Ein Mikrofon auf einer Bühne (Quelle: Colourbox)

Konzertkritiken

Konzert- und Opernkritiken hören Sie in rbbKultur von Montag bis Samstag um 7:45 Uhr.

Weitere Rezensionen

Daniil Trifonov © Dario Acosta
Dario Acosta

Philharmonie Berlin - Daniil Trifonov spielt Bachs "Kunst der Fuge"

Starpianist spielt Gipfelwerk – so könnte man den Abend, den Daniil Trifonov auf Einladung der Berliner Philharmoniker gespielt hat, überschreiben. Seine Interpretation lässt keine Wünsche offen, die Gestaltung des Abends selber allerdings schon.

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Deutsche Oper Berlin: Götterdämmerung - Clay Hilley (Siegfried) u. Jürgen Linn (Alberich) © Bernd Uhlig
Bernd Uhlig

Deutsche Oper Berlin - "Götterdämmerung" von Richard Wagner

Wie der neue "Ring des Nibelungen" – der erste, der covidbedingt völlig durchander auf die Welt kam – abschließend zu beurteilen sein mag, dürfte sich erst im November sagen lassen, wenn auch "Siegfried" (der 3. Teil) endlich nachgereicht wird. Ob die Inszenierung von Stefan Herheim gemischte Gefühle, die sie bislang hervorrief, je überwinden kann, scheint zweifelhaft. Auch wenn "Buhs" bei der Premiere von wackeren Fans nach Kräften niedergejubelt wurden.

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John Williams © picture alliance/ AP Photo/ Chris Pizzello
picture alliance/ AP Photo/ Chris Pizzello

Philharmonie Berlin - John Williams dirigiert die Berliner Philharmoniker

Was wären Indiana Jones, E.T., Superman oder Harry Potter ohne die Musik von John Willams? Der amerikanische Komponist hat mit seinen Filmmusiken Kino-Geschichte geschrieben und ganze Generationen in seine musikalischen Welten entführt. Er hat die Soundtracks für Kino-Blockbuster wie "Star Wars", "Jurassic Park", "Der weiße Hai" oder "Schindlers Liste" komponiert. Nun bringt er in Berlin einige seiner berühmtesten Filmklassiker zu Gehör - erstmals am Pult der Berliner Philharmoniker.

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Neuköllner Oper: Berlin Karl-Marx-Platz © Thomas Koy
Thomas Koy

Neuköllner Oper - "Berlin Karl-Marx-Platz"

Hakan Savaş Mican ist Autor und Hausregisseur am Berliner Maxim-Gorki-Theater. Sein neues Stück ist aber an der Neuköllner Oper uraufgeführt worden – "Berlin Karl-Marx-Platz". Es ist der zweite Teil seiner Berlin-Trilogie.

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Ainārs Rubiķis ist der Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin © Jan Windszus Photography
Jan Windszus Photography

Komische Oper Berlin - Das Orchester der Komischen Oper Berlin unter Ainārs Rubiķis

Kosmische Höhen und wuchtige Fitness: Das Orchester der Komischen Oper Berlin landet unter seinem Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis einen Coup mit einer berauschenden Skrjabin-Aufführung. Zuvor hat Tzimon Barto in Sergej Rachmaninows zweitem Klavierkonzert als hemmungsloser Exzentriker gewütet und geschwelgt.

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Komische Oper Berlin: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny © Iko Freese/Komische Oper Berlin
Iko Freese/Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin - "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny"

Dass Barrie Kosky den großartigen Erfolg der "Dreigroschenoper" am Berliner Ensemble, einer seiner besten Arbeiten überhaupt, mit Brecht/Weills "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" würde toppen können, war zu hoffen. Zumal "Mahagonny" eine Fortsetzung der "Dreigroschenoper" mit anderen, nämlich Opernmitteln ist. Nur liegt genau da der Hase im Pfeffer: Es gibt kaum ein schwerer zu realisierendes, häufiger misslingendes Werk als dieses. Der Eindruck der Tücke des Mahagonny-Objektes, er ist auch nach dieser Aufführung nicht aus der Welt.

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Concertgebouw-Orkest Amsterdam (© Simon van Boxtel) und Daniel Harding (© Julian Hargreaves); Montage: rbbKultur
Simon van Boxtel | Julian Hargreaves

Musikfest Berlin - Concertgebouw-Orchester unter Daniel Harding

Endlich sind wieder Gastspiele internationaler Orchester möglich. Im vergangenen Jahr haben die Reisebeschränkungen alles das verhindert – jetzt kommen die großen Orchester wieder zum Musikfest nach Berlin. Den Auftakt dieser Gastspiele machte das Königliche Concertgebouw-Orchester aus Amsterdam.

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Komische Oper Berlin: Œdipe – Jens Larsen (Tirésias), Leigh Melrose (Œdipe), Karolina Gumoa (Jocaste); © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Tragédie lyrique in vier Akten - Komische Oper Berlin: "Œdipe" von George Enescu

An der Komischen Oper Berlin wird der "Ödipus"-Stoff vom russischen Regisseur Evgeny Titov inszeniert. Grundlage ist das einzigartige Musiktheaterstück "Œdipe" des rumänischen Komponisten George Enescu, das nach über 20 Jahren erstmals wieder in Berlin gezeigt wird – unser Kritiker Kai Luehrs-Kaiser war dabei.

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Dorothee Oberlinger; © Promo
Promo

Musikfestspiele Potsdam Sanssouci - Schlosstheater Potsdam Sanssouci: Pastorelle en musique

Sie ist ein Schäferidyll, das zu den Perlen der Rokoko-Oper zählt: die "Pastorelle en musique" von 1713/15 von Georg Philipp Telemann. Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci haben Telemanns einzige Pastorelle am Samstag auf die Bühne des Schlosstheaters im Neuen Palais gebracht. Schon seit mehr als einem Jahr wurde dieser Aufführung entgegengefiebert – unser Kritiker Kai Luehrs-Kaiser war natürlich vor Ort dabei.

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Sir Simon Rattle © picture alliance/ dpa/ Henry Lin
picture alliance/ dpa/ Henry Lin

Drei Werke und ein Abschied - Die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle

In Pandemie-Zeiten ist alles anders: Da wollte Simon Rattle Edward Elgars Oratorium "The Dream of Gerontius" aufführen - mit großem Chor und Orchester derzeit unmöglich. Also als Ersatz einmal Alberto Ginastera: Dessen Variaciones concertantes lassen alle Instrumente des Orchesters mal hervortreten. Leider wenig originell - die Berliner Philharmoniker waren hier komplett unterfordert.

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Philharmonie Berlin: Russischer Abend mit Kirill Petrenko © Stephan Rabold
Stephan Rabold

Pilotprojekt: Konzert vor Publikum - Berliner Philharmoniker: Russischer Abend mit Kirill Petrenko

Wenn alles so gut organisiert und wie am Schnürchen laufen würde wie das große Live-Konzert-Experiment in der Philharmonie, dann bräuchten wir uns viel weniger Sorgen um die Beherrschung der Pandemie machen. Mindestens Deutschland, wenn nicht Europa, schaute wohl gebannt auf den Wagemut, 1.000 geimpfte Besucher*innen zum Konzert der Berliner Philharmoniker zuzulassen - FFP2-Masken inklusive.

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Deutsche Oper: Francesca da Rimini © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Digitale Opern-Premiere - Deutsche Oper Berlin: "Francesca da Rimini"

Die fünfte Inszenierung von Christof Loy an der Deutschen Oper Berlin feierte digitale Premiere: "Francesca da Rimini", die Oper von Riccardo Zandonai, war 1914 ein Schlusslicht des sogenannten "Verismo" – eines Operngenres, das für leicht dirty gilt. Das Image von "Frauen am Rande des Nervenbruchs" ist nicht ganz falsch – auch hier nicht, obwohl die adlige Fransesca vom rivalisierenden Malatesta-Clan mit einem Fake-Ehemann aufs Kreuz gelegt wird.

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Berliner Staatsoper: "Jenůfa" © Bernd Uhlig
Bernd Uhlig

Digitale Opern-Premiere - Staatsoper Berlin: "Jenůfa"

Vor neun Jahren, damals an der Deutschen Oper, gab es zuletzt eine Neuinszenierung einer der wirkungsträchtigsten Opern überhaupt, Leoš Janáčeks Erstling "Jenůfa". Die Küsterin, die das Kind ihrer Stieftochter ertränkt, tut dies aus einer Art religiösen Verblendung. Sie bereut zutiefst, was am Ende zu einer großartigen Versöhnungsorgie führt. In kaum einem Werk habe ich im Parkett so viele schöne Tränen fließen sehen wie hier.

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Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko (c) Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Online-Festival | Digital Concert Hall - Berliner Philharmoniker: "Die Goldenen Zwanziger"

Wenn wir an die "Goldenen 20er" denken, steigen uns berückende Bilder und Töne in der Fantasie auf: sexuelle Libertinage, Cabarets, Rauschgift, Zirkus, Tanzmusik, avantgardistische Kunst, Beginn des Kinos… Und doch gehört dazu auch die Wirtschaftskrise, Inflation, Arbeitslosigkeit, politische Extreme und Morde. Eine widersprüchliche Epoche, der sich die Philharmoniker mit einem ganzen Festival stellen.

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