Kulturradio Rezensionen Buch

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Florian Illies: Liebe in Zeiten des Hasses © S. Fischer
S. Fischer

Chronik eines Gefühls 1929 - 1939 - Florian Illies: "Liebe in Zeiten des Hasses"

Mit "1913" hat Florian Illies eines der erfolgreichsten Bücher der letzten Jahre geschrieben und damit ein inzwischen gern kopiertes Verfahren erfunden. Aus kleinen Szenen mit den unterschiedlichsten Protagonisten der Zeit formt er das vielstimmige Bild einer Epoche. Damals war es das Jahr vor dem Ersten Weltkrieg. In seinem neuen Buch wendet er sich gleich einem ganzen Jahrzehnt zu: den 30er Jahren.

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Bernhard Schlink: Die Enkelin © Diogenes
Diogenes

Roman - Bernhard Schlink: "Die Enkelin"

Viele Jahre lehrte der 1944 geborene Bernhard Schlink als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an verschiedenen Universitäten und war in den Wirren der Wendezeit juristischer Ratgeber. Nebenbei versuchte er sich als Schriftsteller und begründete mit dem 1995 erschienenen Roman "Der Vorleser" seinen literarischen Weltruhm. Hatte er erst vor drei Monaten mit "20. Juli" ein ebenso aktuelles wie historisch-politisches Theaterstück veröffentlicht, erscheint jetzt sein neuer Roman: "Die Enkelin".

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Svenja Flaßpöhler: Sensibel © Klett-Cotta
Klett-Cotta

Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren - Svenja Flaßpöhler: "Sensibel"

Mit ihrer Streitschrift "Die potente Frau" sorgte die Philosophin Svenja Flaßpöhler 2018 für einiges Aufsehen: In Reaktion auf die MeToo-Debatte forderte Flaßpöhler, wir sollten mehr über eine neue Weiblichkeit und die Handlungsmöglichkeiten von Frauen nachdenken, statt sie vor allem als Opfer darzustellen. Auch in ihrem neuen Buch bürstet Flaßpöhler Debatten unserer Zeit gegen den Strich. Es hinterfragt "moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren".

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