Walter Serner Preis 2022 © rbbKultur
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Bis 30. September bewerben! - Wir loben den Walter Serner Preis 2022 aus

Gesucht: Liebesgeschichten aus den großen Städten! rbbKultur und das Literaturhaus Berlin laden Autorinnen und Autoren herzlich ein, sich bis zum 30. September 2022 mit unveröffentlichten Kurzgeschichten zu bewerben.

In "Die Tigerin“, Walter Serners einzigem Roman, schließen Henry Rilcer und Bichette Thaller einen Pakt: Um der Leere zu entkommen, beschließen sie, sich zu lieben - jedoch ohne sich dabei etwas "vorzumachen“. Liebe soll bei ihnen ein Konstrukt ohne störende Gefühlsausbrüche sein. Wir suchen in diesem Jahr moderne Liebesgeschichten, die den Spielarten der Liebe ähnlich kritisch und satirisch begegnen und freuen uns auf eine literarische Auseinandersetzung mit den Partnerschaftsmodellen unserer Zeit in all ihrer Vielfältigkeit.

Zum Wettbewerb

Preis und Jury

Über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheiden die fünf Jurymitglieder Nadine Kreuzahler und Anne-Dore Krohn vom rbb, Janika Gelinek und Sonja Longolius vom Literaturhaus Berlin sowie die Autorin Lucy Fricke als diesjährige Gastjurorin.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, die Verleihung wird am 5. Dezember um 19.00 Uhr im Literaturhaus Berlin stattfinden und live auf rbbKultur übertragen, inklusive der Lesung der Gewinnergeschichte. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger waren unter anderen: Christina Griebel, Silke Schütze, Michael Kumpfmüller, David Wagner und Isabella Straub.

Textvorgaben

Die Kurzgeschichte und -biografie sollen als zwei separate PDF-Dateien an folgende Adresse gesendet werden:

walter-serner-preis@rbbkultur.de

PDF NR.1
Titel: Titel der Geschichte.pdf
Inhalt: Die Geschichte von maximal 15.000 Zeichen, inklusive Leerzeichen.
Schriftart: Calibri, Schriftgrad: 12, Zeilenabstand: 1,0.
Bitte keine besonderen Formatierungen wie Zeilen- oder Seitenzahlen etc. einfügen. Dieses Dokument soll NICHT den Namen der Autorin/des Autors beinhalten, um eine anonymisierte/unparteiische Auswahl durch die Jury gewährleisten zu können.

PDF NR.2
Titel: Vorname Name der Autorin/des Autors.pdf
Inhalt: Eine Kurzbiografie der Autorin/des Autors von maximal 1.000 Zeichen, inklusive Leerzeichen.
Schriftart: Calibri, Schriftgrad: 12, Zeilenabstand: 1,0

Ausschluss

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind festangestellte oder ständig beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) und des Literaturhauses Berlin, sowie fehlerhafte, unvollständige oder verspätete Einreichungen.

Wer war der Namensgeber?

Walter Serner; Quelle: rbb/Archiv

Biografie - Walter Serner

wurde 1889 in Karlsbad geboren und lebte in Wien, Berlin und Zürich. Er schrieb unter anderem "Letzte Lockerung. Ein Handbrevier für Hochstapler" und "Die Tigerin". 1942 wurde er aus Prag nach Theresienstadt deportiert und von dort weiter in den Wald von Biķernieki bei Riga, wo er am 23. August 1942 mit seiner Frau Dorothea ermordet wurde. Der Preis soll an sein Leben und Wirken erinnern.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger