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  • YOUNG SINGERS I: Yajie Zhang (links) und Kieran Carrel (rechts)
    © Swinkels van Hees | © Jessica Meier

    Pierre Boulez Saal - Young Singers I: Yajie Zhang & Kieran Carrel

    Junge Sänger in einem Liederabend mit Schubert zu erleben ist ein Geschenk für alle Beteiligten. Für den deutsch-britischen Sänger Kieran Carrel und die Sängerin Yajie Zhang aus China bot die intime Situation im Boulez Saal eine Möglichkeit, sich zu profilieren.

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  • Maxim Vengerov © dpa / Franz Neumayr
    dpa / Franz Neumayr

    Philharmonie Berlin - Armenian State Symphony Orchestra und Maxim Vengerov, Violine

    Armenische Musik – da fällt einem in der Regel nur Aram Chatschaturjan und dessen unverwüstlicher Säbeltanz ein. Das kleine Land im Kaukasus hat jedoch weit mehr spannendes Repertoire hervorgebracht. In deutschen Konzertsälen ist es allerdings schwierig, davon etwas kennenzulernen. Nun bestand die Möglichkeit, ein größeres Werk kennenzulernen – in der Philharmonie in Berlin. Das Armenian State Symphony Orchestra aus der Hauptstadt Jerewan mit seinem Chefdirigenten Sergey Smbatyan war zu Gast – mit einem Weltstar als Solisten, nämlich dem russischen Geiger Maxim Vengerov.

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  • "Pierre-Boulez-Saal"; © rbb/Carsten Kampf
    rbb/Carsten Kampf

    Pierre Boulez Saal - Quartetto Teatrale

    Das noch junge Streichquartett der Staatskapelle Berlin spielt Streichquartette großer Opernkomponisten und zeigt dabei seine Qualitäten im Zusammenspiel, aber auch manches, was der Formation noch an Gestaltungskraft fehlt.

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Weitere Rezensionen

Spectrum Concerts
© Spectrum Concerts

Philharmonie Berlin | Kammermusiksaal - Spectrum Concerts: 32. Saison 2020

Die Spectrum Concerts Berlin verstehen sich auch in ihrer 32. Ausgabe als Brücke zwischen europäischer und amerikanischer Musik. Beim Eröffnungskonzert standen Werke von Edward Elgar, Karl Amadeus Hartmann, Andrzej Panufnik und Béla Bartók auf dem Programm. Clemens Goldberg berichtet vom Abend.

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Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn - Vol. 9; © Thomas Nitz
Thomas Nitz

Bar jeder Vernunft - Pigor & Eichhorn: Das Neujahrskonzert

Das Neujahrskonzert der beliebten Musikkabarettisten Pigor & Eichhorn hat Tradition. Zusammen mit ihrer gut gelaunten Band läuten sie das noch jungfräuliche Jahr ein. Wieviel Spaß das macht, verrät Kritiker Kai Luehrs-Kaiser.

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Musikfest Berlin 2019/ Jonas Holthaus: Rundfunkchor Berlin
Musikfest Berlin 2019/ Jonas Holthaus

Berliner Dom - Weihnachtskonzert

Das Berliner Weihnachtskonzert des Rundfunkchors im Berliner Dom ist längst eine schöne Tradition geworden – in diesem Jahr mit einem rein britischen Programm mit Werken von Judith Weir, Matthew Martin, Judith Bingham und Owain Park. Clemens Goldberg hat das Konzert in der riesigen Kuppelhalle gehört.

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Die Goldenen 20er Jahre im Admiralspalast © Christian Kleiner
Christian Kleiner

Admiralspalast - Berlin Berlin. Die große Show der Goldenen 20er Jahre

Allerspätestens seit der Serie "Babylon Berlin" wird das Berliner Nachtleben vom Ende der 1920er Jahre so richtig gefeiert. Die neue Show "Berlin Berlin", die am 19.12. im Admiralspalast Weltpremiere hatte, sattelt da drauf und präsentiert Größen wie Josephine Baker, Anita Berber, Marlene Dietrich und die Comedian Harmonists mehr oder weniger überzeugend.

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Ensemble der Karajan-Akademie der Stiftung Berliner Philharmoniker; © Peter Adamik
Peter Adamik

Kammermusiksaal der Philharmonie - Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und Reinhard Goebel

"Die Vier Jahreszeiten" - ungezählt sind die Einspielungen der berühmten vier Violinkonzerte. 1725, zum Zeitpunkt der Entstehung, hatte Antonio Vivaldi den Höhepunkt seiner Kompositionskunst erreicht und mit "Le Quattro Stagioni" demonstriert er das ganze Spektrum seiner Kunst. Reinhard Goebel und die Karajan-Akademie präsentieren den Konzertzyklus neben weiteren Konzerten des venezianischen Komponisten im Kammermusiksaal der Philharmmonie.

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©Vision String Quartet
Vision String Quartet

Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin - vision string quartet

Der Primarius ist krank, aber kein Problem für das vision string quartet: Vineta Sareika vom Artemis Quartett springt ein. Und so gibt es zwar keinen Jazz und keinen Pop, dafür aber ein traumhaft gespieltes d-Moll-Quartett von Schubert.

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RIAS Kammerchor © Matthias Heyde
Matthias Heyde

Konzerthaus Berlin - Akademie für Alte Musik Berlin und der RIAS Kammerchor

Wie mitreißend Musik des 18. und frühen 19. Jahrhunderts sein kann, zeigt die Akademie für Alte Musik Berlin zusammen mit Solisten und dem RIAS Kammerchor in dieser Saison gleich in fünf Konzerten. Im Mittelpunkt steht Johann Sebastian Bach. Gestern erklangen im Konzerthaus Berlin Bachs Adventskantaten sowie seine älteste erhaltene Weihnachtskantate.

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Komische Oper Berlin: "La Traviata" © Iko Freese / drama-berlin.de
Iko Freese / drama-berlin.de

Komische Oper Berlin - "La Traviata"

In Verdis "La Traviata" nach dem Bestseller "Die Kameliendame" von Alexandre Dumas jr. geht es um Liebe, Leiden und Tod. Die Regisseurin Nicola Raab hat das berühmte Seelendrama an der Komischen Oper neu interpretiert.

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Camille Saint-Saens: Samson et Dalila | Staatsoper Berlin | © Matthias Baus
© Matthias Baus

Berliner Staatsoper - Camille Saint-Saens: Samson et Dalila

Die biblische Geschichte von Samson und Dalila in der musikalischen Version von Saint-Saens ist bis heute ein Hit – das Werk gehört zu den berühmtesten französischen Opern überhaupt. Gesten Abend war Premiere an der Berliner Staatsoper mit Elina Garanca als Dalila und Daniel Barenboim am Pult. 

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Lazarus - Lonely Child © Stefan Gloede
Stefan Gloede

Potsdamer Winteroper - "Lazarus - Lonely Child"

Seit vielen Jahren produzieren die Kammerakademie Potsdam und das Hans Otto Theater die "Potsdamer Winteroper". In diesem Jahr mit geistlichem Musiktheater von Franz Schubert und Claude Vivier ...

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Cuarteto Quiroga und Javier Perianes (2. v.r.); © Promo
Cuarteto Quiroga

Konzerthaus Berlin - Cuarteto Quiroga & Javier Perianes

Der spanische Geiger Manuel Quiroga erlitt 1937, im Alter von 46 Jahren, einen so schweren Unfall, dass er danach nicht mehr spielen konnte. Dennoch gilt er heute vielen spanischen Violinisten als Vorbild. So sehr, dass sich ein Streichquartett aus Madrid nach ihm benannt hat: das Cuarteto Quiroga.  

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Konzerthaus Berlin: Iceland Symphony Orchestra und Vikingur Olafsson; © Markus Werner
Markus Werner

Konzerthaus Berlin - Sound of Iceland

Zum Abschluss des Islandfests am Konzerthaus Berlin gastierte das Iceland Symphony Orchestra zusammen mit dem derzeitigen Artist in Residence am Konzerthaus, Víkingur Ólafsson.

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Deutsche Oper Berlin: "Heart Chamber", Regie: Claus Guth, Uraufführung am 15. Novemberi 2019; hier: Patrizia Ciofi (Sie); © Michael Trippel/DOB
Michael Trippel/DOB

Deutsche Oper Berlin - "Heart Chamber"

Eine Oper über die Liebe wollte die israelisch-amerikanische Komponistin Chaya Chernowin komponieren. Herausgekommen sind Fragmente einer Sprache der Liebe. Genauer: einer Fremdsprache.

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Tipi am Kanzleramt: "Ursli & Toni Pfister als Cindy & Bert"
© Fokke Hoekman

Tipi am Kanzleramt - Ursli & Toni Pfister als Cindy & Bert

Mit ihrer neuen Show im Tipi am Kanzleramt laden Ursli & Toni Pfister zur großen "Samstagabendshow" ein. Sie entführen ihr Publikum in die Welt der Schlager der Siebzigerjahre und verwandeln sich in das Schlagerduo "Cindy & Bert": "So, als ob du schwebtest"

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Jan Lisiecki © Peter Rigaud
Peter Rigaud

Philharmonie Berlin - Orpheus Chamber Orchestra mit Jan Lisiecki

Ein poetisches, ausgereiftes Spiel - das wird Jan Lisiecki bescheinigt. Der 24 Jahre alte Pianist ist international bekannt, anerkannt und ausgezeichnet. Jetzt hat er mit dem  Orpheus Chamber Orchestra in der Philharmonie Berlin gespielt.

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Staatsoper: Il primo omicidio; hier: Olivia Vermeulen (Abel), Kristina Hammarström (Cain) und Arttu Kataja (Stimme von Luzifer); © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Staatsoper Unter den Linden Berlin - "Il Primo Omicidio"

Alessandro Scarlatti gilt mit seinem vielfältigen Werk als wegweisender Reformer der Barockmusik. Im Rahmen der Barocktage ist nun sein Oratorium "Il Primo Omicidio" über den ersten, biblisch verbürgten Brudermord von Kain an Abel zu erleben.

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"Love, you son of a bitch", Staatsoper Unter den Linden © Gianmarco Bresadola
© Gianmarco Bresadol

Staatsoper Unter den Linden Berlin - "Love, you son of a bitch"

Ausgehend von Kantaten zum Thema Liebe von Alessandro Scarlatti versucht die Regisseurin Letizia Renzini einen multimedialen Abend mit Musik, Tanz, Elektronik und Video und bleibt mit diesen vielen Elementen doch nur an der Oberfläche.

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Staatstheater Cottbus: "Effi Briest" mit Liudmila Lokaichuk (Effi); (im Hintergrund v.l.n.r.) Gesine Forberger (Luise), Zela Corina Calita (Hulda), Debra Stanley (Bertha) und Rahel Brede (Hertha); © Marlies Kross
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus - "Effi Briest"

Im Fontane-Jubiläumsjahr soll auch eine Fontane-Oper nicht fehlen: "Effi Briest". Am Samstag wurde sie in Cottbus uraufgeführt, komponiert von keinem Geringeren als Siegfried Matthus. Das Libretto hat sein Sohn Frank nach dem berühmten Roman von Theoder Fontane geschrieben.

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Gidon Kremer © Angie Kremer
Angie Kremer

Konzerthaus Berlin - Das Konzerthausorchester mit Gidon Kremer

Eine zehntägige Hommage widmet das Konzerthaus Berlin dem großen Geiger Gidon Kremer. Den Auftakt gab es gestern Abend: Das Konzerthausorchester spielte unter der Leitung von David Zinman Werke von Sofia Gubaidulina und Franz Schubert.

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Ute Lemper; Foto: Gregor Baron
Gregor Baron

Philharmonie Berlin - Kammerakademie Potsdam und Ute Lemper – "Die sieben Todsünden"

Die 30er Jahre mit ihren Krisen, dem Großstadttreiben, der rauschenden Kultur, der Kriegsdrohung – sie sind heute wieder sehr aktuell. Die KAP mit Antonella Manacorda präsentierten sich in Hochform, vielfältig waren die stilistischen und virtuosen Herausforderungen. Besonders bestachen an diesem Abend die Bläser und der Akkordeonist.

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The Bassarids, hier: Günter Papendell (Pentheus), Chorsolisten der Komischen Oper Berlin; © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Komische Oper Berlin - "The Bassarids"

Schon bei Wiederausgrabungen in München und Salzburg wurden "Die Bassariden", Hans Werner Henzes Version der "Bakchen" des Euripides, als Hauptwerk aufgefasst. Harter Tobak. Dagegen ist "Elektra" ein Ammenmärchen, schließlich geht es darum, dass eine rasende Mutter ihren Sohn in Stücke reißt. Die Rolle der Agaue war in den 70er Jahren an der Schaubühne einer der epochalen Triumphe von Edith Clever. Auch diesmal verfehlt der Stoff seinen Katharsis-Effekt nicht (gemäß jener griechischen Erschütterungstheorie, nach dem wir uns von Mitleidsgefühlen reinigen, die wir verspüren). Das Ende der Aufführung kreiert eine Schrecksekunde des Schweigens, wie ich das an der Komischen Oper, wo man sonst gern drauflos applaudiert, kaum je erlebte. Hut ab.

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Rio Reiser – Mein Name ist Mensch © Franziska Strauss
© Franziska Strauss

Schauspielmusical von Frank Leo Schröder und Gerd C. Möbius - "Rio Reiser – Mein Name ist Mensch"

Nach musikalischen 'Biographicals' über Udo Jürgens, Udo Lindenberg, Doris Day und Hilde Knef ist man mittlerweile bei den Underground-Größen angelangt. Rio Reiser, trotz kommerziellen Groß-Erfolgen wie "König von Deutschland" und "Junimond", war ja doch eine Gegen-Ikone, ein Held des Anti-Establishment. Nächstes Jahr wäre er 70 Jahre alt geworden. Zu erleben, wie der Hymnen-Schreiber der Hausbesetzer-Bewegung, zugleich schwules PDS-Mitglied, ausgerechnet in der Komödie am Kurfürstendamm ankommt, ist leicht skurril. Hier standen zur Premiere Eberhard Diepgen, Dagmar Frederic und Otfried Laur auf der Gästeliste; keine geborenen Freunde. Die Standing ovations müssen also als Zeichen gewertet werden, dass die Komödie eine Off-Kehrtwende siegreich vollzogen hat. Ein guter Abend!

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Staatsoper Berlin - Die lustigen Weiber von Windsor, hier: Mandy Fredrich (Frau Fluth) und Michaela Schuster (Frau Reich); © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Staatsoper Berlin - "Die lustigen Weiber von Windsor"

An der Staatsoper liegt die letzte Neuinszenierung der "Lustigen Weiber von Windsor" 35 Jahre zurück. An der Deutschen Oper (in der Inszenierung von Winfried Bauernfeind) ähnlich lange. Das liegt nicht an Otto Nicolai, dem eine meisterhafte Shakespeare-Vertonung gelang – wie man bei dieser Premiere durchaus feststellen kann.

Bewertung:
Chefdirigent DSO Robin Ticciati © Peter Adamik
Peter Adamik

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin - Robin Ticciati

Es ist schon spannend, vermutliche eine Weltpremiere, wenn ein Orchester zu Anfang ohne Dirigenten improvisiert. Aufeinander hören muss man, oder sollte man ja sowieso. Natürlich ist es auch spannend, wer denn da so die Initiative für einzelne Melodien übernimmt und wie die Anderen das aufgreifen. Das Resultat war zwar erwartbar und man muss das nicht so oft hören, aber das Orchester könnte das ja als Teambuilding bei sich einführen!

Bewertung:
DSO Berlin: Rusalka | Bass Alexander Roslavets als Wassermann und Sopranistin Sally Matthews als Rusalka © DSO/Kai Bienert
DSO/Kai Bienert

Musikfest Berlin - "Rusalka"

Mit Dvořáks Nixenoper "Rusalka" geht das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin in die Saison und gleichzeitig das Musikfest Berlin zu Ende. – Das lyrische Märchen als konzertante Aufführung. Dirigiert von Robin Ticciati.

Bewertung:
Deutsche Oper Berlin: Wolfsschlucht © Marcus Lieberenz/bildbuehne.de
Marcus Lieberenz/bildbuehne.de

Deutsche Oper Berlin - "Wolfsschlucht"

Zwei Jahrhunderte ist Carl Maria von Webers Oper "Der Freischütz" bald alt, und wie aktuell nach wie vor und mehr denn je Klassik ist, bewies der junge Komponist Malte Giesen mit seiner Überschreibung an der Deutschen Oper Berlin.

Bewertung:
Musikfest Berlin 2019/ Doug Peters: London Symphony Orchestra; Sir Simon Rattle
Musikfest Berlin 2019/ Doug Peters

Musikfest Berlin | Philharmonie Berlin - London Symphony Orchestra

Er ist wieder da: Sir Simon Rattle. Im Rahmen des Musikfestes Berlin war der Dirigent gestern am Pult des London Symphony Orchestra zu erleben. Clemens Goldberg hat das erste Berliner Gastspiel des Orchesters unter Rattles Leitung miterlebt.

Bewertung:
Deutsche Oper Berlin: "La forza del destino"; © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Deutsche Oper Berlin - "La forza del destino"

Verglichen mit dem Vorgänger-Skandal anno 1982, damals in der Regie von Hans Neuenfels mit rollenden Panzern, kann sich der Castorf-Radau der neuen "Forza" sehen lassen.

Bewertung:
Orchestre Révolutionnaire et Romantique © Chris Christodoulou
Chris Christodoulou

Musikfest Berlin | Philharmonie Berlin - Benvenuto Cellini

Das Musikfest Berlin feiert in diesem Jahr - anlässlich des 150. Todestages - den französischen Komponisten Hector Berlioz. Am Samstag wurde das Musikfest von einem ausgewiesenen Berlioz-Kenner eröffnet: Sir John Eliot Gardiner. Eine Sternstunde?

Bewertung:
Katrin Sass; © Edel Records
Edel Records

Bar Jeder Vernunft - Katrin Sass – "So oder so ist das Leben"

Fast wie eine Pantomimin, in weißer Hose und Bluse, mit schwarzer Anzugweste und halblangem Pagenkopf, führt Katrin Sass durch ein Programm voller Ost-West-Erinnerungen – und verliert sich manchmal im Geplänkel mit dem Publikum.

Bewertung:
Young Euro Classic 2019: Bundesjugendorchester; © Mutesouvenir | Kai Bienert
Mutesouvenir | Kai Bienert

Young Euro Classic - Bundesjugendorchester

Noch konservativer können junge MusikerInnen nicht auftreten: alle ganz in Schwarz, sogar mit schwarzer Fliege. Dazu ein Dirigent, dessen rechte Hand kaum einmal ruht. Wenn sie es endlich einmal tut, ist das Resultat sofort zu hören: Freiheit!

Bewertung:
Young Euro Classic 2019: Galilee Chamber Orchestra (Israel-Palä
MUTESOUVENIR | KAI BIENERT

Young Euro Classic - GALILEE CHAMBER ORCHESTRA

Für die jungen Musiker des arabisch-israelischen Galilee Chamber Orchestra ist es erkennbar wichtig, ihr Anliegen einer Kulturbotschaft in verfeindeten Gesellschaften nach Berlin zu tragen. Dabei haben sie sich für ein durchweg elegantes, humorvolles, rhetorisch geschliffenes Programm entschieden.

Bewertung:
Festivalorchester Griechenland-Deutschland
MUTESOUVENIR | KAI BIENERT

Young Euro Classic - Deutsch-Griechisches Jugendorchester Konzert

Die angeblich rationalen Deutschen und emotionsgesteuerten Griechen - diesem Cliché ging ein sehr gut komponiertes Programm auf den Grund. Prometheus schafft zwei Wesen, eines mit Herz und eines mit Verstand. Orpheus sucht bei Gluck gegen alle Vernunft seine Geliebte im Hades. Mythisch Mikis Theodorakis’ Alexis Sorbas, und am Schluss versucht Beethoven in seiner Chorphantasie die Utopie einer allumfassenden Liebe. 

Bewertung:
Young Euro Classic 2019: Jovem Orquestra Portuguesa
MUTESOUVENIR | KAI BIENERT

Young Euro Classic - Das Portugiesische Jugendorchester

Hier stimmte einmal alles, was sonst lästig und nervig sein kann. Der Pate des Abends, der Journalist Rolf-Dieter Krause fasst sich knapp und richtet den Blick auf die tolle Leistung Portugals in der Wirschaftskrise und die dauernde finanzielle Bedrohung des Orchesters. Die jungen Musiker brauchen kein Jackett und keine Fliege und keine Abendkleider, stattdessen bringen sie Tablets mit für die Noten und jede Menge Begeisterung und Leidenschaft.

Bewertung:
Young Euro Classic 2019: Orquesta Sinfonica Nacional Juvenil; © MUTESOUVENIR | KAI BIENERT
MUTESOUVENIR | KAI BIENERT

Young Euro Classic | Konzerthaus Berlin - Orquesta Sinfónica Nacional Juvenil

Man kann sich die Herausforderungen für ein Jugendorchester in der bitter armen Dominikanischen Republik kaum groß genug vorstellen. Schon die Beschaffung der Instrumente ist sicher problematisch. Auf Initiative der Unesco ist aber eine lebhafte Jugendorchester-Kultur in diesem Land entstanden.

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Samuel Marino
Uwe Hauth

Festival "Kammeroper Schloss Rheinsberg 2019" - Domenico Cimarosa: "Gli Orazi e i Curiazi"

Auftakt gestern Abend beim Festival "Kammeroper Schloss Rheinsberg 2019" mit der Oper "Gli Orazi e i Curiazi" von Domenico Cimarosa. Dieser Komponist und Mozartzeitgenosse gilt als prägende Figur des italienischen Musikdramas vor Verdi und Rossini. Am bekanntesten von ihm ist heute noch seine komische Oper "Il matrimonio segreto" - zu Deutsch "Die heimliche Ehe". "Gli Orazi e i Curiazi" dagegen ist, obwohl es um 1800 ein Erfolgsstück am Teatro La Fenice in Venedig war, heute ziemlich vergessen. Eine Ausgrabung also - die mit jungen Sängerinnen und Sängern einstudiert wurde, die noch im Studium sind oder ganz am Anfang ihrer Karriere stehen.

 

Trio Gaspard
©Irène Zandel

Brandenburgischen Sommerkonzerte - Kommunikation auf Augenhöhe: "Trio Gaspard"

Kammermusik stand auf dem Programm - am Samstag Abend bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten. Das Festival war zu Gast im Kloster Stift zum Heiligen Grabe in der Prignitz. Dort war das "Trio Gaspard" zu erleben, eine junge, aber bereits recht erfolgreiche Formation der doch überschaubaren Szene der Kammermusik.

Solistenensemble Kaleidoskop
Helge-Krueckeberg

Radialsystem - Nobodaddy is Perfect

"Nobodaddy is Perfect": ein bildungsgesättigter, schöner Titel. Zum einen variiert er den schlichten Satz „Nobody is perfect“. Verwendet aber ein Wort des britischen Dichters William Blake, das dieser für den abgehalfterten Gott brauchte, in den wir kein Vertrauen mehr haben.

Bewertung:
Diana Damrau © Jürgen Frank
Jürgen Frank

Deutsche Oper - "Hamlet"

Shakespeares Tragödie "Hamlet" ist für ein spektakuläres Finale bekannt, bei dem sämtliche Protagonisten tot auf der Bühne liegen. Doch man kann "Hamlet" auch mit "Happy End" präsentieren ...

Bewertung:
Staatstheater Cottbus: L´elisir D´amore (Der Liebestrank) © Marlies Kross
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus - "Der Liebestrank"

Zwei Spielzeiten lang war vom Cottbuser Musiktheater meist nur im Zusammenhang von Querelen hinter der Bühne zu hören. Die letzte Premiere in diesem Sommer bringt reinen Wohlklang und ästhetischen Genuss.

Bewertung:
Vladimir Jurowski © Simon Pauly
Simon Pauly

Choriner Musiksommer - Eröffnung

Sommerzeit ist Open-Air-Konzertzeit in Brandenburg. So zum Beispiel beim Choriner Musiksommer. Am Samstag wurde die Saison mit Haydns Oratorium "Die Jahreszeiten" eröffnet.

Bewertung:
Rudolf Buchbinder bei einem Besuch im kulturradio; Foto: Carsten Kampf

Komische Oper Berlin - Sinfoniekonzert mit Rudolf Buchbinder

Rudolf Buchbinder ist ein Phänomen. Selbst schon zum Klassiker geworden, bringt man ihn automatisch mit den großen Klassikern der klassischen Musik in Verbindung. Alle hat er sie mit Maßstäbe setzenden Interpretationen bedacht: Bach, Haydn, Mozart, Schubert Brahms.

Bewertung:
Bühnenszene "Drachenherz"
Nasser Hashemi

Neuköllner Oper - Drachenherz

Leicht nach Cornelia Funke klingt der Titel „Drachenherz“. Doch beim neuesten Musical von Peter Lund und Wolfgang Böhmer haben wir es mit einer Nibelungen- Variation zu tun.

Bewertung:
Krystian Zimerman; © Kasskara/Deutsche Grammophon
Kasskara/Deutsche Grammophon

Philharmonie Berlin - Klavierabend Krystian Zimerman

Ein Konzert mit dem Pianisten Krystian Zimerman ist selten – nur rund fünfzig Konzerte spielt er im Jahr. Bei seinem aktuellen Berliner Gastspiel hat er eines bewiesen: In Sachen Chopin kann ihm derzeit niemand das Wasser reichen.

Bewertung:
Jazzpianist Michael Wollny
imago images / tagesspiegel

Philharmonie Berlin - "Late Night"

Er gilt als absolutes Ausnahmetalent der internationalen Jazzszene, der deutsche Pianist Michael Wollny. Manche Kritiker handeln ihn sogar als legitimen Erben von Albert Mangelsdorff. Fünfmal wurde er bereits mit einem ECHO-Preis geehrt und auch mit Weltstars wie dem schwedischen Posaunisten Nils Landgren tritt er regelmäßig auf. Nun war Michael Wollny - der auch Professor für Jazzklavier an der Musikhochschule in Leipzig ist - in der Berliner Philharmonie zu Gast, am vergangen Samstag im Rahmen der Konzertreihe "Late Night". Mit dabei waren auch 13 Mitglieder der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Christian Jost. Claus Fischer war dabei, obwohl er eigentlich nicht so den Draht zum Jazz hat ...

Bewertung:
Staatsoper Unter den Linden: Rigoletto © Brinkhoff/Mögenburg
Brinkhoff/Mögenburg

Berliner Staatsoper - "Rigoletto"

Seit seinem Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera 2009 wird Michael Fabiano als Ausnahmekünstler gefeiert. Jetzt ist der Startenor erstmals an der Staatsoper Unter den Linden zu erleben.

Bewertung:
Komische Oper Berlin: Roxy und ihr Wunderteam; © Iko Freese | drama-berlin.de
Iko Freese | drama-berlin.de

Komische Oper Berlin - "Roxy und ihr Wunderteam"

"Roxy und ihr Wunderteam", sehr erfolgreich uraufgeführt 1936 in Budapest, wurde vor Jahren schon zwei Mal wiederausgegraben (in Dortmund und Augsburg). Beide Male mit geteiltem Vergnügen. Das Vertrauen blieb. Zu Recht!

Bewertung:
Deutsche Oper Berlin: Don Quichotte; © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Deutsche Oper Berlin - "Don Quichotte"

In der Welt des "Don Quichotte" werden Windmühlenflügel zu Riesen und die schöne Dulcinea erwidert seine Liebe. Am Himmelfahrtstag feierte Jules Massenets Spätwerk in der Deutschen Oper Premiere. Kai Luehrs-Kaiser hat Jakop Ahlboms Inszenierung gesehen.

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Quartetto di Cremona
Nikolaj Lund

Konzerthaus Berlin - Quartetto di Cremona

Das Quartetto di Cremona wurde 2000 in Cremona von vier jungen Streichern an der renommierten Accademia "Walther Stauffer" gegründet. Mittlerweile hat sich das Quartett zum führenden Kammermusik-Ensemble Italiens entwickelt.

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Tine Thing Helseth, Solistin Trompete
Komische Oper Berlin © Colin Bell

Komische Oper Berlin - Sinfoniekonzert 6

Werke für Trompete und Orchester von Joseph Haydn und Krzysztof Penderecki waren beim 6. Sinfoniekonzert des Orchesters der Komischen Oper zu hören.

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"M-Eine Stadt sucht einen Mörder": Scott Hendricks, M, Statisterie der Komischen Oper Berlin
Monika Rittershaus

Komische Oper Berlin - "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" - Oper von Moritz Eggert

Fritz Langs berühmten Kriminalfilm "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" aus dem Jahre 1931 gibt es nun auf der Opernbühne zu erleben. Der Komponist Moritz Eggert hat die Geschichte aus dem Berlin der 1920er Jahre über einen Serienmörder, der von der ganzen Stadt gehetzt wird, für die Komische Oper vertont.

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Konzerthaus Berlin: Bertrand de Billy, Dirigent
Marco Borggreve

Konzerthaus Berlin - Konzerthausorchester Berlin

Strauss, Ravel und Beethoven standen auf dem Programm, das der französische Dirigent Bertrand de Billy zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin präsentierte. Musik aus Goethes Trauerspiel "Egmont" kombinierte de Billy mit den dunlken Tönen von Richard Strauss' "Vier letzte Lieder" und Maurice Ravels Ballettmusik "Daphnis und Chloë".

Bewertung:
Spectrum Concerts Berlin: Ensemble von links nach rechts Torleif Thedeen, Boris Brovtsyn, Jens Peter Maintz, Gareth Lubbe, Yura Lee und Clara-Jumi Kang
Adil Razali

Kammermusiksaal der Philharmonie - Spectrum Concerts Berlin

Die Kammermusik von Erich Wolfgang Korngold ist nach wie vor ein Geheimtipp. Wie sich dessen Streichsextett lohnen kann – vorausgesetzt, man hat ein herausragendes Kammermusik-Ensemble – wurde hier unter Beweis gestellt.

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Bühnenszene "Casanova", Ballett
Staatstheater Cottbus/Marlies Kross

Ballett - "Casanova"

Giacomo Casanova, der berühmte venezianische Frauenheld und Verführer, war Ausgangspunkt für die Ballettpremiere, die Deutsche Erstaufführung am Wochenende in der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus. "Casanova" hat der Choreograph Mauro de Candia seine Choreographie für das kleine Cottbusser Ballett genannt. Aber viel von der sagenhaften Figur des ewigen Liebhabers und Verführers Casanova steckt in dieser Choreographie nicht.

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Hanna-Elisabeth Müller
Chris Gonz

Konzerthaus Berlin - Ein Abend mit Hanna Elisabeth Müller, Juliane Ruf

Die Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller erlangte mit ihrem Auftritt als Zdenka in Strauss' "Arabella" bei den Salzburger Festspielen 2014 internationale Aufmerksamkeit. Trotz zahlreicher Opern-Engagements weltweit, ist sie immer auch eine leidenschaftliche Liedsängerin geblieben.

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Das Mandelring Quartett
Konzertdirektion Andrea Hampl; © Uwe Arens

Kammermusiksaal der Philharmonie - Mandelring Quartett

Die Geschwister Nanette, Sebastian und Bernhard Schmidt gründeten das Mandelring Quartett 1983. Die Besetzung der Bratsche wechselte mehrmals, seit 2015 gehört Andreas Willwohl zu ihnen. Das Quartett gehört heute zu den renommiertesten Streichquartetten weltweit.

Volksbühne Berlin: Der Palast © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Volksbühne Berlin - Constanza Macras | DorkyPark: "Der Palast"

Constanza Macras gehört zu den wichtigsten, international gefragtesten Berliner Choreografinnen. In der Volksbühne zeigt sie nun mit ihrem Ensemble DorkyPark ihr neues Stück "Der Palast". Darin beschäftigt sie sich mit den Veränderungen Berlins seit dem Fall der Mauer.

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