Kai Luehrs-Kaiser; Foto: Oliver Ziebe/rbb

Moderator und Kritiker - Kai Luehrs-Kaiser

Geboren am 27. Juli 1961 in Bremen

Wie hieß Ihre erste Schallplatte?

Schneewittchen, gelesen von Eduard Marks

Wer ist Ihr Lieblingskomponist?

Claudio Monteverdi

Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?

Die Strudlhofstiege von Heimito von Doderer

Welches Bild würden Sie am liebsten besitzen?

Das Barbarigo-Altarbild von Giovanni Bellini in Murano (St. Pietro Martire, aber eigentlich hängt's dort ganz gut)

Mit welcher Melodie klingelt Ihr Handy?

Es vibriert

Wann und wo arbeiten Sie am liebsten?

Vormittags in fremden Städten

Mit welcher historischen Persönlichkeit würden Sie sich gerne unterhalten?

Mit Kant

Was ist Ihr Hauptcharakterzug?

Schwach, aber entschlossener denn je

Was ist Ihre heimliche Leidenschaft?

Das Christelflein von Hans Pfitzner

Was kochen Sie für Ihre besten Freunde?

Damit sie es bleiben, tut das jemand, der es viel besser kann

Wo möchten Sie leben?

In Berlin und Wien

Kultur gehört zum Leben, weil...

… wir sonst unseren Laden zu machen könnten.

Moderiert

Kai Luehrs-Kaiser; Foto: rbb / Oliver Ziebe

Di 18:04 - 19:00 Uhr - Musikstadt Berlin

Kai Luehrs-Kaiser durchstreift den Konzert- und Opern-Dschungel Berlins auf der Suche nach den besten Gelegenheiten für einen anregenden Besuch. Und spielt jene Vergleichsaufnahmen, vor denen sich die Interpreten fürchten.

Die aktuellsten Kritiken von Kai Luehrs-Kaiser.

Albert Roussel Edition
Erato (Warner)

Box-Set - Albert Roussel Edition

Zum 150. Geburtstag des französischen Komponisten Albert Roussel hat die Firma Warner alles neu verpackt und neu verklappt, was sie im EMI-Katalog zu diesem Komponisten vorgefunden hat. Das ist in der Tat – mit Dirigenten wie Charles Munch, André Cluytens, Charles Dutoit und Michel Plasson – weit prominenter als dies jede andere Firma aufzubieten hätte.

 

Bewertung:
Schostakowitsch: Under Stalin’s Shadow – Sinfonien Nr. 6 & 7
Deutsche Grammophon

Orchester - Dmitri Schostakowitsch: Symphonien Nr. 6 + 7

Bei seinem Schostakowtisch-Zyklus bei der DG ist der Dirigent Andris Nelsons, zugleich seit fünf Jahren Chef des hier tätigen Boston Symphony Orchestra, beim vierten Teil angekommen – enthaltend zwei populäre Symphonien (die Nr. 6 und Nr. 7 "Leningrader") sowie die recht seltene Orchester-Suite aus der Filmmusik zu "King Lear".

Bewertung:
Deutsche Oper Berlin: Der Zwerg © Monika Ritterhaus
Monika Ritterhaus

Deutsche Oper Berlin - "Der Zwerg"

Ein Außenseiter, der nicht um seine Außergewöhnlichkeit weiß, verliebt sich in eine Prinzessin. Klingt nach einem Märchen, endet aber tödlich. Den tragischen Stoff hat Alexander von Zemlinsky zu einer Oper gemacht.

Bewertung:
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 © Linn
Linn

Orchester - Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6

Robin Ticciati ist als Chefdirigent des DSO so erfolgreich, dass er in seiner erst zweiten Saison in Berlin jetzt bereits seine dritte CD mit dem DSO veröffentlicht hat. Die könnte Auftakt zu einem Zyklus werden. Ein guter Auftakt?

Bewertung:
Komische Oper Berlin: Poros, hier: Dominik Köninger (Poros), Ruzan Mantashyan (Mahamaya); © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Komische Oper Berlin - "Poros"

Ein zartes Buh gegen den Regisseur möchte ich nicht überbewerten. Zunächst: "Poros" ist die 28. Oper von Händel (von insgesamt 42). 1731 war sie ein Erfolg. Und geriet trotzdem ins Hintertreffen.

Bewertung: