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Cafe Pirouette © Thomas Platt
Thomas Platt

Ukrainische Küche in Prenzlauer Berg - Restaurant "Cafe Pirouette"

Im Süden der Schönhauser Allee existiert mit dem Café-Restaurant "Pirouette" ein Lokal mit typischer ukrainischer Küche. Sie ist eher dem häuslichen Kochen verpflichtet als gastronomischer Routine und vor allem eins: grundsolide und sättigend. Mit dem Speisen kommt der Gast auch der Geselligkeit und dem Mut eines Landes näher, das seit dem russischen Überfall schwer zu leiden hat.

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Isabella Steiner von Nüchtern Berlin; © Jaclyn Locke
Jaclyn Locke

"Dry January" - Alkoholfreier Wein und Sekt im "Null Prozent"-Späti

Im "Dry January" verzichten viele einen Monat lang auf alkoholhaltige Getränke - als Ausgleich und zur Regeneration nach den Ausschweifungen der Weihnachts- und Silvesterfeier. Der Trend ist schon seit einigen Jahren zu beobachten, entsprechend wächst auch das Angebot an alkoholfreien Alternativen bei Wein und Sekt. "Null Prozent", Berlins erster alkoholfreier "Späti", bietet über 200 verschiedene alkoholfreie Getränkealternativen an - alles im Dienst der Nüchternheit, aber auch des Genusses.

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AV Restaurant Berlin © Thomas Platt
Thomas Platt

Nordic Cuisine auf italienisch in Prenzlauer Berg - "AV Restaurant Berlin"

Mit dem "AV Restaurant" ist ein neuartiges Genre hier angekommen: die Nordic Cuisine auf italienisch. Allerdings hat die vom dänischen Weltstar René Redzepi und seinem Kopenhagener Restaurant "Noma" maßgeblich propagierte Richtung in Inhaber Antonio Vinciguerra einen höchst eigenwilligen Vertreter in Berlin – und einen auf Anhieb überzeugenden dazu.

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Indische Mulligatawny-Suppe in einer Schüssel; © dpa/Zoonar.com/Bernd Jürgens
dpa/Zoonar.com/Bernd Jürgens

Suppenklassiker aus "Dinner for One" - Mulligatawny Soup

"Mulligatawny Soup" ist vielleicht nicht für alle ein Begriff, aber sicher für Fans des Silvester-TV-Klassikers "Dinner for One". Die Suppe, die Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Begegnung von indischen Aromen und Gewürzen und britischen Essgewohnheiten entstanden ist, eröffnet das Festessen der betagten Miss Sophie und auch die Stolperserie, die der ebenso betagte Butler beim Auftragen der Menügänge veranstaltet. Das Rezept, von dem verschiedene Varianten kursieren, trifft auch den heutigen Geschmack.

Rouladen mit Wirsing © imago-images.de
imago-images.de

Köstlich Gefülltes zu Weihnachten - Involtini und Rouladen

Welches Festessen passt zu einem Tag, den die meisten von uns mit dem Auspacken von Geschenken verbringen? Involtini oder Rouladen sind das kulinarische Pendant zu den Weihnachtsgaben. Als Hülle dienen hervorragend Wirsingblätter, die mehr Halt, Farbe und Geschmack als andere Kohlsorten anbieten. Involtini und Rouladen sorgen außerdem für angenehme Überraschungen, lassen sich zeitig zubereiten und lenken Gastgeber:innen von Besuch und Heiligabend-Ritualen nicht ab.

Schokoladentorte mit Karamellfäden; © imago-images.de/Carmen Steiner
imago-images.de/Carmen Steiner

Süßer Geschmacksträger - Zucker: Dauerbegleiter der Adventszeit

Einst so teuer wie Salz und Pfeffer, genießt Zucker heute einen eher schlechten Ruf. Dass zu viel Süßes ungesund ist, weiß jeder. Darauf zu verzichten, ist aber schwer - zumal sich Zucker in vielen Lebensmitteln versteckt. Andererseits ist die Lust auf Süßes zum Teil ein natürliches Bedürfnis. In Maßen verwendet ist Zucker in der Küche ein wichtiger Geschmacksträger – sowohl bei herzhaften Gerichten als auch bei Kuchen und Desserts, wo er Grundlage kunstvoller Kreationen werden kann.

Elevant: Mezze-Auswahl © elevant.berlin
elevant.berlin

Vegane Mezze von "Elevant" - Feine Levante-Küche für zu Hause

Kaum eine Küche ist zurzeit so beliebt wie die sogenannte Levante-Küche: die Küche Israels und anderer Länder des Nahen Ostens, die Starkoch Yotam Ottolenghi international bekannt gemacht hat. Zu den Berliner Restaurants und Imbissen, die Spezialitäten wie Hummus, Baba Ganoush und gerösteten Blumenkohl anbieten, ist seit kurzem die Firma "Elevant" hinzugekommen, die Mezze (Vorspeisen) in gehobener Qualität direkt nach Hause liefert.

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Restaurant "1811" © Thomas Platt
Thomas Platt

Das ehemalige "Lutter & Wegner" in Berlin-Charlottenburg - Restaurant "1811"

Der Generationenwechsel an Traditionsorten geht meistens mit geringfügigen Anpassungen, oft sogar unmerklich, vonstatten. Anders im "1811": Das kleine Charlottenburger Lokal hat einen Betreiber- und Namenswechsel hinter sich, dazu eine gründliche Renovierung und erfreut nun mit einem jungen Küchenstil. Dennoch müssen Stammgäste, von denen es viele gab, als es noch "Lutter & Wegner" hieß, hier nicht fremdeln.

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Pommes aus dem Backofen; © imago-images.de/Dieter Heinemann
imago-images.de/Dieter Heinemann

Snacks für die ARD-Kinderradionacht - Lob der Pommes

Ob rot-weiß oder mit Salz: Pommes haftet oft ein bescheidenes Image an, das an schäbige Imbissbuden und riechendes Frittieröl erinnert. Dabei ist dieses Aschenputtel der Gastronomie ein Klassiker, den Menschen allen Alters und jeder Herkunft und Kultur lieben und der sogar Poeten inspiriert hat. Kein Schwimmbad- oder Fußballspielbesuch ist ohne obligatorische Pommes denkbar. In der kalten Jahreszeit spricht nichts dagegen, eigene Kreationen zu Hause zu zaubern, mit entsprechenden Dips. Statt frittiert werden die Pommes im Ofen gebacken - so sind sie leichter und die Wohnung riecht nicht tagelang wie eine Großküche.

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Polenta; © Elisabetta Gaddoni
Elisabetta Gaddoni

Kulinarischer Seelenwärmer für die kalte Jahreszeit - Polenta

Polenta – das Gericht aus Italien, meist aus Maisgries – gehört nicht unbedingt zu den gefragtesten Spezialitäten der ansonsten so beliebten italienischen Küche. Dabei ist Polenta leicht zuzubereiten und eignet sich für vielfältige Kombinationen: als Beilage zu gegrilltem Gemüse, zu Pilz-, Wild- oder Salsiccia-Ragout oder – wie in Venetien – zu Tintenfisch, Fischsuppe oder Stockfischcreme.

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Gänsebraten © Elisabetta Gaddoni
Elisabetta Gaddoni

Alle Jahre wieder - dieses Jahr teurer - Die Martinsgans

Ein Highlight des Monats November ist das Martinsfest: Darauf warten nicht nur die Kinder, sondern auch die Gänsezüchter. Allerdings treiben dieses Jahr höhere Futter- und Energiekosten den Preis für dieses Saisongeflügel in die Höhe. Während manche Restaurants das Gericht aus der Karte streichen oder zu günstigerem, importiertem Tiefkühlgeflügel aus Stallhaltung greifen, bieten Bauernhöfe und Fleischereien Weide- oder Biogänse an, deren Qualität den Preis und die aufwendige Zubereitung belohnt.

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Restaurant "The CORD" © Thomas Platt
Thomas Platt

Fine Dining auf dem EUREF-Campus - Restaurant "the CORD"

Auf dem EUREF-Campus rund um den Schöneberger Gaskessel wird die feine Version einer Investorenküche serviert, die den Höhenflug der Berliner Hotelküche nach der Jahrtausendwende noch einmal aufgreift. Florian Peters kocht mit seinem Team bis ins kleinste Detail durchdachte Gerichte mit seltener technischer Perfektion in einem modernen, enorm gepflegten Ambiente, das gut auch im Foyer eines Hochhauses in Manhattan liegen könnte.

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Pizzeria "Monella" in Wedding © Elisabetta Gaddoni
Elisabetta Gaddoni

Moderne neapolitanische Pizza - Pizzeria "Monella" in Berlin-Wedding

Im ruhigen und fast idyllischen Kiez, umgeben von Müller- und Seestraße, hat die Neuköllner Pizzeria "Monella" ihre Weddinger Filiale eröffnet. In den Räumen einer traditionsreichen Gaststätte bietet das junge Team neapolitanische Pizza nach modernem Standard. Der nicht ganz dünne Teig mit hohem Rand wikt dank der hohen Temperatur des speziellen Pizzaofens weder trocken noch zäh, sondern fluffig und saftig. Ausgesuchte Zutaten wie San Marzano-Tomatensauce, Büffelmozzarella und die wilde Broccoliart Friarielli sorgen für Vielfalt in der sonst überschaubaren Speisekarte.

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Spaghetti in kochendem Wasser © Elisabetta Gaddoni
Elisabetta Gaddoni

Alte Methoden und neue Geschmackserlebnisse - Kochen (fast) ohne Energie

Schwierige Zeiten erfordern zwar manchmal ungewöhnliche Maßnahmen - aber Spaghetti bei ausgeschaltetem Herd zu kochen, das geht für die Menschen in Italien zu weit. Seit Wochen diskutieren Spitzenköche mit Wissenschaftlern, ob es möglich ist, gut zu kochen und dabei Gas und Strom zu sparen. Sogar ein Physiker und Nobelpreisträger hat sich in der Diskussion eingemischt. Egal, wie man zur Debatte steht: der Versuch, in der Küche Energie zu sparen, kann auch zu neuartigen Geschmackserlebnissen führen, deren Prinzipien oft allerdings aus der Küche unserer Ahnen stammen.

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Sellerie-Apfel-Suppe © imago-images.de
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Stauden & Knollen für die gesunde Winterküche - Sellerie: Unauffällig, aber unverzichtbar

Ob als Staude oder als Knolle: Sellerie bringt mit seinem Aroma eine unverwechselbare Note in Brühe, Suppen und Eintöpfe und verfeinert unzählige Küchenklassiker - vom Waldorfsalat bis zum süditalienischen lauwarmen Auberginengericht Caponata. Früher vor allem als Heilpflanze bekannt, ist Sellerie von der gesunden Küche wiederentdeckt worden als unverzichtbare Zutat für vitaminreiche Säfte und Smoothies. Aufgrund der markanten ätherischen Öle landen die Stauden bzw. ihr Saft oft auch in Aperitifs und Cocktails - weniger gesund, aber absolut verführerisch.

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Lettisches Schwarzbrotdessert © imago-images.de
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Radiobrücke Riga - Wald, Acker und See: Die Lieferanten der lettischen Küche

Saisonalität und Regionalität sind in der lettischen Küche kein moderner Trend. Sie zeichnen seit jeher die Esskultur dieses Landes aus und zeugen für die starke Bindung der kulinarischen Tradition an Landschaft und Klima. Sorgt die Küste für Fisch, der sowohl frisch als auch geräuchert auf den Tisch kommt, sind es vor allem die Produkte des Ackers und des Waldes, die diese Küche vielfältig machen: Getreide wie Roggen, Buchweizen und Dinkel, Milchprodukte wie saure Sahne und Buttermilch, Kartoffeln, Kohl und rote Bete, Honig, Pilze, Wildkräuter und Beeren sind Zutaten einer reichhaltigen Küche, die sich im Laufe der Jahrhunderte auch im Austausch mit den Nachbarländern entwickelt hat.

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"Pound & Pence" - Burger in der Arminiusmarkthalle Berlin © Thomas Platt
Thomas Platt

Premium-Burger in der Arminiusmarkthalle - Bistro "Pound & Pence" in Berlin-Moabit

In einem kleinen Markthallenstand schafft es ein gewiefter Anglo-Österreicher, die besten Burger Berlins zu fabrizieren. Dieses Prädikat verdient James Doppler sich nicht allein mit der Qualität der Zutaten und ihrer kundigen Zubereitung. Vielmehr erhebt sein ausgeprägtes Stilempfinden diese im Grunde simple Speise weit über die in der Hauptstadt wahrlich zahlreich vertretene Konkurrenz.

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Gefüllte Auberginen © imago-images.de
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Aubergine, Paprika und Zucchini - Gefülltes Sommergemüse

Ob mediterran, orientalisch, indisch oder südamerikanisch: gefülltes Gemüse gehört zu den Gerichten, die beinah in jeder Küche der Welt anzutreffen sind und je nach Geschmack und Verfügbarkeit anderer Zutaten variiert werden können - von rustikal bis kreativ. Zum weichen, aromatischen Fruchtfleisch von Aubergine, Zucchini und Paprika passt eine beinah unendliche Vielfalt an Füllungen. Mit Fleisch, Käse und Fisch oder vegetarisch, mit Reis, Brot vom Vortag, Kräutern und Gewürzen: gefülltes Gemüse bringt einen letzten Hauch Sommer auf den Tisch.

Katerschmaus: Zander mit gebratenen Kartoffelwürfeln © Thomas Platt
Thomas Platt

City-Küche auf dem Holzmarkt-Gelände an der Spree - Restaurant "Katerschmaus" in Berlin-Friedrichshain

Das aus der Berliner Club-Ära hervorgegangene "Katerschmaus" auf dem Projekt-Gelände "Holzmarkt 25" hinterlässt zwiespältige Gefühle. Zum einen wirkt der von Palisaden geschützte Ort immer noch improvisiert und erfüllt von alternativem Geist wie ganz zu Anfang, aber er scheint doch ein wenig in die Jahre gekommen. Auf das Restaurant und seine gutbürgerliche City-Küche hat das nur bedingt Einfluss. Sonne und Wolken wechseln dort wie am Himmel über der Spree.

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La Mezcla – Ceviche; © Elisabetta Gaddoni
Elisabetta Gaddoni

Uruguayische Fusionsküche in Berlin-Friedenau - Restaurant "La Mezcla"

Das unauffällige, kleine und hübsche Lokal nah dem Breslauer Platz bietet anspruchsvolle Gerichte an, die Zutaten der südamerikanischen Küche mit Einflüssen aus Europa und Asien verbindet: Eine zeitgemäße, qualitätsbewusste und hochpreisige Fusionsküche, die aber nicht durchgängig überzeugt.

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Eisdiele © dpa
dpa

Worauf achten bei Speiseeis? - Gutes Eis erkennen

Bei der aktuellen Hitze haben Eisdielen Hochkonjunktur. Aber selbst in den kühleren Monaten ist Eis ein sehr profitables Geschäft - das zeigen die unzähligen Eismanufakturen, die in den letzten Jahren überall entstanden sind. Die hauseigene Herstellung sichert eine größere Gewinnspanne, ist aber nicht immer Garantie für besseres Eis. Farbe, Präsentation, Konsistenz, Geschmack und Verträglichkeit verraten aber oft, ob Speiseeis frisch und mit natürlichen Zutaten hergestellt wird.

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Wassermelonen © Elisabetta Gaddoni
Elisabetta Gaddoni

Erfrischender Genuss - Der Sommer auf dem Teller: Wassermelone

Mit dem satten Grün ihrer Schale und dem knallroten Fruchtfleisch kündigen Wassermelonen den Höhepunkt des Sommers an. Anfang August reifen im Süden die besten Exemplare. Importfrüchte halten im Geschmack und Textur nicht immer mit, aber selbst nicht ganz süße Wassermelonen können in Salaten und herzhaften Beilagen ihr Bestes geben.

Honig ohne Bienen: "BEE-IO", Tel Aviv © Thomas Platt
Thomas Platt

Das Labor, in dem der Honig fließt - Honig ohne Bienen

Die Diskussion um die Massentierhaltung erreicht in den seltensten Fällen auch die Imkerei. Das liegt zum einen schlicht am Miniaturformat der Staaten bildenden Wesen, die man meist nur im Plural antrifft, zum anderen aber auch daran, dass der Honig eine schier unangreifbare Stellung als gesundes Lebensmittel zu besitzen scheint. Nun hat ein israelisches Start-up ein Verfahren entwickelt, das die Produktion von Honig ohne Bienen erlaubt – und zwar überall und in beliebig großen Mengen. Thomas Platt war vor Ort in der Nähe von Tel Aviv und hat gleich sechs verschiedene Honig-Alternativen verkostet.

Restaurant "Hafenküche" © Thomas Platt
Thomas Platt

Ausflugslokal in der Rummelsburger Bucht - Restaurant "Hafenküche"

Ambition ist für Ausflugslokale eine zweischneidige Sache. Während die einen die Schönheit der Lage von feiner Küche gewissermaßen vollendet sehen möchten, zieht es die andern unter freiem Himmel mehr zu unkomplizierter, manchmal sogar regelrecht derber Kost. Diesen beiden Ansprüchen versucht das "Restaurant Hafenküche" in einem postindustriell genutzten Gelände am Rummelsburger See gleichermaßen gerecht zu werden.

Mock- und Cocktails © imago-images.de
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Anspruchsvolle Menübegleitung, komplexe Mocktails & Säfte - Drinks ohne Alkohol, aber mit Genuss

Alkoholfreie Getränke befreien sich allmählich von ihrem langweiligen Image. In den letzten Jahren arbeiten immer mehr Fachleute und Firmen an der Entwicklung von nullprozentigen Getränken, die geschmacklich nicht weniger ansprechend als Wein, Bier und Cocktails sind und auch Menüs begleiten können. Dabei wird eher auf Säure gesetzt als auf die Süße von Fruchtsäften. Die Hauptrolle spielen Zutaten wie Teeauszüge, frische Kräuter, Kräuteressenzen, Gemüsesäfte, Wasserkefir, Kombucha und Trinkessig.

Redefine Meat; © Thomas Platt
Thomas Platt

Künstliches Fleisch aus rein pflanzlichen Quellen - Fleisch aus dem 3-D-Drucker

Ungefähr zwanzig Kilometer südlich von Tel Aviv liegt Rechovot. Israels altes Zentrum des Orangenanbaus und der Fruchtsaftherstellung hat längst einen ausgesprochen City-Charakter angenommen. Hochhäuser, Büro- und Industrieanlagen, Malls und Wohnblocks, umgeben von Verkehrsadern und üppigen Parkräumen, bestimmen ein urbanes Umfeld, dessen Unvollständigkeit als Zukunftsversprechen verstanden werden kann. Dort ist "Redefine Meat" zu Hause, ein führendes Unternehmen für die Herstellung von künstlichem Fleisch aus rein pflanzlichen Quellen.

"Hoffmann und Devrient im Weinkeller Lutter und Wegner" - Gemälde um 1832 von Karl Themann nach Skizze von Hoffmann um 1818 © akg-images/dpa
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Schaumwein mit Geschichte - E.T.A. Hoffmann und der Sekt

Der Schriftsteller, Komponist, Kapellmeister und Karikaturist E.T.A. Hoffmann, der morgen vor 200 Jahren starb, war vor allem ein geselliger Mensch. Er saß gerne in Weinstuben und ließ sich bei den anregenden Gesprächen mit anderen Künstlern und Literaten durch Schaumwein in Stimmung bringen. Gerade während eines dieser fröhlichen Treffen in seinem Stammlokal "Lutter & Wegner" am Berliner Gendarmenmarkt kam Sekt zu seinem heutigen Namen.

Alte Turnhalle Berlin © Elisabetta Gaddoni
Elisabetta Gaddoni

Brunch und Sommergarten in Friedrichshain - "Alte Turnhalle Berlin"

Bis 2001 diente das flache, Anfang der 50er Jahre im neoklassizistischen Stil der Stalinallee errichteten Gebäude als Sporthalle für die Kinder der benachbarten Grundschule. Heute ist die "Alte Turnhalle" mit dem beeindruckend eingerichteten Saal beliebte Location für große Feiern, Events, Tanzabende und Sonntagsbrunch. Im Sommer lockt der große, weiträumige Sommergarten mit "Tankbier" und unkomplizierten, geschmacksvollen Gerichten jenseits des üblichen Biergarten-Angebots.

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