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  • Tipi am Kanzleramt: "Ursli & Toni Pfister als Cindy & Bert"
    © Fokke Hoekman

    Tipi am Kanzleramt - Ursli & Toni Pfister als Cindy & Bert

    Mit ihrer neuen Show im Tipi am Kanzleramt laden Ursli & Toni Pfister zur großen "Samstagabendshow" ein. Sie entführen ihr Publikum in die Welt der Schlager der Siebzigerjahre und verwandeln sich in das Schlagerduo "Cindy & Bert": "So, als ob du schwebtest"

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  • Jan Lisiecki © Peter Rigaud
    Peter Rigaud

    Philharmonie Berlin - Orpheus Chamber Orchestra mit Jan Lisiecki

    Ein poetisches, ausgereiftes Spiel - das wird Jan Lisiecki bescheinigt. Der 24 Jahre alte Pianist ist international bekannt, anerkannt und ausgezeichnet. Jetzt hat er mit dem  Orpheus Chamber Orchestra in der Philharmonie Berlin gespielt.

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  • Staatsoper: Il primo omicidio; hier: Olivia Vermeulen (Abel), Kristina Hammarström (Cain) und Arttu Kataja (Stimme von Luzifer); © Monika Rittershaus
    Monika Rittershaus

    Staatsoper Unter den Linden Berlin - "Il Primo Omicidio"

    Alessandro Scarlatti gilt mit seinem vielfältigen Werk als wegweisender Reformer der Barockmusik. Im Rahmen der Barocktage ist nun sein Oratorium "Il Primo Omicidio" über den ersten, biblisch verbürgten Brudermord von Kain an Abel zu erleben.

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Weitere Rezensionen

"Love, you son of a bitch", Staatsoper Unter den Linden © Gianmarco Bresadola
© Gianmarco Bresadol

Staatsoper Unter den Linden Berlin - "Love, you son of a bitch"

Ausgehend von Kantaten zum Thema Liebe von Alessandro Scarlatti versucht die Regisseurin Letizia Renzini einen multimedialen Abend mit Musik, Tanz, Elektronik und Video und bleibt mit diesen vielen Elementen doch nur an der Oberfläche.

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Staatstheater Cottbus: "Effi Briest" mit Liudmila Lokaichuk (Effi); (im Hintergrund v.l.n.r.) Gesine Forberger (Luise), Zela Corina Calita (Hulda), Debra Stanley (Bertha) und Rahel Brede (Hertha); © Marlies Kross
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus - "Effi Briest"

Im Fontane-Jubiläumsjahr soll auch eine Fontane-Oper nicht fehlen: "Effi Briest". Am Samstag wurde sie in Cottbus uraufgeführt, komponiert von keinem Geringeren als Siegfried Matthus. Das Libretto hat sein Sohn Frank nach dem berühmten Roman von Theoder Fontane geschrieben.

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Gidon Kremer © Angie Kremer
Angie Kremer

Konzerthaus Berlin - Das Konzerthausorchester mit Gidon Kremer

Eine zehntägige Hommage widmet das Konzerthaus Berlin dem großen Geiger Gidon Kremer. Den Auftakt gab es gestern Abend: Das Konzerthausorchester spielte unter der Leitung von David Zinman Werke von Sofia Gubaidulina und Franz Schubert.

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Ute Lemper; Foto: Gregor Baron
Gregor Baron

Philharmonie Berlin - Kammerakademie Potsdam und Ute Lemper – "Die sieben Todsünden"

Die 30er Jahre mit ihren Krisen, dem Großstadttreiben, der rauschenden Kultur, der Kriegsdrohung – sie sind heute wieder sehr aktuell. Die KAP mit Antonella Manacorda präsentierten sich in Hochform, vielfältig waren die stilistischen und virtuosen Herausforderungen. Besonders bestachen an diesem Abend die Bläser und der Akkordeonist.

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The Bassarids, hier: Günter Papendell (Pentheus), Chorsolisten der Komischen Oper Berlin; © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Komische Oper Berlin - "The Bassarids"

Schon bei Wiederausgrabungen in München und Salzburg wurden "Die Bassariden", Hans Werner Henzes Version der "Bakchen" des Euripides, als Hauptwerk aufgefasst. Harter Tobak. Dagegen ist "Elektra" ein Ammenmärchen, schließlich geht es darum, dass eine rasende Mutter ihren Sohn in Stücke reißt. Die Rolle der Agaue war in den 70er Jahren an der Schaubühne einer der epochalen Triumphe von Edith Clever. Auch diesmal verfehlt der Stoff seinen Katharsis-Effekt nicht (gemäß jener griechischen Erschütterungstheorie, nach dem wir uns von Mitleidsgefühlen reinigen, die wir verspüren). Das Ende der Aufführung kreiert eine Schrecksekunde des Schweigens, wie ich das an der Komischen Oper, wo man sonst gern drauflos applaudiert, kaum je erlebte. Hut ab.

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Rio Reiser – Mein Name ist Mensch © Franziska Strauss
© Franziska Strauss

Schauspielmusical von Frank Leo Schröder und Gerd C. Möbius - "Rio Reiser – Mein Name ist Mensch"

Nach musikalischen 'Biographicals' über Udo Jürgens, Udo Lindenberg, Doris Day und Hilde Knef ist man mittlerweile bei den Underground-Größen angelangt. Rio Reiser, trotz kommerziellen Groß-Erfolgen wie "König von Deutschland" und "Junimond", war ja doch eine Gegen-Ikone, ein Held des Anti-Establishment. Nächstes Jahr wäre er 70 Jahre alt geworden. Zu erleben, wie der Hymnen-Schreiber der Hausbesetzer-Bewegung, zugleich schwules PDS-Mitglied, ausgerechnet in der Komödie am Kurfürstendamm ankommt, ist leicht skurril. Hier standen zur Premiere Eberhard Diepgen, Dagmar Frederic und Otfried Laur auf der Gästeliste; keine geborenen Freunde. Die Standing ovations müssen also als Zeichen gewertet werden, dass die Komödie eine Off-Kehrtwende siegreich vollzogen hat. Ein guter Abend!

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Staatsoper Berlin - Die lustigen Weiber von Windsor, hier: Mandy Fredrich (Frau Fluth) und Michaela Schuster (Frau Reich); © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Staatsoper Berlin - "Die lustigen Weiber von Windsor"

An der Staatsoper liegt die letzte Neuinszenierung der "Lustigen Weiber von Windsor" 35 Jahre zurück. An der Deutschen Oper (in der Inszenierung von Winfried Bauernfeind) ähnlich lange. Das liegt nicht an Otto Nicolai, dem eine meisterhafte Shakespeare-Vertonung gelang – wie man bei dieser Premiere durchaus feststellen kann.

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Robin Ticciati; Foto: Alexander Gnaedinger
Alexander Gnaedinger

Deutsche Symphonie-Orchester Berlin - Robin Ticciati

Es ist schon spannend, vermutliche eine Weltpremiere, wenn ein Orchester zu Anfang ohne Dirigenten improvisiert. Aufeinander hören muss man, oder sollte man ja sowieso. Natürlich ist es auch spannend, wer denn da so die Initiative für einzelne Melodien übernimmt und wie die Anderen das aufgreifen. Das Resultat war zwar erwartbar und man muss das nicht so oft hören, aber das Orchester könnte das ja als Teambuilding bei sich einführen!

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DSO Berlin: Rusalka | Bass Alexander Roslavets als Wassermann und Sopranistin Sally Matthews als Rusalka © DSO/Kai Bienert
DSO/Kai Bienert

Musikfest Berlin - "Rusalka"

Mit Dvořáks Nixenoper "Rusalka" geht das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin in die Saison und gleichzeitig das Musikfest Berlin zu Ende. – Das lyrische Märchen als konzertante Aufführung. Dirigiert von Robin Ticciati.

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Deutsche Oper Berlin: Wolfsschlucht © Marcus Lieberenz/bildbuehne.de
Marcus Lieberenz/bildbuehne.de

Deutsche Oper Berlin - "Wolfsschlucht"

Zwei Jahrhunderte ist Carl Maria von Webers Oper "Der Freischütz" bald alt, und wie aktuell nach wie vor und mehr denn je Klassik ist, bewies der junge Komponist Malte Giesen mit seiner Überschreibung an der Deutschen Oper Berlin.

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Musikfest Berlin 2019/ Doug Peters: London Symphony Orchestra; Sir Simon Rattle
Musikfest Berlin 2019/ Doug Peters

Musikfest Berlin | Philharmonie Berlin - London Symphony Orchestra

Er ist wieder da: Sir Simon Rattle. Im Rahmen des Musikfestes Berlin war der Dirigent gestern am Pult des London Symphony Orchestra zu erleben. Clemens Goldberg hat das erste Berliner Gastspiel des Orchesters unter Rattles Leitung miterlebt.

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Deutsche Oper Berlin: "La forza del destino"; © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Deutsche Oper Berlin - "La forza del destino"

Verglichen mit dem Vorgänger-Skandal anno 1982, damals in der Regie von Hans Neuenfels mit rollenden Panzern, kann sich der Castorf-Radau der neuen "Forza" sehen lassen.

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Orchestre Révolutionnaire et Romantique © Chris Christodoulou
Chris Christodoulou

Musikfest Berlin | Philharmonie Berlin - Benvenuto Cellini

Das Musikfest Berlin feiert in diesem Jahr - anlässlich des 150. Todestages - den französischen Komponisten Hector Berlioz. Am Samstag wurde das Musikfest von einem ausgewiesenen Berlioz-Kenner eröffnet: Sir John Eliot Gardiner. Eine Sternstunde?

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Katrin Sass; © Edel Records
Edel Records

Bar Jeder Vernunft - Katrin Sass – "So oder so ist das Leben"

Fast wie eine Pantomimin, in weißer Hose und Bluse, mit schwarzer Anzugweste und halblangem Pagenkopf, führt Katrin Sass durch ein Programm voller Ost-West-Erinnerungen – und verliert sich manchmal im Geplänkel mit dem Publikum.

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Young Euro Classic 2019: Bundesjugendorchester; © Mutesouvenir | Kai Bienert
Mutesouvenir | Kai Bienert

Young Euro Classic - Bundesjugendorchester

Noch konservativer können junge MusikerInnen nicht auftreten: alle ganz in Schwarz, sogar mit schwarzer Fliege. Dazu ein Dirigent, dessen rechte Hand kaum einmal ruht. Wenn sie es endlich einmal tut, ist das Resultat sofort zu hören: Freiheit!

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Young Euro Classic 2019: Galilee Chamber Orchestra (Israel-Palä
MUTESOUVENIR | KAI BIENERT

Young Euro Classic - GALILEE CHAMBER ORCHESTRA

Für die jungen Musiker des arabisch-israelischen Galilee Chamber Orchestra ist es erkennbar wichtig, ihr Anliegen einer Kulturbotschaft in verfeindeten Gesellschaften nach Berlin zu tragen. Dabei haben sie sich für ein durchweg elegantes, humorvolles, rhetorisch geschliffenes Programm entschieden.

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Festivalorchester Griechenland-Deutschland
MUTESOUVENIR | KAI BIENERT

Young Euro Classic - Deutsch-Griechisches Jugendorchester Konzert

Die angeblich rationalen Deutschen und emotionsgesteuerten Griechen - diesem Cliché ging ein sehr gut komponiertes Programm auf den Grund. Prometheus schafft zwei Wesen, eines mit Herz und eines mit Verstand. Orpheus sucht bei Gluck gegen alle Vernunft seine Geliebte im Hades. Mythisch Mikis Theodorakis’ Alexis Sorbas, und am Schluss versucht Beethoven in seiner Chorphantasie die Utopie einer allumfassenden Liebe. 

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Young Euro Classic 2019: Jovem Orquestra Portuguesa
MUTESOUVENIR | KAI BIENERT

Young Euro Classic - Das Portugiesische Jugendorchester

Hier stimmte einmal alles, was sonst lästig und nervig sein kann. Der Pate des Abends, der Journalist Rolf-Dieter Krause fasst sich knapp und richtet den Blick auf die tolle Leistung Portugals in der Wirschaftskrise und die dauernde finanzielle Bedrohung des Orchesters. Die jungen Musiker brauchen kein Jackett und keine Fliege und keine Abendkleider, stattdessen bringen sie Tablets mit für die Noten und jede Menge Begeisterung und Leidenschaft.

Bewertung:
Young Euro Classic 2019: Orquesta Sinfonica Nacional Juvenil; © MUTESOUVENIR | KAI BIENERT
MUTESOUVENIR | KAI BIENERT

Young Euro Classic | Konzerthaus Berlin - Orquesta Sinfónica Nacional Juvenil

Man kann sich die Herausforderungen für ein Jugendorchester in der bitter armen Dominikanischen Republik kaum groß genug vorstellen. Schon die Beschaffung der Instrumente ist sicher problematisch. Auf Initiative der Unesco ist aber eine lebhafte Jugendorchester-Kultur in diesem Land entstanden.

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Samuel Marino
Uwe Hauth

Festival "Kammeroper Schloss Rheinsberg 2019" - Domenico Cimarosa: "Gli Orazi e i Curiazi"

Auftakt gestern Abend beim Festival "Kammeroper Schloss Rheinsberg 2019" mit der Oper "Gli Orazi e i Curiazi" von Domenico Cimarosa. Dieser Komponist und Mozartzeitgenosse gilt als prägende Figur des italienischen Musikdramas vor Verdi und Rossini. Am bekanntesten von ihm ist heute noch seine komische Oper "Il matrimonio segreto" - zu Deutsch "Die heimliche Ehe". "Gli Orazi e i Curiazi" dagegen ist, obwohl es um 1800 ein Erfolgsstück am Teatro La Fenice in Venedig war, heute ziemlich vergessen. Eine Ausgrabung also - die mit jungen Sängerinnen und Sängern einstudiert wurde, die noch im Studium sind oder ganz am Anfang ihrer Karriere stehen.

 

Trio Gaspard
©Irène Zandel

Brandenburgischen Sommerkonzerte - Kommunikation auf Augenhöhe: "Trio Gaspard"

Kammermusik stand auf dem Programm - am Samstag Abend bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten. Das Festival war zu Gast im Kloster Stift zum Heiligen Grabe in der Prignitz. Dort war das "Trio Gaspard" zu erleben, eine junge, aber bereits recht erfolgreiche Formation der doch überschaubaren Szene der Kammermusik.

Solistenensemble Kaleidoskop
Helge-Krueckeberg

Radialsystem - Nobodaddy is Perfect

"Nobodaddy is Perfect": ein bildungsgesättigter, schöner Titel. Zum einen variiert er den schlichten Satz „Nobody is perfect“. Verwendet aber ein Wort des britischen Dichters William Blake, das dieser für den abgehalfterten Gott brauchte, in den wir kein Vertrauen mehr haben.

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Diana Damrau © Jürgen Frank
Jürgen Frank

Deutsche Oper - "Hamlet"

Shakespeares Tragödie "Hamlet" ist für ein spektakuläres Finale bekannt, bei dem sämtliche Protagonisten tot auf der Bühne liegen. Doch man kann "Hamlet" auch mit "Happy End" präsentieren ...

Bewertung:
Staatstheater Cottbus: L´elisir D´amore (Der Liebestrank) © Marlies Kross
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus - "Der Liebestrank"

Zwei Spielzeiten lang war vom Cottbuser Musiktheater meist nur im Zusammenhang von Querelen hinter der Bühne zu hören. Die letzte Premiere in diesem Sommer bringt reinen Wohlklang und ästhetischen Genuss.

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Vladimir Jurowski © Simon Pauly
Simon Pauly

Choriner Musiksommer - Eröffnung

Sommerzeit ist Open-Air-Konzertzeit in Brandenburg. So zum Beispiel beim Choriner Musiksommer. Am Samstag wurde die Saison mit Haydns Oratorium "Die Jahreszeiten" eröffnet.

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Rudolf Buchbinder bei einem Besuch im kulturradio; Foto: Carsten Kampf

Komische Oper Berlin - Sinfoniekonzert mit Rudolf Buchbinder

Rudolf Buchbinder ist ein Phänomen. Selbst schon zum Klassiker geworden, bringt man ihn automatisch mit den großen Klassikern der klassischen Musik in Verbindung. Alle hat er sie mit Maßstäbe setzenden Interpretationen bedacht: Bach, Haydn, Mozart, Schubert Brahms.

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Bühnenszene "Drachenherz"
Nasser Hashemi

Neuköllner Oper - Drachenherz

Leicht nach Cornelia Funke klingt der Titel „Drachenherz“. Doch beim neuesten Musical von Peter Lund und Wolfgang Böhmer haben wir es mit einer Nibelungen- Variation zu tun.

Bewertung:
Krystian Zimerman; © Kasskara/Deutsche Grammophon
Kasskara/Deutsche Grammophon

Philharmonie Berlin - Klavierabend Krystian Zimerman

Ein Konzert mit dem Pianisten Krystian Zimerman ist selten – nur rund fünfzig Konzerte spielt er im Jahr. Bei seinem aktuellen Berliner Gastspiel hat er eines bewiesen: In Sachen Chopin kann ihm derzeit niemand das Wasser reichen.

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Jazzpianist Michael Wollny
imago images / tagesspiegel

Philharmonie Berlin - "Late Night"

Er gilt als absolutes Ausnahmetalent der internationalen Jazzszene, der deutsche Pianist Michael Wollny. Manche Kritiker handeln ihn sogar als legitimen Erben von Albert Mangelsdorff. Fünfmal wurde er bereits mit einem ECHO-Preis geehrt und auch mit Weltstars wie dem schwedischen Posaunisten Nils Landgren tritt er regelmäßig auf. Nun war Michael Wollny - der auch Professor für Jazzklavier an der Musikhochschule in Leipzig ist - in der Berliner Philharmonie zu Gast, am vergangen Samstag im Rahmen der Konzertreihe "Late Night". Mit dabei waren auch 13 Mitglieder der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Christian Jost. Claus Fischer war dabei, obwohl er eigentlich nicht so den Draht zum Jazz hat ...

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Staatsoper Unter den Linden: Rigoletto © Brinkhoff/Mögenburg
Brinkhoff/Mögenburg

Berliner Staatsoper - "Rigoletto"

Seit seinem Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera 2009 wird Michael Fabiano als Ausnahmekünstler gefeiert. Jetzt ist der Startenor erstmals an der Staatsoper Unter den Linden zu erleben.

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Komische Oper Berlin: Roxy und ihr Wunderteam; © Iko Freese | drama-berlin.de
Iko Freese | drama-berlin.de

Komische Oper Berlin - "Roxy und ihr Wunderteam"

"Roxy und ihr Wunderteam", sehr erfolgreich uraufgeführt 1936 in Budapest, wurde vor Jahren schon zwei Mal wiederausgegraben (in Dortmund und Augsburg). Beide Male mit geteiltem Vergnügen. Das Vertrauen blieb. Zu Recht!

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Deutsche Oper Berlin: Don Quichotte; © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Deutsche Oper Berlin - "Don Quichotte"

In der Welt des "Don Quichotte" werden Windmühlenflügel zu Riesen und die schöne Dulcinea erwidert seine Liebe. Am Himmelfahrtstag feierte Jules Massenets Spätwerk in der Deutschen Oper Premiere. Kai Luehrs-Kaiser hat Jakop Ahlboms Inszenierung gesehen.

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Quartetto di Cremona
Nikolaj Lund

Konzerthaus Berlin - Quartetto di Cremona

Das Quartetto di Cremona wurde 2000 in Cremona von vier jungen Streichern an der renommierten Accademia "Walther Stauffer" gegründet. Mittlerweile hat sich das Quartett zum führenden Kammermusik-Ensemble Italiens entwickelt.

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Tine Thing Helseth, Solistin Trompete
Komische Oper Berlin © Colin Bell

Komische Oper Berlin - Sinfoniekonzert 6

Werke für Trompete und Orchester von Joseph Haydn und Krzysztof Penderecki waren beim 6. Sinfoniekonzert des Orchesters der Komischen Oper zu hören.

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"M-Eine Stadt sucht einen Mörder": Scott Hendricks, M, Statisterie der Komischen Oper Berlin
Monika Rittershaus

Komische Oper Berlin - "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" - Oper von Moritz Eggert

Fritz Langs berühmten Kriminalfilm "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" aus dem Jahre 1931 gibt es nun auf der Opernbühne zu erleben. Der Komponist Moritz Eggert hat die Geschichte aus dem Berlin der 1920er Jahre über einen Serienmörder, der von der ganzen Stadt gehetzt wird, für die Komische Oper vertont.

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Konzerthaus Berlin: Bertrand de Billy, Dirigent
Marco Borggreve

Konzerthaus Berlin - Konzerthausorchester Berlin

Strauss, Ravel und Beethoven standen auf dem Programm, das der französische Dirigent Bertrand de Billy zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin präsentierte. Musik aus Goethes Trauerspiel "Egmont" kombinierte de Billy mit den dunlken Tönen von Richard Strauss' "Vier letzte Lieder" und Maurice Ravels Ballettmusik "Daphnis und Chloë".

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Spectrum Concerts Berlin: Ensemble von links nach rechts Torleif Thedeen, Boris Brovtsyn, Jens Peter Maintz, Gareth Lubbe, Yura Lee und Clara-Jumi Kang
Adil Razali

Kammermusiksaal der Philharmonie - Spectrum Concerts Berlin

Die Kammermusik von Erich Wolfgang Korngold ist nach wie vor ein Geheimtipp. Wie sich dessen Streichsextett lohnen kann – vorausgesetzt, man hat ein herausragendes Kammermusik-Ensemble – wurde hier unter Beweis gestellt.

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Bühnenszene "Casanova", Ballett
Staatstheater Cottbus/Marlies Kross

Ballett - "Casanova"

Giacomo Casanova, der berühmte venezianische Frauenheld und Verführer, war Ausgangspunkt für die Ballettpremiere, die Deutsche Erstaufführung am Wochenende in der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus. "Casanova" hat der Choreograph Mauro de Candia seine Choreographie für das kleine Cottbusser Ballett genannt. Aber viel von der sagenhaften Figur des ewigen Liebhabers und Verführers Casanova steckt in dieser Choreographie nicht.

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Hanna-Elisabeth Müller
Chris Gonz

Konzerthaus Berlin - Ein Abend mit Hanna Elisabeth Müller, Juliane Ruf

Die Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller erlangte mit ihrem Auftritt als Zdenka in Strauss' "Arabella" bei den Salzburger Festspielen 2014 internationale Aufmerksamkeit. Trotz zahlreicher Opern-Engagements weltweit, ist sie immer auch eine leidenschaftliche Liedsängerin geblieben.

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Das Mandelring Quartett
Konzertdirektion Andrea Hampl; © Uwe Arens

Kammermusiksaal der Philharmonie - Mandelring Quartett

Die Geschwister Nanette, Sebastian und Bernhard Schmidt gründeten das Mandelring Quartett 1983. Die Besetzung der Bratsche wechselte mehrmals, seit 2015 gehört Andreas Willwohl zu ihnen. Das Quartett gehört heute zu den renommiertesten Streichquartetten weltweit.

Volksbühne Berlin: Der Palast © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Volksbühne Berlin - Constanza Macras | DorkyPark: "Der Palast"

Constanza Macras gehört zu den wichtigsten, international gefragtesten Berliner Choreografinnen. In der Volksbühne zeigt sie nun mit ihrem Ensemble DorkyPark ihr neues Stück "Der Palast". Darin beschäftigt sie sich mit den Veränderungen Berlins seit dem Fall der Mauer.

Bewertung:
cie. toula limnaios: shifted realities
Halle Tanzbühne Berlin © cyan

HalleTanzbühne Berlin - cie. toula limnaios: shifted realities

Mit dem Stück "shifted realities" eröffnete cie.toula limnaios gestern die aktuelle Tanzsaison. In dem Doppel-Solo standen die Choreografin und Ensemble-Namensgeberin Toula Limnaios und ihr langjähriger Tänzer Hironori Sugata auf der Bühne.

Bewertung:
Deutsche Oper Berlin: Der Zwerg © Monika Ritterhaus
Monika Ritterhaus

Deutsche Oper Berlin - "Der Zwerg"

Ein Außenseiter, der nicht um seine Außergewöhnlichkeit weiß, verliebt sich in eine Prinzessin. Klingt nach einem Märchen, endet aber tödlich. Den tragischen Stoff hat Alexander von Zemlinsky zu einer Oper gemacht.

Bewertung:
Logo des Festivals "Maerzmusik"
© Berliner Festspiele / MaerzMusik

Haus der Berliner Festspiele - Eröffnung des Festivals Maerzmusik

Maerzmusik, das Festival für zeitgenössische Musik, will sich verstärkt Zeitfragen widmen. Es eröffnete mit zwei Stücken, die beide in den 70er Jahren entstanden und sehr weit entfernt wirken. Zumindest nach der Pause hätte es gern etwas wirklich Zeitgenössisches, in die Zukunft Weisendes sein dürfen. 

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Vocalconsort Berlin; © Hans Scherhaufer
Hans Scherhaufer

Radialsystem V - Prinzip Hoffnung V – Passion

Prinzip Hoffnung ist das Motto des 15-jährigen Bestehens des Vokalconsorts. Im Radialsystem wurde Bachs Johannes-Passion in Szene gesetzt, um sie auf Zeichen der Hoffnung zu untersuchen.

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Komische Oper Berlin: Poros, hier: Dominik Köninger (Poros), Ruzan Mantashyan (Mahamaya); © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Komische Oper Berlin - "Poros"

Ein zartes Buh gegen den Regisseur möchte ich nicht überbewerten. Zunächst: "Poros" ist die 28. Oper von Händel (von insgesamt 42). 1731 war sie ein Erfolg. Und geriet trotzdem ins Hintertreffen.

Bewertung:
Konzerthaus Berlin: Iván Fischer, Dirigent
Marco Borggreve

Konzerthaus Berlin - "Absolut Strawinsky" mit Iván Fischer

Es ist ein einmaliges Erlebnis, einen ganzen Konzertabend Stravinsky zu hören. In 30 Jahren blieb er sich doch sehr treu: technisch brilliant und ohne Herzenswärme, ein wenig etwas vom Puppen- und Taschenspieler.

Bewertung:
Staatsoper Unter den Linden Jörg Widmann: Babylon © Arno Declair
Arno Declair

Staatsoper Unter den Linden - Jörg Widmann: "Babylon"

Gemeinsam mit Peter Sloterdijk hat der Komponist Jörg Widmann 2012 eine Oper über die multikulturelle Metropole "Babylon" geschrieben. Am Samstag wurde die überarbeitete Fassung des Musikwerks uraufgeführt.

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rauschen von Sasha Waltz & Guests
Julian Röder, 2019

Volksbühne Berlin - "rauschen" von Sasha Waltz & Guests

„rauschen“ heißt die neue Produktion von Sasha Waltz. In der Choreographie für 12 Tänzerinnen und Tänzer beschäftigt sich die künftige Co-Intendantin des Berliner Staatsballets mit einer Gesellschaft im perfekten Lebensraum, der jedoch die Welt abhanden gekommen ist. Als "Enthüllungsprozess" wurde das neue Stück angekündigt.

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Deutsche Oper: Staatsballett Berlin La Sylphide von August Bournonville
Yan Revazov

Deutsche Oper Berlin - Staatsballett Berlin: "La Sylphide"

Das romantische Ballett "La Sylphide" von Filippo Taglioni wurde 1832 in Paris uraufgeführt und vier Jahre später von August Bournonville neu choreografiert. Diese Fassung von 1836 ist nun in der Rekonstruktion durch Frank Andersen, einem der führenden Bournonville-Spezialisten, mit dem Staatsballett Berlin in der Deutschen Oper Berlin zu erleben.

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Akademie für Alte Musik Berlin; © Uwe Arens
© Uwe Arens

Konzerthaus Berlin - Akademie für Alte Musik

Vom Trübsal der Welt sowie der Freude auf Erlösung erzählen die Solokantaten für Bass von Johann Sebastian Bach. Gestern waren diese Höhepunkte in Bachs Kantatenschaffen im Konzerthaus Berlin zu hören.

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Szenenfoto (v.l.): Mirjam Miesterfeldt (Stella) und Lena Kutzner (Frau Luna) @ Staatstheater Cottbus
Marlies Kross

Operette - Staatstheater Cottbus: "Frau Luna"

Frau Luna – das ist der Berliner Operettenklassiker schlechthin. Aus diesem Werk stammen sprichwörtliche Hits wie "Schenk mir doch ein kleines bißchen Liebe" und "Das ist die Berliner Luft." Am Samstag hat sich das Staatstheater Cottbus an eine Neuinszenierung gewagt.

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