Kulturradio Rezensionen Film

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King Richard © Telepool
Telepool

Drama - "King Richard"

In der Tenniswelt sind die Schwestern Venus und Serena Williams Ausnahmeerscheinungen. Das liegt zum einen an ihrem enormen Erfolg. Das liegt aber auch daran, dass sie die ersten afroamerikanischen Tennisspielerinnen waren, die es in dem weißen Sport bis an die Spitze geschafft haben. Zu verdanken haben sie den Erfolg auch ihrem als Trainer umstrittenen Vater Richard Williams. Dieser steht jetzt im Mittelpunkt des Spielfilms "King Richard" von Reinaldo Marcus Green und wird gespielt von Will Smith.

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Der Mann, der seine Haut verkaufte © eksystent Filmverleih
eksystent Filmverleih

Drama - "Der Mann, der seine Haut verkaufte"

Es ist das erste Mal, dass Tunesien einen Film ins Rennen um den Oscar schickt: "Der Mann, der seine Haut verkaufte". Bei diversen Festivals gelaufen, kommt diese schwarzhumorige Satire jetzt bei uns in die Kinos. Fassungslos folgt man der Geschichte, in der zwei einander vollkommen fremde Welten aufeinanderprallen.

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Leonara Addio © Umberto Montirol
Umberto Montirol

Drama | Berlinale Wettbewerb - "Leonora addio"

Die Brüder Paolo und Vittorio Taviani gehören zu den Stammgästen der Berlinale, ihren ersten Film zeigten sie hier schon vor 50 Jahren - damals noch im Forum. Mit dem Film "Cäsar muss sterben" über die Inszenierung eines Shakespeare-Stückes im Hochsicherheitsgefängnis, holten sie 2012 den Goldenen Bären nach Italien. Vittorio Taviani ist 2018 gestorben, seitdem dreht Paolo Taviani, immerhin auch schon 90 Jahre alt, alleine weiter und stellt jetzt sein neuestes Werk "Leonora addio" wieder auf der Berlinale vor.

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Alcarràs © LluisTudela
LluisTudela

Drama | Berlinale Wettbewerb - "Alcarràs"

"Alcarràs" erzählt die Geschichte einer Familie im ländlichen Katalonien, die ihre Lebensgrundlage verliert, weil ihre Plantage einer Solaranlage weichen muss. Dabei zeigt die spanische Regisseurin Carla Simón ein gutes Gespür für die Menschen und die Stimmung in ihrer Heimat.

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Call Jane © Wilson Webb
Wilson Webb

Drama | Berlinale Wettbewerb - "Call Jane"

Filme über Abtreibung sind in den USA derzeit hochaktuell: Und doch ist Phyllis Nagys Filmdrama "Call Jane" eher nette Anekdote als packendes Politdrama. Die Geschichte einer gutbürgerlichen Anwaltsgattin, die durch die Zeitläufte zur klandestinen Aktivistin mutiert, wirkt merkwürdig aus der Zeit gefallen.

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Nana © Batara Goempar
Batara Goempar

Drama | Berlinale Wettbewerb - "Nana"

Eine schreckliche Vergangenheit liegt hinter ihr, doch auch in der Gegenwart wird Nana nicht glücklich: Mit einer starken Hauptdarstellerin und opulenten Bildern erzählt Kamila Andini eine Geschichte aus dem Indonesien der 60er Jahre. Doch beim Versuch, die verschiedenen Zeitebenen und Erzählstränge gleichzeitig in der Luft zu halten, verheddert sich der Film.

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Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush © Andreas Hoefer / Pandora Film
Andreas Hoefer / Pandora Film

Drama | Berlinale Wettbewerb - "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush"

Schon zum vierten Mal ist Andreas Dresen im Wettbewerb der Berlinale dabei. In seinem neuesten Film "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush" geht es um den Fall Murat Kurnaz, der fünf Jahre unschuldig und ohne Anklage in Guantanamo festgehalten und gefoltert wurde, erzählt aus der Perspektive der zu Hause bangenden Mutter.

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AEIOU - Das schnelle Alphabet der Liebe © Reinhold Vorschneider / Komplizen Film
Reinhold Vorschneider / Komplizen Film

Drama | Berlinale Wettbewerb - "AEIOU - Das schnelle Alphabet der Liebe"

Der zweite Berlinale-Wettbewerbsfilm aus Deutschland an diesem Wochenende ist "AEIOU – Das schnelle Alphabet der Liebe", der vierte Spielfilm der Schauspielerin Nicolette Krebitz. In ihrem letzten Film "Wild" erzählte sie eine extreme Liebesgeschichte zwischen einer jungen Frau und einem Wolf. Auch in "AEIOU" geht es um eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einem 17-jährigen Jungen und einer 60-jährigen Frau.

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La Ligne © 2022 BANDITA FILMS / LES FILMS DE PIERRE / LES FILMS DU FLEUVE / ARTE FRANCE CINEMA / RTS / RTBF (Télévision belge) / VOO et BE TV
2022 BANDITA FILMS / LES FILMS DE PIERRE / LES FILMS DU FLEUVE / ARTE FRANCE CINEMA / RTS / RTBF (Télévision belge) / VOO et BE TV

Drama | Berlinale Wettbewerb - "La Ligne"

Im Zentrum der Filme der französisch-schweizerischen Regisseurin und Schauspielerin Ursula Meier stehen meist extreme Familienkonstellationen. Bei der Berlinale ist sie quasi Stammgast. Für ihren Film "Winterkind" hat sie vor zehn Jahren, 2012, bereits einen Silbernen Bären gewonnen, in diesem Jahr läuft nun "La Ligne" im Wettbewerb.

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Rimini © Ulrich Seidl Filmproduktion
Ulrich Seidl Filmproduktion

Drama | Berlinale Wettbewerb - "Rimini"

Einen vergnüglichen Urlaubs-Trip sollte man von dem österreichischen Regisseur Ulrich Seidl nicht erwarten. Statt in den quirligen italienischen Sommer geht es in seinem Film "Rimini" dann auch in den klammen, diesigen Winter der Nebensaison.

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Robe of Gems © Visit Films
Visit Films

Drama | Berlinale Wettbewerb - "Robe of Gems"

Mexiko hat eine der weltweit höchsten Kriminalitätsraten, Tausende von Menschen verschwinden jedes Jahr. Es gibt einige großartige Filme, die davon erzählen, was es heißt, hier zu leben: "Sicario" von Denis Villeneuve zum Beispiel oder ganz aktuell "Was geschah mit Bus 670?", der gerade diese Woche regulär ins Kino kam. "Robe of Gems" ist das Langfilm-Debüt der bolivianisch-mexikanischen Regisseurin Natalia López Gallardo und läuft im Berlinale-Wettbewerb um den Goldenen Bären.

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Peter von Kant © C. Bethuel / FOZ
C. Bethuel / FOZ

Drama | Berlinale Wettbewerb - "Peter von Kant" von François Ozon

Bis zuletzt konnten viele es kaum glauben, doch nun ist es vollbracht: Gestern starteten die Filmfestspiele Berlin. Bei der feierlichen Eröffnungsgala im Berlinale Palast spürte man die Erleichterung und die Freude. Eröffnet wurde die Berlinale dann mit der Gala-Vorführung des Films "Peter von Kant" von François Ozon, der von Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek als Feelgood-Eröffnungsfilm angekündigt wurde.

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Was geschah mit Bus 670? © MFA+ FilmDistribution
MFA+ FilmDistribution

Drama - "Was geschah mit Bus 670?"

Für ihren Debütfilm "Was geschah mit Bus 670?" wurde die mexikanische Regisseurin Fernanda Valadez bei den großen Festivals von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert. Ihr Film spielt in Mexiko, einem Land, indem jedes Jahr mehrere tausende Menschen verschwinden. Seit 2010 mehr als 90.000. Über 4.000 Massengräber wurden bisher geborgen. Die Täter sind oft Drogenkartelle, die Opfer Migranten, Frauen. Die Polizei ist überfordert. Angehörigen bleibt oft nichts anderes übrig, als sich selbst auf die Suche nach den Vermissten zu machen. Davon erzählt dieser Film.

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Ballade von der weißen Kuh © Weltkino Filmverleih
Weltkino Filmverleih

Drama - "Ballade von der weißen Kuh"

Seit der islamischen Revolution im Jahr 1979 wird die Todesstrafe in Iran als Instrument der Unterdrückung und Einschüchterung gegen Regimekritiker aller Art eingesetzt. Mindestens 246 Menschen wurden dort laut Amnesty International im Jahr 2020 hingerichtet. Filmemacher, die davon erzählen, werden mit Arbeits- und Reiseverbot belegt. Auch die beiden jungen Regisseur:innen Maryam Moghadam und Betash Sanaeeha beschäftigen sich in ihrem Film "Ballade von der weißen Kuh" mit den Auswirkungen der Todesstrafe auf Opfer wie Täter.

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Wunderschön © 2021 Warner Bros. Entertainment
2021 Warner Bros. Entertainment

Komödie - "Wunderschön"

Schönheitsideale und Body Positivity sind die großen Themen in "Wunderschön" – ein Film, für den Karoline Herfurth nicht nur Regie geführt hat, sondern auch Teile des Drehbuchs geschrieben und eine der Hauptrollen übernommen hat. In ihrer Star-besetzen Ensemble- Komödie verbindet sie die Schicksale von fünf Frauen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen, die alle eines gemeinsam haben: Sie fühlen sich nicht schön genug.

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