Kulturradio Rezensionen Buch

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Bernhard Schlink: Die Enkelin © Diogenes
Diogenes

Roman - Bernhard Schlink: "Die Enkelin"

Viele Jahre lehrte der 1944 geborene Bernhard Schlink als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an verschiedenen Universitäten und war in den Wirren der Wendezeit juristischer Ratgeber. Nebenbei versuchte er sich als Schriftsteller und begründete mit dem 1995 erschienenen Roman "Der Vorleser" seinen literarischen Weltruhm. Hatte er erst vor drei Monaten mit "20. Juli" ein ebenso aktuelles wie historisch-politisches Theaterstück veröffentlicht, erscheint jetzt sein neuer Roman: "Die Enkelin".

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Svenja Flaßpöhler: Sensibel © Klett-Cotta
Klett-Cotta

Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren - Svenja Flaßpöhler: "Sensibel"

Mit ihrer Streitschrift "Die potente Frau" sorgte die Philosophin Svenja Flaßpöhler 2018 für einiges Aufsehen: In Reaktion auf die MeToo-Debatte forderte Flaßpöhler, wir sollten mehr über eine neue Weiblichkeit und die Handlungsmöglichkeiten von Frauen nachdenken, statt sie vor allem als Opfer darzustellen. Auch in ihrem neuen Buch bürstet Flaßpöhler Debatten unserer Zeit gegen den Strich. Es hinterfragt "moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren".

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John le Carré: Silverview © Ullstein
Ullstein

Roman - John le Carré: "Silverview"

Der britische Schrifsteller John le Carré, weltbekannt für seine Spionage-Romane, starb im Dezember letzten Jahres und hinterließ das Manuskript zu seinem letzten Buch in seiner Schublade. Zu seinem 90. Geburtstag erscheint "Silverview" nun auf Deutsch.

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Clemens Meyer: Stäube © Faber & Faber
Faber & Faber

Drei Erzählungen und ein Nachsatz - Clemens Meyer: "Stäube"

Sein Debütroman "Als wir träumten" über eine Jugend im Leipziger Arbeitermilieu war ein literarisch kraftvoller, autobiografisch geprägter Paukenschlag . "Stäube", so heißt eine Erzählung, die Clemens Meyer im letzten Jahr exklusiv für das ARD-Radiofestival geschrieben und aufgenommen hat. Darin nimmt er die Leser*innen mit auf eine ebenso düstere wie poetische Reise in eine unheimlich-wirkliche Märchenwelt. "Stäube" ist auch der Titel seines jüngsten Erzählbands.

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Julia Franck: Welten auseinander © S. Fischer
S. Fischer

Roman - Julia Franck: "Welten auseinander"

Nach langer Stille hat Julia Franck wieder ein Buch vorgelegt. "Rücken an Rücken" erschien 2011 – jetzt, nach zehn Jahren, ist eine neue Familiengeschichte der erfolgreichen Berliner Autorin da. Auch "Welten auseinander" handelt von einer Familie, doch der Unterschied zu den bisherigen Büchern der Schriftstellerin ist, dass dieses Buch unverhüllt von ihrer eigenen Geschichte erzählt.

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Irene Dische: Die militante Madonna © Hoffmann und Campe
Hoffmann und Campe

Roman - Irene Dische: "Die militante Madonna"

Irene Dische wurde 1989 mit dem Erzählungsband "Fromme Lügen" schlagartig bekannt. So lakonisch und erbarmunglos ist zuvor noch nie über den Holocaust geschrieben worden. Lakonie und ein gnadenlos scharfer Blick gehören seither zu den Markenzeichen Disches, die 1952 in New York geboren wurde. Jetzt hat sie einen neuen Roman vorgelegt, mit dem sie sich ins 18. Jahrhhundert und ins Zeitalter des französischen Absolutismus begibt.

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Bei Dao: Das Stadttor geht auf © Hanser Verlag
Hanser Verlag

Memoir - Bei Dao: "Das Stadttor geht auf"

Der berühmte chinesische Dichter Bei Dao ist eine Symbolfigur der Widerstandsbewegung. Nach Protesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens wurde er des Landes verwiesen und lebte viele Jahre im amerikanischen Exil. Jetzt hat er seine Autobiografie geschrieben. "Das Stadttor geht auf" erzählt u.a. von seiner Kindheit und Jugend, die in die Gründungsphase des kommunistischen Chinas fiel und von den Roten Garden, denen er sich als 17-Jähriger anschloss.

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Dorothy West: Die Hochzeit © Hoffmann und Campe
Hoffmann und Campe

Roman - Dorothy West: "Die Hochzeit"

Dorothy West war in den 1920er Jahren Mitbegründerin der "Harlem Renaissance", einer einflussreichen Künstlerbewegung, die vom New Yorker Stadtteil Harlem ausging, afroamerikanischen Musikern, Malern und Autoren eine Stimme gab und die internationale Kunstszene aufmischte. Ihren ersten Roman "The Living is Easy" veröffentlichte Dorothy West 1948. Der zweite Roman "Die Hochzeit" folgte erst viele Jahre später, 1995, und wurde zu einem internationalen Bestseller. Nun ist "Die Hochzeit" in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen.

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Svenja Leiber: Kazimira © Suhrkamp
Suhrkamp

Roman - Svenja Leiber: "Kazimira"

Die Ostseeküste nordwestlich von Königsberg: Hier wollten die Nationalsozialisten im Januar 1945 Tausende jüdische Frauen und Mädchen in der einst "jüdischen" Bernsteingrube "Anna" einmauern. Als der Plan misslang, trieben sie mindestens 3.000 Menschen auf die gefrorene Ostsee und erschossen sie. Die Schriftstellerin Svenja Leiber weiß, dass diesem Horror literarisch nicht beizukommen ist. Sie weiß aber auch, was schon Faulkner wusste: "Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen", und sie erzeugt ein weites Panorama dieses Landstrichs mit Menschen, vor allem Frauen, die unvergesslich bleiben.

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Dilek Güngör: Vater und ich © Verbrecher Verlag
Verbrecher Verlag

Roman - Dilek Güngör: "Vater und ich"

Einen Namen gemacht hat sich die Journalistin Dilek Güngör mit Zeitungskolumnen und ihrem ersten Roman "Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter" (2007). Jetzt ist ihr neuer Roman "Vater und ich" erschienen und darin geht es um die Annäherung einer Tochter an ihren Vater, der in den 70er Jahren als sogenannter Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland kam. Das Buch ist für den Deutschen Buchpreis 2021 nominiert.

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Jenny Erpenbeck: Kairos © Penguin Verlag
Penguin Verlag

Roman - Jenny Erpenbeck: "Kairos"

Kairos ist der griechische Gott der günstigen Gelegenheit. Er hat vorne eine Stirnlocke, von hinten aber ist er kahl und glatt. Wer nicht sofort zupackt, hat die Gelegenheit verpasst. "Kairos" heißt der neue Roman von Jenny Erpenbeck, ein abgründiger Liebesroman, der in der Endphase der DDR von 1986 bis in die frühen 90er Jahre spielt. Ob aber der Moment, den es festzuhalten gilt, wenn eine Liebesgeschichte beginnen soll, in diesem Fall nicht besser vorübergegangen wäre, ist eine Frage, die der Roman zwar nicht stellt, im Subtext aber eindeutig mit Ja beantwortet.

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Peter Wohlleben: Der lange Atem der Bäume © Ludwig
Ludwig

Sachbuch - Peter Wohlleben: "Der lange Atem der Bäume"

Peter Wohlleben ist vielleicht der bekannteste Förster und Naturschützer Deutschlands. Er ist gern gesehener Gast in Talkshows, und seine Bücher, wie "Das geheime Leben der Bäume", werden regelmäßig zu Bestsellern. Jetzt hat der Autor, der auch eine von ihm gegründete "Waldakademie" in der Eifel leitet, ein neues Buch geschrieben: "Der lange Atem der Bäume".

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Herfried Münkler "Marx, Wagner, Nietzsche: Welt im Umbruch" ©  Rowohlt Berlin, 2021
Rowohlt Berlin, 2021

Sachbuch über drei große Denker - Herfried Münkler: "Marx, Wagner, Nietzsche"

Herfried Münkler ist vielleicht der berühmteste Professor Deutschlands. Wann immer über ideologische Verwerfungen, historische Katastrophen und aktuelle Kriege diskutiert wird, ist seine Meinung gefragt. Jetzt hat sich Münkler zum 70. Geburtstag selbst beschenkt und drei Ikonen der deutschen Geistes- und Kultur-Geschichte vereint: Marx, Wagner und Nietzsche. Unzählige Bücher sind über sie schon verfasst worden. Kann Münkler dem wirklich noch etwas Neues und Überraschendes hinzufügen?

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Jörg Fauser: Das Weiße im Auge || Jörg Fauser u. Carl Weissner: Eine Freundschaft © Diogenes
Diogenes

Erzählungen 1980-87 - Jörg Fauser: "Das Weiße im Auge"

Er war wie ein Komet, der kurz am literarischen Himmel aufleuchtet und schnell verglüht: Eines Nachts irrt Jörg Fauser zu Fuß über die Autobahn bei München und stirbt mit gerade einmal 43 Jahren unter ungeklärten Umständen. Seine Romane und Gedichte, Reportagen und Erzählungen sind eine Ausnahmerscheinung in der deutschen Literatur, von Mythen umrankt, von Geheimnissen umwölkt. Doch bis heute nur einem kleineren Kreis von Kritikern und Fans wirklich gegenwärtig.

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Fred Vargas: Klimawandel – ein Appell; Montage: rbbKultur
Limes

Essay - Fred Vargas: "Klimawandel - Ein Appell"

Eigentlich heißt sie Frédérique Audoin-Rouzeau, doch bekannt wurde die 1957 in Paris geborene Autorin unter dem Pseudonym Fred Vargas. Die Kriminalromane um den skurrilen Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg sind internationale Besteller. Im ihrem neuen Buch geht es zwar auch um das Sterben und den Ausweg aus einer verfahrenen Situation: Doch diesmal geht es nicht um einem Mörder, den man hinter Schloss und Riegel bringen könnte, sondern um den von Menschen verursachten Klimawandel, den Angriff auf unser Überleben auf dem geschundenen Planeten Erde.

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Heinz Strunk: Es ist immer so schön mit Dir © Rowohlt
Rowohlt

Roman - Heinz Strunk: "Es ist immer so schön mit Dir"

Nach den Bestsellern "Das Teemännchen" oder "Der Goldene Handschuh" schaffte es Heinz Strunk nun auch mit seinem neuen Roman direkt aus dem Stand in die SPIEGEL-Bestsellerliste. In der dritten Woche ist er auf Rang 11 mit seinem Buch über die katastrophale Liebe eines Ex-Musikers. Arno Orzessek macht den Bestseller-Check.

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Ian Goldin, Robert Muggah: Atlas der Zukunft; Montage: rbbKultur
DuMont Verlag

Sachbuch - Ian Goldin & Robert Muggah: "Atlas der Zukunft"

Apokalyptische Hitzewellen, sintflutartige Regenfälle, anhaltende Dürre, abschmelzende Eisberge, steigender Meeresspiegel: Der Weltklima-Bericht der UN gleicht einem Horror-Szenario. Wer noch immer den vom Menschen verursachten Klimawandel leugnet und ein radikales Umdenken ablehnt, trägt wissenschaftliche Scheuklappen oder ist ein politischer Scharlatan. Alle, die wissen wollen, wie der Zustand der Welt ist und ob der Mensch es schaffen kann, sein eigenes Überleben zu gestalten, finden jetzt vielleicht bei Ian Goldin und Robert Muggah Antworten und Argumente.

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Beat Sterchi: Capricho © Diogenes
Diogenes

Roman - Beat Sterchi: "Capricho. Ein Sommer in meinem Garten"

Im Pop-Musik-Business nennt man das wohl ein "One-Hit-Wonder". Denn nachdem Beat Sterchi mit "Blösch" 1983 ein fulminantes literarisches Debüt hingelegt hatte, wurde es jahrzehntelang ziemlich still um den 1949 geborenen Schweizer Autor. Gelegentlich veröffentlichte er noch Gedichte, Essays und Theaterstücke, aber sie erschienen nur in Kleinverlagen und wurden kaum irgendwo wahrgenommen. Doch jetzt konnte sich Beat Sterchi endlich wieder zu einem größeren Werk aufraffen und es im renommierten Diogenes Verlag veröffentlichen: "Capricho. Ein Sommer in meinem Garten" ist der Titel des unerwarteten literarischen Comebacks.

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Anna Kaminsky (Hrsg.): Die Berliner Mauer in der Welt © Bundesstiftung Aufarbeitung
Bundesstiftung Aufarbeitung

60 Jahre Mauerbau - Anna Kaminsky (Hrsg.): "Die Berliner Mauer in der Welt"

Vor 60 Jahren begann das SED-Regime mit der Bau der Berliner Mauer und zementierte damit nicht nur die Teilung Deutschlands, sondern auch den Kalten Krieg der Großmächte. Ein politisches Monstrum, so schien es, für die Ewigkeit. Dass der Ostblock dann 1989 so rasant kollabierte und die Mauer innerhalb von Wochen zerbröselte und abgeräumt wurde, gleicht einem Wunder. Für alle, die sich fragen, wo genau denn eigentlich die Mauer stand und wo all die Mauer-Reste geblieben sind, finden die Antworten darauf im Buch "Die Berliner Mauer in der Welt".

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Ulrich Woelk: Für ein Leben © C.H. Beck
C.H. Beck

Roman - Ulrich Woelk: "Für ein Leben"

Wie sich ein "kontinuierliches Leben" aus Momenten, aus Zufällen, aus spontanen Entschlüssen und Schicksalsschlägen zusammensetzt und wie verschiedene Lebensläufe ineinandergreifen, sich berühren, verändern und wieder voneinander entfernen, davon erzählt Ulrich Woelk mit großer Leidenschaft in seinem opulenten Roman "Für ein Leben".

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Daniela Krien: Der Brand © Diogenes
Diogenes

Roman - Daniela Krien: "Der Brand"

Der Start ins Schaftstellerinnen-Leben war für die studierte Kultur-, Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin etwas mühsam. Zwar sorgte die 1975 in Neu Kaliß geborene Daniela Krien mit ihren ersten beiden Büchern bei den Kritikern für Aufmerksamkeit. In die richtige Erfolgsspur kam die Autorin aber erst mit dem Roman "Die Liebe im Ernstfall", der zu einen fulminanten Bestseller avancierte, in siebzehn Sprachen übersetzt wurde und Daniela Krien den Sächsischen Literaturpreis einbrachte. Jetzt hat sie mit "Der Brand" einen neuen Roman nachgelegt.

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Sigrid Nunez: Was fehlt dir © Aufbau
Aufbau

Roman - Sigrid Nunez: "Was fehlt dir"

Die New Yorker Schriftstellerin Sigrid Nunez ist bei uns mit dem Besteller "Der Freund" bekannt geworden, wo sie über ihre Beziehung zu einer Dogge berichtete, die ihr ein alter Freund nach seinem Tod vererbt hat und mit der sie ihr kleines New Yorker Appartment teilte. Im vergangenen Jahr erschienen ihre Erinnerungen an Susan Sontag, und jetzt liegt ein neuer Roman von ihr vor: "Was fehlt dir".

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Bernhard Schlink: 20. Juli. Ein Zeitstück © Diogenes
Diogenes

Ein Zeitstück - Bernhard Schlink: "20. Juli"

Bernhard Schlink ist Jurist und Autor. Er hat Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie gelehrt und sich - quasi im Nebenberuf - als Schriftsteller ausprobiert. Mit "Der Vorleser" landete er 1995 einen fulminanten Weltbesteller, der in über 50 Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt wurde. Zuletzt brillierte er mit "Abschiedsfarben", einer Sammlung von Erzählungen. Jetzt versucht sich der inzwischen 77-Jährige als Theaterautor: "20. Juli. Ein Zeitstück" heißt sein Drama.

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John von Düffel: Die Wütenden und die Schuldigen © DuMont
DuMont

Roman - John von Düffel: "Die Wütenden und die Schuldigen"

In seinem neuen Roman "Die Wütenden und die Schuldigen" zeichnet John von Düffel das Porträt einer Familie, die sich vor allem und immer schon über Abwesenheiten und Distanzverhältnisse definierte und wo man sich eher aus dem Weg zu gehen pflegte, als Nähe zu suchen. Die Handlung spielt während des ersten Corona-Lockdowns im Jahr 2020.

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Alice Munro: Ferne Verabredungen © Fischer Taschenbuch
Fischer Taschenbuch

Die schönsten Erzählungen - Alice Munro: "Ferne Verabredungen"

Mit dem Erscheinen der Erzählbandes "Dear Life" ("Liebes Leben") verkündete die kanadische Autorin Alice Munro im Jahr 2012 das Ende ihrer schriftstellerischen Tätigkeit. Als Alice Munro ein Jahr später der Literaturnobelpreis zugesprochen und sie als "Meisterin der zeitgenössischen Kurzgeschichte" gepriesen wurde, schickte sie denn auch eine ihrer Töchter, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. Zu ihrem 90. Geburtstag sind dem Titel "Ferne Verabredungen" ihre "schönsten Erzählungen" versammelt.

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Julia Cimafiejeva: Minsk. Tagebuch © edition.fotoTAPETA
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Chronik - Julia Cimafiejeva: "MINSK. Tagebuch"

In weißen Kleidern, mit Blumen und weißrotweißen Fahnen protestierten die Belarusen vor knapp einem Jahr gegen die vom Regime Lukaschenka massiv gefälschten Wahlen im August 2020. Damals hoffte die Opposition noch auf einen friedlichen Wandel. Doch Präsident Lukaschenka, mittlerweile 27 Jahre an der Macht, setzt auf Staatsterror. Wie haben Belarusinnen und Belarusen dieses Jahr erlebt? Das Tagebuch der Lyrikerin und Übersetzerin Julia Cimafiejeva gibt Einblick in das Leben und Denken der demokratisch orientierten Belarusinnen und Belarusen.

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