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Gorki: Streulicht © Ute Langkafel
Ute Langkafel

Gorki Theater - "Streulicht"

Im letzten Jahr erschien Deniz Ohdes Debütroman "Streulicht". Darin erzählt sie von einer jungen Frau, die zurückkehrt an ihren Geburtsort und sich auf Spurensuche nach ihrer Herkunft begibt. Der Regisseur Nurkan Erpulat hat den Roman nun am Gorki Theater inszeniert.

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Berlin Circus Festival 2021: Revue Regret; © Bernadette Fink
Bernadette Fink

Berlin Circus Festival 2021 | Tempelhofer Feld - Revue Regret: "dear doubts"

Das Berlin Circus Festival hat lange Geduld haben müssen. Zwei Jahre, um genau zu sein. Da fand das letzte richtige Festival für zeitgenössischen Zirkus mit Publikum auf dem Tempelhofer Feld statt. Dazwischen: abwarten, absagen, umplanen, eine Online-Edition mit Künstlerresidenzen im letzten Winter. Doch nun können Zuschauer*innen wieder ins Zelt und auf das Festivalgelände.

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Deutsches Theater: Oedipus – hier: Linda Pöppel, Toni Jessen, Yannik Stöbener, Kathleen Morgeneyer, Manuel Harder; © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Oedipus"

Wenn die Inszenierungen von Ulrich Rasche beschrieben werden, ist oft von Monumental- oder Maschinentheater die Rede. Der Regisseur liebt Chöre, die er meist auf Laufbänder oder riesige Drehscheiben stellt. Nun hat er am Deutschen Theater in Berlin "Oedipus" von Sophokles inszeniert – und sein Konzept verfeinert.

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Szene aus "Himmerl, Erde, Luft und Meer" am GRIPS-Theater
David Balzer/bildbuehne.de

GRIPS Theater | für Menschen ab 9 Jahren - "Himmel, Erde, Luft und Meer"

Vor fast 30 Jahren schrieb Volker Ludwig sein Umwelt-Stück "Himmel, Erde, Luft und Meer" für das Berliner GRIPS Theater. Heute ist es aktueller denn je. Der damalige GRIPS-Chef erdachte eine Figur mit besonderen Fähigkeiten. Das Mädchen Anna konnte Gift in der Luft riechen und in der Nahrung schmecken. Ihre Empfindlichkeit und ihr Engagement für die Natur brachten die Erwachsenen zum Nachdenken.

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DT Box: Mercedes von Thomas Brasch – hier: Caner Sunar, Julia Windischbauer, Franziska Machens; Vorabfoto: © Arno Declair
Arno Declair

DT-Box - "Mercedes"

Sakko und Oi sind Zufallsbekannte. Sie ist eine Herumtreiberin und er ein Arbeitsloser. Und beide haben jede Menge Zeit. Doch wie soll man damit umgehen? "Mercedes" von Thomas Brasch wurde 1983 uraufgeführt und ist nun am Deutschen Theater in der Box zu sehen.

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Volksbühne: "Aufstieg und Fall eines Vorhangs und sein Leben dazwischen" von René Pollesch; © Christian Thiel
Christian Thiel

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - "Aufstieg und Fall eines Vorhangs und sein Leben dazwischen"

Lange Jahre war die Berliner Volksbühne das Zentrum der deutschen Bühnenavantgarde. Doch nachdem Frank Castorf von Bord gehen musste, verkam der Theatertanker zum Schlachtfeld der Kulturkämpfe. Auf den konzept- und glücklosen Chris Dercon folgte Interims-Intendant Klaus Dörr, der wegen "MeToo"-Vorwürfen vom Hof gejagt wurde. Von der Volksbühnen-Fangemeinde als Retter in der Not auserkoren, übernahm Dramatiker und Regisseur René Pollesch das Haus, an dem er einst seine größten Erfolge feierte. Den Neustart wagt Pollesch mit der Uraufführung seines Stückes "Aufstieg und Fall eines Vorhangs und sein Leben dazwischen".

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Oedipus: von Maja Zade; Regie: Thomas Ostermeier - Schaubühne am Lehniner Platz © Gianmarco Bresadola/Schaubühne am Lehniner Platz
Gianmarco Bresadola/Schaubühne am Lehniner Platz

Schaubühne am Lehniner Platz - "Ödipus" von Maja Zade

Mit der Inszenierung von Thomas Ostermeier kommt nun der vierte "Ödipus" innerhalb von vier Wochen in Berlin auf die Bühne. Für die Schaubühne hat Maja Zade den antiken Mythos in eine Unternehmerfamilie verlagert. Sie lotet in ihrem Stück aus, was es bedeutet, wenn nichts, was als sicher gilt, mehr Bestand hat.

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Schaubühne Berlin: Wer hat meinen Vater umgebracht? © Jean-Louis Fernandez/Schaubühne Berlin
Jean-Louis Fernandez/Schaubühne Berlin

FIND-Festival | Schaubühne am Lehniner Platz - "Wer hat meinen Vater umgebracht"

Schon für die Adaption seines Romans "Im Herzen der Gewalt" hat Édouard Louis mit Thomas Ostermeier zusammen gearbeitet. Nun ist eine weitere gemeinsame Produktion zu erleben. Diesmal steht der französische Schriftsteller erstmals selbst als Darsteller in einem von ihm verfassten Werk auf der Bühne. Thomas Ostermeier hat "Wer hat meinen Vater umgebracht" als Solostück inszeniert.

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Marcel Kohler und Enno Trebs in "Einsame Menschen" in den Kammerspielen vom Deutschen Theater
Deutsches Theater / Arno Declair

Deutsches Theater Kammerspiele - "Einsame Menschen"

Vor 130 Jahren, 1891, wurde in Berlin das Drama "Einsame Menschen" vom späteren Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann uraufgeführt. Es wurde rasch eines der bekanntesten Theaterstücke deutscher Sprache und wird seitdem landauf, landab gern gespielt. An den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin hat Regisseurin Daniela Löffner nun eine neue Inszenierung herausgebracht.

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Deutsches Theater: Der Idiot © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Der Idiot" nach Fjodor Dostojewskij

Wie prägen frühe Erfahrungen ein Leben? Woran erinnert man sich? Und wie viele Facetten hat ein Ich? Sebastian Hartmann inszeniert am Deutschen Theater "Der Idiot" nach Dostojewskij. Im Zentrum des Romans steht Fürst Myschkin, der nach mehreren Jahren Sanatoriumsaufenthalt in der Schweiz nach Russland zurückkehrt – scheinbar geheilt und gesellschaftsfähig.

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Gorki Theater: Slippery Slope © Ute Langkafel MAIFOTO
Ute Langkafel MAIFOTO

Maxim Gorki Theater - "Slippery Slope"

Die israelisch-österreichische Regisseurin Yael Ronen greift in ihren komischen und turbulenten Inszenierungen aktuelle Themen auf, mischt sich frech in gesellschaftliche Debatten ein, spielt furios mit theatralischen Mitteln und Möglichkeiten. Die Theatervisionen entstehen oft zusammen mit dem Ensemble, auch am Berliner Maxim Gorki Theater, an dem sie Hausregisseurin ist. Jetzt brachte sie dort ein von ihr inspiriertes neues Stück mit dem Titel "Slippery Slope" zur Uraufführung.

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Starker Wind von Jon Fosse Regie: Jossi Wieler Bühne & Kostüme: Teresa Vergho Musik: Michael Verhovec Dramaturgie: John von Düffel Auf dem Bild: Max Simonischek, Maren Eggert, Bernd Moss. (Quelle: Arno Declair)
Arno Declair

Deutsches Theater | Kammerspiele - "Starker Wind" von Jon Fosse

Der Autor Jon Fosse wird gern als der "norwegische Beckett" bezeichnet. Das Wichtigste bleibt unsagbar und steht zwischen den Zeilen. Anfang der 2000er war Fosse einer der weltweit meistgespielten Dramatiker – nach 30 Theaterstücken zog er sich dann aber in die Prosa zurück. Bis dann 2020 ein neuer Monolog für die Bühne erschienen ist, für den er in Norwegen prompt mit dem renommierten Ibsen-Preis ausgezeichnet wurde. Jetzt ist er auch hierzulande mit einem neuen Stück zurück: Das Deutsche Theater in Berlin zeigt die deutschsprachige Erstaufführung von "Starker Wind".

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FEINSTOFF Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Susann Thiede, Thomas Harms, Sophie Bock, Johannes Scheidweiler foto: Marlies Kross
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus | Kammerspiele - "Feinstoff. Vier Versuche mit Seide" von Lars Werner

Einige Zeit war Lars Werner, 1988 in Dresden geboren, nur ein literarischer Geheimtipp. Doch seit der Autor für sein Stück "Weißer Raum" 2018 den Kleist-Förderpreis erhielt, ist er auf dem besten Weg, in die erste Liga der zeitgenössischen Literatur aufzusteigen. Am Nationaltheater Mannheim arbeitet er am neu gegründeten Institut für Digitaldramatik. Das Staatstheater Cottbus hat bei ihm ein Stück in Auftrag gegeben. Es trägt den Titel "Feinstoff. Vier Versuche mit Seide". Uraufführung war jetzt in der Kammerbühne.

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Carolin Haupt, Robert Beyer, Lukas Turtur, Jenny König, Genija Rykova, Konrad Singer (Quelle: Gianmarco Bresadola)
Gianmarco Bresadola

Schaubühne am Lehniner Platz - "Reden über Sex" von Maja Zade

Maja Zade und Marius von Mayenburg verbindet manches: Beide beschreiben und kommentieren in ihren Theaterstücken den unübersichtlichen Zustand des Zeitgeistes, führen Regie, arbeiten dramaturgisch. Gern gemeinsam und oft an der Berliner Schaubühne. Kürzlich hat Marius von Mayenburg dort Maja Zades Stück "status quo" uraufgeführt. Auch jetzt war er bei der Uraufführung von Maja Zades neuem Stück "reden über sex" an der Schaubühne wieder für die Regie verantwortlich.

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Hans Otto Theater: "In den Gärten oder Lysistrata Teil 2" von Sibylle Berg © Thmas M. Jauk
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater - "In den Gärten oder Lysistrata Teil 2" von Sibylle Berg

Seit Jahren zieht die Autorin Sibylle Berg mit Schärfe und Spott gegen die klassischen Geschlechterrollen zu Felde. Ihr Stück "In den Gärten oder Lysistrata Teil 2" beschreibt eine Zukunft, in der die Frauen die Welt regieren und Männer nur noch im Museum zu finden sind. Die Regisseurin Anna-Elisabeth Frick inszeniert es im Potsdamer Hans Otto Theater wie eine Séance, in der die Geister der Vergangenheit lebendig werden.

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Berliner Ensemble: "Mein Name sei Gantenbein" von Max Frisch © Matthias Horn
Matthias Horn

Berliner Ensemble - "Mein Name sei Gantenbein" von Max Frisch

Oliver Reese ist Intendant des Berliner Ensembles, Dramaturg, Autor und Regisseur. Gern inszeniert er von ihm selbst verfasste Bühnenadaptionen von berühmten Romanen wie Nabokovs "Lolita" oder die Grass´sche "Blechtrommel". Jetzt hat er sich Max Frischs Roman "Mein Name sei Gantenbein" vorgenommen und Film- und Fernsehstar Matthias Brandt nach 20-jähriger Theaterabstinenz für ein Bühnensolo die Rolle des vermeintlich blinden Beobachters und Erzählers auf den Leib geschrieben.

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Hans Otto Theater: Good. Better. Greta. Ein theatraler Dialog über das Klima; © Thomas M. Jauk
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater | Reithalle - "Good. Better. Greta. oder Wer, wenn nicht wir?"

 

Im August 2018 hat Greta Thunberg zum ersten Mal mit einem Pappschild zum Schulstreik aufgerufen. Keine vier Jahre ist das her – doch in dieser kurzen Zeit hat sie eine Klimabewegung in Gang gesetzt, bei der Jugendliche überall auf der Welt auf die Straße gehen. Sie wurde zum Symbol für den Klimastreik – und nun auch zum Titel eines Theaterstücks. Entwickelt haben den Abend der Regisseur Frank Abt und die Dramaturgin Natalie Driemeyer, gemeinsam mit Schauspieler:innen des Ensembles und dem Jugendclub des Theaters.

 

 

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Hader on Ice © www.lukasbeck.com
www.lukasbeck.com

Babylon in Berlin - "Hader on Ice"

Ausgehend von "Holiday on Ice", wäre die Vorstellung eines in der Standwaage übers Eis gleitenden Josef Hader reizvoll. Bei seinem ersten Solo-Programm seit über zehn Jahren, betitelt "Hader on Ice", muss aber eher an "on the rocks" gedacht worden sein. Hier outet sich die Kunstfigur des Josef H. als Voll-Alk, Verschwörungstheoretiker und Paranoiker de luxe. Es ist das "letzte Programm", wie Hader von der Bühne herab verkündet.

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Staatstheater Cottbus: Der Biberpelz © Marlies Kross
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus - "Der Biberpelz" von Gerhart Hauptmann

Regisseur Armin Petras, der unter dem Pseudonym Fritz Kater auch eigene Stücke schreibt, war lange Intendant am Berliner Maxim Gorki Theater und am Schauspiel Stuttgart. Jetzt hat es den Theatermacher nach Cottbus gezogen. Er ist dort in ein dreiköpfiges künstlerisches Leitungsteam eingestiegen und bringt nun seine Version von Gerhart Hauptmanns "Der Biberpelz" auf die Bühne.

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Lina Gómez: Träumerei des Verschwindens © Roberto Duarte
Roberto Duarte

Radialsystem V - Lina Gómez: "Träumerei des Verschwindens"

Eine Traumreise hat die Berliner Choreografin Lina Gómez mit ihrem Stück "Träumerei des Verschwindens" inszeniert. Gestern Abend war Premiere im Berliner Radialsystem. Diese "Träumerei des Verschwindens" ist eine Choreografie der Auflösung, der Auflösung unserer üblichen Wahrnehmung von Körpern und von Raum und Zeit.

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