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"Popular Mechanics" (Peking) | FIND festival 2019
Schaubühne © Luo Chuhui

Schaubühne Berlin | FIND festival - "Popular Mechanics"

Beim Festival Internationaler Neuer Dramatik in der Schaubühne -  kurz FIND -  ist erstmals auch eine chinesische Produktion zu Gast. In dem Stück "Popular Mechanics" lassen der Regisseur Li Jianjun und seine New Youth Group Figuren der Film- und Literaturgeschichte Gestalt werden, deren Geschichten sich mit denen der Bühnenakteure überlagern.

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"Jeder stirbt für sich allein": Jon-Kaare Koppe, Katja Zinsmeister
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater Potsdam - "Jeder stirbt für sich allein"

Der Roman war lange vergessen, doch seit er im Jahr 2009 ins Englische übersetzt wurde, erlebt er eine Renaissance. Der Aufbau-Verlag brachte eine neue ungekürzte Fassung heraus, eine Verfilmung mit Emma Thompson lief 2016 auf der Berlinale und auch im Theater ist "Jeder stirbt für sich allein" wieder öfter zu sehen – nun auch am Hans-Otto-Theater in Potsdam.

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Jugend ohne Gott im Maxim Gorki Theater.
Ute Langkafel / Maxim Gorki Theater

Maxim Gorki Theater - "Jugend ohne Gott"

Überfordert von Plastikmüll und Klimawandel: Tina Müller hat auf der Grundlage des Horváth-Romans "Jugend ohne Gott" recherchiert, nach welchen Maßstäben junge Menschen heute leben – ein plausibles, aber schmales Generationenporträt, das Nurkan Erpulat mit energiegeladenen Spielern inszeniert.

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The Ugly Duckling
deutschestheater.de

Kammerspiele - The Ugly Duckling

"The Ugly Duckling" ist der Ausgangspunkt für eine Theaterproduktion, in der drei Berliner Dragqueens neben zwei Schauspielern und einer Schauspielerin des Deutschen Theaters auftreten.

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„Dionysos Stadt“ Münchner Kammerspiele (Copyright:Julian Baumann)
Julian Baumann

Theatertreffen 2019 im Haus der Berliner Festspiele - "Dionysos Stadt"

Theater war in der Antike noch ein ganz anderes Ereignis als heute: Im alten Griechenland wurden die Dionysien, die Festspiele zu Ehren des Gottes Dionysos, als fünftägiges Fest gefeiert, mit kostenlosem Wein und einer finanziellen Entschädigung für den Verdienstausfall. Der Regisseur Christopher Rüping wollte dieses antike Theater in seiner Arbeit "Dionysos Stadt" wieder heraufbeschwören. Am Wochenende war sie beim Theatertreffen zu sehen und dauerte keine fünf Tage, sondern nur "schlappe" zehn Stunden.

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"Erniedrigte und Beleidigte", Staatsschauspiel Dresden
Sebastian Hoppe

Theatertreffen 2019 im Haus der Berliner Festspiele - "Erniedrigte und Beleidigte"

Liebesirrungen und -wirrungen im St. Petersburg des 19. Jahrhunderts, Egoismus, Schulden, sozialer Abstieg – und dazwischen ein kränkelnder Dichter, der all das aufzuschreiben versucht. Das sind die Themen, die Dostojewski in seinem Großstadt-Roman "Erniedrigte und Beleidigte" umtreiben. Von der Handlung bleiben in Sebastian Hartmanns Bühnenversion am Staatsschauspiel Dresden wie üblich nur Bruchstücke – doch auch seine sonst suggestiven Assoziationsräume zeigen hier kaum Wirkung.

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"Tartuffe oder das Schwein der Weisen", Theater Basel
Priska Ketterer

Theatertreffen 2019 im Haus der Berliner Festspiele - "Tartuffe oder Das Schwein der Weisen"

Kaum war Molières Komödie "Tartuffe" 1664 uraufgeführt, wurde sie auch schon verboten: Der fromme Heuchler Tartuffe, der sich gar nicht an Gott ergötzt, sondern an Geld und Sex, empörte die katholische Kirche. Heute ist die einzige erhaltene und bereinigte Fassung auf vielen Bühnen zu sehen – Heuchler und solche, die ihnen erliegen, gibt es ja auch im 21. Jahrhundert zuhauf. "Tartuffe oder Das Schwein der Weisen" heißt die Basler Inszenierung, mit der die Regisseurin Claudia Bauer nun beim Theatertreffen gastiert, neu geschrieben von PeterLicht.

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"Das grosse Heft", Staatsschauspiel Dresden
Sebastian Hoppe

Theatertreffen 2019 im Haus der Berliner Festspiele - "Das große Heft" nach dem Roman von Ágota Kristóf

Mit der Premiere von Ulrich Rasches Inszenierung "Das große Heft" nach dem Roman von Ágota Kristóf geht das 56. Theatertreffen zu Ende. Rasche ist damit zum dritten Mal in Folge zum Festival eingeladen. Seine Regie-Handschrift ist unverwechselbar: Auf gigantischen Maschinen, Laufbändern, Drehscheiben marschiert und skandiert ein Männerchor, dazu dröhnen die Bässe.

 

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Berliner Ensemble: Max und Moritz nach Wilhelm Busch; © JR/Berliner Ensemble
JR/Berliner Ensemble

Berliner Ensemble - "Max und Moritz"

"Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich" – sechs Streiche lässt Wilhelm Busch seine beiden Übeltäter Max und Moritz aushecken, den siebten überleben sie nicht, Meister Müller schrotet sie, ziemlich grausam, in seiner Mühle. Und die Moral von der Geschicht? "Bosheit ist kein Lebenszweck."

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Gastspiel Gogol Center: Who Is Happy In Russia
Ira Polyarnaya

Radar Ost am Deutschen Theater Berlin - "Who is happy in Russia"

Nach anderthalb Jahren wurde der Hausarrest des russischen Film, Opern- und Theaterregisseurs Kirill Serebrennikov aufgehoben – die internationale Kulturszene jubelte. Jetzt eröffnete eine Arbeit von Serebrennikov das Festival "Radar Ost" am Deutschen Theater, es ist der internationale Auftakt der Autorentheatertage dort. Die Inszenierung "Who is happy in Russia?" ist schon vor Serebrennikovs Inhaftierung am Gogol Center in Moskau entstanden.

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Staatstheater Cottbus: EIN VOLKSFEIND
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus - "Ein Volksfeind"

Jo Fabian, jetzt Schauspieldirektor am Staatstheater Cottbus, kommt ursprünglich aus der Berliner Off-Szene. Bekannt ist er dafür, dass er oft in Personalunion als Regisseur und Bühnenbildner, Choreograph, Sound- und Video-Designer alten und neuen Texten multiperspektivisch zu Leibe rückt und sie auf ihre zeitlose Dringlichkeit und politische Aktualität befragt. Seine viel diskutierte Inszenierung von Tschechows "Onkel Wanja" wurde für den "Faust"-Theaterpreis nominiert. Am Wochenende hat er sich nun mit dem Großmeister des Naturalismus, Henrik Ibsen, auseinandergesetzt und dessen Drama "Ein Volksfeind" auf die Bühne gebracht.

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Szenefoto: "Lulu" a.d. volksbühne Berlin
Julian Röder

Volksbühne Berlin - "Lulu"

"So many things we need to unlearn" – "so viele Dinge, die wir verlernen müssen", singt die Musikerin Réka Csiszér, während im Schwarz-Weiß-Video Lilith Stangenberg als sexy Blondine mit King-Kong posiert. Klischierte Frauenbilder, soll das wohl heißen, die wir am besten aus dem Bewusstsein eliminieren. Stangenberg hält jetzt Namensschilder vor sich: Eva, Mignon, Katja, Lulu.

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Bühnenszene: "SPATZ UND ENGEL"
Barbara Braun/drama-berlin.de

Renaissance Theater - "Spatz und Engel"

Edith Piaf und Marlene Dietrich sind Ikonen der Musik- und Kino-Geschichte, Stoff für Märchen und Mythen. Der "Spatz aus Paris" und der "blaue Engel" aus der Verfilmung von Heinrich Manns "Professor Unrath" sind unvergessen. Das abenteuerliche Leben und die unzähligen Affären Diven regen die Fantasie von Künstlern und Fans immer wieder als neue an. Im Renaissance Theater werden die Jahrhundert-Sängerin Edith Piaf und die singende Schauspielerin Marlene Dietrich jetzt zu neuem Leben erweckt: "Spatz und Engel" heißt das von Torsten Fischer inszenierte Theaterstück mit Musik, das gestern Abend Premiere feierte.

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Der Club der toten Döner; © Prime Time Theater
Prime Time Theater

Prime Time Theater - "Club der toten Döner"

Seit 15 Jahren nimmt das Prime Time Theater mit seiner Bühnensitcom "Gutes Wedding, schlechtes Wedding" den Kiez liebevoll parodistisch aufs Korn. Trotz Insolvenz hat es nun die 123. Folge herausgebracht: "Der Club der toten Döner"
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Theater Thikwa: Extremities; © Florian Krauss
Florian Krauss

Theater Thikwa - "Extremities"

Seit seiner Gründung 1991 steht das Berliner Theater Thikwa für lustvolles, poetisches und politisches Theater von und mit Menschen ohne und mit Behinderungen. Gestern Abend hatte eine neue Choreografie Premiere: "Extremities".

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©Hebbel am Ufer/ Yazeed
Yazeed

Hebbel am Ufer - HAU 2 - "Black Privilege"

Die südafrikanische Tänzerin und Choreographin Mamela Nyamza ist gerade zu Gast beim Berliner Hebbel am Ufer, beim Festival „The Present is not enough“, mit Tanz, Performance und Installationen von Künstlern aus aller Welt. Mamela Nyamza gilt als eine der wichtigsten Tanzkünstlerinnen Südafrikas und zeigt ihr aktuelles Stück „Black Privilege“, „Schwarze Privilegien“.

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Schaubühne am Lehniner Platz: Prometheus; hier: Florian Anderer, Carol Schuler; © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Schaubühne am Lehniner Platz - "Prometheus"

Prometheus ist wahrlich kein Unbekannter in der griechischen Mythologie: Er bringt den Menschen das Feuer, obwohl Göttervater Zeus es ihm verboten hat. Zur Strafe wird er an den Kaukasus gekettet und täglich von einem Adler malträtiert – bis Herakles ihn eine Ewigkeit später befreit. Keine lustige Geschichte also. Eigentlich.

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Ein Sommernachtstraum © Staatstheater Cottbus/ Marlies Kross
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus - "Ein Sommernachtstraum"

Es gibt Theaterstücke, die gehören zur DNA dessen, was gerne als "Abendland" bezeichnet wird. "A Midsummernight‘s Dream" von William Shakespeare dürfte eines der am häufigsten gespielten Dramen auf europäischen Bühnen sein. Und es inspiriert bis heute nicht nur Regisseure und  Komponisten, sondern auch Choreographen zu unterschiedlichsten Umsetzungen.

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Hau 2 | Moved by the Motion: Sudden Rise © Paula Court/EMPAC
Paula Court/EMPAC

The Present is not enough | HAU - Moved by the Motion: "Sudden Rise"

"Moved by the Motion" heißt ein amerikanisches Performance-Kollektiv, das es hierzulande noch zu entdecken gilt. Ihr aktuelles Stück "Sudden Rise" war gestern im Berliner Hebbel am Ufer als Europapremiere zu sehen, beim HAU-Festival "The Present is not enough".

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