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Elena Ferrante: "Tage des Verlassenwerdens" © Suhrkamp
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Roman - Elena Ferrante: "Tage des Verlassenwerdens"

Mit ihrer vier Bände umfassenden "Neapolitanischen Saga" ist eine unter dem Pseudonym Elena Ferrante schreibende Autorin zu Weltruhm gelangt. Ebenso groß wie die Neugierde, wer sich wohl hinter dem ausgedachten Namen verbirgt, ist der Hunger nach weiterem Lesestoff der Autorin, die immer wieder schonungslos offen weibliche Innenwelten ausleuchtet. In Ermangelung eines neuen Buches greift der Suhrkamp Verlag nun auf ältere Romane von Elena Ferrante zurück, die hierzulande bisher noch nicht recht wahrgenommen wurden. Nach "Die Frau im Dunkeln" kommt jetzt der 2003 veröffentlichte Roman "Tage des Verlassenwerdens" noch einmal auf den Markt.

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Hans Magnus Enzensberger zum 90. Geburtstag
© Suhrkamp / © Hanser

Buch - Zum 90. Geburtstag von Hans Magnus Enzensberger

"Endlich, endlich ist unter uns der zornige junge Mann erschienen!", rief Alfred Andersch, als er 1957 das Lyrik-Debüt – "Verteidigung der Wölfe" – von Hans Magnus Enzensberger in den Händen hielt. Mit einem Schlag katapultierte sich der Autor in die erste Reihe der deutschen Literatur und avancierte zum Stichwortgeber vieler politischer und kultureller Debatten. Mit gerade einmal 33 Jahren erhielt er den Georg-Büchner-Preis, und schnell war Enzensberger auch als Kandidat für den Literaturnobelpreis im Gespräch. Bekommen hat er ihn bis heute nicht. Am 11. November feierte der in München lebende Autor seinen 90. Geburtstag

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Rachel Cusk: Lebenswerk © Suhrkamp
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Roman - Rachel Cusk: "Lebenswerk"

Für ein Lebenswerk kann man ausgezeichnet werden. Außerordentliche Leistungen in der Kunst, der Literatur, der Wissenschaft, werden mit Preisen belohnt. Mit "Lebenswerk" meint die in Kanada geborene Schriftstellerin Rachel Cusk jedoch eine Leistung, die nicht ausgezeichnet wird: die Mutterschaft.

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