Walter Serner Preis 2021; © rbbKultur
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Literaturpreis von rbbKultur und Literaturhaus Berlin - Walter Serner Preis 2021

Autorinnen und Autoren sind herzlich eingeladen, sich bis zum 24. Oktober 2021 mit unveröffentlichten Kurzgeschichten zu bewerben, die dieses Mal vor allem in der erzählerischen Tradition von Walter Serners scharfkantigem und satirischem Humor stehen. "Es wird in der Welt regiert, indem Komödie gespielt wird", schrieb er und fühlte seiner Zeit und den Zumutungen des urbanen Lebens satirisch und ironisch auf den Zahn.

Wir suchen in diesem Jahr Texte, die mit ähnlichen stilistischen und rhetorischen Mitteln unserer Gegenwart beizukommen versuchen. Satire, Parodie, Groteske oder auch der ganz feine Witz: Alles ist erlaubt, um unserer Gegenwart mit echtem Lachen oder eben dem, das einem im Halse stecken bleibt, zu begegnen.

Zum Wettbewerb

Preis und Jury

Über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheiden die fünf Jurymitglieder Nadine Kreuzahler und Anne-Dore Krohn vom rbb, Janika Gelinek und Sonja Longolius vom Literaturhaus Berlin sowie die Berliner Schriftstellerin Kirsten Fuchs, die in diesem Jahr als Gastjurorin die Laudatio halten wird.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, die Verleihung wird am 1. Dezember im Literaturhaus Berlin stattfinden und live auf rbbKultur übertragen, inklusive der Lesung der Gewinnergeschichte. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger waren unter anderen: Christina Griebel, Silke Schütze, Michael Kumpfmüller, David Wagner und Isabella Straub.

Textvorgaben

Die eingereichten Kurzgeschichten sollen als pdf an folgende Adresse gesendet werden:

walter-serner-preis@rbbkultur.de

Die Geschichte darf maximal 15.000 Zeichen haben, inklusive Leerzeichen. Der Name der Autorin/des Autors und eine Kurzbiografe sollten nicht auf dem Manuskript selbst, sondern auf einem separaten pdf vermerkt sein. Die eingereichten Manuskripte werden nicht zurückgeschickt, sondern unter Berücksichtigung des Datenschutzes nach Beendigung des Wettbewerbs vernichtet.

Ausschluss

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind festangestellte oder ständig beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) sowie des Literaturhauses Berlin.

Wer war der Namensgeber?

Walter Serner; Quelle: rbb/Archiv

Biografie - Walter Serner

wurde 1889 in Karlsbad geboren und lebte in Wien, Berlin und Zürich. Er schrieb unter anderem "Letzte Lockerung. Ein Handbrevier für Hochstapler" und "Die Tigerin". 1942 wurde er aus Prag nach Theresienstadt deportiert und von dort weiter in den Wald von Biķernieki bei Riga, wo er am 23. August 1942 mit seiner Frau Dorothea ermordet wurde. Der Preis soll an sein Leben und Wirken erinnern.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger