Kunst im Bau: Tina Bremer und Lothar Eckhardt – Aus_STRAHLEN © Thomas Ernst
Thomas Ernst

10.-12. September 2021 - Festival "Kunst im Bau" im Haus des Rundfunks

Mit ganz viel "Kunst im Bau" in Form von Installationen, Konzerten, Performances und Führungen hat rbbKultur vom 10. bis zum 12. September ein buntes Festival zu 90 Jahren Haus des Rundfunks gefeiert. Hier finden Sie Bildergalerien und Videos und können mehr über die beteiligten Künstler:innen erfahren. Bis Dezember ist es möglich, die "Kunst im Bau" noch in regelmäßigen Führungen zu erleben.

Aktion

Aktion #KeinBerlinOhneKultur von rbbKultur und Radio Eins (Quelle: rbb/Antje Bonhage)
rbb/Antje Bonhage

Kunst-Aktion am ehemaligen Flughafen Tegel - #keinBerlinohnekultur - Hörer*innen-Aktion am Wochenende

Kultur ist für Berlin wichtig! Das betonen radioeins und rbbKultur – mit einer künstlerischen Botschaft an die Welt: #keinBerlinohneKultur. Dieser Schriftzug soll vom Himmel aus zu sehen sein, auf dem Rollfeld des Flughafen Tegel. 400 Meter mal 22 Meter Schriftzug wollen gestaltet werden. Unsere Reporterin Antje Bonhage hat die Malaktion am vergangenen Wochenende begleitet.

Kunst Aktuell

Mit einer Spraydose wird im Rahmen eines Graffiti-Workshops Farbe an eine Wand gesprüht; © dpa-Zentralbild/Gerald Matzka
dpa-Zentralbild/Gerald Matzka

Kulturwahlkampf – Folge 2 - Was verstehen die Parteien eigentlich unter "Kultur"?

Viele Fragen und Debatten gibt’s im Wahlkampf für den nächsten Bundestag – wir stellen hier in loser Reihenfolge ganz naheliegende: welche Rolle spielt eigentlich die Kultur? Kirsten Dietrich hat sich mit kultur-kritischem Blick die Wahlprogramme der Parteien angeschaut, die zur Zeit im Bundestag vertreten sind. Heute fragt sie sich: Was meinen die Parteien eigentlich, wenn sie von Kultur reden?

Manfred Gosch © privat
privat

Kunst im Bau: Im "Historischen Taxi" - Unser rbbKultur-Taxifahrer Manfred Gosch

Das Taxi ist nicht nur Fortbewegungsmittel, es ist auch ein Ort der Kommunikation – davon ist Manfred Gosch überzeugt. Er ist der Taxifahrer, den wir von rbbKultur beauftragen, wenn Studiogäste aus Kunst, Politik oder Wissenschaft ins Funkhaus gefahren werden sollen. Was er bei seinen Fahrten erlebt, wird Manfred Gosch beim Kunst-am-Bau-Festival im Haus des Rundfunks berichten. Oliver Kranz hat ihn vorab getroffen.

Rezensionen

Die Liste der "Gottbegnadeten; hier: Richard Scheibe – Ehrenmal für die Opfer des 20. Juli 1944, Berlin, 1953; © DHM/Foto: Thomas Bruns, 2020
DHM/Foto: Thomas Bruns, 2020

Deutsches Historisches Museum - Die Liste der "Gottbegnadeten"

Das Deutsche Historische Museum in Berlin zeigt bereits seit einigen Monaten die Ausstellung "documenta. Politik und Kunst", in der u.a. auch den personellen Kontinuitäten zwischen Nationalsozialismus und bundesrepublikanischer Nachkriegszeit nachgegangen wird. Vertieft wird das durch diese zweite Ausstellung, die den Spuren derjenigen Künstler folgt, die von Hitler und Goebbels 1944 auf die sogenannte "Gottbegnadeten-Liste! gesetzt und damit unter besonderen Schutz gestellt wurden.

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Neue Nationalgalerie: Alexander CalderFive Swords, 1976 © 2021 Calder Foundation, New York / Artists Rights Society (ARS), New York. VG-Bildkunst Bonn, 2021 / Foto: David von Becker
2021 Calder Foundation, New York / Artists Rights Society (ARS), New York. VG-Bildkunst Bonn, 2021 / Foto: David von Becker

Neue Nationalgalerie - "Alexander Calder. Minimal / Maximal"

Von Anfang an, seit ihrer Eröffnung 1968, wird die Neue Nationalgalerie auf ihrer Terrasse flankiert durch eine raumgreifende Plastik des amerikanischen Bildhauers Alexander Calder. Während 'Tête et Queue' jetzt, nach der Sanierung des Gebäudes, wieder draußen steht, feiern sich drin, in Mies van der Rohes gläserner, durchlässiger Halle, Calders und Mies‘ Werk gegenseitig.

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The Lighthouse of Digital Art © Anke Sterneborg
Anke Sterneborg

RAW-Gelände - "The Lighthouse of Digital Art"

Kunst als physisch-sinnliches Gesamterlebnis: Van Gogh als digitale Raum-Erfahrung auf dem Gelände der Station in Kreuzberg, die gespiegelten Infinity-Räume von Yayoi Kusama im Martin Gropius Bau, die kinetischen Licht-Raum-Installationen von "Dark Matter" in Lichtenberg: Die Möglichkeiten moderner Computertechnik lassen digitale Kunstinstallationen boomen. Heute wird auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain eine neue Attraktion eröffnet: "The Lighthouse of Digital Art".

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Nimm Platz! – Ausstellungsansicht; © Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss/Alexander Schippel
Alexander Schippel

Humboldt Forum | für Kinder von 3 bis 10 Jahren - "Nimm Platz!" - Ausstellung über das Sitzen, Platznehmen und Platz haben

Wie sitzt du eigentlich? Auf einem Stuhl, einem Hocker oder auf dem Boden? Sitzen ist eine alte Kulturtechnik. Menschen haben immer schon viel Zeit damit verbracht, aber nicht immer haben sie auf Stühlen gesessen. In einer der Ausstellungen, mit denen das Humboldt Forum jetzt eröffnet, können Kinder Sitzmöglichkeiten ausprobieren und viel über die Geschichte des Sitzens erfahren. Deine Sitzposition sagt etwas über deinen gesellschaftlichen Status aus und über die Kultur, in der du lebst.

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Joseph Beuys in seiner Wohnung in Düsseldorf, 1981 © Joseph Beuys in seiner Wohnung in Düsseldorf, 1981
Joseph Beuys in seiner Wohnung in Düsseldorf, 1981

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Berlin - "Von der Sprache aus. Joseph Beuys zum 100. Geburtstag"

1985, wenig Monate vor seinem Tod, erklärte Joseph Beuys in einer Rede in den Münchner Kammerspielen, dass sein "Begriff des Plastischen" im Sprechen und Denken beginne. Dieser grundlegenden Bedeutung von Sprache für sein künstlerisches Schaffen geht diese Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Jahr seines 100. Geburtstags nach.

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Jüdisches Museum Berlin: Yael Bartana © Auftragsarbeit für das Jüdische Museum Berlin
Auftragsarbeit für das Jüdische Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin - "Yael Bartana – Redemption Now"

"Erlösung Jetzt" - wer hätte sich das nicht zwischendurch gewünscht in diesem Pandemie-Jahr! Gerade in Krisenzeiten haben Heilsversprechen Konjunktur, sind einzelne Gruppen bis hin zu ganzen Nationen empfänglich dafür, was religiöse oder politische Anführer als "Erlösung" anbieten. Mit "Redemption Now" gibt das Jüdische Museum Berlin Einblick in das Werk der israelischen Künstlerin Yael Bartana.

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Pablo Picasso, Les Femmes d’Alger (Version A) © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2021 / Allen Phillips / Wadsworth Atheneum
Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2021 / Allen Phillips / Wadsworth Atheneum

Museum Berggruen - "Picasso & Les Femmes d’Alger"

Im Winter 1954/55 schuf Pablo Picasso 15 Ölbilder und zahlreiche Grafiken, die heute als Beginn seines Spätwerks und eine seiner wichtigsten Serien gelten: "Les Femmes d'Alger". Als einziges öffentliches Museum in Europa besitzt die Nationalgalerie im Museum Berggruen mit der zwölften Version ("Version L") eines der Bilder aus Picassos Serie. Das war der Anlass für dieses Ausstellungsvorhaben, das nun rund 200 Jahre Kunstgeschichte umspannt.

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Gemäldegalerie: Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit – Ausstellungsansicht, 2021; © Staatliche Museen zu Berlin/David von Becker
Staatliche Museen zu Berlin/David von Becker

Gemäldegalerie - "Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit"

"Fremdartig, barbarisch" - so könnte man das italienische Wort gotico übersetzen. Pate dafür stand der germanische Stamm der Goten und "Gotik" wurde zum Begriff für eine kunsthistorische Epoche, die dem Mittelalter zugerechnet und – wie der Name nahelegt – lange nicht sehr wertgeschätzt wurde. Ihren Ausklang bildet das 15. Jahrhundert, das Gegenstand dieser umfassenden Ausstellung in der Berliner Gemäldegalerie ist.

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Transit Kunstraum © Mike Gessner
Mike Gessner

fabrik Potsdam - "Made in Potsdam 2021: Ein Kunstspaziergang"

Zu einem "Kunstspaziergang" lädt die fabrik Potsdam ein, zu einer Aktion im Rahmen von "Made in Potsdam", dem kleinen Schwester-Festival der Potsdamer Tanztage, eigentlich immer im Januar zu sehen. Mit Filmen und Installationen will die fabrik Potsdam zeitgenössischen Tanz präsentieren und das Corona-konform. Dennoch musste der "Kunstspaziergang" bereits zweimal abgesagt und verschoben werden.

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Thema

Kunst und Politik © rbb
rbb

Podcast - Kunst und Politik – von documenta bis Restitution

Der Staat hat die Kunst immer wieder benutzt, um Politik oder Geld zu machen. Künstler, die das Image der jungen Bundesrepublik gefährdeten, wurden nicht gezeigt. In der DDR werden Sammler enteignet und Kunst in den Westen verkauft. Heute muss sich der Staat positionieren und, von der NS-Raubkunst bis zum kolonialen Humboldt Forum, Lösungen für das Unrecht der Vergangenheit finden.

Vier Folgen Kunst und Politik von Ralf Homann und Mareike Maage

Büste Theodor Heuss und "Große Knieende" in der documenta-Ausstellung des Deutschen Historischen Museums © Gregor Baron
Gregor Baron

DHM-Ausstellung | Podcast | Webdoku - "documenta - Politik und Kunst"

Die documenta als weltweit bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst spiegelt seit ihrem Beginn 1955 im Nachkriegs-Deutschland die Verflechtungen von Politik und Kunst. Alle vier bis fünf Jahre geht es nicht nur um Kunstwerke, sondern auch um politische Themen und gesellschaftlichen Wandel. Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum beleuchtet die Geschichte der documenta. In unserem Podcast sprechen wir darüber, wie der Staat die Kunst immer wieder benutzt hat. Und unsere Webdoku beleuchtet Politik und Skandale der documenta.

Webdoku

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