Kulturradio Rezensionen Film

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Sophia, der Tod & ich © DCM
DCM

Komödie - "Sophia, der Tod & ich"

Vor sechs Jahren hat der Schauspieler Charly Hübner sein Regiedebüt "Wildes Herz" vorgelegt, eine Dokumentation über die Band Feine Sahne Fischfilet. Jetzt kommt sein erster Spielfilm in unsere Kinos: "Sophia, der Tod & ich" ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romandebüts von Thees Uhlmann, Sänger der Band Tomte. Der Film ist prominent besetzt, unter anderem mit Dimitrij Schaad, Anna Maria Mühe und Marc Hosemann - und Charly Hübner tritt in einer kleinen Nebenrolle als Provinzbarkeeper auf.

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Jeder schreibt für sich allein © LUPA FILM / Piffl Medien
LUPA FILM / Piffl Medien

Essayfilm - "Jeder schreibt für sich allein"

Müssen gute Künstler auch anständige Menschen sein? Diese Frage stellt sich nicht nur im Umgang mit der Literatur, die zwischen 1933 und 1945 in Deutschland entstanden ist, sondern auch ganz aktuell im Zusammenhang mit den virulenten MeToo-Debatten: Darf man die Filme von Roman Polanski oder mit Kevin Spacey noch anschauen? Kann man das Werk und den Schöpfer voneinander trennen? Um diese Fragen kreist auch der neue Essayfilm "Jeder schreibt für sich allein" von Dominik Graf.

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Jeanne du Barry © Wild Bunch Germany
Wild Bunch Germany

Historisches Drama - "Jeanne du Barry - Die Favoritin des Königs"

Eine bürgerliche Kurtisane wird zur Favoritin des Königs und setzt sich selbstbewusst über alle Intrigen hinweg: Die Geschichte der Jeanne du Barry ist wie geschaffen für die Leinwand. Die französische Regisseurin Maïwenn hat aus diesem Stoff einen üppigen Kostümfilm in Starbesetzung gemacht – und wirft dabei einen Blick hinter die Kulissen von Versailles.

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Forever Young © Neue Visionen Filmverleih
Neue Visionen Filmverleih

Drama - "Forever Young"

Bekannt ist die Franco-Italienerin Valeria Bruni Tedeschi vor allem als Schauspielerin, unter anderem arbeitete sie mit Größen wie Bertrand Blier, Claude Chabrol oder François Ozon zusammen. 2003 gab sie mit "Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ..." ihr Regiedebüt, in dem sie ihr eigenes privilegiertes Leben als Industriellentochter aufs Korn nimmt. Auch in ihrem neuesten Film "Forever Young" reflektiert sie wieder persönliche Erlebnisse.

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Deep Sea © LEONINE Studios
LEONINE Studios

Animationsfilm - "Deep Sea"

"Monkey King – Hero is back", der erste Film des chinesischen Regisseurs Tian Xiaopeng, ist bis heute einer der erfolgreichsten Animationsfilme in China. Sein zweiter Film "Deep Sea", der auf der diesjährigen Berlinale in der Sektion "Generation" lief, erzählt die Geschichte eines Kindes, das beunruhigende Ereignisse mittels Fantasie verarbeitet. Am Donnerstag kommt das Unterwasserabenteuer in unsere Kinos. Leider hat der Verleih sich entschieden, ihn nicht wie auf der Berlinale in 3D, sondern ausschließlich in 2D zu zeigen.

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Black Box © Port au Prince Pictures
Port au Prince Pictures

Drama - "Black Box"

Geboren wurde die Regisseurin Asli Özge in Istanbul, wo sie auch die Filmschule absolvierte. Seit 2000 lebt und filmt sie in Berlin. 2016 hat sie mit "Auf einmal" zum ersten Mal in deutscher Sprache gedreht. Nach der in Belgien gedrehten Miniserie "Dunkelstadt" folgt jetzt ihr zweiter deutschsprachiger Film: "Black Box" - prominent besetzt mit einem illustren Ensemble. Die titelgebende "Black Box" ist ein Berliner Mietshaus mit dem dazugehörigen Hinterhof: Ein volatiler Mikrokosmos unterschiedlicher Bewohner - eine Metapher für die zerrissene deutsche Gesellschaft.

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Welcome Venice © Kairos Filmverleih
Kairos Filmverleih

Drama - "Welcome Venice"

Venedig - in Film und Fernsehen ist das die Stadt von Donna Leon und Kommissar Brunetti oder von Luchino Viscontis und Thomas Manns "Tod in Venedig". Wie aber sieht das wirkliche Venedig aus, das Venedig, das Touristen nie zu Gesicht bekommen? Der italienische Filmemacher Andrea Segre ist in Venedig geboren, lebt aber inzwischen in Rom. Für seinen neuen Film "Welcome Venice" ist er noch einmal in die Stadt seiner Kindheit zurückgekehrt.

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Im Herzen jung © Alamode Film
Alamode Film

Drama - "Im Herzen jung"

Ältere Männer mit sehr jungen Frauen, das entspricht den gängigen Klischees. Doch in den letzten Jahren passierte es immer häufiger auch umgekehrt: Ganz real, so wie beim französischen Präsidenten Macron, der öffentlichkeitswirksam mit einer 20 Jahre älteren Frau verheiratet ist, und fiktiv in den Geschichten des Kinos - beispielsweise in "Meine Stunden mit Leo": In dem Film erlebt Emma Thompson ihre späte sexuelle Befreiung mit einem sehr viel jüngeren Mann. "Im Herzen jung" darf nun auch die 71-jährige Fanny Ardant im gleichnamigen Spielfilm von Carine Tardieu sein.

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