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FEINSTOFF Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Susann Thiede, Thomas Harms, Sophie Bock, Johannes Scheidweiler foto: Marlies Kross
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus | Kammerspiele - "Feinstoff. Vier Versuche mit Seide" von Lars Werner

Einige Zeit war Lars Werner, 1988 in Dresden geboren, nur ein literarischer Geheimtipp. Doch seit der Autor für sein Stück "Weißer Raum" 2018 den Kleist-Förderpreis erhielt, ist er auf dem besten Weg, in die erste Liga der zeitgenössischen Literatur aufzusteigen. Am Nationaltheater Mannheim arbeitet er am neu gegründeten Institut für Digitaldramatik. Das Staatstheater Cottbus hat bei ihm ein Stück in Auftrag gegeben. Es trägt den Titel "Feinstoff. Vier Versuche mit Seide". Uraufführung war jetzt in der Kammerbühne.

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Carolin Haupt, Robert Beyer, Lukas Turtur, Jenny König, Genija Rykova, Konrad Singer (Quelle: Gianmarco Bresadola)
Gianmarco Bresadola

Schaubühne am Lehniner Platz - "Reden über Sex" von Maja Zade

Maja Zade und Marius von Mayenburg verbindet manches: Beide beschreiben und kommentieren in ihren Theaterstücken den unübersichtlichen Zustand des Zeitgeistes, führen Regie, arbeiten dramaturgisch. Gern gemeinsam und oft an der Berliner Schaubühne. Kürzlich hat Marius von Mayenburg dort Maja Zades Stück "status quo" uraufgeführt. Auch jetzt war er bei der Uraufführung von Maja Zades neuem Stück "reden über sex" an der Schaubühne wieder für die Regie verantwortlich.

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Hans Otto Theater: "In den Gärten oder Lysistrata Teil 2" von Sibylle Berg © Thmas M. Jauk
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater - "In den Gärten oder Lysistrata Teil 2" von Sibylle Berg

Seit Jahren zieht die Autorin Sibylle Berg mit Schärfe und Spott gegen die klassischen Geschlechterrollen zu Felde. Ihr Stück "In den Gärten oder Lysistrata Teil 2" beschreibt eine Zukunft, in der die Frauen die Welt regieren und Männer nur noch im Museum zu finden sind. Die Regisseurin Anna-Elisabeth Frick inszeniert es im Potsdamer Hans Otto Theater wie eine Séance, in der die Geister der Vergangenheit lebendig werden.

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Berliner Ensemble: "Mein Name sei Gantenbein" von Max Frisch © Matthias Horn
Matthias Horn

Berliner Ensemble - "Mein Name sei Gantenbein" von Max Frisch

Oliver Reese ist Intendant des Berliner Ensembles, Dramaturg, Autor und Regisseur. Gern inszeniert er von ihm selbst verfasste Bühnenadaptionen von berühmten Romanen wie Nabokovs "Lolita" oder die Grass´sche "Blechtrommel". Jetzt hat er sich Max Frischs Roman "Mein Name sei Gantenbein" vorgenommen und Film- und Fernsehstar Matthias Brandt nach 20-jähriger Theaterabstinenz für ein Bühnensolo die Rolle des vermeintlich blinden Beobachters und Erzählers auf den Leib geschrieben.

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Hans Otto Theater: Good. Better. Greta. Ein theatraler Dialog über das Klima; © Thomas M. Jauk
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater | Reithalle - "Good. Better. Greta. oder Wer, wenn nicht wir?"

 

Im August 2018 hat Greta Thunberg zum ersten Mal mit einem Pappschild zum Schulstreik aufgerufen. Keine vier Jahre ist das her – doch in dieser kurzen Zeit hat sie eine Klimabewegung in Gang gesetzt, bei der Jugendliche überall auf der Welt auf die Straße gehen. Sie wurde zum Symbol für den Klimastreik – und nun auch zum Titel eines Theaterstücks. Entwickelt haben den Abend der Regisseur Frank Abt und die Dramaturgin Natalie Driemeyer, gemeinsam mit Schauspieler:innen des Ensembles und dem Jugendclub des Theaters.

 

 

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Hader on Ice © www.lukasbeck.com
www.lukasbeck.com

Babylon in Berlin - "Hader on Ice"

Ausgehend von "Holiday on Ice", wäre die Vorstellung eines in der Standwaage übers Eis gleitenden Josef Hader reizvoll. Bei seinem ersten Solo-Programm seit über zehn Jahren, betitelt "Hader on Ice", muss aber eher an "on the rocks" gedacht worden sein. Hier outet sich die Kunstfigur des Josef H. als Voll-Alk, Verschwörungstheoretiker und Paranoiker de luxe. Es ist das "letzte Programm", wie Hader von der Bühne herab verkündet.

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Staatstheater Cottbus: Der Biberpelz © Marlies Kross
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus - "Der Biberpelz" von Gerhart Hauptmann

Regisseur Armin Petras, der unter dem Pseudonym Fritz Kater auch eigene Stücke schreibt, war lange Intendant am Berliner Maxim Gorki Theater und am Schauspiel Stuttgart. Jetzt hat es den Theatermacher nach Cottbus gezogen. Er ist dort in ein dreiköpfiges künstlerisches Leitungsteam eingestiegen und bringt nun seine Version von Gerhart Hauptmanns "Der Biberpelz" auf die Bühne.

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Lina Gómez: Träumerei des Verschwindens © Roberto Duarte
Roberto Duarte

Radialsystem V - Lina Gómez: "Träumerei des Verschwindens"

Eine Traumreise hat die Berliner Choreografin Lina Gómez mit ihrem Stück "Träumerei des Verschwindens" inszeniert. Gestern Abend war Premiere im Berliner Radialsystem. Diese "Träumerei des Verschwindens" ist eine Choreografie der Auflösung, der Auflösung unserer üblichen Wahrnehmung von Körpern und von Raum und Zeit.

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"MiniMe" in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Kathrin Angerer (r.) und Maia Rae Domagala © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - "MiniMe" von Kata Wéber

Für die zehnjährige Mini ist Zuhause kein sicherer Ort. Ihr Elternhaus beschützt sie nicht, die Grenzen werden ständig überschritten. In dem Theaterstück "MiniMe" von Kata Wéber in der Regie von Kornél Mundruczó steht das Leben eines Kindes in einer dysfunktionalen Familie im Mittelpunkt. Barbara Behrendt war bei der Premiere.

 

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Lili Epply in "Möwe" am Berliner Ensemble © JR Berliner Ensemble
JR Berliner Ensemble

Berliner Ensemble - "Möwe"

Ein Vorsprechen gehört zu den aufregendsten Situationen einer Schauspielerin: wenige Minuten auf der Bühne, die über die Karriere entscheiden, ausgesetzt den kritischen Blicken der Intendanten und Regisseure im Parkett. Im Fall der jungen Schauspiel-Studentin Lili Epply war das Vorsprechen ein voller Erfolg: Nicht nur wurde sie nach ihrem Abschluss direkt ans Berliner Ensemble engagiert – das Theater bat sie auch, das Solo, das sie beim Vorsprechen gegeben hatte, zu einem eigenen Theaterabend auszubauen.

 

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Gorki Theater: Queen Lear © Ute Langkafel MAIFOTO
Ute Langkafel MAIFOTO

Maxim Gorki Theater - "Queen Lear"

"King Lear" als Star-Wars-Parodie mit einer unterforderten Corinna Harfouch als Königin: Christian Weise beweist am Gorki Theater, dass er zu den überschätztesten Regisseuren unserer Tage gehört.

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Volksbühne: Jessica - an Incarnation © Julian Röder
Julian Röder

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - "Jessica - An Incarnation"

Susanne Kennedy gehört zu den gefragtesten Regisseurinnen im deutschen Theaterbetrieb, vielfach ausgezeichnet und von der Kritik gefeiert. Nach "Coming Society" und "Ultraworld" ist mit "Jessica – An Incarnation" nun eine neue Arbeit der Regisseurin an der Volksbühne zu sehen. Das Stück über eine Prophetin ist (wieder) in Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Markus Selg entstanden.

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"Finsternis" (Bild: Videostill Felix Schuster ©Andreas Merz Raykov)
Videostill Felix Schuster ©Andreas Merz Raykov

TD Berlin - "Finsternis"

Seit 20 Jahren gilt Lampedusa in den Medien als Sinnbild für die Flüchtlingskrise. Der italienische Dramatiker und Romancier Davide Enia ist dorthin gefahren, um sich von den Zuständen vor Ort ein Bild zu machen. 2019 erschien sein eindringlicher Text "Schiffbruch vor Lampedusa", in dem er von der Insel, ihren Bewohnern und den Menschen erzählt, die dort Rettung suchen. Der Regisseur Andreas Merz Raykov und der Schauspieler Alexander Finkenwirth haben diesen Stoff nun unter dem Titel "Finsternis" auf die Bühne gebracht.

 

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Hans Otto Theater: Amadeus © Thomas M. Jauk
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater | Schlosstheater im Neuen Palais - "Amadeus" von Peter Shaffer

Das Ambiente passt fast schon zu gut: Das Schlosstheater im Neuen Palais wurde in der gleichen Epoche gebaut, in der diees spielt – in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Da gibt es viel Gold und Stuck, was gut zu den seidenglänzenden Rokoko-Kostümen passt, die Juan León für die "Amadeus"-Inszenierung entworfen hat. Man ist sofort in der Zeit, zugleich aber auch im Theater, denn alles ist ein wenig überdreht.

 

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SYM-PHONIE MMXX – Choreographie von Sasha Waltz mit dem Staatsballett, hier: Ensemble; © Bernd Uhlig
Bernd Uhlig

Staatsballett Berlin - Sasha Waltz: "SYM-PHONIE MMXX"

Ziemlich genau zwei Jahre nach der eigentlich geplanten Uraufführung hat Sasha Waltz in der Staatsoper Unter den Linden ihr neues Stück präsentieren können. "Symphonie MMXX", der Titel ist eine Anspielung auf die Entstehungszeit. Einen Tanz auf dem Vulkan hat das Berliner Staatsballett angekündigt, für das Sasha Waltz diese Choreografie ursprünglich inszenieren wollte. In dieser pandemiebedingt verspäteten Uraufführung treten nun ihre eigenen Tänzerinnen und Tänzer auf.

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Volksbühne: "Geht es dir gut?!" von Pollesch/ Hinrichs – hier: Fabian Hinrichs; © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - "Geht es dir gut?"

In René Polleschs legendärem Volksbühnenstück "Kill your Darlings!" ist Fabian Hinrichs mit 15 Turnern aufgetreten. Dann stand er in "Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt" mit 28 Tänzer:innen der Palast-Compagnie auf der Bühne des Friedrichstadtpalasts. Und nun gibt es ein neues Stück des Erfolgsduos Pollesch/Hinrichs: "Geht es Dir gut?" wurde gestern in der Volksbühne uraufgeführt. Fabian Hinrichs und René Pollesch gelingt mit dem Klagegesang der erste sehenswerte Abend der neuen Volksbühne.

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Deutsches Theater: Auferstehung © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Auferstehung" von Lew N. Tolstoi

Mehrfach wurde die Premiere wegen der Corona-Pandemie verschoben, jetzt war es am Wochenende endlich soweit: Armin Petras konnte seine Fassung von Leo Tolstois Roman "Auferstehung" auf die Bühne des Deutschen Theaters bringen. Nach "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" war "Auferstehung" Tolstois dritter und letzter Roman, der sich um die ganz großen Fragen dreht: Schuld und Sühne, Erlösung und Vergebung.

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Staatstheater Cottbus: "Solaris" nach Stanisław Lem © Frank Hammerschmidt
Frank Hammerschmidt

Staatstheater Cottbus - "Solaris" von Stanisław Lem

"Solaris", der 1961 vom polnischen Autor Stanisław Lem veröffentlichte Roman, ist längst ein Kult-Klassiker des Science-Fiction-Genres. Der mit den Grenzen der Wahrnehmung spielende Roman wurde mehrfach erfolgreich verfilmt und wegen seiner visionären Erkundungen von Zeit und Raum immer wieder neu diskutiert und auf seine Aktualität befragt. Im Staatstheater Cottbus hatte jetzt eine Bühnenfassung des Romans Premiere, geschrieben und inszeniert hat sie die ungarische Theatermacherin Blanka Rádóczy.

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Schaubühne: Beyond Caring © Gianmarco Bresadola
Gianmarco Bresadola

Schaubühne Berlin - "Beyond Caring" von Alexander Zeldin

Im Herbst 2021 war der britische Theatermacher Alexander Zeldin mit seiner Produktion "LOVE" beim Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) zu Gast an der Schaubühne. Jetzt arbeitet er hier erstmals mit den Schauspieler:innen des Ensembles an der deutschsprachigen Inszenierung seiner Produktion "Beyond Caring". Das Stück über Putzkräfte in einer Fleischfabrik wurde 2014 in London uraufgeführt und ist nun in Berlin zu sehen.

 

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Kat Válastur "Eye, Lash!" © Leon Eixenberger
Leon Eixenberger

Hebbel am Ufer 2 - "Eye, Lash!" von Kat Válastur

Die Choreografin Kat Válastur, in Athen geboren, seit vielen Jahren eine Berlinerin, hat für ihre Tanzstücke schon oft befremdliche und sonderbare Welten entwickelt, oft inspiriert von Mythologie und archaischen Ritualen. In ihrem neuen Solo-Stück "Eye, Lash!" sollen nun "Geister von Frauen der Vergangenheit und Gegenwart" auftauchen. Gestern war Premiere im Hebbel am Ufer 2.

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steppenwolf_c_arno-declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Der Steppenwolf" von Lilja Rupprecht

Lilja Rupprecht ist auf dem besten Weg, in die erste Liga des deutschsprachigen Regie-Theaters aufzusteigen. Ihre Inszenierungen sorgen immer für Aufsehen und Diskussionen. Nach "Antigone" und "Ode" inszeniert sie jetzt bereits zum dritten Mal am Deutschen Theater in Berlin. Diesmal hat sie sich Hermann Hesses Kult-Roman "Der Steppenwolf" vorgenommen, der 1927 erschien und den Weltruhm des späteren Literaturnobelpreis-trägers begründete.

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Staatsballett Berlin: "Dornröschen"; Choregrafie, Marcia Haydee © Yan Revazov
Yan Revazov

Deutsche Oper Berlin - Staatsballett Berlin: "Dornröschen"

Das Berliner Staatsballett hatte gestern Abend in der Deutschen Oper Berlin die größte und wichtigste Premiere dieser Saison. Immerhin stand mit "Dornröschen" DER Ballettklassiker schlechthin auf dem Programm und immerhin hat die legendäre Marcia Haydée die Choreografie übernommen, einst Star-Ballerina und Star-Chefin des Stuttgarter Balletts in dessen goldener Ära.

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Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)
Krafft Angerer

22. Theatertreffen - "Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)"

Ein Theaterabend, dem eine Triggerwarnung vorausgeschickt wird – das ist neu. "Der Text enthält Schilderungen von sexualisierten Gewalthandlungen, die belastend und re-traumatisierend wirken können", schreiben die Münchner Kammerspiele auf ihrer Homepage – genau so hat es das Theatertreffen übernommen. Auch "Ab 16 Jahren" steht dort. Beides kann sich allerdings nicht auf die Inszenierung beziehen.

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Deutsches Theater: Auslöschung. Ein Zerfall © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Deutsches Theater - "Auslöschung. Ein Zerfall" nach Thomas Bernhard

Der Österreicher Thomas Bernhard hat bekanntlich viele Theaterstücke geschrieben. Auf die Bühne des Deutschen Theaters hat die Regisseurin Karin Henkel jetzt aber seinen letzten Roman gebracht: "Auslöschung. Ein Zerfall" heißt das Mammut-Werk mit 650 Seiten, das Bernhard 1986 geschrieben hat, drei Jahre vor seinem Tod.

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Schaubühne: Der Krieg mit den Molchen © Gianmarco Bresadola
Gianmarco Bresadola

Schaubühne am Lehniner Platz - "Der Krieg mit den Molchen"

Karel Čapek gehört zu den wichtigsten tschechischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. 1936 erschien sein satirischer Science-Fiction-Roman "Der Krieg mit den Molchen". Soeren Voima hat diese irre Parabel auf den Faschismus nun für die Schaubühne neu bearbeitet. Am Samstag war die Premiere der Inszenierung von Clara Weyde.

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