Kulturradio Rezensionen Buch

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John Strelecky: "Auszeit im Café am Rande der Welt - Eine Wiederbegegnung mit dem eigenen Selbst" © dtv
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Erzählung - John Strelecky: "Auszeit im Café am Rande der Welt – Eine Wiederbegegnung mit dem eigenen Selbst"

Das Büchlein beginnt unbeholfen. Um aus einem realistischen Reise-Szenario ein weiteres Mal ins imaginäre Café am Rande der Welt zu geraten, jenen ortlosen Ort spiritueller Erfahrung und spiritueller Verdichtung, der bereits im Mittelpunkt von zwei Büchern Streleckys stand, hat der Erzähler John auf der Rückfahrt von der Beerdigung seines Paten-Onkels bei Gewittersturm und Dunkelheit einige Beinahe-Unfälle und schließlich eine Reifenpanne. Wer selbst Auto fährt, dürfte die holprige Beschreibung der fahrtechnischen Vorgänge geradezu rührend finden. Und wer es sehr gut mit Strelecky meint, wird die mühsam-ungenügende Fahrt vielleicht sogar für ein Gleichnis unseres Lebensweges halten. Sehr bald wird jedenfalls klar, dass das Buch die Erwartung, die man bei geringer Vor-Information über den Autor mitbringt, keinesfalls enttäuscht wird: Strelecky, dessen erfolgreiches Seminarkonzept "Big Five for Live" den ZDE, sprich: Zweck der Existenz, in den Mittelpunkt stellt, handelt ein weiteres Mal vom Sinn des Lebens. Wie man ihn erkennt, wie man ihn erlangt, und wie man seiner Flüchtigkeit Herr wird.

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Eugen Ruge: Metropol © Rowohlt
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Roman - Eugen Ruge: "Metropol"

Der Schriftsteller Eugen Ruge ist Sohn einer russischen Mutter, sein deutscher Vater floh vor den Nazis in die Sowjetunion und überlebte den Stalinismus im Gulag. In seinem ersten Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" erzählte Eugen Ruge vor acht Jahren schon einmal Zeitgeschichte als Familiengeschichte. In seinem neuen Roman "Metropol" steht nun die Großmutter im Mittelpunkt. "Die wahrscheinlichen Details sind erfunden", sagt Ruge über seinen Roman, "die unwahrscheinlichsten aber sind wahr".

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Peter Stamm: "Marcia aus Vermont" © Fischer Verlag
© Fischer Verlag

Eine Weihnachtsgeschichte - Peter Stamm: "Marcia aus Vermont"

Der Erzähler in Peter Stamms "Marcia aus Vermont" heißt: Peter. Und der Peter in der Geschichte ist das, was auch der Autor ist: ein erfolgreicher Künstler aus der Schweiz, der zu Beginn seiner Karriere eine Weile in New York gelebt hat. Wer deshalb darüber mutmaßen will, inwiefern Peter Stamm in der "Weihnachtsgeschichte" einen Teil seiner Lebensgeschichte erzählt, mag das tun.

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Salman Rushdie: "Quichotte"; Montage: rbbKultur
C. Bertelsmann

Roman - Salman Rushdie: "Quichotte"

Salman Rushdie gilt als einer der besten Geschichtenerzähler unserer Zeit. Zuletzt erschien von ihm der Amerikaroman "Golden House" über den Aufstieg und Fall der New Yorker Familie Golden. Ab heute ist sein neues Buch im Handel: "Quichotte" – und das führt nun raus aus New York quer durch Amerika.

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Thomas Kierok: "Hundert. Die Schönheit jeden Lebensalters." © Knesebeck Verlag, 2019
© Knesebeck Verlag, 2019

Geschmackssache - Thomas Kierok: "Hundert. Die Schönheit jeden Lebensalters."

Der Fotograf Thomas Kierok arbeitet für Magazine, Werbeagenturen und Unternehmen. Er hat schon viele Menschen porträtiert, darunter auch Prominente wie Karl Lagerfeld und Angela Merkel. In der Mitte des Lebens, mit Ende vierzig, nahm er plötzlich ganz deutlich wahr, wie schnell sich die äußere Erscheinung des Menschen verändert, wie vergänglich das Leben ist, wie deutlich sich die Spuren des Alters in den Gesichtern der Menschen ablesen lassen. Kierok beschloss, den Kreislauf des Lebens, von der Kindheit bis ins hohe Alter, in einem einzigen Buch festzuhalten, suchte Sponsoren und Geldgeber und machte sich mit seiner Kamera auf die Reise. Das Ergebnis seiner fotografischen Recherche liegt jetzt vor: Das Buch trägt den schlichten Titel "Hundert" und erzählt von der "Schönheit jeden Lebensalters".

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Denis Scheck: Schecks Kanon; Montage: rbbKultur
Piper

Belletristik - Denis Scheck: "Schecks Kanon"

Mit seiner Sendung "Druckfrisch" im Ersten macht Denis Scheck den Deutschen jeden Monat Literatur schmackhaft und ist sich dabei auch für witzige Inszenierungen und Zuspitzungen nicht zu schade. Neben seiner Fernseharbeit war er als Hörfunkredakteur, Literaturagent und Literaturübersetzer tätig, gelegentlich auch als Autor und Herausgeber von Büchern. Jetzt erscheint ein neues Buch von ihm: "Schecks Kanon" heißt es und verspricht im Untertitel vollmundig, die "100 wichtigsten Werke der Weltliteratur" vorzustellen – "von 'Krieg und Frieden' bis 'Tim und Struppi'".

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Yasmina Reza: "Anne-Marie die Schönheit" © Hanser Verlag
© Hanser Verlag

Roman - Yasmina Reza: "Anne-Marie die Schönheit"

Die französische Schriftstellerin Yasmina Reza ist mit ihren ebenso humorvollen wie existenziell tiefgründigen Theaterstücken zu einer international gefragten Autorin geworden: "Kunst", "Drei Mal Leben" und vor allem die von Roman Polanski verfilmte Theater-Schlacht "Der Gott des Gemetzels" – mit Kate Winslet und Jodie Foster in den Hauptrollen – werfen ebenso komische wie bitterböse Blicke in die Abgründe der menschlichen Seele. Aber Yasmina Reza hat auch brillante Romane geschrieben, zuletzt "Babylon", den wir auf rbbKultur – vorgetragen von Maren Kroymann – als Lesung gesendet haben. Jetzt hat Yasmina Reza ein neues Buch veröffentlicht: "Anne-Marie die Schönheit".

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Rachel Cusk: Lebenswerk © Suhrkamp
Suhrkamp

Roman - Rachel Cusk: "Lebenswerk"

Für ein Lebenswerk kann man ausgezeichnet werden. Außerordentliche Leistungen in der Kunst, der Literatur, der Wissenschaft, werden mit Preisen belohnt. Mit "Lebenswerk" meint die in Kanada geborene Schriftstellerin Rachel Cusk jedoch eine Leistung, die nicht ausgezeichnet wird: die Mutterschaft.

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Elena Ferrante: "Tage des Verlassenwerdens" © Suhrkamp
Suhrkamp

Roman - Elena Ferrante: "Tage des Verlassenwerdens"

Mit ihrer vier Bände umfassenden "Neapolitanischen Saga" ist eine unter dem Pseudonym Elena Ferrante schreibende Autorin zu Weltruhm gelangt. Ebenso groß wie die Neugierde, wer sich wohl hinter dem ausgedachten Namen verbirgt, ist der Hunger nach weiterem Lesestoff der Autorin, die immer wieder schonungslos offen weibliche Innenwelten ausleuchtet. In Ermangelung eines neuen Buches greift der Suhrkamp Verlag nun auf ältere Romane von Elena Ferrante zurück, die hierzulande bisher noch nicht recht wahrgenommen wurden. Nach "Die Frau im Dunkeln" kommt jetzt der 2003 veröffentlichte Roman "Tage des Verlassenwerdens" noch einmal auf den Markt.

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Hans Magnus Enzensberger zum 90. Geburtstag
© Suhrkamp / © Hanser

Buch - Zum 90. Geburtstag von Hans Magnus Enzensberger

"Endlich, endlich ist unter uns der zornige junge Mann erschienen!", rief Alfred Andersch, als er 1957 das Lyrik-Debüt – "Verteidigung der Wölfe" – von Hans Magnus Enzensberger in den Händen hielt. Mit einem Schlag katapultierte sich der Autor in die erste Reihe der deutschen Literatur und avancierte zum Stichwortgeber vieler politischer und kultureller Debatten. Mit gerade einmal 33 Jahren erhielt er den Georg-Büchner-Preis, und schnell war Enzensberger auch als Kandidat für den Literaturnobelpreis im Gespräch. Bekommen hat er ihn bis heute nicht. Am 11. November feierte der in München lebende Autor seinen 90. Geburtstag

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Daniel Kehlmann: Vier Stücke; Montage: rbbKultur
Rowohlt

Dramen - Daniel Kehlmann: "Vier Stücke"

Daniel Kehlmann erreichte mit Werken wie "Die Vermessung der Welt" und "Tyll" eine große Leserschaft. Nach den Romanen kommen jetzt die Dramen. Interessante Note am Rande: Kehlmanns Vater war ein erfolgreicher Film- und Theaterregisseur, der unter anderem am Wiener Burgtheater inszenierte.

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Lea Streisand: Hufeland, Ecke Bötzow © Ullstein
Ullstein

Roman - Lea Streisand: "Hufeland, Ecke Bötzow"

Die Erinnerungen an die DDR und ihr Verschwinden aus Jugendperspektive sind spätestens seit Jana Hensels "Zonenkinder" Teil der kollektiven Erinnerung geworden. Damals, vor 15 Jahren war noch von "Verharmlosung" die Rede. Heute scheint es kein Problem mehr zu sein, wenn aus der Perspektive eines Kindes über die DDR erzählt wird – was auch Lea Streisands neuer Roman "Hufeland, Ecke Bötzow" beweist.

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Earl of Chesterfield: Über die Kunst, ein Gentleman zu sein © Manesse
© Manesse

Briefe an seinen Sohn - Earl of Chesterfield: "Über die Kunst, ein Gentleman zu sein""

Philip Dormer Stanhope, vierter Earl von Chesterfield, ist heute vor allem für ein Buch bekannt, das er nie veröffentlicht sehen wollte: "Letters to His Son on the Art of Becoming a Man of the World and a Gentleman". Das Buch versammelt Briefe, die der Earl an seinen Sohn schrieb, um ihn zu einem erfolgreichen Mitglied der englischen Oberschicht zu machen – immerhin mehr als dreißig Jahre lang.

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Silke Leopold: Leopold Mozart. "Ein Mann von vielen Witz und Klugheit". Eine Biografie © Bärenreiter-Verlag / Verlag J.B. Metzler
© Bärenreiter-Verlag / Verlag J.B. Metzler

Biografie - Silke Leopold: "Leopold Mozart"

Zum 300. Geburtstag von Leopold Mozart unternimmt Silke Leopold den gelungenen Versuch einer aktuellen Gesamtdarstellung. Differenzierter, kompetenter und verständlicher kann man sich der Sache nicht nähern.

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William Melvin Kelley: Ein anderer Takt, Hoffmann und Campe
Hoffmann und Campe Verlag

Roman - William Melvin Kelley: "Ein anderer Takt"

Der Literaturzirkus schlägt manchmal seltsame Kapriolen. Kaum war der zu seinen Lebzeiten völlig in Vergessenheit geratene Schriftsteller William Melvin Kelley 2017 in Harlem verstorben, setzte eine unerwartete Renaissance seiner Werke ein. Plötzlich hieß es, seine Bücher und vor allem sein Debüt-Roman von 1962, "A Different Drummer", sei – angesichts der gesellschaftlichen Spaltung unter Präsident Trump – so aktuell wie vor 55 Jahren. Flugs machte man sich daran, ihn wieder neu zu veröffentlichen. Jetzt ist er auch unter dem Titel "Ein anderer Takt", übersetzt von Dirk van Gunsteren, in Deutschland erschienen.

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Johannes Willms: Der General. Charles de Gaulle und sein Jahrhundert © C.H.Beck
© C.H.Beck

Sachbuch | Biografie - Johannes Willms: "Der General. Charles de Gaulle und sein Jahrhundert"

Die Lektüre dieser umfangreichen Biografie verdeutlicht: wer das heutige Frankreich verstehen will, sollte sich mit Charles de Gaulle vertraut machen. Er hat, als er 1958 wieder in den Elysée-Palast einzog, Frankreich eine Verfassung gegeben, die dem vom Volk direkt gewählten Präsidenten eine ungewöhnlich große Machtfülle verleiht. Davon profitierten auch seine Nachfolger. Diese Verfassung hat Frankreich sechs Jahrzehnte Stabilität gegeben, angesichts der Vorgeschichte ist das eine beeindruckende Leistung, wie Willms beschreibt.

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Magda Biernat: "The Edge of Knowing" © Kehrer Verlag
© Kehrer Verlag

Bildband - Magda Biernat: "The Edge of Knowing"

Dass die polnische Fotografin Magda Biernat aus dem Koffer leben würde, ist vielleicht etwas übertrieben. Aber unterwegs ist die Künstlerin eigentlich ständig. Eine zeitlang hat sie in Berlin studiert, doch ihre Ausstellungen mit zeitgenössischen Fotografien zeigt sie vor allem in ihrer Wahlheimat New York oder in Paris. Ihre Fotos erscheinen genauso in der New York Times wie in National Geographic. Jetzt hat sich Magda Biernat einen Traum erfüllt und ist ein ganzes Jahr lang kreuz und quer, von Süd nach Nord, von der Antarktis bis zur Arktis durch Amerika gereist. Einige der vielen Fotos, die sie unterwegs gemacht hat, präsentiert sie jetzt in einem Buch mit dem Titel: "The Edge of Knowing".

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Abraham B. Yehoshua: Der Tunnel; Montage: rbb
Nagel & Kimche

Roman - Abraham B. Yehoshua: "Der Tunnel"

Demenz ist eine Krankheit, die immer mehr Menschen zu betreffen scheint und die auch in der Literatur immer häufiger verarbeitet wird, wie in Arno Geigers Buch "Der alte König in seinem Exil" von 2011 oder in "Der vergessliche Riese" von David Wagner aus diesem Jahr. Abraham B. Yehoshuas neuer Roman "Der Tunnel" zeigt nun in der glänzenden Übersetzung von Markus Lemke, was Demenz im israelischen Kontext bedeuten kann.

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P.G.Wodehouse: Tausend Dank Jeeves, Roman
Insel Verlag

Roman - P.G. Wodehouse: "Tausend Dank, Jeeves!"

"Sucht" und "Glück" sind Wörter, die man oft in Verbindung mit den Werken des englischen Humoristen P.G. Wodehouse hört. So unterschiedliche Menschen wie der Komiker Stephen Fry, der Schriftsteller Daniel Kehlmann und der Literaturkritiker Denis Scheck zählen zu seinen Fans. Man könnte sagen: Sie sind süchtig geworden nach dem Glück, das die mehr als neunzig Romane und zweihundert Kurzgeschichten von Wodehouse stiften.

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Edward Snowden: Permanent Record; Montage: rbbKultur
S. Fischer Verlag

Bestseller-Check - Edward Snowden: "Permanent Record"

Der ehemalige Geheimdienst-Mitarbeiter Edward Snowden riskierte alles, um das System der Massenüberwachung durch die US-Regierung offenzulegen. Im russischen Exil hat er seine Geschichte aufgeschrieben. Seine Autobiografie steht jetzt auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestseller-Sachbuch-Liste – zu Recht?

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Ian McEwan: Die Kakerlake © Diogenes
© Diogenes

Roman - Ian McEwan: "Die Kakerlake"

Das unwürdige Gezerre um den Brexit bringt den britischen Schriftsteller Ian McEwan um den Schlaf. Die Abkehr von Europa hält er für ausgemachten Blödsinn. McEwan hat sich jetzt seinen Frust von der Seele geschrieben und einen literarischen Schnellschuss gewagt: Sein neues, in wenigen Wochen fertig gestelltes Buch, das ausdrücklich als Satire auf das aktuelle politische Geschehen in England annonciert ist, trägt den Titel "Die Kakerlake".

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James Wood: "Upstate" © Rowohlt
© Rowohlt

Roman - James Wood: "Upstate"

Ein alternder Vater, zwei höchst verschiedene erwachsene Töchter. Die Vergangenheit hat sie ge­prägt, wie die Zukunft aussieht, bleibt ungewiss.