Matthias Käther (Foto: Karo Krämer)
Bild: rbb/Karo Krämer

Moderator und Kritiker - Matthias Käther

Geboren am 8. Februar 1972 in Neubrandenburg

Wie hieß Ihre erste Schallplatte?

Das waren gelesene russische Märchen. An einer Stelle war ein Sprung, da sagte der König: "Hackt ihm den Ko... Hackt ihm den Ko... hackt ihm den Ko..." Konnt' ich mich als 6-Jähriger kaputtlachen drüber.

Wer ist Ihr Lieblingskomponist?

Rossini

Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?

Heines Börne-Buch (das lese ich tatsächlich immer wieder)

Welches Bild würden Sie am liebsten besitzen?

Also ich hab von meiner Lieblingsfreundin ein Foto gemacht, das hätte ich gern 3x4 Meter groß im Zimmer. Genaugenommen ist sie jetzt gar nicht mehr meine Lieblingsfreundin, aber immer noch so reizend, dass das Bild, vergrößert auf 3x4 Meter...etc.etc.

Mit welcher Melodie klingelt Ihr Handy?

SMS: Anfangstakte von Elektra
Anruf: Fanfarenstöße

Wann und wo arbeiten Sie am liebsten?

Ich arbeite am liebsten überhaupt nicht.

Mit welcher historischen Persönlichkeit würden Sie sich gerne unterhalten?

Mit Freud. Auf dem Sofa. (Also, ich auf dem Sofa, und er hinter mir.)

Was ist Ihr Hauptcharakterzug?

Kennt man den? Meist ist das doch etwas, das man bei Kritikern immer für eine besonders raffinierte Bosheit hält.

Was ist Ihre heimliche Leidenschaft?

Das möchten Sie gar nicht so genau wissen. Außerdem: Wenn ich's sagte, wär es ja keine heimliche Leidenschaft mehr.

Was kochen Sie für Ihre besten Freunde?

Tagliatelle mit Lachs in Krabbensoße. Geht nie schief, ist immer ein Erfolg.

Wo möchten Sie leben?

Da, wo ich lebe, in Berlin. Wenigstens bei der Wahl meines Wohnsitzes fallen Wunsch und Realität mal zusammen.

Kultur gehört zum Leben, weil...

... im Tod verdammt wenig Möglichkeiten bestehen, eine anständige Oper zu hören und ein gutes Bœuf Stroganoff zu bekommen. Jedenfalls hat man diesen Eindruck, wenn man Dante liest.

Moderiert

Matthias Käther (Foto: Karo Krämer)
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Mi 18:04 - 19:00 Uhr - Opernführer

Kurzweilig und witzig – doch profund und wahr: warum wir heute noch die Gefühlswelt der Traumfabrik Oper lieben und brauchen.

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