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  • Josl, Außenansicht; © Elisabetta Gaddoni
    Elisabetta Gaddoni

    Südalpenländische Spezialitäten - Josl

    Mit österreichischer Küche verbinden die meisten von uns Wiener Schnitzel, oft in Bettlaken-Format serviert. Bei "Josl", dem kleinen Lokal mit Wohnzimmeratmosphäre in Berlin-Charlottenburg, steht aber eine ganz andere Spezialität im Mittelpunkt: Kärntner Kasnudeln, gefüllte Teigtaschen, die das Restaurant täglich frisch herstellt.

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  • Pulpo vom Grill; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    Geschmackssache - Schaurig, aber schmackhaft: Pulpo

    Selbst diejenigen, die gerne Fisch kochen, machen einen Bogen um ihn: Pulpo. Sei es, weil die acht Fangarme etwas gruselig aussehen oder weil die Zubereitung nicht immer gelingt. Der feine Geschmack aber ist es wert, die Scheu gegenüber diesem ungewöhnlichen Meeresbewohner zu überwinden.

  • "The Catch" - Skizzen aus dem Notizbuch des Gastrokritikers; © Thomas Platt
    Thomas Platt

    Restaurantkritik - The Catch

    Japanische Izakayas könnte man mit Brasserien, Pubs oder auch Wirtshäusern vergleichen. Im Unterschied zu unseren Kneipen sind diese dem Reiswein Sake verpflichteten Orte stets mit einem Speiseangebot verbunden, das über den Imbiss hinausgeht. Naturgemäß spielt frischer Fisch dort eine tragende Rolle. Inzwischen existiert auch bei uns im Binnenland eine Versorgung mit Fisch und Meeresfrüchten, die ein Restaurant solchen Typs ermöglicht.

    Bewertung:
  • Villa Kellermann – Grüner Salon © Nils Hasenau
    Nils Hasenau

    Restaurantkritik - Villa Kellermann

    Ein Mann und eine Villa. Tim Raue gehört zu den berühmtesten Köchen Deutschlands und ist ohne Frage die Nummer 1 in Berlin. Auch die Villa Kellermann hat es zu einiger Bekanntheit gebracht, wenngleich sie eher lokaler Natur ist und auf Vergangenheit gründend. Nun wurden beide im Rahmen eines gastronomischen Projektes zusammengeführt.

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  • Munch's Hus © SEBASTIAN GREUNER
    © Munchs Hus/ Sebastian Greuner

    Restaurantkritik - Munchs Hus

    Während in Berliner Szenebezirken Lokale öffnen und bald wieder schließen, gibt es in etwas unterbelichteten Ecken der Stadt wie dem Bülowbogen Lokale wie das "Munchs Hus", die seit Jahrzehnten bestehen und sich durch stabile gute Qualität auszeichnen. Ungeachtet des Hypes um die Neue Nordische Küche bietet das "Munchs Hus" klassische Gerichte, die alles andere als avantgardistisch sind, aber ebenso auf hervorragende Produkte und perfekte Zubereitung setzen.

    Bewertung:

Unsere Rezensionen

Essen im "CU29"
Elisabetta Gaddoni

In der James-Simon-Galerie - Restaurant "CU29"

Selten gehen Menschen in ein Museumsrestaurant, um richtig zu essen: Meist bleibt es nach dem Ausstellungsbesuch bei Kaffee und Kuchen oder bei kleinen Gerichten. Das Cu29, das im Juli im neuen Bau an der Museumsinsel eröffnet hat, bietet abends auch eine anspruchsvollere Karte an. Die Mittagsgerichte wecken allerdings kaum Neugier auf mehr.

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Buchweizen; © Elisabetta Gaddoni
Elisabetta Gaddoni

Geschmackssache - Buchweizen – beliebter Getreideersatz

Buchweizen gehört wie Amaranth und Quinoa zu den glutenfreien Pseudogetreidearten und wird als gesundes Superfood gepriesen. Dass Buchweizen Zutat unzähliger traditioneller Gerichte rund um die ganze Welt ist, hat aber vor allem mit seinem nussigen und angenehm bitteren Geschmack zu tun.

Zero-Waste Restaurant Frea in Berlin-Mitte; Foto: Frea
Frea

Erstes "Zero Waste"-Restaurant Berlins - Restaurant "Frea"

Man erkennt es am Wort: Die Debatte um die sogenannte Nachhaltigkeit steckt noch im bürokratischen Stadium. Immerhin aber ist zu erkennen, dass nicht nur bei der Fortbewegung und in der Haushaltung jeder einen positiven Beitrag leisten kann, sondern auch beim Essen und Trinken. Überdies kann uns das, was unter Nachhaltigkeit und Klimakrise verstanden wird, auch auf den Gedanken bringen, dass wir nur zu Gast sind auf der Erde.

Bewertung:
Schüssel mit gerösteten Kichererbsen; © imago-images
imago-images

Geschmackssache - Kichererbsen

Hülsenfrüchte waren jahrtausendelang das Fleisch der armen Leute. Was früher Not war, kann heute ein Genuss sein: Kichererbsen sind nicht nur nahrhaft und gesund, sondern auch äußerst vielseitig.

GO Kebab im KWA © Johannes Paetzold
Johannes Paetzold

Geschmackssache - "Kebab with Attitude"

Im Grillrestaurant "Kebab with Attitude" in Berlin-Mitte wird die namengebende Speise mit besonderer Sorgfalt, regionalen Zutaten und Fleisch aus artgerechter Freilandhaltung zubereitet – erhältlich in drei Versionen. Kann man da noch von Fast Food sprechen?

Bewertung:
Barra
barraberlin.com / Colin-Freeman

Geschmackssache - Barra

Manchmal wartet man auf den ersten Fehlschlag – und wenn er dann eintritt, mag man es kaum glauben. Im Neuköllner Kleinraumlokal "Barra" muss man darauf lange warten.

Bewertung:
Kichererbse, Salzzitrone, Zwiebel - im Bonvinant
bonvinant.berlin

Restaurantkritik - Bonvivant

Menüs mit vielen Gängen, wie im Restaurant, sind heute nicht mehr so beliebt. Viele bestellen lieber verschiedene kleine Gerichte, die sie mit anderen teilen, und gepflegte Drinks. "Bistronomie" heißt dieser Trend, der anspruchsvolle Gastronomie mit informellem Ambiente und moderaten Preisen verbindet. Dem hat sich das Schöneberger Cocktail-Bistro "Bonvivant" angeschlossen, mit Fokus auf vegetarische und vegane Gerichte.

Bewertung:
Cookies & Co
Cookies & Co

Geschmackssache - Cookies & Co

Was ist das hier eigentlich? Eine Lounge, ein Wohnzimmer, eine Kindertagesstätte, ein Café mit Familienanschluss, ein Showroom, eine Kantine oder ein Bistro? Vielleicht sogar ein Restaurant? Selten beantworten sich viele Fragen so eindeutig wie an einem Ort, der in einem Teil des Prenzlauer Bergs Logis bezogen hat, der noch nicht vom touristischen Trubel erfasst wurde: Alles trifft irgendwie zu – und geht doch an der Sache vorbei.

Bewertung:
2 Gläser Hugo am Pool; © imago/JuNiArt
imago/JuNiArt

Geschmackssache - Prosecco, der Prinz der Sommerweine

Prosecco gilt als der Sommerwein schlechthin: Bei Empfängen und festlichen Anlässen und sogar in Fernsehfilmen hat er hierzulande längst Sekt und Champagner verdrängt. Warum ist Prosecco so beliebt, was unterscheidet ihn vom Sekt und was können wir mit diesem perligen, leichten Wein tun, außer ihn gut gekühlt zu trinken?

Restaurant einsunternull - Skizzen von Thomas Platt
Thomas Platt

Geschmackssache - einsunternull

Die zeitgenössische Küche macht es ihren Liebhabern nicht immer leicht. Bisweilen kann der Gast sogar den Eindruck gewinnen, dass er in ein Seminar geraten ist – statt in ein Restaurant.

Bewertung:
Restaurant Schüsseldienst
www.schuesseldienst-berlin.de

Geschmackssache - Schüsseldienst

24 Gastronomienormbehälter aus mattem Aluminium füllen den Bauch der Vitrine, darüber ein Regal, auf dem ein Dutzend Schüsseln stehen, einige Tiegel sowie ein großes Weckglas mit Chilipüree in Öl. Man könnte die eingefüllten, servierfertig zerkleinerten, teilweise vorgegarten Viktualien mit den Pfeifen einer Orgel vergleichen, nicht nur, weil sie dicht nebeneinander angeordnet sind. Die Küche, oder besser der Imbiss, von Felix Mielke besitzt nämlich tatsächlich eine musikalische Seite.

Bewertung:
"Weimarer Dreieck" in Moabit © Restaurant Weimarer Dreieck
Restaurant Weimarer Dreieck

Geschmackssache - Weimarer Dreieck

Während in Szenebezirken Lokale öffnen und bald wieder schließen, gibt es in ruhigen Gegenden wie dem so genannte Westfälischen Viertel in Berlin-Moabit Kiezrestaurants, die seit Jahrzehnten eine feste Adresse für die Nachbarschaft sind. Dazu gehört das "Weimarer Dreieck", das etwas versteckt am westlichen Ende der Essener Straße liegt und französisch-deutsch-polnisch inspirierte Bistroküche anbietet.

Bewertung:
Rucola © imago/CTK Photo
imago/CTK Photo

Geschmackssache - Unscheinbar, aber scharf: Rucola

Kaum ein Kraut ist in den letzten Jahrzehnten so populär geworden wie Rucola. Zwar mögen nicht alle den eigensinnigen Geschmack, dennoch hat es dieses Gemüse vom Wildkraut, das an jedem Wegesrand wächst, zur beliebten, überall angebauten Spezialität geschafft. Mit seiner scharf-bitteren Note bereichert Rucola Salat und Pizza ebenso wie Risotto- und Pastagerichte.

Spentzas: Notizen zur Gastrokritik von Thomas Platt
Thomas Platt

Geschmackssache - Spentzas

Nun hat die Zeit begonnen, in der Restaurantbesuche unter Wetteraspekten geplant werden. Dabei geht es nicht immer nur um Gärten und Terrassen, sondern auch um Speisen, die für Sommertage konzipiert wurden.

Bewertung:
Gazzo Pizza
rbb / Elisabeth Gaddoni

Geschmackssache - Gazzo Pizza

Pizza gehört hierzulande zu den beliebtesten Gerichten, wenn es darum geht, was Schnelles und Unkompliziertes zu essen. Allerdings wird die Qualität nicht überall dem Ruf gerecht, den diese uralte neapolitanische Spezialität in der ganzen Welt genießt. Es gibt aber immer mehr Lokale, wie das "Gazzo" in Berlin-Neukölln, die Pizza ernst nehmen und zum Gourmetgericht erklären.

Bewertung:
Spinat-Blatt, Nahaufnahme
imago images / PhotoAlto

Geschmackssache - Früher Schrecken aller Kinder, heute Superfood: Spinat

Wahrscheinlich haben viele von uns früher Spinat gehasst. Obwohl es klar war, dass dieses etwas bittere Gemüse den Kindergeschmack selten traf, bekamen es viele aufgetischt, im Glauben, dass es Unmengen an Eisen enthielte. Dabei musste sogar Comic-Matrose Popeye helfen. Heute wissen wir, dass der Eisengehalt bei weitem überschätzt wurde, dennoch gilt Spinat als gesund und ist zumindest bei Erwachsenen - sehr beliebt.

Blick aus dem "Golvet" in Berlin
Golvet

Nouvelle Cuisine - "Golvet"

Hervor ragt das Restaurant bereits durch seinen Ort. Das Golvet logiert nämlich im achten Stock über der Potsdamer Brücke und beeindruckt mit einem Panoramablick, der von Kreuzberg über den Potsdamer Platz mit dem dahinter liegenden Bezirk Mitte über die Wipfel des Tiergartens zur neuen City reicht, die sich gerade rund um den Hauptbahnhof bildet.  Selbst wenn die Tester des Guide Michelin die Aussicht genossen haben dürften, so ist die Vergabe eines Sterns, der nun schon im zweiten Jahr erfolgt, gewiss doch den Speisen zu verdanken.

Bewertung:
Zenkichi, Beispiel; © Zenkichi
Zenkichi

Japanische Küche - "Zenkichi"

Von den wirklich großen Kochtraditionen der Erde ist eine in Berlin stets unterrepräsentiert gewesen: die japanische. Das mag an vielem liegen.

Bewertung:
Chicha
Elisabetta Gaddoni

Restaurantkritik - "Chicha"

Zu den Trends, die die Gastronomie in Berlin in den letzten Jahren prägen, zählt die peruanische Küche. Viele schätzen mittlerweile "Ceviche", das modische Gericht aus mariniertem Fisch, und den Kult-Cocktail Pisco Sour. Dass peruanische Küche viel mehr anzubieten hat, zeigt dieses Lokal, das vor ca. drei Jahren in der Kreuzberger Friedelstrasse eröffnet hat.

Bewertung:

Restaurantkritik - "Soy"

Ein Restaurant hat viel erreicht, wenn der Speisende sich auf seinen Teller konzentriert und keinen Gedanken an andere Gerichte oder Zutaten verschwendet.

Bewertung:
Möhren (Quelle: Colourbox)
Colourbox

Geschmackssache - Bunt, aber wenig beachtet: Karotten

In diesen Wochen ist Spargel in aller Munde. Es gibt jedoch andere Gemüsesorten, die sehr wichtig sind, dennoch wird nie über sie gesprochen. Karotten, z.B., sind in Deutschland nach den Kartoffeln das am meisten verbreitete Gemüse, werden aber nur beachtet, wenn sie violett sind oder irgendeine andere Besonderheit aufweisen. Dabei haben Karotten eine Geschichte, die bis zur jungen Steinzeit zurückreicht, und sind in der Küche vielfältig und unverzichtbar.

Bewertung:
Romanesco; © Elisabetta Gaddoni
Elisabetta Gaddoni

Geschmackssache - Romanesco - der römische Brokkoli

Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl, Spitzkohl, Chinakohl, Blumenkohl: die Spielarten der Gemüseart Kohl sind beinah unendlich, so viele verschiedene Sorten gibt es. Eine sticht allerdings wegen ihrer fast futuristischen Form hervor: Romanesco. Mit Blumenkohl und Broccoli verwandt, fasziniert er mit seiner hellen grünen Farbe und mit den minarettartigen Türmchen, die streng geometrisch angeordnet sind. Mit seinem nussigen Aroma und der feinen Konsistenz spricht dieses aparte Gemüse nicht nur das Auge an.

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Hermann's Eatery; © Jan Vu
Jan Vu

Restaurantkritik - "Hermann's Eatery"

In "Hermann's Eatery" drücken Ambiente und Küche einen Hang zu Jugend und Frische aus. So sind die Pommes frites hier nicht aus Kartoffeln, sondern aus einer Art Kichererbsen-Polenta. Man versteht sich schließlich auch als "Probierwerkstatt".

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