Junger Bauer pflegt Setzlinge für die Aufforstung von gerodeten Flächen im Amazonas-Regenwald; © dpa/imageBROKER/Florian Kopp
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Reihe Klima-Gespräche - Klima: Ist die Welt noch zu retten? Und wenn ja, wie?

Die Klimakrise ist auch in Berlin und Brandenburg immer deutlicher spürbar. Was tun gegen Trinkwassermangel und Waldbrände? In unserer Serie von Klima-Gesprächen fragen wir Expert:innen aus verschiedenen Bereichen: Ist die Welt zu retten? Wenn ja: wie? Es geht um Windkraft, den Schutz der Ozeane, nachhaltige Lebensstile, Mobilität in der Großstadt, Dürre, nachhaltiges Bauen oder erneuerbare Energien. Alle Gespräche hier zum Hören.

Reihe: Die Klima-Minute

Reihe

Biokerosin – Ein Passagierflugzeug im Anflug auf den Flughafen Hannover fliegt über ein Rapsfeld hinweg; © dpa/Julian Stratenschulte
dpa/Julian Stratenschulte

Die Klima-Gespräche auf rbbKultur - Was tun gegen die Folgen des Klima-Wandels?

Was lange Zeit abstrakt schien, ist plötzlich ganz nah: Der viel beschworene Klima-Wandel wirkt sich auf jeden Menschen weltweit aus, in Berlin und Brandenburg ebenso wie in Griechenland, den USA, Indien oder China. Wir fragen auf rbbKultur: Ist die Welt noch zu retten? Und wenn ja, wie? Dafür sprechen wir mit Akteur*innen aus den verschiedensten Bereichen der Wissenschaft, der Kultur, Gesellschaft, Religion und Politik.

Berlin und Brandenburg

Axel Bronstert; © Universität Potsdam/Karla Fritze
Universität Potsdam/Karla Fritze

Axel Bronstert, Professor für Hydrologie und Klimatologie - "Unsere Region ist beim Wassermangel besonders gefährdet"

In diesem Jahr waren die Auswirkungen des Klimawandels auch in Deutschland in katastrophaler Weise zu spüren. Hochwasserfluten haben ganze Dörfer zerstört, 180 Menschen starben allein in der Eifel. Gleichzeitig leiden weite Landstriche unter großer Trockenheit. Wasser ist eines der wichtigsten Themen bei der Frage, wie unsere Welt zu retten ist.

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Christian Keller, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer © Ottmar Winter
Ottmar Winter

Christian Keller, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer - Nachhaltiges Bauen: Ein Plädoyer für weniger Neubau und kluges Umbauen vorhandener Gebäude

Wie nachhaltig kann die Architektur der Zukunft sein? Wo ist das nachhaltige Bauen einfacher - auf dem Land oder in der Stadt? Ev Schmidt spricht in unserem Klimagespräch in dieser Woche mit dem Architekten Christian Keller, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer über zukünftige Notwendigkeiten beim Bauen und Wohnen.

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Klimaschutz-Aspekte

Klaus Wiegandt © Anne Wiegandt
Anne Wiegandt

Klaus Wiegandt, Stiftung "Forum für Verantwortung" - "3 Grad mehr"

1,5 Grad Celsius - auf diese Zahl soll im Idealfall die Erwärmung begrenzt werden, wenn die Menschheit es schafft, sich an die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens zu halten. In der nächsten Woche erscheint nun ein Buch, das den Titel "3 Grad mehr" trägt, "Ein Blick in die drohende Heißzeit und wie uns die Natur helfen kann, sie zu verhindern."

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Katharina Stucke; © M. Matthai/NABU
M. Matthai/NABU

Katharina Stucke, NABU - Windkraft - zwischen Natur- und Klimaschutz

Von allen erneuerbaren Energien ist Windkraft die umstrittenste. Sie greift sichtbar in die Landschaft und Wohnumgebung der Menschen ein. Windräder sind ein gefährliches Hindernis für Vögel und Fledermäuse. Doch zur nachhaltigen Stromerzeugung werden sie gebraucht. Wie kann die Windkraft mit Rücksicht auf die Natur ausgebaut werden?

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Jens Hilgenberg, BUND - Leiter Abteilung Verkehrspolitik
Simone M. Neumann/BUND e.V.

Jens Hilgenberg, BUND - Mobilitätswende für das Klima

Der Verkehr in Deutschland emittiert ca. 163 Millionen Tonnen CO2, jährlich. Diese Zahl soll zum Jahr 2030 nahezu halbiert werden. Wie aber ist das möglich in der Auto-Nation schlechthin? Wie ist die Mobilitätswende in Stadt und Land zu schaffen? Seit vielen Jahren wird an Lösungswegen geforscht. Ein Klimagspräch mit Jens Hilgenberg, Leiter der Abteilung Verkehrspolitik des BUND.

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Stefan Lange, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung © Karkow/PIK
Karkow/PIK

Stefan Lange, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung - "Es wird mehr Dürren, Waldbrände, Hitzewellen und Überschwemmungen geben. Wir brauchen schnell viel Klimaschutz!"

"Die Kinder von heute werden zwei- bis siebenmal mehr Extreme erleben als ihre Großeltern" – so lautet die Schlagzeile zu einer aktuellen Studie, an der Forscher*innen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung beteiligt waren. Was heißt das konkret? Werden ständige Dürren zum Alltag unserer Kinder gehören, ebenso wie Flutwellen und Waldbrände? Ev Schmidt spricht mit Stefan Lange, der sich an der ersten internationalen Studie beteiligt hat, die "altersabhängige Gefährdung durch Extremereignisse" untersucht.

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Nadja Ziebarth, BUND Landesverband Bremen e.V. © Birgit Wingrat
Birgit Wingrat

Nadja Ziebarth, Leiterin des BUND-Meeresschutzbüros - "Wir müssen beim Küstenschutz überlegen, ob das Bauen immer höherer Deiche die einzige Antwort ist"

Der viel beschworene Klima-Wandel wirkt sich auf jeden Menschen weltweit aus, in Berlin und Brandenburg ebenso wie in Griechenland, den USA, Indien oder China. Wir fragen auf rbbKultur: Ist die Welt noch zu retten? Und wenn ja, wie? Heute geht es um die Auswirkungen eines steigenden Meeresspiegels auf die deutschen Inseln und Küstenregionen.

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Jacob Radloff © Johannes Haslinger
Johannes Haslinger

Oekom-Verlagsleiter Jacob Radloff - "Um Nachhaltigkeit in einem Verlag zu etablieren, muss man eingetretene Pfade verlassen"

Dem Oekom-Verlag war das Thema Nachhaltigkeit von Anfang an inhaltlich wie auch produktionstechnisch wichtig. Das Ziel: den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Und immer mehr Verlage wollen nachziehen. Recyclingpapier, mineralölfreie Druckfarben, keine Plastikfolien-Verpackung mehr, Bio-Essen für die Mitarbeiter:innen - über Nachhaltigkeit in der Buchbranche sprechen wir mit dem Leiter des Oekom-Verlags, Jacob Radloff.

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Lars Jaeger © Jochen Gsell
Jochen Gsell

Lars Jaeger, Unternehmer und Autor - "Wir waren führend und sind ins Mittelfeld der Klimaschutzländer zurückgefallen"

Der Klima-Wandel wirkt sich auf jeden Menschen weltweit aus, in Berlin und Brandenburg ebenso wie in Griechenland, den USA, Indien oder China. Wir fragen auf rbbKultur: Ist die Welt noch zu retten? Und wenn ja, wie? Heute spricht Anja Herzog mit Lars Jaeger, Unternehmer und Autor des Buches "Wege aus der Klimakatastrophe – Wie eine nachhaltige Energie- und Klimapolitik gelingt".

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Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik; © Oliver Betke
Oliver Betke

Claudia Kemfert, Klima- und Energie-Ökonomin - "Fossile Energien sind teuer, erneuerbare werden immer billiger"

Was lange Zeit abstrakt schien, ist plötzlich ganz nah: Der Klima-Wandel wirkt sich auf jeden Menschen aus, in Berlin und Brandenburg ebenso wie in Griechenland, den USA, Indien oder China. Wir fragen: Ist die Welt noch zu retten? Und wenn ja, wie? Heute dazu Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Sie gilt als eine der einflussreichsten Klima- und Energie-Ökonominnen Deutschlands.

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Benjamin Grant, Timothy Dougherty: Unsere Erde vorher und nachher © DuMont
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Bildband - "Unsere Erde vorher und nachher"

"Blah, Blah, Blah". Mit diesen vernichtenden Worten kommentierte Umwelt-Aktivistin Greta Tunberg die Verhandlungen auf dem Klima-Gipfel von Glasgow. Wieder gibt es nur Absichtserklärungen, aber keinen verbindlichen Katalog von Maßnahmen. Wie schlecht es um den blauen Planeten steht, wie rasant der von Menschen verursachte Klimawandel fortschreitet, zeigen zwei US-amerikanische Autoren in einem Bild-Band.

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