Anke Sterneborg, Filmkritikerin; Foto: gb

Autorin - Anke Sterneborg

Geboren im Juni in Erlangen

Gustav Mahler

Welches Orchester würden Sie gern dirigieren?

Die Berliner Philharmoniker

Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?

Eines nur??? Gefährliche Geliebte von Haruki Murakami, Der englische Patient von Michael Ondaatje, Oscar Wildes Das Bildnis des Dorian Gray

Welches Kunstwerk würden Sie am liebsten besitzen?

Eine Statuette von Giacometti

In welchem Film hätten Sie gern eine Rolle?

In keinem, bin eher jemand, der hinter der Kamera arrangieren würde

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie sich gerne unterhalten?

Bryan Ferry oder David Bowie

Was ist Ihr Hauptcharakterzug?

Die Verbindung von (journalistischer) Neugier und Diskretion

Wann und wo arbeiten Sie am liebsten?

Am Sonntagnachmittag zuhause, weil endlich mal kaum Anrufe kommen

Eine bedeutende Erfindung der Menschheit:

Die Projektion bewegter Bilder

Welcher Architekt sollte Ihr Haus bauen?

Glenn Murcutt, was bedeutet, dass es in Australien stehen müsste

Wo möchten Sie leben?

In einem kleinen Häuschen am Meer, dort wo es nicht zu heiß ist

Wenn Sie nicht beim Radio wären ...

... würde ich auf einer Insel ein Buch schreiben.


Rezensionen und Beiträge

Close © Pandora Film Verleih
Pandora Film Verleih

Drama - "Close"

Vor vier Jahren machte der belgische Regisseur Lukas Dhont gleich mit seinem Debütfilm "Girl" Furore. Es war die einfühlsam erzählte und tief berührende Geschichte eines Teenagers, der im falschen Körper geboren ist und zwischen hartem Balletttraining, Pubertätswirren und den Vorbereitungen zur Geschlechtsangleichung zerrissen wird. Ein harter Stoff, sensibel erzählt. Nun kommt sein zweiter Film in unsere Kinos - und wieder hat er einen ganz einfachen Titel mit vieldeutigem Klang: "Close". Und wieder geht es um sensible Gefühle an der Schwelle von Kindheit und Adoleszenz.

Bewertung:
Babylon - Rausch der Extase © Paramount Pictures Germany
Paramount Pictures Germany

Drama - "Babylon - Rausch der Extase"

Immer wieder erzählte der französisch-amerikanische Autor und Filmregisseur Damien Chazelle vom Streben nach dem Höchsten, meistens handelten seine Filme dabei von der Jazzmusik, die er zugunsten des Kinos aufgegeben hat. Auch ums Kino ging es schon, wie in dem Oscar-prämierten Musical "LaLaLand". Sein neuester Film "Babylon - Rausch der Extase" spielt - wie auch die deutsche Serie "Babylon Berlin" - in den Zwanzigerjahren, allerdings in Hollywood, zu jener Zeit, als der Stummfilm durch den Tonfilm abgelöst wurde.

Bewertung:
In der Nacht des 12. © 24 Bilder
24 Bilder

Thriller - "In der Nacht des 12."

Ein Mord geschieht, die Ermittler beginnen ihre Arbeit, kämpfen sich durch einen Wust von Spuren und Indizien - und nach 90 Minuten ist der Fall gelöst, das Gleichgewicht von Gut und Böse wieder hergestellt: So kennt man das aus dem deutschen Krimifernsehen. Doch die Wirklichkeit ist selten so sauber sortiert. In seinem neuen Film "In der Nacht des 12." unterläuft der deutsch-französische Regisseur Dominik Moll diese Erwartungen.

Bewertung: