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  • The Princess © Kent Gavin
    Kent Gavin

    Dokumentation - "The Princess"

    Im August ist es 25 Jahre her, dass Diana, Princess of Wales und ihr Lebensgefährte Dodi Al-Fayed bei einem Autounfall ums Leben kamen - gejagt von Paparazzi. Lady Di, wie die Briten sie nannten, war eine der meist fotografierten Frauen der Welt und hatte seit ihrem Erscheinen in der Öffentlichkeit ein ambivalentes Verhältnis zur Presse. Sie nutzte sie und sie floh vor ihr. Der britische Filmemacher Ed Perkins hat jetzt noch einmal das Archivmaterial von damals gesichtet.

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  • Elvis © Warner Bros. Picture
    Warner Bros. Picture

    Biopic - "Elivs"

    "Strictly Ballroom", Shakespeares "Romeo and Juliet", "Moulin Rouge", "Der große Gatsby": Der australische Regisseur Baz Luhrmann liebt den überwältigenden Rausch des Kinos, in rasanten Schnittfolgen, an glamourösen Schauplätzen, in schillernden Kostümen, mit rauschhafter Musik und mitreißendem Tanz: Nachdem er in der Netflix-Serie "The Get Down" schon die Kultur von HipHop, Punk und Disco im New York der Siebziger Jahre gefeiert hat, widmet er sich jetzt einem der größten Musiker aller Zeiten: Elvis Presley.

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  • Chiara © mk2 films / MUBI
    mk2 films / MUBI

    Drama - "Chiara"

    Was passiert, wenn man mit 15 Jahren aus allen Wolken fällt? Wenn am Geburtstag der großen Schwester plötzlich das Familienauto in die Luft gesprengt wird und sich herausstellt, dass der geliebte Vater sein Geld bei der Mafia verdient? Jonas Carpignanos preisgekrönter Film "Chiara" ist eine Mischung aus Coming of Age-Drama und dokumentarischer Sozialstudie über das Leben im äußersten Süden Italiens.

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Weitere Filmkritiken

  • Elvis © Warner Bros. Picture
    Warner Bros. Picture

    Biopic - "Elivs"

    "Strictly Ballroom", Shakespeares "Romeo and Juliet", "Moulin Rouge", "Der große Gatsby": Der australische Regisseur Baz Luhrmann liebt den überwältigenden Rausch des Kinos, in rasanten Schnittfolgen, an glamourösen Schauplätzen, in schillernden Kostümen, mit rauschhafter Musik und mitreißendem Tanz: Nachdem er in der Netflix-Serie "The Get Down" schon die Kultur von HipHop, Punk und Disco im New York der Siebziger Jahre gefeiert hat, widmet er sich jetzt einem der größten Musiker aller Zeiten: Elvis Presley.

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    Chiara © mk2 films / MUBI
    mk2 films / MUBI

    Drama - "Chiara"

    Was passiert, wenn man mit 15 Jahren aus allen Wolken fällt? Wenn am Geburtstag der großen Schwester plötzlich das Familienauto in die Luft gesprengt wird und sich herausstellt, dass der geliebte Vater sein Geld bei der Mafia verdient? Jonas Carpignanos preisgekrönter Film "Chiara" ist eine Mischung aus Coming of Age-Drama und dokumentarischer Sozialstudie über das Leben im äußersten Süden Italiens.

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    A.E.I.O.U. © Komplizen Film. Fotograf: Reinhold Vorschneider
    Komplizen Film. Fotograf: Reinhold Vorschneider

    Liebesfilm - "A.E.I.O.U. - Das schnelle Alphabet der Liebe"

    So richtig bekannt als Schauspielerin wurde Nicolette Krebitz mit dem Musikfilm "Bandits" 1997. Da hatte sie schon lange Jahre Erfahrung als Kinderdarstellerin. 2001 legte sie dann ihr Regiedebüt "Jeans" vor, seitdem dreht sie in unregelmäßigen Abständen Filme. Bei der Berlinale dieses Jahr lief ihr neuer Film "A.E.I.O.U. – Das schnelle Alphabet der Liebe" – ein Liebesfilm mit Theaterstar Sophie Rois in der Hauptrolle.

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    Zum Tod meiner Mutter © Grandfilm
    Grandfilm

    Drama - "Zum Tod meiner Mutter"

    Sterbehilfe ist in Deutschland noch immer ein umstrittenes Thema. Ihre sehr persönlichen Erfahrungen mit der Sterbebegleitung ihrer schwerkranken Mutter hat die Regisseurin Jessica Krummacher in ihrem zweiten Film verarbeitet: "Zum Tod meiner Mutter" lief im Frühjahr im Encounters-Wettbewerb der Berlinale und kommt jetzt in unsere Kinos.

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    Risiken & Nebenwirkungen © Filmwelt Verleihagentur
    Filmwelt Verleihagentur

    Drama - "Risiken & Nebenwirkungen"

    Wie weit geht die Liebe beziehungsweise wie weit geht sie eben nicht? Das ist die zentrale Frage in Michael Kreihsls bitterbösem Ehedrama "Risiken & Nebenwirkungen". Dabei überzeugen vor allem die Hauptdarsteller:innen und ihre pointierten Dialoge.

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    Der schlimmste Mensch der Welt © Koch Films
    Koch Films

    Romantische Komödie - "Der schlimmste Mensch der Welt"

    "Ich bin der schlimmste Mensch der Welt" – das sagt man in Norwegen, wenn man selbstironisch seine eigenen Fehler auf die Schippe nehmen will. "Der schlimmste Mensch der Welt" heißt auch der neue Film des Regisseurs Joachim Trier, der in Kopenhagen geboren wurde und in Oslo aufgewachsen aus. Es ist der letzten Teil seiner Oslo-Trilogie, die sich um die junge Generation in der norwegischen Hauptstadt dreht.

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    Maixabel © Piffl Medien
    Piffl Medien

    Drama - "Maixabel - Eine Geschichte von Liebe, Zorn und Hoffnung"

    Rund 850 Todesopfer forderte der gewalttätige Freiheitskampf der baskischen Terrororganisation ETA. Nach der spanischen HBO-Serie "Patria" befasst sich nun auch der Spielfilm "Maixabel – Eine Geschichte von Liebe, Zorn und Hoffnung" mit den Folgen der Gewalt. Basierend auf realen Ereignissen verknüpft die Schauspielerin und Regisseurin Icíar Bollaín in ihrem 10. Spielfilm die Lebensgeschichten von Opfern und Tätern.

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    Szene aus "Das Licht, aus dem die Träume sind". (Bild: Neue Visionen Filmverleih)
    Neue Visionen Filmverleih

    Drama - "Das Licht, aus dem die Träume sind"

    Das Kino als Lebensretter und Sinnstifter, als Fluchtmöglichkeit aus ärmlichen und verzweifelten Verhältnissen, davon haben schon viele berühmte Filmregisseure erzählt: Francois Truffaut in "Die amerikanische Nacht", Guiseppe Tornatore in "Cinema Paradiso", zuletzt Kenneth Branagh in "Belfast". Filme über die Magie des Kinos haben immer einen besonderen Zauber, das gilt auch für "Das Licht, aus dem die Träume sind", in dem der indische Regisseur Pan Nalin von seiner eigenen Kino-Initiation erzählt.

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    Nico © UCM.ONE
    UCM.ONE

    Drama - "Nico"

    Von der Filmschule weg gleich auf die große Leinwand - für die Regisseurin Eline Gehring ist dieser Traum wahr geworden. Ihr Debütfilm "Nico" erzählt von einer Berliner Pflegerin, deren Leben sich nach einem rassistischen Überfall radikal verändert. Der Film wurde auf über 40 Festivals gezeigt und steht sogar auf der Vorschlagsliste für den Deutschen Filmpreis.

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    Tilda Swinton als Jessica in einer Szene des Films Memoria; © dpa/Port au Prince Pictures
    dpa/Port au Prince Pictures

    Drama - "Memoria"

    Klassische Erzählkonventionen sind nichts für den thailändischen Regisseur Apichatpong Weerasethakul. Stattdessen zieht er die Zuschauer:innen in den Sog seiner hypnotischen Filmgedichte. Auf dem Festival in Cannes ist er seit 20 Jahren Stammgast und "Uncle Boonme erinnert sich an sein früheres Leben" wurde sogar mit der goldenen Palme ausgezeichnet. Sein neuester Film "Memoria" hat dort im letzten Jahr den Jury-Preis gewonnen.

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    Vortex © Rapid Eye Movies
    Rapid Eye Movies

    Drama - "Vortex"

    Mit Filmen wie "Menschenfeind", "Irreversible" und "Enter the Void" hat sich der französisch-algerische Filmregisseur Gaspar Noé einen Ruf als Enfant Terrible des französischen Kinos erarbeitet. Schonungslos subjektiv lotet er in seinen Filmen Liebe, Tod und Rache aus. Sein neuestes Werk "Vortex" handelt von Alzheimer und Demenz, erzählt am Beispiel eines alten Paares, gespielt von der französischen Ikone Françoise Lebrun und dem italienischen Regisseur Dario Argento, der zum ersten Mal als Schauspieler vor der Kamera steht.

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    Downton Abbey II: Eine neue Ära © Universal Pictures
    Universal Pictures

    Drama - "Downton Abbey 2 - Eine neue Ära"

    In der britischen Fernsehserie "Downton Abbey" wurden die wichtigen Ereignisse und Umbrüche des frühen 20. Jahrhunderts im Mikrokosmos einer Adelsfamilie und ihrer Bediensteten gespiegelt. Nach sechs erfolgreichen Staffeln war 2015 Schluss. Um den Abschiedsschmerz zu lindern, legte Autor Julian Fellowes 2019 mit einem Kinofilm nach, in dem die Geschichte der weitverzweigten Familie Crawley weitererzählt wurde. Jetzt folgt mit "Downton Abbey - Eine neue Ära" eine weitere Fortsetzung.

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    In den besten Händen © Alamode Film
    Alamode Film

    Drama - "In den besten Händen"

    Am 24. April muss sich Frankreich entscheiden, wer neuer Staatspräsident oder neue Staatspräsidentin werden soll: Emmanuel Macron oder Marine Le Pen. Europäer der eine, Rechts-Nationalistin die andere. Das Land ist gespalten. Das zeigte sich schon 2018 bei den Demonstrationen der Gelbwesten. Sie stehen im Mittelpunkt des Spielfilms "In den besten Händen" der französischen Regisseurin Catherine Corsini. Der Film feierte im letzten Jahr in Cannes Premiere und kommt jetzt zu uns ins Kino.

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    Alles ist gutgegangen © Wild Bunch Germany/dpa
    Wild Bunch Germany/dpa

    Drama - "Alles ist gutgegangen"

    Gerade lief mit "Peter von Kant" der neueste Film von François Ozon als Eröffnungsfilm im Wettbewerb der Berlinale. Jetzt kommt "Alles ist gutgegangen" in unsere Kinos, der im letzten Jahr in Cannes Premiere feierte. In dem Film geht es um selbstbestimmtes Sterben im Alter: Was tun, wenn der eigene Vater in aussichtsloser Lage um Hilfe bittet?

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    Wo in Paris die Sonne aufgeht © Neue Visionen Filmverleih
    Neue Visionen Filmverleih

    Drama - "Wo in Paris die Sonne aufgeht"

    Ein Schwarz-Weiß-Film, der in Paris spielt, der Stadt der Liebe: "Wo in Paris die Sonne aufgeht". Eine Liebesgeschichte erzählt auch dieser neue Film von Jaques Audiard, der sich allerdings nicht nach Postkartenidylle reckt.

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    Abteil Nr. 6 © eksystent Filmverleih
    eksystent Filmverleih

    Drama - "Abteil Nr. 6"

    Eine finnische Studentin und ein russischer Minenarbeiter fahren zusammen im Zug und kommen sich dabei näher. In seiner Romanverfilmung "Abteil Nr. 6" macht der finnische Regisseur Juho Kuosmanen aus einer spröden Lovestory eine Allegorie auf das schwierige Verhältnis Russlands zu seinen Nachbarn. Doch die optimistische Botschaft des Films wird durch die brutale Realität des Ukraine-Kriegs ad absurdum geführt.

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    Come On, Come On © DCM Film Distribution
    DCM Film Distribution

    Drama - "Come on, Come on"

    Sie sind das Glamour-Paar der alternativen Kulturszene Kaliforniens: die Schriftstellerin und Filmemacherin Miranda July und der Grafik-Designer und Regisseur Mike Mills. Gemeinsam haben sie ein Kind, Hopper, das inzwischen neun Jahre alt ist. Und genau darum geht es in dem neuen Film "Come on, Come on" von Mike Mills: um Mutter-Sein, Vater-Sein und Kind-Sein, um die Beziehung von Erwachsenen zu Kindern und darum, was alle voneinander lernen können.

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    Petite Maman © Alamode Film
    Alamode Film

    Drama - "Petite maman - Als wir Kinder waren"

    Schon in ihren Anfängen als Drehbuchautorin und Regisseurin wurde die Französin Céline Sciamma mit Preisen überhäuft, den endgültigen Durchbruch feierte sie dann mit "Porträt einer jungen Frau in Flammen", der Geschichte einer lesbischen Liebesgeschichte zwischen Malerin und Modell vor historischem Hintergrund. Nachdem ihr zweiter Film "Tomboy" in der Sektion "Panorama" gezeigt und ausgezeichnet wurde, lief im letzten Jahr auch ihr neuestes Werk "Petite Maman – Als wir Kinder waren" im Wettbewerb der Berlinale.

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    Aheds Knie © Grandfilm
    Grandfilm

    Drama - "Aheds Knie"

    Ein Filmemacher, der nicht mit seinem Publikum sprechen darf, eine Kulturfunktionärin, die Künstler unter Druck setzt und ein Publikum, das die Wahrheit nicht hören will. In "Aheds Knie" zeichnet der israelische Regisseur Nadav Lapid ein düsteres Bild von der Kulturszene in seiner Heimat.

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    Parallele Mütter © Studiocanal Filmverleih
    Studiocanal Filmverleih

    Drama - "Parallele Mütter"

    Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar wurde 1988 fast über Nacht berühmt mit seinem Film "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs". Darin ging es um Liebe, Eifersucht und rasende Wut, am Ende war die Heldin schwanger. Mehr als 20 Jahre später hat Almodóvar jetzt einen Film über Mütter gedreht, über Großmütter, Urgroßmütter und über die Erinnerungen an die Verbrechen des Franco-Regimes.

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    Cyrano © Universal Pictures Germany
    Universal Pictures Germany

    Musical-Drama - "Cyrano"

    Cyrano liebt die schöne Roxanne, ist sich aber sicher, keine Chance bei ihr zu haben. Wegen einer übergroßen Nase, die in seinem Gesicht prangt. Statt sein eigenes Glück zu versuchen, setzt er sich für seinen Nebenbuhler Christian ein, wirbt sozusagen in seiner stattlichen Gestalt um die Geliebte. "Cyrano de Bergerac" ist ein romantisches Versdrama von 1897, das schon häufig verfilmt wurde - unter anderem mit José Ferrer und Gérard Depardieu in der Titelrolle. Nun kommt "Cyrano" unter der Regie des britischen Regisseurs Joe Wright in die Kinos.

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    The Card Counter © Weltkino Filmverleih
    Weltkino Filmverleih

    Drama - "The Card Counter"

    Ein mysteriöser Einzelgänger mit dunkler Vergangenheit: So wie einst Robert De Niro in "Taxi Driver" steuert Oscar Isaac in "The Card Counter" mit finsterer Entschlossenheit auf einen kathartischen Endpunkt zu. In dem Spieler-Drama beschäftigt sich US-Regisseur Paul Schrader mit menschlichen Abgründen und der Frage nach Schuld und Sühne.

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    King Richard © Telepool
    Telepool

    Drama - "King Richard"

    In der Tenniswelt sind die Schwestern Venus und Serena Williams Ausnahmeerscheinungen. Das liegt zum einen an ihrem enormen Erfolg. Das liegt aber auch daran, dass sie die ersten afroamerikanischen Tennisspielerinnen waren, die es in dem weißen Sport bis an die Spitze geschafft haben. Zu verdanken haben sie den Erfolg auch ihrem als Trainer umstrittenen Vater Richard Williams. Dieser steht jetzt im Mittelpunkt des Spielfilms "King Richard" von Reinaldo Marcus Green und wird gespielt von Will Smith.

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    Der Mann, der seine Haut verkaufte © eksystent Filmverleih
    eksystent Filmverleih

    Drama - "Der Mann, der seine Haut verkaufte"

    Es ist das erste Mal, dass Tunesien einen Film ins Rennen um den Oscar schickt: "Der Mann, der seine Haut verkaufte". Bei diversen Festivals gelaufen, kommt diese schwarzhumorige Satire jetzt bei uns in die Kinos. Fassungslos folgt man der Geschichte, in der zwei einander vollkommen fremde Welten aufeinanderprallen.

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    So-seol-ga-ui yeong-hwa / The Novelist’s Film © Jeonwonsa Film Co. Production
    Jeonwonsa Film Co. Production

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "The Novelist’s Film" ("So-seol-ga-ui yeong-hwa")

    Eine Schriftstellerin mit Schreibblockade und eine Schauspielerin, die sich vom Filmgeschäft zurückgezogen hat. In "So-seol-ga-ui yeong-hwa" beschäftigt sich der südkoreanische Regisseur Hong Sansoo mit Fragen der künstlerischen Identität und dreht sich dabei kräftig um sich selbst.

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    Leonara Addio © Umberto Montirol
    Umberto Montirol

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Leonora addio"

    Die Brüder Paolo und Vittorio Taviani gehören zu den Stammgästen der Berlinale, ihren ersten Film zeigten sie hier schon vor 50 Jahren - damals noch im Forum. Mit dem Film "Cäsar muss sterben" über die Inszenierung eines Shakespeare-Stückes im Hochsicherheitsgefängnis, holten sie 2012 den Goldenen Bären nach Italien. Vittorio Taviani ist 2018 gestorben, seitdem dreht Paolo Taviani, immerhin auch schon 90 Jahre alt, alleine weiter und stellt jetzt sein neuestes Werk "Leonora addio" wieder auf der Berlinale vor.

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    Alcarràs © LluisTudela
    LluisTudela

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Alcarràs"

    "Alcarràs" erzählt die Geschichte einer Familie im ländlichen Katalonien, die ihre Lebensgrundlage verliert, weil ihre Plantage einer Solaranlage weichen muss. Dabei zeigt die spanische Regisseurin Carla Simón ein gutes Gespür für die Menschen und die Stimmung in ihrer Heimat.

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    Un año, una noche / Ein Jahr, eine Nacht © 2022 UNA NOCHE LA PELICULA A.I.E – BAMBU PRODUCCIONES, S.L – MR. FIELDS AND FRIENDS CINEMA, S.L – LA TERMITA FILMS, S.L – NOODLES PRODUCTIONS, S.A.R.L
    2022 UNA NOCHE LA PELICULA A.I.E – BAMBU PRODUCCIONES, S.L – MR. FIELDS AND FRIENDS CINEMA, S.L – LA TERMITA FILMS, S.L – NOODLES PRODUCTIONS, S.A.R.L

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Un año, una noche" ("Ein Jahr, eine Nacht")

    "Un año, una noche" ist ein Film über den Anschlag auf den Pariser Konzertsaal Bataclan am 13. November 2015, bei dem 89 meist sehr junge Menschen von islamistischen Attentätern ermordet wurden.

     

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    Un été comme ça / That Kind of Summer © Lou Scamble / Metafilms
    Lou Scamble / Metafilms

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Un été comme ça" ("That Kind of Summer")

    Der Frankokanadier Denis Côté ist schon zum siebten Mal Gast der Berlinale. Im letzten Jahr war er mit "Hygiène Sociale" in der Sektion Encounters vertreten und konnte den Encounters-Award mitnehmen. "Un été comme ça" heißt sein neuestes Werk, "Ein Sommer wie dieser".

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    Drii Winter / A Piece of Sky © Armin Dierolf / hugofilm
    Armin Dierolf / hugofilm

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Drii Winter" ("A Piece of Sky")

    Ein Liebesdrama mitten in der grandiosen Kulisse der Schweizer Welt, das klingt nach großen Gefühlen und großem Pathos. Und doch sind es eher die kleinen Beobachtungen am Rande, die Michael Kochs Film sehenswert machen.

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    Call Jane © Wilson Webb
    Wilson Webb

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Call Jane"

    Filme über Abtreibung sind in den USA derzeit hochaktuell: Und doch ist Phyllis Nagys Filmdrama "Call Jane" eher nette Anekdote als packendes Politdrama. Die Geschichte einer gutbürgerlichen Anwaltsgattin, die durch die Zeitläufte zur klandestinen Aktivistin mutiert, wirkt merkwürdig aus der Zeit gefallen.

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    Nana © Batara Goempar
    Batara Goempar

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Nana"

    Eine schreckliche Vergangenheit liegt hinter ihr, doch auch in der Gegenwart wird Nana nicht glücklich: Mit einer starken Hauptdarstellerin und opulenten Bildern erzählt Kamila Andini eine Geschichte aus dem Indonesien der 60er Jahre. Doch beim Versuch, die verschiedenen Zeitebenen und Erzählstränge gleichzeitig in der Luft zu halten, verheddert sich der Film.

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    Yin Ru Chen Yan | Return to Dust © Hucheng No.7 Films Ltd.
    Hucheng No.7 Films Ltd.

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Yin Ru Chen Yan" ("Return to Dust")

    Eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseitern zeigt der chinesische Regisseur Li Ruijun in seinem Wettbewerbs-Beitrag. Dabei überzeugt er mit poetischen Bildern, die von Ausbeutung, Armut und dem harten Landleben in Chinas Provinzen erzählen.

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    Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush © Andreas Hoefer / Pandora Film
    Andreas Hoefer / Pandora Film

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush"

    Schon zum vierten Mal ist Andreas Dresen im Wettbewerb der Berlinale dabei. In seinem neuesten Film "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush" geht es um den Fall Murat Kurnaz, der fünf Jahre unschuldig und ohne Anklage in Guantanamo festgehalten und gefoltert wurde, erzählt aus der Perspektive der zu Hause bangenden Mutter.

    Bewertung:
    AEIOU - Das schnelle Alphabet der Liebe © Reinhold Vorschneider / Komplizen Film
    Reinhold Vorschneider / Komplizen Film

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "AEIOU - Das schnelle Alphabet der Liebe"

    Der zweite Berlinale-Wettbewerbsfilm aus Deutschland an diesem Wochenende ist "AEIOU – Das schnelle Alphabet der Liebe", der vierte Spielfilm der Schauspielerin Nicolette Krebitz. In ihrem letzten Film "Wild" erzählte sie eine extreme Liebesgeschichte zwischen einer jungen Frau und einem Wolf. Auch in "AEIOU" geht es um eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einem 17-jährigen Jungen und einer 60-jährigen Frau.

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    Rimini © Ulrich Seidl Filmproduktion
    Ulrich Seidl Filmproduktion

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Rimini"

    Einen vergnüglichen Urlaubs-Trip sollte man von dem österreichischen Regisseur Ulrich Seidl nicht erwarten. Statt in den quirligen italienischen Sommer geht es in seinem Film "Rimini" dann auch in den klammen, diesigen Winter der Nebensaison.

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    La Ligne © 2022 BANDITA FILMS / LES FILMS DE PIERRE / LES FILMS DU FLEUVE / ARTE FRANCE CINEMA / RTS / RTBF (Télévision belge) / VOO et BE TV
    2022 BANDITA FILMS / LES FILMS DE PIERRE / LES FILMS DU FLEUVE / ARTE FRANCE CINEMA / RTS / RTBF (Télévision belge) / VOO et BE TV

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "La Ligne"

    Im Zentrum der Filme der französisch-schweizerischen Regisseurin und Schauspielerin Ursula Meier stehen meist extreme Familienkonstellationen. Bei der Berlinale ist sie quasi Stammgast. Für ihren Film "Winterkind" hat sie vor zehn Jahren, 2012, bereits einen Silbernen Bären gewonnen, in diesem Jahr läuft nun "La Ligne" im Wettbewerb.

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    Robe of Gems © Visit Films
    Visit Films

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Robe of Gems"

    Mexiko hat eine der weltweit höchsten Kriminalitätsraten, Tausende von Menschen verschwinden jedes Jahr. Es gibt einige großartige Filme, die davon erzählen, was es heißt, hier zu leben: "Sicario" von Denis Villeneuve zum Beispiel oder ganz aktuell "Was geschah mit Bus 670?", der gerade diese Woche regulär ins Kino kam. "Robe of Gems" ist das Langfilm-Debüt der bolivianisch-mexikanischen Regisseurin Natalia López Gallardo und läuft im Berlinale-Wettbewerb um den Goldenen Bären.

    Bewertung:
    Peter von Kant © C. Bethuel / FOZ
    C. Bethuel / FOZ

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Peter von Kant" von François Ozon

    Bis zuletzt konnten viele es kaum glauben, doch nun ist es vollbracht: Gestern starteten die Filmfestspiele Berlin. Bei der feierlichen Eröffnungsgala im Berlinale Palast spürte man die Erleichterung und die Freude. Eröffnet wurde die Berlinale dann mit der Gala-Vorführung des Films "Peter von Kant" von François Ozon, der von Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek als Feelgood-Eröffnungsfilm angekündigt wurde.

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    Was geschah mit Bus 670? © MFA+ FilmDistribution
    MFA+ FilmDistribution

    Drama - "Was geschah mit Bus 670?"

    Für ihren Debütfilm "Was geschah mit Bus 670?" wurde die mexikanische Regisseurin Fernanda Valadez bei den großen Festivals von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert. Ihr Film spielt in Mexiko, einem Land, indem jedes Jahr mehrere tausende Menschen verschwinden. Seit 2010 mehr als 90.000. Über 4.000 Massengräber wurden bisher geborgen. Die Täter sind oft Drogenkartelle, die Opfer Migranten, Frauen. Die Polizei ist überfordert. Angehörigen bleibt oft nichts anderes übrig, als sich selbst auf die Suche nach den Vermissten zu machen. Davon erzählt dieser Film.

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    Ballade von der weißen Kuh © Weltkino Filmverleih
    Weltkino Filmverleih

    Drama - "Ballade von der weißen Kuh"

    Seit der islamischen Revolution im Jahr 1979 wird die Todesstrafe in Iran als Instrument der Unterdrückung und Einschüchterung gegen Regimekritiker aller Art eingesetzt. Mindestens 246 Menschen wurden dort laut Amnesty International im Jahr 2020 hingerichtet. Filmemacher, die davon erzählen, werden mit Arbeits- und Reiseverbot belegt. Auch die beiden jungen Regisseur:innen Maryam Moghadam und Betash Sanaeeha beschäftigen sich in ihrem Film "Ballade von der weißen Kuh" mit den Auswirkungen der Todesstrafe auf Opfer wie Täter.

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    In Liebe lassen © Studiocanal GmbH/Laurent Champoussin
    Studiocanal GmbH/Laurent Champoussin

    Drama - "In Liebe lassen"

    Mitten in einer Pandemie einen Film übers Sterben in die Kinos zu bringen, ist mutig. Doch "In Liebe lassen", der neue Film der französischen Regisseurin Emmanuelle Bercot, ist mehr als nur die Leidensgeschichte eines jungen Mann, der von seiner Mutter in den Tod begleitet wird. Dafür sorgt neben den beiden Hauptdarsteller:innen Benoît Magimel und Catherine Deneuve auch der Onkologe Gabriel Sara, der sich hier selbst spielt.

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    Spencer © Pablo Larrain/DCM/FilmPressKit
    Pablo Larrain/DCM/FilmPressKit

    Biopic - "Spencer"

    Der chilenische Regisseur Pablo Larraín ist bekannt für seine einfühlsamen Frauenportraits. Nicht irgendwelche Frauen sucht er sich aus, nein: sie sind berühmte, weltbekannte Ikonen. In "Jackie" spielte Natalie Portman Jackie Kennedy – und jetzt "Spencer": der Mädchenname von Lady Di, der Herzogin von Wales. Gespielt von Kristen Stewart. Finanziert auch mit deutschem Geld und gedreht unter anderem auf Schloss Marquardt bei Potsdam.

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    Wanda, mein Wunder © Zodiac Pic. Ltd 2020
    Zodiac Pic. Ltd 2020

    Tragikomödie - "Wanda, mein Wunder"

    Nicht nur in der Schweiz boomt der Markt für ambulante Pflegekräfte aus den osteuropäischen Ländern, die monatsweise ihre eigene Familie gegen eine fremde eintauschen. Mit diesem Thema befasst sich die Schweizer Filmregisseurin Bettina Oberli in ihrem neuesten Film "Wanda, mein Wunder". Die Tragikomödie ist prominent mit Film- und Theatergrößen wie Marthe Keller, André Jung und Birgit Minichmayr besetzt.

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    Lamb © Koch Films
    Koch Films

    Drama - "Lamb"

    Eine Einladung zum Festival in Cannes, einen Europäischen Filmpreis und eine Oscar-Nominierung: Nicht schlecht für einen Debüt-Film. "Lamb" von Valdimar Jóhannsson ist ein merkwürdiges Hybrid aus Ehedrama, Fantasy-Film und Horrorstory – erzählt vor der fantastischen Kulisse des isländischen Hochlands.

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    Die Königin des Nordens © Dušan Martinček / SF Studios / Splendid Film GmbH
    Dušan Martinček / SF Studios / Splendid Film GmbH

    Historiendrama - "Die Königin des Nordens"

    Die heutige Königin Margrethe II. von Dänemark ist die zweite Frau auf dem dänischen Thron. Ihrer berühmten Vorgängerin Margrethe I. gelang es vor rund 700 Jahren Dänemark, Norwegen und Schweden in der Kalmarer Union zu einen und die nordischen Länder in eine Phase des Friedens zu führen. "Königin des Nordens" heißt jetzt das Historiendrama der dänischen Regisseurin Charlotte Sieling, in dem die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Trine Dyrholm die Königin spielt.

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    "Ein Festtag" von Eva Husson © TOBIS Film
    TOBIS Film

    Drama - "Ein Festtag"

    Es gab schon viele Filme und Serien über das "Upstairs“ und "Downstairs" der britischen Klassengesellschaft, über die adlige Gesellschaft und ihre Bediensteten. Die französische Autorenregisseurin Eva Husson hat jetzt unter dem Titel "Ein Festtag" eine Geschichte des britischen Schriftstellers Graham Swift verfilmt, prominent besetzt mit den britischen Oscar-Preisträger:innen Olivia Colman und Colin Firth in der älteren Generation und Odessa Young und Josh O’Connor in der jüngeren.

     

     

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  • Nightmare Alley © 20th Century Studios/The Walt Disney Company
    20th Century Studios/The Walt Disney Company

    Thriller - "Nightmare Alley"

    Mit der Comicverfilmung "Hellboy" und seinem Oscar-Triumph "The Shape of Water" hat sich der Mexikaner Guillermo del Toro als Meister des düsteren Horrormärchens etabliert. Sein neustes Werk heißt "Nightmare Alley" und ist die Neuverfilmung eines Krimis der schwarzen Serie von William Lindsay Gresham. Der neue Film ist mit Bradley Cooper, Cate Blanchett, Rooney Mara und Willem Dafoe prominent besetzt - und das ist nur der Anfang einer langen Liste charismatischer Schauspieler:innen.

    Bewertung:
    House of Gucci © Fabio Lovino/2021 Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc.
    Fabio Lovino/2021 Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc.

    Biografischer Thriller - "House of Gucci"

    Der britische Regisseur Ridley Scott bringt dieses Jahr gleich zwei Filme ins Kino. Das Mittelalterdrama "The last Duel" mit Matt Damon und Ben Affleck startete Mitte Oktober, nun läuft der Film "House of Gucci" an. Die Familientragödie beruht auf einer wahren Begebenheit: 1995 ließ Patrizia Reggiani, die geschiedene Frau des Unternehmers Maurizio Gucci, ihren Ex-Mann durch einen Auftragskiller ermorden. Sie wurde zu 18 Jahren Haft verurteilt und kam 2016 wieder frei. Die Familie Gucci hat bereits mit rechtlichen Schritten gegen den Film gedroht.

    Bewertung:
    Furia © ZDF/Nick Remy Matthews
    ZDF/Nick Remy Matthews

    Thriller-Serie - "Furia"

    Im September verkündete Innenminister Horst Seehofer, dass die deutschen Sicherheitsbehörden in den vergangenen 20 Jahren mehr als 20 Anschläge vereiteln konnten. Dennoch bestehe die Terrorgefahr weiter, rund 2.000 Islamisten gelten laut Verfassungsschutz als besonders gefährlich. Das ist der Hintergrund für die deutsch- norwegische Thrillerserie "Furia", die mit u.a. Christian Berkel, Nina Kunzendorf, Ulrich Noethen und Benjamin Sadler hochkarätig besetzt ist.

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    Hinterland: Liv Lisa Fries © Paramount Home Entertainment
    Paramount Home Entertainment

    Historischer Thriller - "Hinterland"

    Weltberühmt wurde der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky, als er 2008 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film für seinen Spielfilm "Die Fälscher" gewann, in dem es um die "Aktion Bernhard", das größte Geldfälscher-Programm der Nationalsozialisten, ging. Auch sein neuester Film "Hinterland" verbindet Krimi und Historie, eine Mordserie in Wien mit den Nachwehen des Ersten Weltkrieges.

    Bewertung:
    Titane: Alexia (Agathe Rousselle) © Carole Bethuel/Koch Films
    Carole Bethuel/Koch Films

    Thriller - "Titane"

    Es war ein ganz schöner Aufreger, als die diesjährige Jury des Filmfestivals in Cannes unter dem Vorsitz von Spike Lee ihre Entscheidung verkündete: Die Goldene Palme als bester Film ging an die französische Regisseurin Julia Ducourneau mit ihrem Film "Titane".

    Bewertung:
    James Bond: No Time To Die © 2021 DANJAQ, LLC AND MGM. ALL RIGHTS RESERVED.
    2021 DANJAQ, LLC AND MGM. ALL RIGHTS RESERVED.

    Der 25. "James Bond"-Film - "Keine Zeit zu sterben"

    "Bond. James Bond": Noch nie mussten die Fans so lange auf das nächste Abenteuer warten. Dreimal wurde der Start des 25. Bond-Films pandemiebedingt verschoben, jetzt kommt "Keine Zeit zu sterben" endlich in die deutschen Kinos. Unter der Regie des Amerikaners Cary Fukunaga tritt Daniel Craig zum fünften und letzten Mal an – als Agent 007 mit der Lizenz zum Töten.

    Bewertung:
    "Dune": TIMOTHÉE CHALAMET as Paul Atreides and REBECCA FERGUSON as Lady Jessica Atreides © Warner Bros. Entertainment Inc.
    Chia Bella James/Warner Bros. Entertainment Inc.

    Science Fiction-Abenteuer - "Dune"

    David Lean sollte es tun, Ridley Scott fing an und sprang wieder ab, Alejandro Jodorowsky plante jahrelang, drehte aber nie, David Lynch tat es – und landete in den Achtzigerjahren einen gewaltigen Flop. Jetzt hat sich der Franco-Kanadier Denis Villeneuve noch einmal an die Verfilmung von Frank Herberts Kultroman "Dune" herangewagt. Nach einem Jahr Corona-Verzögerung kommt der Film jetzt endlich in unsere Kinos.

    Bewertung:
    Promising young woman | Carey Mulligan als Cassandra und Bo Burnham als Ryan © dpa/Focus Features/ Merie Weismiller Wallace
    dpa/Focus Features/ Merie Weismiller Wallace

    Thriller - "Promising Young Woman"

    Eine rabenschwarze Komödie hat die britische Schauspielerin Emerald Fennell mit ihrem Regiedebüt "Promising Young Woman" vorgelegt. Carey Mulligan spielt die Hauptrolle in diesem satirischen Rachethriller, der letztes Jahr auf dem Sundance Festival gefeiert wurde.

    Bewertung:
  • Der schlimmste Mensch der Welt © Koch Films
    Koch Films

    Romantische Komödie - "Der schlimmste Mensch der Welt"

    "Ich bin der schlimmste Mensch der Welt" – das sagt man in Norwegen, wenn man selbstironisch seine eigenen Fehler auf die Schippe nehmen will. "Der schlimmste Mensch der Welt" heißt auch der neue Film des Regisseurs Joachim Trier, der in Kopenhagen geboren wurde und in Oslo aufgewachsen aus. Es ist der letzten Teil seiner Oslo-Trilogie, die sich um die junge Generation in der norwegischen Hauptstadt dreht.

    Bewertung:
    Glück auf einer Skala von eins bis zehn © X Verleih
    X Verleih

    Komödie - "Glück auf einer Skala von 1 bis 10"

    "Ziemlich beste Freunde" war wahrscheinlich einer der erfolgreichsten französischen Filme der letzten Jahre überhaupt. Kein Wunder, dass das Kino immer wieder thematisch an diese wahre Buddy-Komödie anknüpft. Auch "Glück auf einer Skala von 1 bis 10" erzählt von der Freundschaft zwischen zwei Männern, von denen der eine körperlich behindert ist.

    Bewertung:
    Alles in bester Ordnung © Filmwelt Verleihagentur
    Filmwelt Verleihagentur

    Tragikomödie - "Alles in bester Ordnung"

    Was passiert, wenn eine Messie-Frau und ein Minimalist aufeinandertreffen? Natja Brunckhorsts Regie-Debüt "Alles in bester Ordnung" ist eine charmant gespielte Tragikomödie über zwei sehr unterschiedliche Menschen.

    Bewertung:
    Wunderschön © 2021 Warner Bros. Entertainment
    2021 Warner Bros. Entertainment

    Komödie - "Wunderschön"

    Schönheitsideale und Body Positivity sind die großen Themen in "Wunderschön" – ein Film, für den Karoline Herfurth nicht nur Regie geführt hat, sondern auch Teile des Drehbuchs geschrieben und eine der Hauptrollen übernommen hat. In ihrer Star-besetzen Ensemble- Komödie verbindet sie die Schicksale von fünf Frauen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen, die alle eines gemeinsam haben: Sie fühlen sich nicht schön genug.

    Bewertung:
    Wanda, mein Wunder © Zodiac Pic. Ltd 2020
    Zodiac Pic. Ltd 2020

    Tragikomödie - "Wanda, mein Wunder"

    Nicht nur in der Schweiz boomt der Markt für ambulante Pflegekräfte aus den osteuropäischen Ländern, die monatsweise ihre eigene Familie gegen eine fremde eintauschen. Mit diesem Thema befasst sich die Schweizer Filmregisseurin Bettina Oberli in ihrem neuesten Film "Wanda, mein Wunder". Die Tragikomödie ist prominent mit Film- und Theatergrößen wie Marthe Keller, André Jung und Birgit Minichmayr besetzt.

    Bewertung:
    Das schwarze Quadrat © Port au Prince Pictures
    Port au Prince Pictures

    Komödie - "Das schwarze Quadrat"

    Die Kunstfälscherkrimikomödie "Das schwarze Quadrat" ist das Debüt des Regisseurs Peter Meister und mit Bernhard Schütz, Jakob Matschenz und Sandra Hüller prominent besetzt. In der geschlossenen Welt eines Ozeandampfers müssen zwei Kunstdiebe ein Werk des Malers Malewitsch übergeben, was natürlich viele Verwechslungen und Slapstickmomente mit sich bringt.

    Bewertung:
    Online für Anfänger © X Verleih AG
    X Verleih AG

    Französische Komödie - "Online für Anfänger"

    Bisher waren es immer analoge Probleme, mit denen es die Helden der subversiven Komödien von Benoît Delépine und Gustave Kervern zu tun hatten, Firmen und Behörden, die einfach nicht zu fassen sind. In ihrem neuesten Werk "Online für Anfänger" nehmen die beiden Franzosen jetzt die Fallstricke der digitalen Kommunikation komödiantisch aufs Korn. Premiere feierte der Film im Wettbewerb der Berlinale 2020, wo er auch mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde. Jetzt kommt der Film endlich auch ganz regulär in die Kinos.

    Bewertung:
    The French Dispatch: Bill Murray u. Pablo Pauly © 2020 Twentieth Century Fox Film Corporation
    2020 Twentieth Century Fox Film Corporation

    Komödie von Wes Anderson - "The French Dispatch"

    In Filmen wie "Die Royal Tenenbaums", "Darjeeling Limited" oder "Grand Budapest Hotel" hat der amerikanische Regisseur Wes Anderson seinen Schauspieler:innen immer wieder kunstvolle Schauplätze gebaut, die riesigen Puppenhäusern für moderne, dysfunktionale Familien gleichen. Sein neuester Film "The French Dispatch" feierte auf dem Festival in Cannes Premiere und ist eine Hommage an den Magazin-Journalismus im Stil des New Yorker.

    Bewertung:
    Nö: Film von Dietrich Brüggemann mit Anne Brüggemann u. Alexander Khuon © Flare Film
    Flare Film

    Tragikomödie - "Nö"

    Zwischen Dina und Michael läuft es eigentlich ganz gut, doch Michael hat Zweifel, ob es wirklich die große Liebe ist. "Ich denke manchmal, wir sollten uns trennen", sagt er eines nachts zu seiner Freundin. Die aber antwortet schlicht und einfach: "Nö!". In 15 Momentaufnahmen entwirft der Berliner Regisseur Dietrich Brüggemann das Bild einer Beziehung, die langsam zu bröckeln beginnt.

    Bewertung:
    Beckenrand Sheriff: Schwimmmeister Karl (Milan Peschel) vor seinem Freibad; © Leonine Distribution
    Leonine Distribution

    Komödie mit Milan Peschel - "Beckenrand Sheriff"

    Man fühlt sich in die 70er Jahre zurückversetzt: ein Freibad in der bayrischen Provinz. In diesem Freibad schaltet und waltet unerbittlich und völlig humorfrei der Bademeister, Herr Karl Kruse. Er besteht darauf, "Schwimmmeister" genannt zu werden – einer der Running Gags dieser Komödie von Marcus H. Rosenmüller mit Milan Peschel in der Hauptrolle.

    Bewertung:
    Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull © 2021 Bavaria Filmproduktion GmbH / Marco Nagel
    2021 Bavaria Filmproduktion GmbH / Marco Nagel

    Komödie nach der Romanvorlage von Thomas Mann - "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull"

    Er ist einer der charmantesten Hochstapler der Literaturgeschichte: Felix Krull, der Held aus Thomas Manns gleichnamigen Schelmen-Roman von 1954. Krulls "Bekenntnisse" sind bereits zwei Mal verfilmt worden. Nun hat sich auch Detlev Buck an den Stoff gewagt. Seine Version des "Felix Krull" mit Jannis Niewöhner und David Kross in den Hauptrollen bleibt allerdings zu sehr an der Oberfläche der Geschichte. Da helfen weder die opulente Ausstattung noch die dramaturgischen Kniffe von Drehbuchautor Daniel Kehlmann.

    Bewertung:
    Berlinale 2021: Nebenan © © Reiner Bajo
    Reiner Bajo

    Schwarze Komödie - "Nebenan"

    Immer wieder wechseln Schauspieler irgendwann die Seite und nehmen auf dem Regiestuhl Platz. Nun auch Daniel Brühl, dessen Karriere im Jahr 2003 mit "Goodbye Lenin" begann und der seitdem zu den bekanntesten deutschen Stars zählt. "Nebenan" heißt sein Regie-Debüt, das nun in die Kinos kommt.

    Bewertung:
  • The Princess © Kent Gavin
    Kent Gavin

    Dokumentation - "The Princess"

    Im August ist es 25 Jahre her, dass Diana, Princess of Wales und ihr Lebensgefährte Dodi Al-Fayed bei einem Autounfall ums Leben kamen - gejagt von Paparazzi. Lady Di, wie die Briten sie nannten, war eine der meist fotografierten Frauen der Welt und hatte seit ihrem Erscheinen in der Öffentlichkeit ein ambivalentes Verhältnis zur Presse. Sie nutzte sie und sie floh vor ihr. Der britische Filmemacher Ed Perkins hat jetzt noch einmal das Archivmaterial von damals gesichtet.

    Bewertung:
    Alexej Nawalny © picture alliance/dpa/AP/ Alexander Zemlianichenko
    picture alliance/dpa/AP/ Alexander Zemlianichenko

    Dokumentation - "Nawalny"

    Seit Wochen und Monaten erleben wir, wie unerbittlich und unmenschlich der russische Herrscher Putin Krieg führt, ohne dass ihn jemand aufhalten könnte. Einen hätte es vielleicht gegeben, der aber sitzt seit zwei Jahren im Gefängnis: der russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny. Schon 2020 hatte der Kreml versucht, ihn mit dem Nervengift Nowitschok auszuschalten - der Anschlag aber misslang, Nawalny überlebte.

    Bewertung:
    Der Schneeleopard © MFA+ FilmDistribution
    MFA+ FilmDistribution

    Dokumentation - "Der Schneeleopard"

    Schon acht Mal ist der berühmte Naturfotograf Vincent Munier ins tibetanische Hochland gefahren, in karge Landschaften in bis zu 5.000 Metern Höhe bei eisigen Temperaturen. Vor drei Jahren hat er den befreundeten Reiseschriftsteller Sylvain Tesson eingeladen, ihn auf so einer Expedition zu begleiten. Diese extreme Erfahrung wurde in Wort, Bild und Film festgehalten: in Texten von Sylvain Tesson, in Fotos von Vincent Munier - und in dem Dokumentarfilm "Der Schneeleopard" von Marie Amiguet.

    Bewertung:
    Myanmar Diaries © The Myanmar Film Collective
    The Myanmar Film Collective

    Berlinale Dokumente - "Myanmar Diaries"

    Alle Filmemachenden sind stolz, ihre Namen bei der Berlinale zu lesen. Es gibt wohl kaum Größeres. Die Regisseure der Dokumentation "Myanmar Diaries" haben bewusst darauf verzichtet.

    Bewertung:
    The Other Side of the River - No Women, No Revolution © Antonia Kilian/jip film & verleih
    Antonia Kilian/jip film & verleih

    Dokumentation - "The Other Side of the River"

    Im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat stand die Region Rojava im Norden Syriens lange Zeit im Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn es waren kurdische Kämpferinnen und Kämpfer aus dem faktisch autonomen Gebiet, die sich den Terrortruppen entgegenstellten und 2016 auch die Stadt Minbij am anderen Ufer des Euphrat befreiten. Die deutsche Filmemacherin Antonia Kilian besuchte kurz danach die Region und drehte einen Dokumentarfilm über eine junge Kurdin aus Minbij, die sich einer feministischen Polizeieinheit anschließt.

    Bewertung:
    Monobloc © Salzgeber & Co. Medien GmbH
    Salzgeber & Co. Medien GmbH

    Dokumentation - "Monobloc"

    Über eine Milliarde stapelbare Plastikstühle gibt es weltweit. Er ist das meistverkaufte Möbelstück der Welt. Häßlich. Billig. Noch nicht mal bequem. Der "Monobloc". Für viele der Inbegriff unserer Wegwerfgesellschaft. Von vielen geliebt. Von vielen gehasst. Schlicht "Monobloc" nennt nun auch der Hamburger Filmemacher Hauke Wendler seine Dokumentation.

    Bewertung:
    Moleküle der Erinnerung: Canal Grande © Film Kino Text
    Film Kino Text

    Dokumentation - "Moleküle der Erinnerung"

    Corona hat vieles verändert, darunter auch Städte, in die man schon gar nicht mehr fahren wollte, weil sie so überlaufen sind. Venedig zum Beispiel, die Lagunenstadt, wohl eines beliebtesten Ausflugsziele Italiens: teuer und vor allem voll. "Moleküle der Erinnerung" nennt Andrea Segre seine Dokumentation. Es ist eine Widmung an seinen Vater und eine Annäherung an diese einzigartige Stadt.

    Bewertung:
    The Lost Leonardo: Das Bild © Piece of Magic Entertainment
    Piece of Magic Entertainment

    Dokumentarfilm - "The Lost Leonardo"

    Mit 400 Millionen Dollar Kaufsumme war das mit 66 x 46 cm nicht sonderlich große Christus-Bild "Salvator Mundi" das teuerste Kunstwerk der Welt - 12 Jahre nachdem zwei amerikanische Kunsthändler es für lächerliche 1.175 Dollar als Werk "aus dem Umkreis von Leonardo" auf einer Auktion in New Orleans erworben hatten. Zum Vergleich: Als zweitteuerstes Kunstwerk wurden "Die Frauen von Algier" von Picasso für knapp 180 Millionen Dollar verkauft. Was in diesen 12 Jahren passiert ist, ist ein Kunstkrimi, den der dänische Regisseur Andreas Koefoed jetzt in dem Dokumentarfilm "The Lost Leonardo" aufrollt.

    Bewertung:
    In den Uffizien © zero one film
    zero one film

    Dokumentation - "In den Uffizien"

    Die Kulturdokumentarist:innen Corinna Beltz und Enrique Sánchez Lansch gewähren in ihrem Dokumentarfilm Einblicke in den laufenden Betrieb der Uffizien - eines der ehrwürdigsten Museen Italiens und der Welt.

    Bewertung:
    Walchensee Forever © Flare Film
    Flare Film

    Dokumentation - "Walchensee Forever"

    Ausgezeichnet mit den Bayerischen Filmpreis 2020 war Janna Ji Wonders Dokumentation "Walchensee Forever" letztes Jahr schon bei der Berlinale zu sehen, wo er seine Weltpremiere feierte. Jetzt kommt der Film, der im beschaulichen Bayern spielt, in die Kinos.

    Bewertung:
    Die Rote Kapelle – Der Historiker Guillaume Bourgeois; © Lichtblick Film
    Lichtblick Film

    Dokumentarfilm - "Die Rote Kapelle. Das verdrängte Widerstandsnetz"

    Die Rote Kapelle, das ist nicht der Name einer Widerstandsgruppe gegen die Nationalsozialisten, sondern es ist die Bezeichnung, unter der die Gestapo ihre Fahndung nach Spionagegruppen in Berlin, Belgien und Frankreich zusammengefasst hat. In den 70er Jahren entstanden sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik Filme über die Rote Kapelle. Jetzt gleicht ein neuer Dokumentarfilm von Carl-Ludwig Rettinger diese beiden Darstellungen des Widerstandes in Deutschland ab und erzählt die Geschichte der Roten Kapelle noch einmal neu.

    Bewertung:
  • The Princess © Kent Gavin
    Kent Gavin

    Dokumentation - "The Princess"

    Im August ist es 25 Jahre her, dass Diana, Princess of Wales und ihr Lebensgefährte Dodi Al-Fayed bei einem Autounfall ums Leben kamen - gejagt von Paparazzi. Lady Di, wie die Briten sie nannten, war eine der meist fotografierten Frauen der Welt und hatte seit ihrem Erscheinen in der Öffentlichkeit ein ambivalentes Verhältnis zur Presse. Sie nutzte sie und sie floh vor ihr. Der britische Filmemacher Ed Perkins hat jetzt noch einmal das Archivmaterial von damals gesichtet.

    Bewertung:
    Elvis © Warner Bros. Picture
    Warner Bros. Picture

    Biopic - "Elivs"

    "Strictly Ballroom", Shakespeares "Romeo and Juliet", "Moulin Rouge", "Der große Gatsby": Der australische Regisseur Baz Luhrmann liebt den überwältigenden Rausch des Kinos, in rasanten Schnittfolgen, an glamourösen Schauplätzen, in schillernden Kostümen, mit rauschhafter Musik und mitreißendem Tanz: Nachdem er in der Netflix-Serie "The Get Down" schon die Kultur von HipHop, Punk und Disco im New York der Siebziger Jahre gefeiert hat, widmet er sich jetzt einem der größten Musiker aller Zeiten: Elvis Presley.

    Bewertung:
    Chiara © mk2 films / MUBI
    mk2 films / MUBI

    Drama - "Chiara"

    Was passiert, wenn man mit 15 Jahren aus allen Wolken fällt? Wenn am Geburtstag der großen Schwester plötzlich das Familienauto in die Luft gesprengt wird und sich herausstellt, dass der geliebte Vater sein Geld bei der Mafia verdient? Jonas Carpignanos preisgekrönter Film "Chiara" ist eine Mischung aus Coming of Age-Drama und dokumentarischer Sozialstudie über das Leben im äußersten Süden Italiens.

    Bewertung:
    A.E.I.O.U. © Komplizen Film. Fotograf: Reinhold Vorschneider
    Komplizen Film. Fotograf: Reinhold Vorschneider

    Liebesfilm - "A.E.I.O.U. - Das schnelle Alphabet der Liebe"

    So richtig bekannt als Schauspielerin wurde Nicolette Krebitz mit dem Musikfilm "Bandits" 1997. Da hatte sie schon lange Jahre Erfahrung als Kinderdarstellerin. 2001 legte sie dann ihr Regiedebüt "Jeans" vor, seitdem dreht sie in unregelmäßigen Abständen Filme. Bei der Berlinale dieses Jahr lief ihr neuer Film "A.E.I.O.U. – Das schnelle Alphabet der Liebe" – ein Liebesfilm mit Theaterstar Sophie Rois in der Hauptrolle.

    Bewertung:
    Zum Tod meiner Mutter © Grandfilm
    Grandfilm

    Drama - "Zum Tod meiner Mutter"

    Sterbehilfe ist in Deutschland noch immer ein umstrittenes Thema. Ihre sehr persönlichen Erfahrungen mit der Sterbebegleitung ihrer schwerkranken Mutter hat die Regisseurin Jessica Krummacher in ihrem zweiten Film verarbeitet: "Zum Tod meiner Mutter" lief im Frühjahr im Encounters-Wettbewerb der Berlinale und kommt jetzt in unsere Kinos.

    Bewertung:
    Risiken & Nebenwirkungen © Filmwelt Verleihagentur
    Filmwelt Verleihagentur

    Drama - "Risiken & Nebenwirkungen"

    Wie weit geht die Liebe beziehungsweise wie weit geht sie eben nicht? Das ist die zentrale Frage in Michael Kreihsls bitterbösem Ehedrama "Risiken & Nebenwirkungen". Dabei überzeugen vor allem die Hauptdarsteller:innen und ihre pointierten Dialoge.

    Bewertung:
    Der schlimmste Mensch der Welt © Koch Films
    Koch Films

    Romantische Komödie - "Der schlimmste Mensch der Welt"

    "Ich bin der schlimmste Mensch der Welt" – das sagt man in Norwegen, wenn man selbstironisch seine eigenen Fehler auf die Schippe nehmen will. "Der schlimmste Mensch der Welt" heißt auch der neue Film des Regisseurs Joachim Trier, der in Kopenhagen geboren wurde und in Oslo aufgewachsen aus. Es ist der letzten Teil seiner Oslo-Trilogie, die sich um die junge Generation in der norwegischen Hauptstadt dreht.

    Bewertung:
    Glück auf einer Skala von eins bis zehn © X Verleih
    X Verleih

    Komödie - "Glück auf einer Skala von 1 bis 10"

    "Ziemlich beste Freunde" war wahrscheinlich einer der erfolgreichsten französischen Filme der letzten Jahre überhaupt. Kein Wunder, dass das Kino immer wieder thematisch an diese wahre Buddy-Komödie anknüpft. Auch "Glück auf einer Skala von 1 bis 10" erzählt von der Freundschaft zwischen zwei Männern, von denen der eine körperlich behindert ist.

    Bewertung:
    Maixabel © Piffl Medien
    Piffl Medien

    Drama - "Maixabel - Eine Geschichte von Liebe, Zorn und Hoffnung"

    Rund 850 Todesopfer forderte der gewalttätige Freiheitskampf der baskischen Terrororganisation ETA. Nach der spanischen HBO-Serie "Patria" befasst sich nun auch der Spielfilm "Maixabel – Eine Geschichte von Liebe, Zorn und Hoffnung" mit den Folgen der Gewalt. Basierend auf realen Ereignissen verknüpft die Schauspielerin und Regisseurin Icíar Bollaín in ihrem 10. Spielfilm die Lebensgeschichten von Opfern und Tätern.

    Bewertung:
    Alles in bester Ordnung © Filmwelt Verleihagentur
    Filmwelt Verleihagentur

    Tragikomödie - "Alles in bester Ordnung"

    Was passiert, wenn eine Messie-Frau und ein Minimalist aufeinandertreffen? Natja Brunckhorsts Regie-Debüt "Alles in bester Ordnung" ist eine charmant gespielte Tragikomödie über zwei sehr unterschiedliche Menschen.

    Bewertung:
    Szene aus "Das Licht, aus dem die Träume sind". (Bild: Neue Visionen Filmverleih)
    Neue Visionen Filmverleih

    Drama - "Das Licht, aus dem die Träume sind"

    Das Kino als Lebensretter und Sinnstifter, als Fluchtmöglichkeit aus ärmlichen und verzweifelten Verhältnissen, davon haben schon viele berühmte Filmregisseure erzählt: Francois Truffaut in "Die amerikanische Nacht", Guiseppe Tornatore in "Cinema Paradiso", zuletzt Kenneth Branagh in "Belfast". Filme über die Magie des Kinos haben immer einen besonderen Zauber, das gilt auch für "Das Licht, aus dem die Träume sind", in dem der indische Regisseur Pan Nalin von seiner eigenen Kino-Initiation erzählt.

    Bewertung:
    Nico © UCM.ONE
    UCM.ONE

    Drama - "Nico"

    Von der Filmschule weg gleich auf die große Leinwand - für die Regisseurin Eline Gehring ist dieser Traum wahr geworden. Ihr Debütfilm "Nico" erzählt von einer Berliner Pflegerin, deren Leben sich nach einem rassistischen Überfall radikal verändert. Der Film wurde auf über 40 Festivals gezeigt und steht sogar auf der Vorschlagsliste für den Deutschen Filmpreis.

    Bewertung:
    Tilda Swinton als Jessica in einer Szene des Films Memoria; © dpa/Port au Prince Pictures
    dpa/Port au Prince Pictures

    Drama - "Memoria"

    Klassische Erzählkonventionen sind nichts für den thailändischen Regisseur Apichatpong Weerasethakul. Stattdessen zieht er die Zuschauer:innen in den Sog seiner hypnotischen Filmgedichte. Auf dem Festival in Cannes ist er seit 20 Jahren Stammgast und "Uncle Boonme erinnert sich an sein früheres Leben" wurde sogar mit der goldenen Palme ausgezeichnet. Sein neuester Film "Memoria" hat dort im letzten Jahr den Jury-Preis gewonnen.

    Bewertung:
    Alexej Nawalny © picture alliance/dpa/AP/ Alexander Zemlianichenko
    picture alliance/dpa/AP/ Alexander Zemlianichenko

    Dokumentation - "Nawalny"

    Seit Wochen und Monaten erleben wir, wie unerbittlich und unmenschlich der russische Herrscher Putin Krieg führt, ohne dass ihn jemand aufhalten könnte. Einen hätte es vielleicht gegeben, der aber sitzt seit zwei Jahren im Gefängnis: der russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny. Schon 2020 hatte der Kreml versucht, ihn mit dem Nervengift Nowitschok auszuschalten - der Anschlag aber misslang, Nawalny überlebte.

    Bewertung:
    Vortex © Rapid Eye Movies
    Rapid Eye Movies

    Drama - "Vortex"

    Mit Filmen wie "Menschenfeind", "Irreversible" und "Enter the Void" hat sich der französisch-algerische Filmregisseur Gaspar Noé einen Ruf als Enfant Terrible des französischen Kinos erarbeitet. Schonungslos subjektiv lotet er in seinen Filmen Liebe, Tod und Rache aus. Sein neuestes Werk "Vortex" handelt von Alzheimer und Demenz, erzählt am Beispiel eines alten Paares, gespielt von der französischen Ikone Françoise Lebrun und dem italienischen Regisseur Dario Argento, der zum ersten Mal als Schauspieler vor der Kamera steht.

    Bewertung:
    Downton Abbey II: Eine neue Ära © Universal Pictures
    Universal Pictures

    Drama - "Downton Abbey 2 - Eine neue Ära"

    In der britischen Fernsehserie "Downton Abbey" wurden die wichtigen Ereignisse und Umbrüche des frühen 20. Jahrhunderts im Mikrokosmos einer Adelsfamilie und ihrer Bediensteten gespiegelt. Nach sechs erfolgreichen Staffeln war 2015 Schluss. Um den Abschiedsschmerz zu lindern, legte Autor Julian Fellowes 2019 mit einem Kinofilm nach, in dem die Geschichte der weitverzweigten Familie Crawley weitererzählt wurde. Jetzt folgt mit "Downton Abbey - Eine neue Ära" eine weitere Fortsetzung.

    Bewertung:
    In den besten Händen © Alamode Film
    Alamode Film

    Drama - "In den besten Händen"

    Am 24. April muss sich Frankreich entscheiden, wer neuer Staatspräsident oder neue Staatspräsidentin werden soll: Emmanuel Macron oder Marine Le Pen. Europäer der eine, Rechts-Nationalistin die andere. Das Land ist gespalten. Das zeigte sich schon 2018 bei den Demonstrationen der Gelbwesten. Sie stehen im Mittelpunkt des Spielfilms "In den besten Händen" der französischen Regisseurin Catherine Corsini. Der Film feierte im letzten Jahr in Cannes Premiere und kommt jetzt zu uns ins Kino.

    Bewertung:
    Alles ist gutgegangen © Wild Bunch Germany/dpa
    Wild Bunch Germany/dpa

    Drama - "Alles ist gutgegangen"

    Gerade lief mit "Peter von Kant" der neueste Film von François Ozon als Eröffnungsfilm im Wettbewerb der Berlinale. Jetzt kommt "Alles ist gutgegangen" in unsere Kinos, der im letzten Jahr in Cannes Premiere feierte. In dem Film geht es um selbstbestimmtes Sterben im Alter: Was tun, wenn der eigene Vater in aussichtsloser Lage um Hilfe bittet?

    Bewertung:
    Wo in Paris die Sonne aufgeht © Neue Visionen Filmverleih
    Neue Visionen Filmverleih

    Drama - "Wo in Paris die Sonne aufgeht"

    Ein Schwarz-Weiß-Film, der in Paris spielt, der Stadt der Liebe: "Wo in Paris die Sonne aufgeht". Eine Liebesgeschichte erzählt auch dieser neue Film von Jaques Audiard, der sich allerdings nicht nach Postkartenidylle reckt.

    Bewertung:
    Abteil Nr. 6 © eksystent Filmverleih
    eksystent Filmverleih

    Drama - "Abteil Nr. 6"

    Eine finnische Studentin und ein russischer Minenarbeiter fahren zusammen im Zug und kommen sich dabei näher. In seiner Romanverfilmung "Abteil Nr. 6" macht der finnische Regisseur Juho Kuosmanen aus einer spröden Lovestory eine Allegorie auf das schwierige Verhältnis Russlands zu seinen Nachbarn. Doch die optimistische Botschaft des Films wird durch die brutale Realität des Ukraine-Kriegs ad absurdum geführt.

    Bewertung:
    Come On, Come On © DCM Film Distribution
    DCM Film Distribution

    Drama - "Come on, Come on"

    Sie sind das Glamour-Paar der alternativen Kulturszene Kaliforniens: die Schriftstellerin und Filmemacherin Miranda July und der Grafik-Designer und Regisseur Mike Mills. Gemeinsam haben sie ein Kind, Hopper, das inzwischen neun Jahre alt ist. Und genau darum geht es in dem neuen Film "Come on, Come on" von Mike Mills: um Mutter-Sein, Vater-Sein und Kind-Sein, um die Beziehung von Erwachsenen zu Kindern und darum, was alle voneinander lernen können.

    Bewertung:
    Petite Maman © Alamode Film
    Alamode Film

    Drama - "Petite maman - Als wir Kinder waren"

    Schon in ihren Anfängen als Drehbuchautorin und Regisseurin wurde die Französin Céline Sciamma mit Preisen überhäuft, den endgültigen Durchbruch feierte sie dann mit "Porträt einer jungen Frau in Flammen", der Geschichte einer lesbischen Liebesgeschichte zwischen Malerin und Modell vor historischem Hintergrund. Nachdem ihr zweiter Film "Tomboy" in der Sektion "Panorama" gezeigt und ausgezeichnet wurde, lief im letzten Jahr auch ihr neuestes Werk "Petite Maman – Als wir Kinder waren" im Wettbewerb der Berlinale.

    Bewertung:
    Aheds Knie © Grandfilm
    Grandfilm

    Drama - "Aheds Knie"

    Ein Filmemacher, der nicht mit seinem Publikum sprechen darf, eine Kulturfunktionärin, die Künstler unter Druck setzt und ein Publikum, das die Wahrheit nicht hören will. In "Aheds Knie" zeichnet der israelische Regisseur Nadav Lapid ein düsteres Bild von der Kulturszene in seiner Heimat.

    Bewertung:
    Der Schneeleopard © MFA+ FilmDistribution
    MFA+ FilmDistribution

    Dokumentation - "Der Schneeleopard"

    Schon acht Mal ist der berühmte Naturfotograf Vincent Munier ins tibetanische Hochland gefahren, in karge Landschaften in bis zu 5.000 Metern Höhe bei eisigen Temperaturen. Vor drei Jahren hat er den befreundeten Reiseschriftsteller Sylvain Tesson eingeladen, ihn auf so einer Expedition zu begleiten. Diese extreme Erfahrung wurde in Wort, Bild und Film festgehalten: in Texten von Sylvain Tesson, in Fotos von Vincent Munier - und in dem Dokumentarfilm "Der Schneeleopard" von Marie Amiguet.

    Bewertung:
    Parallele Mütter © Studiocanal Filmverleih
    Studiocanal Filmverleih

    Drama - "Parallele Mütter"

    Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar wurde 1988 fast über Nacht berühmt mit seinem Film "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs". Darin ging es um Liebe, Eifersucht und rasende Wut, am Ende war die Heldin schwanger. Mehr als 20 Jahre später hat Almodóvar jetzt einen Film über Mütter gedreht, über Großmütter, Urgroßmütter und über die Erinnerungen an die Verbrechen des Franco-Regimes.

    Bewertung:
    Cyrano © Universal Pictures Germany
    Universal Pictures Germany

    Musical-Drama - "Cyrano"

    Cyrano liebt die schöne Roxanne, ist sich aber sicher, keine Chance bei ihr zu haben. Wegen einer übergroßen Nase, die in seinem Gesicht prangt. Statt sein eigenes Glück zu versuchen, setzt er sich für seinen Nebenbuhler Christian ein, wirbt sozusagen in seiner stattlichen Gestalt um die Geliebte. "Cyrano de Bergerac" ist ein romantisches Versdrama von 1897, das schon häufig verfilmt wurde - unter anderem mit José Ferrer und Gérard Depardieu in der Titelrolle. Nun kommt "Cyrano" unter der Regie des britischen Regisseurs Joe Wright in die Kinos.

    Bewertung:
    The Card Counter © Weltkino Filmverleih
    Weltkino Filmverleih

    Drama - "The Card Counter"

    Ein mysteriöser Einzelgänger mit dunkler Vergangenheit: So wie einst Robert De Niro in "Taxi Driver" steuert Oscar Isaac in "The Card Counter" mit finsterer Entschlossenheit auf einen kathartischen Endpunkt zu. In dem Spieler-Drama beschäftigt sich US-Regisseur Paul Schrader mit menschlichen Abgründen und der Frage nach Schuld und Sühne.

    Bewertung:
    King Richard © Telepool
    Telepool

    Drama - "King Richard"

    In der Tenniswelt sind die Schwestern Venus und Serena Williams Ausnahmeerscheinungen. Das liegt zum einen an ihrem enormen Erfolg. Das liegt aber auch daran, dass sie die ersten afroamerikanischen Tennisspielerinnen waren, die es in dem weißen Sport bis an die Spitze geschafft haben. Zu verdanken haben sie den Erfolg auch ihrem als Trainer umstrittenen Vater Richard Williams. Dieser steht jetzt im Mittelpunkt des Spielfilms "King Richard" von Reinaldo Marcus Green und wird gespielt von Will Smith.

    Bewertung:
    Der Mann, der seine Haut verkaufte © eksystent Filmverleih
    eksystent Filmverleih

    Drama - "Der Mann, der seine Haut verkaufte"

    Es ist das erste Mal, dass Tunesien einen Film ins Rennen um den Oscar schickt: "Der Mann, der seine Haut verkaufte". Bei diversen Festivals gelaufen, kommt diese schwarzhumorige Satire jetzt bei uns in die Kinos. Fassungslos folgt man der Geschichte, in der zwei einander vollkommen fremde Welten aufeinanderprallen.

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    Ruth Beckermann, Regisseurin © Piero Chiussi / Berlinale 2022
    Piero Chiussi / Berlinale 2022

    Berlinale "Encounters" - Spannender als der Hauptwettbewerb

    Auch im dritten Jahr seines Bestehens kämpft der Wettbewerb "Encounters" in der öffentlichen Wahrnehmung weiterhin um seine Berechtigung. Sind das nicht alles Filme, die sich auch gut im Hauptwettbewerb gemacht hätten? Warum seit 2020 ein zweiter Berlinale-Wettbewerb?

    So-seol-ga-ui yeong-hwa / The Novelist’s Film © Jeonwonsa Film Co. Production
    Jeonwonsa Film Co. Production

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "The Novelist’s Film" ("So-seol-ga-ui yeong-hwa")

    Eine Schriftstellerin mit Schreibblockade und eine Schauspielerin, die sich vom Filmgeschäft zurückgezogen hat. In "So-seol-ga-ui yeong-hwa" beschäftigt sich der südkoreanische Regisseur Hong Sansoo mit Fragen der künstlerischen Identität und dreht sich dabei kräftig um sich selbst.

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    Leonara Addio © Umberto Montirol
    Umberto Montirol

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Leonora addio"

    Die Brüder Paolo und Vittorio Taviani gehören zu den Stammgästen der Berlinale, ihren ersten Film zeigten sie hier schon vor 50 Jahren - damals noch im Forum. Mit dem Film "Cäsar muss sterben" über die Inszenierung eines Shakespeare-Stückes im Hochsicherheitsgefängnis, holten sie 2012 den Goldenen Bären nach Italien. Vittorio Taviani ist 2018 gestorben, seitdem dreht Paolo Taviani, immerhin auch schon 90 Jahre alt, alleine weiter und stellt jetzt sein neuestes Werk "Leonora addio" wieder auf der Berlinale vor.

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    Alcarràs © LluisTudela
    LluisTudela

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Alcarràs"

    "Alcarràs" erzählt die Geschichte einer Familie im ländlichen Katalonien, die ihre Lebensgrundlage verliert, weil ihre Plantage einer Solaranlage weichen muss. Dabei zeigt die spanische Regisseurin Carla Simón ein gutes Gespür für die Menschen und die Stimmung in ihrer Heimat.

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    Un été comme ça / That Kind of Summer © Lou Scamble / Metafilms
    Lou Scamble / Metafilms

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Un été comme ça" ("That Kind of Summer")

    Der Frankokanadier Denis Côté ist schon zum siebten Mal Gast der Berlinale. Im letzten Jahr war er mit "Hygiène Sociale" in der Sektion Encounters vertreten und konnte den Encounters-Award mitnehmen. "Un été comme ça" heißt sein neuestes Werk, "Ein Sommer wie dieser".

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    Un año, una noche / Ein Jahr, eine Nacht © 2022 UNA NOCHE LA PELICULA A.I.E – BAMBU PRODUCCIONES, S.L – MR. FIELDS AND FRIENDS CINEMA, S.L – LA TERMITA FILMS, S.L – NOODLES PRODUCTIONS, S.A.R.L
    2022 UNA NOCHE LA PELICULA A.I.E – BAMBU PRODUCCIONES, S.L – MR. FIELDS AND FRIENDS CINEMA, S.L – LA TERMITA FILMS, S.L – NOODLES PRODUCTIONS, S.A.R.L

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Un año, una noche" ("Ein Jahr, eine Nacht")

    "Un año, una noche" ist ein Film über den Anschlag auf den Pariser Konzertsaal Bataclan am 13. November 2015, bei dem 89 meist sehr junge Menschen von islamistischen Attentätern ermordet wurden.

     

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    Myanmar Diaries © The Myanmar Film Collective
    The Myanmar Film Collective

    Berlinale Dokumente - "Myanmar Diaries"

    Alle Filmemachenden sind stolz, ihre Namen bei der Berlinale zu lesen. Es gibt wohl kaum Größeres. Die Regisseure der Dokumentation "Myanmar Diaries" haben bewusst darauf verzichtet.

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    Drii Winter / A Piece of Sky © Armin Dierolf / hugofilm
    Armin Dierolf / hugofilm

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Drii Winter" ("A Piece of Sky")

    Ein Liebesdrama mitten in der grandiosen Kulisse der Schweizer Welt, das klingt nach großen Gefühlen und großem Pathos. Und doch sind es eher die kleinen Beobachtungen am Rande, die Michael Kochs Film sehenswert machen.

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    Call Jane © Wilson Webb
    Wilson Webb

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Call Jane"

    Filme über Abtreibung sind in den USA derzeit hochaktuell: Und doch ist Phyllis Nagys Filmdrama "Call Jane" eher nette Anekdote als packendes Politdrama. Die Geschichte einer gutbürgerlichen Anwaltsgattin, die durch die Zeitläufte zur klandestinen Aktivistin mutiert, wirkt merkwürdig aus der Zeit gefallen.

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    Nana © Batara Goempar
    Batara Goempar

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Nana"

    Eine schreckliche Vergangenheit liegt hinter ihr, doch auch in der Gegenwart wird Nana nicht glücklich: Mit einer starken Hauptdarstellerin und opulenten Bildern erzählt Kamila Andini eine Geschichte aus dem Indonesien der 60er Jahre. Doch beim Versuch, die verschiedenen Zeitebenen und Erzählstränge gleichzeitig in der Luft zu halten, verheddert sich der Film.

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    Yin Ru Chen Yan | Return to Dust © Hucheng No.7 Films Ltd.
    Hucheng No.7 Films Ltd.

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Yin Ru Chen Yan" ("Return to Dust")

    Eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseitern zeigt der chinesische Regisseur Li Ruijun in seinem Wettbewerbs-Beitrag. Dabei überzeugt er mit poetischen Bildern, die von Ausbeutung, Armut und dem harten Landleben in Chinas Provinzen erzählen.

    Bewertung:
    Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush © Andreas Hoefer / Pandora Film
    Andreas Hoefer / Pandora Film

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush"

    Schon zum vierten Mal ist Andreas Dresen im Wettbewerb der Berlinale dabei. In seinem neuesten Film "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush" geht es um den Fall Murat Kurnaz, der fünf Jahre unschuldig und ohne Anklage in Guantanamo festgehalten und gefoltert wurde, erzählt aus der Perspektive der zu Hause bangenden Mutter.

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    AEIOU - Das schnelle Alphabet der Liebe © Reinhold Vorschneider / Komplizen Film
    Reinhold Vorschneider / Komplizen Film

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "AEIOU - Das schnelle Alphabet der Liebe"

    Der zweite Berlinale-Wettbewerbsfilm aus Deutschland an diesem Wochenende ist "AEIOU – Das schnelle Alphabet der Liebe", der vierte Spielfilm der Schauspielerin Nicolette Krebitz. In ihrem letzten Film "Wild" erzählte sie eine extreme Liebesgeschichte zwischen einer jungen Frau und einem Wolf. Auch in "AEIOU" geht es um eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einem 17-jährigen Jungen und einer 60-jährigen Frau.

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    La Ligne © 2022 BANDITA FILMS / LES FILMS DE PIERRE / LES FILMS DU FLEUVE / ARTE FRANCE CINEMA / RTS / RTBF (Télévision belge) / VOO et BE TV
    2022 BANDITA FILMS / LES FILMS DE PIERRE / LES FILMS DU FLEUVE / ARTE FRANCE CINEMA / RTS / RTBF (Télévision belge) / VOO et BE TV

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "La Ligne"

    Im Zentrum der Filme der französisch-schweizerischen Regisseurin und Schauspielerin Ursula Meier stehen meist extreme Familienkonstellationen. Bei der Berlinale ist sie quasi Stammgast. Für ihren Film "Winterkind" hat sie vor zehn Jahren, 2012, bereits einen Silbernen Bären gewonnen, in diesem Jahr läuft nun "La Ligne" im Wettbewerb.

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    Rimini © Ulrich Seidl Filmproduktion
    Ulrich Seidl Filmproduktion

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Rimini"

    Einen vergnüglichen Urlaubs-Trip sollte man von dem österreichischen Regisseur Ulrich Seidl nicht erwarten. Statt in den quirligen italienischen Sommer geht es in seinem Film "Rimini" dann auch in den klammen, diesigen Winter der Nebensaison.

    Bewertung:
    Robe of Gems © Visit Films
    Visit Films

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Robe of Gems"

    Mexiko hat eine der weltweit höchsten Kriminalitätsraten, Tausende von Menschen verschwinden jedes Jahr. Es gibt einige großartige Filme, die davon erzählen, was es heißt, hier zu leben: "Sicario" von Denis Villeneuve zum Beispiel oder ganz aktuell "Was geschah mit Bus 670?", der gerade diese Woche regulär ins Kino kam. "Robe of Gems" ist das Langfilm-Debüt der bolivianisch-mexikanischen Regisseurin Natalia López Gallardo und läuft im Berlinale-Wettbewerb um den Goldenen Bären.

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    Peter von Kant © C. Bethuel / FOZ
    C. Bethuel / FOZ

    Drama | Berlinale Wettbewerb - "Peter von Kant" von François Ozon

    Bis zuletzt konnten viele es kaum glauben, doch nun ist es vollbracht: Gestern starteten die Filmfestspiele Berlin. Bei der feierlichen Eröffnungsgala im Berlinale Palast spürte man die Erleichterung und die Freude. Eröffnet wurde die Berlinale dann mit der Gala-Vorführung des Films "Peter von Kant" von François Ozon, der von Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek als Feelgood-Eröffnungsfilm angekündigt wurde.

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    Was geschah mit Bus 670? © MFA+ FilmDistribution
    MFA+ FilmDistribution

    Drama - "Was geschah mit Bus 670?"

    Für ihren Debütfilm "Was geschah mit Bus 670?" wurde die mexikanische Regisseurin Fernanda Valadez bei den großen Festivals von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert. Ihr Film spielt in Mexiko, einem Land, indem jedes Jahr mehrere tausende Menschen verschwinden. Seit 2010 mehr als 90.000. Über 4.000 Massengräber wurden bisher geborgen. Die Täter sind oft Drogenkartelle, die Opfer Migranten, Frauen. Die Polizei ist überfordert. Angehörigen bleibt oft nichts anderes übrig, als sich selbst auf die Suche nach den Vermissten zu machen. Davon erzählt dieser Film.

    Bewertung:
    Ballade von der weißen Kuh © Weltkino Filmverleih
    Weltkino Filmverleih

    Drama - "Ballade von der weißen Kuh"

    Seit der islamischen Revolution im Jahr 1979 wird die Todesstrafe in Iran als Instrument der Unterdrückung und Einschüchterung gegen Regimekritiker aller Art eingesetzt. Mindestens 246 Menschen wurden dort laut Amnesty International im Jahr 2020 hingerichtet. Filmemacher, die davon erzählen, werden mit Arbeits- und Reiseverbot belegt. Auch die beiden jungen Regisseur:innen Maryam Moghadam und Betash Sanaeeha beschäftigen sich in ihrem Film "Ballade von der weißen Kuh" mit den Auswirkungen der Todesstrafe auf Opfer wie Täter.

    Bewertung:
    Wunderschön © 2021 Warner Bros. Entertainment
    2021 Warner Bros. Entertainment

    Komödie - "Wunderschön"

    Schönheitsideale und Body Positivity sind die großen Themen in "Wunderschön" – ein Film, für den Karoline Herfurth nicht nur Regie geführt hat, sondern auch Teile des Drehbuchs geschrieben und eine der Hauptrollen übernommen hat. In ihrer Star-besetzen Ensemble- Komödie verbindet sie die Schicksale von fünf Frauen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen, die alle eines gemeinsam haben: Sie fühlen sich nicht schön genug.

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    The Other Side of the River - No Women, No Revolution © Antonia Kilian/jip film & verleih
    Antonia Kilian/jip film & verleih

    Dokumentation - "The Other Side of the River"

    Im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat stand die Region Rojava im Norden Syriens lange Zeit im Zentrum der Aufmerksamkeit. Denn es waren kurdische Kämpferinnen und Kämpfer aus dem faktisch autonomen Gebiet, die sich den Terrortruppen entgegenstellten und 2016 auch die Stadt Minbij am anderen Ufer des Euphrat befreiten. Die deutsche Filmemacherin Antonia Kilian besuchte kurz danach die Region und drehte einen Dokumentarfilm über eine junge Kurdin aus Minbij, die sich einer feministischen Polizeieinheit anschließt.

    Bewertung:
    Monobloc © Salzgeber & Co. Medien GmbH
    Salzgeber & Co. Medien GmbH

    Dokumentation - "Monobloc"

    Über eine Milliarde stapelbare Plastikstühle gibt es weltweit. Er ist das meistverkaufte Möbelstück der Welt. Häßlich. Billig. Noch nicht mal bequem. Der "Monobloc". Für viele der Inbegriff unserer Wegwerfgesellschaft. Von vielen geliebt. Von vielen gehasst. Schlicht "Monobloc" nennt nun auch der Hamburger Filmemacher Hauke Wendler seine Dokumentation.

    Bewertung:
    Nightmare Alley © 20th Century Studios/The Walt Disney Company
    20th Century Studios/The Walt Disney Company

    Thriller - "Nightmare Alley"

    Mit der Comicverfilmung "Hellboy" und seinem Oscar-Triumph "The Shape of Water" hat sich der Mexikaner Guillermo del Toro als Meister des düsteren Horrormärchens etabliert. Sein neustes Werk heißt "Nightmare Alley" und ist die Neuverfilmung eines Krimis der schwarzen Serie von William Lindsay Gresham. Der neue Film ist mit Bradley Cooper, Cate Blanchett, Rooney Mara und Willem Dafoe prominent besetzt - und das ist nur der Anfang einer langen Liste charismatischer Schauspieler:innen.

    Bewertung:
    In Liebe lassen © Studiocanal GmbH/Laurent Champoussin
    Studiocanal GmbH/Laurent Champoussin

    Drama - "In Liebe lassen"

    Mitten in einer Pandemie einen Film übers Sterben in die Kinos zu bringen, ist mutig. Doch "In Liebe lassen", der neue Film der französischen Regisseurin Emmanuelle Bercot, ist mehr als nur die Leidensgeschichte eines jungen Mann, der von seiner Mutter in den Tod begleitet wird. Dafür sorgt neben den beiden Hauptdarsteller:innen Benoît Magimel und Catherine Deneuve auch der Onkologe Gabriel Sara, der sich hier selbst spielt.

    Bewertung:
    Spencer © Pablo Larrain/DCM/FilmPressKit
    Pablo Larrain/DCM/FilmPressKit

    Biopic - "Spencer"

    Der chilenische Regisseur Pablo Larraín ist bekannt für seine einfühlsamen Frauenportraits. Nicht irgendwelche Frauen sucht er sich aus, nein: sie sind berühmte, weltbekannte Ikonen. In "Jackie" spielte Natalie Portman Jackie Kennedy – und jetzt "Spencer": der Mädchenname von Lady Di, der Herzogin von Wales. Gespielt von Kristen Stewart. Finanziert auch mit deutschem Geld und gedreht unter anderem auf Schloss Marquardt bei Potsdam.

    Bewertung:
    Wanda, mein Wunder © Zodiac Pic. Ltd 2020
    Zodiac Pic. Ltd 2020

    Tragikomödie - "Wanda, mein Wunder"

    Nicht nur in der Schweiz boomt der Markt für ambulante Pflegekräfte aus den osteuropäischen Ländern, die monatsweise ihre eigene Familie gegen eine fremde eintauschen. Mit diesem Thema befasst sich die Schweizer Filmregisseurin Bettina Oberli in ihrem neuesten Film "Wanda, mein Wunder". Die Tragikomödie ist prominent mit Film- und Theatergrößen wie Marthe Keller, André Jung und Birgit Minichmayr besetzt.

    Bewertung:
    Lamb © Koch Films
    Koch Films

    Drama - "Lamb"

    Eine Einladung zum Festival in Cannes, einen Europäischen Filmpreis und eine Oscar-Nominierung: Nicht schlecht für einen Debüt-Film. "Lamb" von Valdimar Jóhannsson ist ein merkwürdiges Hybrid aus Ehedrama, Fantasy-Film und Horrorstory – erzählt vor der fantastischen Kulisse des isländischen Hochlands.

    Bewertung:
    Die Königin des Nordens © Dušan Martinček / SF Studios / Splendid Film GmbH
    Dušan Martinček / SF Studios / Splendid Film GmbH

    Historiendrama - "Die Königin des Nordens"

    Die heutige Königin Margrethe II. von Dänemark ist die zweite Frau auf dem dänischen Thron. Ihrer berühmten Vorgängerin Margrethe I. gelang es vor rund 700 Jahren Dänemark, Norwegen und Schweden in der Kalmarer Union zu einen und die nordischen Länder in eine Phase des Friedens zu führen. "Königin des Nordens" heißt jetzt das Historiendrama der dänischen Regisseurin Charlotte Sieling, in dem die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Trine Dyrholm die Königin spielt.

    Bewertung:
    Moleküle der Erinnerung: Canal Grande © Film Kino Text
    Film Kino Text

    Dokumentation - "Moleküle der Erinnerung"

    Corona hat vieles verändert, darunter auch Städte, in die man schon gar nicht mehr fahren wollte, weil sie so überlaufen sind. Venedig zum Beispiel, die Lagunenstadt, wohl eines beliebtesten Ausflugsziele Italiens: teuer und vor allem voll. "Moleküle der Erinnerung" nennt Andrea Segre seine Dokumentation. Es ist eine Widmung an seinen Vater und eine Annäherung an diese einzigartige Stadt.

    Bewertung:
    The Lost Leonardo: Das Bild © Piece of Magic Entertainment
    Piece of Magic Entertainment

    Dokumentarfilm - "The Lost Leonardo"

    Mit 400 Millionen Dollar Kaufsumme war das mit 66 x 46 cm nicht sonderlich große Christus-Bild "Salvator Mundi" das teuerste Kunstwerk der Welt - 12 Jahre nachdem zwei amerikanische Kunsthändler es für lächerliche 1.175 Dollar als Werk "aus dem Umkreis von Leonardo" auf einer Auktion in New Orleans erworben hatten. Zum Vergleich: Als zweitteuerstes Kunstwerk wurden "Die Frauen von Algier" von Picasso für knapp 180 Millionen Dollar verkauft. Was in diesen 12 Jahren passiert ist, ist ein Kunstkrimi, den der dänische Regisseur Andreas Koefoed jetzt in dem Dokumentarfilm "The Lost Leonardo" aufrollt.

    Bewertung:
    "Ein Festtag" von Eva Husson © TOBIS Film
    TOBIS Film

    Drama - "Ein Festtag"

    Es gab schon viele Filme und Serien über das "Upstairs“ und "Downstairs" der britischen Klassengesellschaft, über die adlige Gesellschaft und ihre Bediensteten. Die französische Autorenregisseurin Eva Husson hat jetzt unter dem Titel "Ein Festtag" eine Geschichte des britischen Schriftstellers Graham Swift verfilmt, prominent besetzt mit den britischen Oscar-Preisträger:innen Olivia Colman und Colin Firth in der älteren Generation und Odessa Young und Josh O’Connor in der jüngeren.

     

     

    Bewertung:
    "Drive My Car" © Rapid Eye Movies/kinofreund.de
    Rapid Eye Movies/kinofreund.de

    Drama - "Drive My Car"

    Haruki Murakami ist einer der bekanntesten Schriftsteller Japans. Seine Bücher handeln meist von Außenseitern: Menschen mit einem komplizierten Innenleben und einem gestörten Verhältnis zur Außenwelt. Kein Stoff also, den man leicht verfilmen könnte. Sein Landsmann Ryusuke Hamaguchi hat sich davon nicht abhalten lassen. Er hat aus der Murakami-Kurzgeschichte "Drive my Car" einen dreistündigen Spielfilm gemacht über die Reise eines Mannes zu sich selbst.

    Bewertung:
    "Frau im Dunkeln" von Maggie Gyllenhaal: Olivia Colman als Leda © Netflix
    Netflix

    Drama - "Frau im Dunkeln"

    Der Welterfolg ihrer vierbändigen Neapel-Saga über die Freundschaft zweier Frauen hat die immer noch unter Pseudonym schreibende italienische Schriftstellerin Elena Ferrante berühmt gemacht. Während die Saga inzwischen als Serie verfilmt wurde und bei den Kritiker:innen auf wenig Begeisterung stieß, legt die Schauspielerin Maggie Gyllenhaal mit der Verfilmung von Ferrantes Roman "Frau im Dunkeln" jetzt ihr Regie-Debüt vor.

    Bewertung:
    West Side Story © Niko Tavernise/20th Century Studios
    Niko Tavernise/20th Century Studios

    Musical-Neuverfilmung - "West Side Story"

    Eine Romeo und Julia-Geschichte, in der statt der beiden verfeindeten Familien die rivalisierenden Jugendgangs der Puertorikanischen Sharks und der ethnisch weißen Jets in den Fünfziger Jahren auf den Straßen von New York aufeinandertreffen. Aus dem berühmten Broadway-Stück mit der Musik von Leonard Bernstein und den Texten von Steven Sondheim wurde unter der Regie von Robert Wise ein Musicalfilm-Klassiker. Jetzt wagt sich Steven Spielberg, dreifacher Oscar-Preisträger und Regisseur von Film-Erfolgen wie "Schindlers Liste", "Der weiße Hai", "ET" und der "Indiana Jones"-Trilogie an eine Neuauflage der "West Side Story".

    Bewertung:
    Plan A - Was würdest Du tun? © Camino Filmverleih
    Camino Filmverleih

    Drama - "Plan A - Was würdest Du tun?"

    "Nakam" ist das biblische Wort für Rache. Nakam - so hieß auch eine jüdische Partisanen - Organisation, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Vergeltung üben wollte an der deutschen Bevölkerung. Ihr Plan: Durch vergiftetes Grundwasser in deutschen Großstädten sollten 6 Millionen Menschen sterben – genauso viele wie in den KZs der Nazis. In ihrem Film "Plan A – Was würdest Du tun?" haben die israelischen Filmemacher Doron und Yoav Paz die Geschichte von "Nakam" aufgegriffen – eine differenzierte Reflektion über Sinn und Unsinn von Rache.

    Bewertung:
    House of Gucci © Fabio Lovino/2021 Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc.
    Fabio Lovino/2021 Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc.

    Biografischer Thriller - "House of Gucci"

    Der britische Regisseur Ridley Scott bringt dieses Jahr gleich zwei Filme ins Kino. Das Mittelalterdrama "The last Duel" mit Matt Damon und Ben Affleck startete Mitte Oktober, nun läuft der Film "House of Gucci" an. Die Familientragödie beruht auf einer wahren Begebenheit: 1995 ließ Patrizia Reggiani, die geschiedene Frau des Unternehmers Maurizio Gucci, ihren Ex-Mann durch einen Auftragskiller ermorden. Sie wurde zu 18 Jahren Haft verurteilt und kam 2016 wieder frei. Die Familie Gucci hat bereits mit rechtlichen Schritten gegen den Film gedroht.

    Bewertung:
    Vater - Otac © Barnsteiner Film/Maja Medić
    Barnsteiner Film/Maja Medić

    Drama - "Vater - Otac"

    Bei vielen Festivals ausgezeichnet - unter anderem mit dem Panorama-Publikumspreis bei der Berlinale letztes Jahr - kommt "Vater - Otac", eine europäische Koproduktion unter der Regie des Serben Srdan Golubović, jetzt in die Kinos. Der 49-jährige Regisseur selbst dreht seit knapp 20 Jahren in regelmäßigen Abständen Filme, war schon für den Oscar nominiert und arbeitet unter anderem auch als Dozent an der Universität in seiner Heimatstadt Belgrad.

    Bewertung:
    Das schwarze Quadrat © Port au Prince Pictures
    Port au Prince Pictures

    Komödie - "Das schwarze Quadrat"

    Die Kunstfälscherkrimikomödie "Das schwarze Quadrat" ist das Debüt des Regisseurs Peter Meister und mit Bernhard Schütz, Jakob Matschenz und Sandra Hüller prominent besetzt. In der geschlossenen Welt eines Ozeandampfers müssen zwei Kunstdiebe ein Werk des Malers Malewitsch übergeben, was natürlich viele Verwechslungen und Slapstickmomente mit sich bringt.

    Bewertung:
    In den Uffizien © zero one film
    zero one film

    Dokumentation - "In den Uffizien"

    Die Kulturdokumentarist:innen Corinna Beltz und Enrique Sánchez Lansch gewähren in ihrem Dokumentarfilm Einblicke in den laufenden Betrieb der Uffizien - eines der ehrwürdigsten Museen Italiens und der Welt.

    Bewertung:
    Respect © Andre D. Wagner / 2021 Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc.
    Andre D. Wagner / 2021 Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc.

    Filmbiografie - "Respect"

    Aretha Franklin war weit mehr als nur eine Sängerin: Sie galt als "Queen of Soul", als Symbolfigur der Bürgerrechtsbewegung und als Vorbild für die Emanzipation der schwarzen Frauen in den USA. Die südafrikanische Regisseurin Liesl Tommy hat ihr mit "Respect" ein filmisches Denkmal gesetzt und profitiert dabei vor allem von der Wandlungsfähigkeit ihrer Hauptdarstellerin.

    Bewertung:
    Mein Sohn © 2021 Warner Bros. Entertainment
    2021 Warner Bros. Entertainment

    Drama - "Mein Sohn"

    Ein schwerwiegender Unfall bringt das Leben von Jason (Jonas Dassler) und seiner Mutter Marlene (Anke Engelke) durcheinander. Gemeinsam reisen sie in die Schweiz zu einer speziellen Reha-Klinik. Das Filmdrama von Regisseurin Lena Stahl erzählt dabei vor allem von dem komplizierten Verhältnis von Mutter und Sohn.

    Bewertung:
    Eine Handvoll Wasser © Daniel Dornhoefer/jip film
    Daniel Dornhoefer/jip film

    Drama - "Eine Handvoll Wasser"

    Vielleicht erinnern Sie sich noch: Seinen ersten großen Triumph hatte der deutsche Schauspieler Jürgen Prochnow 1977 unter der Regie von Wolfgang Petersen in dem Schwulendrama "Die Konsequenz". Ihren gemeinsamen Erfolg toppten Regisseur und Hauptdarsteller vier Jahre später mit dem für sechs Oscars nominierten U-Boot-Kriegsdrama "Das Boot", dessen Kapitän er im Jahr 1981 verkörperte. Auch mit über 80 Jahren ist Jürgen Prochnow noch fit und drahtig. Unter der Regie von Jakob Zapf ist er jetzt in "Ein Handvoll Wasser" als griesgrämiger, einsamer Witwer zu sehen, dessen ruhiges Leben durch ein kleines Mädchen aus dem Jemen durcheinandergewirbelt wird.

    Bewertung:
    Lieber Thomas © Zeitsprung Pictures/Wild Bunch Germany; Foto: Peter Hartwig
    Zeitsprung Pictures/Wild Bunch Germany; Foto: Peter Hartwig

    Drama - "Lieber Thomas"

    Thomas Brasch war eine der interessantesten und widersprüchlichsten Figuren des deutschen Kulturbetriebs: Schriftsteller, Dramatiker, Filmemacher – und Wanderer zwischen den zwei Deutschlands: In seiner Filmbiografie "Lieber Thomas" zeigt Andreas Kleinert die ganze Zerrissenheit dieses Mannes und setzt ihm gleichzeitig ein Denkmal.

    Bewertung:
    Furia © ZDF/Nick Remy Matthews
    ZDF/Nick Remy Matthews

    Thriller-Serie - "Furia"

    Im September verkündete Innenminister Horst Seehofer, dass die deutschen Sicherheitsbehörden in den vergangenen 20 Jahren mehr als 20 Anschläge vereiteln konnten. Dennoch bestehe die Terrorgefahr weiter, rund 2.000 Islamisten gelten laut Verfassungsschutz als besonders gefährlich. Das ist der Hintergrund für die deutsch- norwegische Thrillerserie "Furia", die mit u.a. Christian Berkel, Nina Kunzendorf, Ulrich Noethen und Benjamin Sadler hochkarätig besetzt ist.

    Bewertung:
    Bergman Island: Mia Wasikowska © Weltkino Filmverleih
    Weltkino Filmverleih

    Drama - "Bergman Island"

    Der schwedische Regisseur Ingmar Bergman galt als Genie. Mehr als 60 Filme hat er gedreht, darunter unzählige Meisterwerke. Generationen von Filmemacher:innen hat er geprägt. Die französische Regisseurin Mia Hansen-Løve, geboren 1981, ist eine von ihnen. Ihr neuer Film trägt den Namen des Regisseurs im Titel: "Bergman Island".

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    Online für Anfänger © X Verleih AG
    X Verleih AG

    Französische Komödie - "Online für Anfänger"

    Bisher waren es immer analoge Probleme, mit denen es die Helden der subversiven Komödien von Benoît Delépine und Gustave Kervern zu tun hatten, Firmen und Behörden, die einfach nicht zu fassen sind. In ihrem neuesten Werk "Online für Anfänger" nehmen die beiden Franzosen jetzt die Fallstricke der digitalen Kommunikation komödiantisch aufs Korn. Premiere feierte der Film im Wettbewerb der Berlinale 2020, wo er auch mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde. Jetzt kommt der Film endlich auch ganz regulär in die Kinos.

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    Borga: Eugene Boateng © Chromosom Film GmbH | Bild: Tobias von dem Borne
    Chromosom Film GmbH | Bild: Tobias von dem Borne

    Deutsch-ghanaisches Filmdrama - "Borga"

    Das ghanaische Wort "Borga" begründet sich in dem deutschen Städtenamen Hamburg und heißt so viel wie: der reiche Onkel aus dem Ausland. Wie schwierig es ist, ein "Borga" zu werden - und warum das trotz allem der große Traum vieler junger Ghanaer ist, die einzige Chance nämlich, sein Leben hinter sich zu lassen, davon erzählt der bei Festivals gefeierte Film "Borga", der am Donnerstag in die Kinos kommt.

    Bewertung:
    The French Dispatch: Bill Murray u. Pablo Pauly © 2020 Twentieth Century Fox Film Corporation
    2020 Twentieth Century Fox Film Corporation

    Komödie von Wes Anderson - "The French Dispatch"

    In Filmen wie "Die Royal Tenenbaums", "Darjeeling Limited" oder "Grand Budapest Hotel" hat der amerikanische Regisseur Wes Anderson seinen Schauspieler:innen immer wieder kunstvolle Schauplätze gebaut, die riesigen Puppenhäusern für moderne, dysfunktionale Familien gleichen. Sein neuester Film "The French Dispatch" feierte auf dem Festival in Cannes Premiere und ist eine Hommage an den Magazin-Journalismus im Stil des New Yorker.

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    Walchensee Forever © Flare Film
    Flare Film

    Dokumentation - "Walchensee Forever"

    Ausgezeichnet mit den Bayerischen Filmpreis 2020 war Janna Ji Wonders Dokumentation "Walchensee Forever" letztes Jahr schon bei der Berlinale zu sehen, wo er seine Weltpremiere feierte. Jetzt kommt der Film, der im beschaulichen Bayern spielt, in die Kinos.

    Bewertung:
    The Last Duel: Adam Driver as Jacques LeGris and Matt Damon as Jean de Carrouges © 20th Century Studios/Patrick Redmond
    20th Century Studios/Patrick Redmond

    Historisches Drama - "The Last Duel"

    Immer wieder hat der britische Regisseur Ridley Scott totgeglaubten Genres frisches Leben eingehaucht: dem Sandalen-Film in "Gladiator", dem Science Fiction-Horror in "Alien", dem Ritterfilm "Kingdom for Heaven". Man darf also gespannt auf sein neuestes Werk "The Last Duel" sein, das im Frankreich des 14. Jahrhunderts spielt. Basierend auf Eric Jagers Sachbuch "The Last Duel: A True Story of Crime, Scandal, and Trial by Combat in Medieval France" erzählt der Film eine wahre Begebenheit - quasi einen mittelalterlichen #Metoo-Skandal.

    Bewertung:
    Supernova: Colin Firth u. Stanley Tucci © Weltkino Filmverleih
    Weltkino Filmverleih

    Drama - "Supernova"

    Zwei großartige Hauptdarsteller, ein altes Wohnmobil und die herbstliche Landschaft im nordenglischen Lake District. Viel mehr braucht Regisseur Harry Macqueen nicht für seinen Film "Supernova" – eine gelungene Mischung aus Roadmovie und bittersüßem Liebesdrama.

    Bewertung:
    Hinterland: Liv Lisa Fries © Paramount Home Entertainment
    Paramount Home Entertainment

    Historischer Thriller - "Hinterland"

    Weltberühmt wurde der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky, als er 2008 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film für seinen Spielfilm "Die Fälscher" gewann, in dem es um die "Aktion Bernhard", das größte Geldfälscher-Programm der Nationalsozialisten, ging. Auch sein neuester Film "Hinterland" verbindet Krimi und Historie, eine Mordserie in Wien mit den Nachwehen des Ersten Weltkrieges.

    Bewertung:
    Titane: Alexia (Agathe Rousselle) © Carole Bethuel/Koch Films
    Carole Bethuel/Koch Films

    Thriller - "Titane"

    Es war ein ganz schöner Aufreger, als die diesjährige Jury des Filmfestivals in Cannes unter dem Vorsitz von Spike Lee ihre Entscheidung verkündete: Die Goldene Palme als bester Film ging an die französische Regisseurin Julia Ducourneau mit ihrem Film "Titane".

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    James Bond: No Time To Die © 2021 DANJAQ, LLC AND MGM. ALL RIGHTS RESERVED.
    2021 DANJAQ, LLC AND MGM. ALL RIGHTS RESERVED.

    Der 25. "James Bond"-Film - "Keine Zeit zu sterben"

    "Bond. James Bond": Noch nie mussten die Fans so lange auf das nächste Abenteuer warten. Dreimal wurde der Start des 25. Bond-Films pandemiebedingt verschoben, jetzt kommt "Keine Zeit zu sterben" endlich in die deutschen Kinos. Unter der Regie des Amerikaners Cary Fukunaga tritt Daniel Craig zum fünften und letzten Mal an – als Agent 007 mit der Lizenz zum Töten.

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    Nö: Film von Dietrich Brüggemann mit Anne Brüggemann u. Alexander Khuon © Flare Film
    Flare Film

    Tragikomödie - "Nö"

    Zwischen Dina und Michael läuft es eigentlich ganz gut, doch Michael hat Zweifel, ob es wirklich die große Liebe ist. "Ich denke manchmal, wir sollten uns trennen", sagt er eines nachts zu seiner Freundin. Die aber antwortet schlicht und einfach: "Nö!". In 15 Momentaufnahmen entwirft der Berliner Regisseur Dietrich Brüggemann das Bild einer Beziehung, die langsam zu bröckeln beginnt.

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    Schachnovelle: Bartok ( Oliver Masucci ) alleine auf dem Promenadendeck © Studiocanal GmbH / Julia Terjung
    Studiocanal GmbH/Julia Terjung

    Literaturverfilmung - "Schachnovelle"

    Philipp Stölzl hat die "Schachnovelle" verfilmt - das letzte und wohl berühmteste Werk von Stefan Zeig, geschrieben zwischen 1938 und 1941 im brasilianischen Exil und erst posthum nach seinem Selbstmord 1942 veröffentlicht. 1960 wurde das stark autobiografisch gefärbte und als unverfilmbar geltende Werk schon einmal adaptiert, damals von Gerd Oswald mit Curd Jürgens und Mario Adorf in den Hauptrollen.

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    "Dune": TIMOTHÉE CHALAMET as Paul Atreides and REBECCA FERGUSON as Lady Jessica Atreides © Warner Bros. Entertainment Inc.
    Chia Bella James/Warner Bros. Entertainment Inc.

    Science Fiction-Abenteuer - "Dune"

    David Lean sollte es tun, Ridley Scott fing an und sprang wieder ab, Alejandro Jodorowsky plante jahrelang, drehte aber nie, David Lynch tat es – und landete in den Achtzigerjahren einen gewaltigen Flop. Jetzt hat sich der Franco-Kanadier Denis Villeneuve noch einmal an die Verfilmung von Frank Herberts Kultroman "Dune" herangewagt. Nach einem Jahr Corona-Verzögerung kommt der Film jetzt endlich in unsere Kinos.

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    Maxi (l.) und Karl (r.); Quelle: rbb/Sammy Hart
    rbb/Sammy Hart

    Drama von Christian Schwochow - "Je suis Karl"

    Ein Bombenanschlag mitten in Berlin, eine zerstörte Familie und eine ominöse Gruppierung, die sich das Leid der Menschen zunutze macht. In Christian Schwochows Film "Je suis Karl" ist eine Menge los. Doch leider trägt der Regisseur im zweiten Teil seines Films zu dick auf und so rutscht seine Story über rechte Verführer und linke Verführbarkeit ins Kolportagehafte.

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    Beckenrand Sheriff: Schwimmmeister Karl (Milan Peschel) vor seinem Freibad; © Leonine Distribution
    Leonine Distribution

    Komödie mit Milan Peschel - "Beckenrand Sheriff"

    Man fühlt sich in die 70er Jahre zurückversetzt: ein Freibad in der bayrischen Provinz. In diesem Freibad schaltet und waltet unerbittlich und völlig humorfrei der Bademeister, Herr Karl Kruse. Er besteht darauf, "Schwimmmeister" genannt zu werden – einer der Running Gags dieser Komödie von Marcus H. Rosenmüller mit Milan Peschel in der Hauptrolle.

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    Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull © 2021 Bavaria Filmproduktion GmbH / Marco Nagel
    2021 Bavaria Filmproduktion GmbH / Marco Nagel

    Komödie nach der Romanvorlage von Thomas Mann - "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull"

    Er ist einer der charmantesten Hochstapler der Literaturgeschichte: Felix Krull, der Held aus Thomas Manns gleichnamigen Schelmen-Roman von 1954. Krulls "Bekenntnisse" sind bereits zwei Mal verfilmt worden. Nun hat sich auch Detlev Buck an den Stoff gewagt. Seine Version des "Felix Krull" mit Jannis Niewöhner und David Kross in den Hauptrollen bleibt allerdings zu sehr an der Oberfläche der Geschichte. Da helfen weder die opulente Ausstattung noch die dramaturgischen Kniffe von Drehbuchautor Daniel Kehlmann.

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    Die Rote Kapelle – Der Historiker Guillaume Bourgeois; © Lichtblick Film
    Lichtblick Film

    Dokumentarfilm - "Die Rote Kapelle. Das verdrängte Widerstandsnetz"

    Die Rote Kapelle, das ist nicht der Name einer Widerstandsgruppe gegen die Nationalsozialisten, sondern es ist die Bezeichnung, unter der die Gestapo ihre Fahndung nach Spionagegruppen in Berlin, Belgien und Frankreich zusammengefasst hat. In den 70er Jahren entstanden sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik Filme über die Rote Kapelle. Jetzt gleicht ein neuer Dokumentarfilm von Carl-Ludwig Rettinger diese beiden Darstellungen des Widerstandes in Deutschland ab und erzählt die Geschichte der Roten Kapelle noch einmal neu.

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    The Father mit Olivia Colman (Anne) und Anthony Hopkins (Anthony); © Tobis
    Tobis Filmverleih

    Drama - "The Father"

    Immer wieder finden Theaterstücke auch den Weg auf die große Leinwand. Wie jetzt das Filmdebüt von Florian Zeller, das bei den diesjährigen Oscars der gefeierte Sieger war: "The Father". Mit dem großartigen Sir Anthony Hopkins in der Hauptrolle, für den es nach dem "Schweigen der Lämmer" 1992 der zweite Oscar war.

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    Javad (Mohammad Valizadegan) will Nana (Mahtab Servati) einen Heiratsantrag machen (undatierte Filmszene) © Grandfilm
    Grandfilm

    Drama - "Doch das Böse gibt es nicht"

    Der iranische Regisseur Mohammad Rasoulof zeigt in seinem Film "Doch das Böse gibt es nicht" vier Episoden über Menschen, die mit der Todesstrafe im Iran zu tun haben. Der Gewinner des Goldenen Bären bei der Berlinale von 2020 ist ein erschütternder Film, der zugleich feinfühlig und überraschend ist. Jetzt endlich kommt er bei uns in die Kinos.

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    Promising young woman | Carey Mulligan als Cassandra und Bo Burnham als Ryan © dpa/Focus Features/ Merie Weismiller Wallace
    dpa/Focus Features/ Merie Weismiller Wallace

    Thriller - "Promising Young Woman"

    Eine rabenschwarze Komödie hat die britische Schauspielerin Emerald Fennell mit ihrem Regiedebüt "Promising Young Woman" vorgelegt. Carey Mulligan spielt die Hauptrolle in diesem satirischen Rachethriller, der letztes Jahr auf dem Sundance Festival gefeiert wurde.

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    Der Masseur © dpa/Lava Films/MatchFactoryProductions
    dpa/Lava Films/MatchFactoryProductions

    Bitterböse Satire - "Der Masseur"

    Die polnische Regisseurin Malgorzata Szumowska gehört zu den herausragenden Filmemacherinnen ihres Landes. Zweimal schon konnte sie auf der Berlinale einen Silbernen Bären gewinnen. In ihrem jüngsten Film "Der Masseur" portraitiert Sie einen mysteriösen Wunderheiler, der mit seinen magischen Händen die Verletzungen der post-sozialistischen Gesellschaft offenlegt

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    Szene aus dem Film "Neubau" © Salzgeber
    Salzgeber

    Spielfilm-Debüt - "Neubau"

    "Hier ist sie, die neue Selbstverständlichkeit" – mit diesen Worten wurde der Film "Neubau" von Johannes Maria Schmit beim Max Ophüls Filmfestival letztes Jahr als bester Spielfilm ausgezeichnet. Ein Statement, das neugierig auf dieses Regiedebüt macht.

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    Abseits des Lebens © Focus Features/Courtesy Everet
    Everett Collection/dpa

    Drama - "Abseits des Lebens"

    Am bekanntesten ist Robin Wright wohl für ihre Darstellung der skrupellos-ehrgeizigen Präsidentengattin in der Serie "House of Cards". Weitgehend unbemerkt hat sie sich dort seit 2014 schon als Regisseurin profiliert, insgesamt zehn Folgen der Serie hat sie über die Jahre inszeniert und genug Erfahrung für ihren ersten eigenen Film gesammelt, in dem sie auch gleich die Hauptrolle übernommen hat. Sie spielt eine Frau, die sich nach einem Schicksalsschlag in die abgeschiedenen Berge von Wyoming zurückzieht - ihre Form der Trauerbewältigung.

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    Quo Vadis, Aida © picture alliance / ASSOCIATED PRESS
    picture alliance / ASSOCIATED PRESS

    Drama - "Quo Vadis, Aida?"

    Vor 21 Jahren, im Juli 1995, fand während des Krieges im damals zerfallenden Jugoslawien ein grausames Massaker statt. In dem kleinen Ort Srebrenica tötete die Serbische Miliz über 8.000 muslimische Männer. Bis heute gilt dieses Verbrechen als eines der schwersten in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Die bosnische Regisseurin Jasmila Žbanić erzählt in ihrem neuen Film - übrigens der erste Spielfilm, der sich mit diesem Genozid auseinandersetzt, von diesen Tagen in Srebrenica - ein Kapitel europäischer Geschichte, das noch lange nicht aufgearbeitet ist.

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    Home: Kathy Bates, Jake McLaughlin © Augenschein Filmproduktion GmbH, Foto Frank Griebe
    Augenschein Filmproduktion GmbH, Foto Frank Griebe

    Drama - "Home"

    Man kennt Franka Potente vor allem als Schauspielerin, als rennende Lola, die mit rotem Haarschopf durch Berlin flitzt, als Medizinstudentin im Horrorthriller "Anatomie" oder als Zufallsbekanntschaft des CIA-Agenten "Jason Bourne". Nachdem sie schon vor 15 Jahren mit dem kurzen Stummfilm "Der die Tollkirsche ausgräbt" ihr Regiedebüt vorgelegt hat, kommt jetzt mit "Home" ihr erster Langspielfilm in unsere Kinos.

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    Zaya (Enerel Tumen, li) mit ihrer kleinen Tochter Altaa; Quelle: Talal Khoury
    Talal Khoury

    Spielfilm - "Die Adern der Welt"

    Der Dokumentarfilm "Die Geschichte vom weinenden Kamel" der mongolischen Regisseurin Byambasuren Davaa wurde zu einem überraschenden Publikumsliebling und war sogar für den Oscar nominiert. Byambasuren Davaa hat an der renommierten Hochschule für Film und Fernsehen in München studiert und seither weitere Dokumentarfilme über das Leben der mongolischen Nomaden gedreht. Jetzt kommt ihr erster Spielfilm ins Kino: "Die Adern der Welt".

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    Gaza mon Amour © Alamode Film
    Alamode Film

    Drama - "Gaza mon Amour"

    Die zwischen Israel und Ägypten gelegenen und immer wieder umkämpften palästinensischen Autonomiegebiete im Gazastreifen werden seit 2007 rigide von der israelischen Hamas kontrolliert. Liebe, das ist vielleicht nicht das erste, was einem zum Leben im Kriegsgebiet einfallen würde. Aber genau darum ging es den palästinensischen Zwillingen Arab und Tarzan Nasser, die seit 2011 fern der Heimat im Exil in Paris leben. "Gaza mon Amour" ist ein Film über das ganz normale Leben ganz normaler Menschen im umkämpften Krisengebiet.

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    Steven Yeun, Ye-Ri Han, Noel Kate Cho und Alan S. Kim in "Minari - Wo wir Wurzeln schlagen" © Melissa Lukenbaugh/Prokino/A24
    Melissa Lukenbaugh/Prokino/A24

    Drama - "Minari. Wo wir Wurzeln schlagen"

    Der Film "Minari. Wo wir Wurzeln schlagen" erzählt von einer koreanischen Einwanderer-Familie, die in den USA ein Stück Land kauft, um sich dort ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Auch für den Regisseur Lee Isaac Chung war dies die Verwirklichung des amerikanischen Traums. Für insgesamt sechs Oscars war "Minari" nominiert, erhalten hat der Film eine Auszeichnung: Die über 70-jährige Youn Yuh Jung wurde als beste Schauspielerin in einer Nebenrolle geehrt.

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    Almila Bagriacik und Christoph Letkowski in "Im Feuer - Zwei Schwestern" © Droits réservés
    Droits réservés

    Drama - "Im Feuer - Zwei Schwestern"

    "Im Feuer - Zwei Schwestern" handelt von den kurdischen Kämpferinnen an der Grenze zwischen Syrien, Irak und der Türkei. Gedreht hat den Film die griechisch-deutsche Regisseurin Daphne Charizani.

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    Berlinale 2021: Nebenan © © Reiner Bajo
    Reiner Bajo

    Schwarze Komödie - "Nebenan"

    Immer wieder wechseln Schauspieler irgendwann die Seite und nehmen auf dem Regiestuhl Platz. Nun auch Daniel Brühl, dessen Karriere im Jahr 2003 mit "Goodbye Lenin" begann und der seitdem zu den bekanntesten deutschen Stars zählt. "Nebenan" heißt sein Regie-Debüt, das nun in die Kinos kommt.

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    Judas and the Black Messiah – hier: Darrell Britt-Gibson als Bobby Rush, Daniel Kaluuya als Chairman Fred Hampton und Lakeith Stanfield als Bill O’Neal; © Warner Bros./Glen Wilson
    Warner Bros./Glen Wilson

    Biopic - "Judas and the Black Messiah"

    Ein paar Filme über Ikonen der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung wie Malcolm X, Martin Luther King oder Rosa Parks gibt es bereits. Aber wer kennt Fred Hampton? Er war eine charismatische Führungsfigur der Black Panther-Bewegung, 1969 wurde er mit nur 21 Jahren von einem Polizei- und FBI-Kommando in seiner Wohnung in Chicago im Schlaf hingerichtet. Shaka King hat die letzten Lebensmonate von Fred Hampton verfilmt.

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    Sommer 85; © Diaphana Distribution
    Diaphana Distribution

    Coming-of-Age-Drama - "Sommer 85"

    Der französische Regisseur François Ozon ist bekannt als Vielarbeiter: 17 Spielfilme hat er in den letzten 20 Jahren gedreht. Nun, mit der Verfilmung des Romans "Dancing on my grave", hat er sich einen lange gehegten Traum erfüllt. Die Geschichte des britischen Schriftstellers Aidan Chambers erzählt von einem zugleich magischen und tragischen Sommer – und von einem jungen Mann, der die Liebe entdeckt.

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