem aus den 70er, 80er und 90er Jahren und viele begleitende Texte und Fotos zusammengetragen. Es geht darum, wie Frauen auf der ganzen Welt - ausgehend von der 1968er-Revolution - die Filmkamera nutzten, um die eigene Situation zu beschreiben und zugleich die Welt im feministischen Sinne zu verändern.

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Mark Rothko: Ohne Titel (Blau, Gelb, Grün auf Rot); 1954; Öl auf Leinwand© Whitney Museum of American Art, New York © Kate Rothko Prizel & Christopher Rothko/VG Bild-Kunst, Bonn 2022 Digital image: Whitney Museum of American Art
Kate Rothko Prizel & Christopher Rothko/VG Bild-Kunst, Bonn 2022 Digital image: Whitney Museum of American Art

Museum Barberini - "Die Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945"

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in der Kunst der westlichen Welt ein neues Kapitel aufgeschlagen: Figuration war "out", Abstraktion "in". Zur Ausdrucksform einer "freien Welt" wurde insbesondere der "Abstrakte Expressionismus", der mit Künstlern wie Jackson Pollock, Willem de Kooning oder Franz Kline von den USA aus seinen Siegeszug antrat, während die ebenfalls abstrakte Malerei des "Informel" ihr Zentrum in Paris hatte. Dass diese beiden wichtigsten Strömungen der Nachkriegszeit keineswegs so unbeeinflusst voneinander waren, wie oft behauptet, belegt jetzt das Potsdamer Museum Barberini.

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Paul Gauguin, Vahine no te Tiare (Frau mit Blume ), 1891, Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen © Ny Carlsberg Glyptotek
Ny Carlsberg Glyptotek

Alte Nationalgalerie - Paul Gaugin: "Why are you angry?"

Zwei Mal war der Maler Paul Gauguin in Tahiti: von 1891 bis 1893 und von 1895 bis 1901. In diesen Jahren schuf er Bilder, die unsere Vorstellung einer "paradiesischen" Südsee entscheidend mit prägten. Diese Periode steht jetzt im Zentrum einer Ausstellung, die die Alte Nationalgalerie in Berlin von der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen übernommen hat.

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Candida Höfer, Bolshoi Teatr Moskwa © Candida Höfer / VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Candida Höfer / VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Museum für Fotografie - Candida Höfer: "Bild und Raum"

Aus der Klasse des Fotografenpaars Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie gingen etliche berühmte Fotografen hervor – und eine Fotografin: Candida Höfer. Die heute 78-Jährige machte sich vor allem einen Namen mit großformatigen Aufnahmen von Innenräumen. Im Museum für Fotografie ist ein Querschnitt ihres Schaffens jetzt im Dialog mit Bildern aus rund 150 Jahren aus der fotografischen Sammlung der Kunstbibliothek zu sehen. Einige Eindrücke in unserer Bildergalerie.

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Dayanita Singh, Museum of Chance, 2013 © Dayanita Singh
Dayanita Singh

Gropius Bau - Dayanita Singh: "Dancing with my Camera"

Dayanita Singh wird in diesem Jahr noch an der documenta in Kassel teilnehmen und den Hasselblad-Award in Empfang nehmen. In der Begründung für diesen renommierten internationalen Fotografie-Preis hieß es, die indische Foto-Künstlerin habe in ihrer Arbeit "neue Wege der Auseinandersetzung mit Bildern geebnet", indem sie sie "auf innovative Weise in Büchern und Installationen" präsentiert. Genau das lässt sich jetzt im Gropius-Bau in Berlin in ihrer Ausstellung "Dancing with my Camera" überprüfen.

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Heinrich Kühn: Miss Mary im blauen Kostüm, 1910 © ÖNB/Kühn
ÖNB/Kühn

Museum Barberini - "Eine neue Kunst. Photographie und Impressionismus"

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Fotografie von einem neuen, experimentellen Medium nicht nur zu einer angewandten, sondern auch zu einer autonomen Kunstform. Ihre Fähigkeit den Augenblick festzuhalten, beeinflusste die Malerei. Aber auch umgekehrt beeinflusste die neue "Lichtmalerei" des Impressionismus die künstlerische Fotografie. Diesem Wechselverhältnis will das Museum Barberini in seiner neuen Ausstellung nachspüren.

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Plakat der Occupy-Bewegung mit Porträt von Karl Marx © Azlan McLennan, Melbourne/Australien
Azlan McLennan, Melbourne/Australien

Deutsches Historisches Museum - "Karl Marx und der Kapitalismus"

"Karl Marx und der Kapitalismus" lautet der Titel der neuen Ausstellung im Deutschen Historischen Museum. Den Anlass bietet kein runder Jahrestag. Es sind eher die Fragen, die in der Luft liegen. Zum Beispiel: Verträgt sich unser Wirtschaftssystem, das in Nachfolge von Karl Marx als Kapitalismus beschrieben wird, mit der Forderung nach Schrumpfung, um das Weltklima zu retten, wenn die Triebfeder das dauerhafte Wachstum ist? Karl Marx nannte dies den "Zwang zur Akkumulation".

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Jubiläum

Kunst im Bau: Julia Ziegler – "Die Laternen der Marlene"; © Thomas Ernst
Thomas Ernst

90 Jahre Haus des Rundfunks - Finissage von "Kunst im Bau"

90 Jahre Haus den Rundfunks - zu unserem Festival "Kunst im Bau" kamen im September 2021 mehr als tausend Besucher:innen. Mitglieder des Staatsballetts und der Rundfunkchor traten im Lichthof auf. Mehrere hundert Interssierte nahmen an den wöchentlichen Führungen und der Finissage am 11. Dezember teil. Hier können Sie sich in einer Bildergalerie, Audios und Videos einen Eindruck von den "Kunst im Bau"-Installationen, den beteiligten Künsterinnen und Künstlern, den Aufführungen und Konzerten machen.

Thema

Kunst und Politik © rbb
rbb

Podcast - Kunst und Politik – von documenta bis Restitution

Der Staat hat die Kunst immer wieder benutzt, um Politik oder Geld zu machen. Künstler, die das Image der jungen Bundesrepublik gefährdeten, wurden nicht gezeigt. In der DDR werden Sammler enteignet und Kunst in den Westen verkauft. Heute muss sich der Staat positionieren und, von der NS-Raubkunst bis zum kolonialen Humboldt Forum, Lösungen für das Unrecht der Vergangenheit finden.

Vier Folgen Kunst und Politik von Ralf Homann und Mareike Maage

documenta fifteen: Besucher:innen vor dem Museum Fridericianum © Swen Pförtner/dpa
Swen Pförtner/dpa

18. Juni - 25. September 2022 - documenta fifteen

Die documenta gilt als der wichtigste Gradmesser der Kunst weltweit. Erstmals seit ihren Anfängen 1955 wird die "Weltkunstausstellung" in diesem Jahr von einer Gruppe verantwortet: der Künstler:innengruppe Ruangrupa aus Indonesien. Dass sie vieles anders machen würden, zeichnete sich schon lange ab. Aber es gab auch schon lange Antisemitismus-Vorwürfe. Berichte und Interviews zur diesjährigen Kunstschau. Unsere Webdoku beleuchtet Nazi-Verstrickungen, Politik und Skandale der documenta seit 1955.