Kulturradio Rezensionen Geschmacksache

  • Zeiten zurücksetzen
Gebratener Skrei © Zoonar.com/H. Leitner/dpa
Zoonar.com/H. Leitner/dpa

Zarter Winterkabeljau aus nachhaltiger Fischerei - Winterdelikatesse Skrei

Die Wintermonate sind nicht besonders reich an saisonalen Spezialitäten, doch eine gibt es: Skrei, der Winterkabeljau, ist ab Ende Januar bis Ende April an der Fischtheke und auf Speisekarten von Restaurants zu finden. Sein lamellenartiges Fleisch, fettarm und festgeworden durch die langen Wanderungen im kalten Gewässer Norwegens, ist dennoch zart und schneeweiß. Sein einzigartiges reines Aroma braucht wenig Gewürze und keine aufwändige Zubereitung.

 

Eintopf: Boeuf Bourguignon; © imago-images/HLPHOTO
imago-images/HLPHOTO

Bœuf Bourguignon, Stifado, Irish Stew & Co. - Am Anfang war der Eintopf

Eintöpfe gelten hierzulande oft als einfaches und deftiges Essen für hungrige Mägen. Doch der schlechte Ruf ist unbegründet. Dieses Gericht - wahrscheinlich eins der ersten der Menschheitsgeschichte - ist alles andere als einfältig und kann in unendlich verschiedenen Varianten abgewandelt zu werden. Ob Bœuf Bourguignon, Cassoulet, Stifado oder Gumbo: traditionelle Eintopfgerichte erwecken Erinnerungen und sind ideales Wohlfühlessen für den Winter.

Download (mp3, 9 MB)
Zitronen © Elisabetta Gaddoni
Elisabetta Gaddoni

Saft und Schale sorgen für Frische in der Winterküche - Zitrone, die Sonne im Winter

Geizt der Januar an Sonne, können wir mit Zitronen kontern. Zitrusfrüchte bringen das Licht des Mittelmeers an den Tisch und frische und fruchtig-säuerliche Aromen in viele süße und herzhafte Gerichte. Die besonders aromatischen Winterzitronen, die in diesen Tagen in den Handel kommen, haben viel Saft und eine dicke gelbe Schale, die sehr reich an ätherischen Ölen ist. Sie eignen sich nicht nur Marmeladen und Gelees, sondern auch für pikante Chutneys, herzhafte Tartes, Fischsuppen, Hühnchen-Gemüse-Tajine und Reispfannen.

 

Download (mp3, 8 MB)
PU:M - Korean Restaurant © PU:M - Korean Restaurant
PU:M - Korean Restaurant

Authentische koreanische Küche - "PU:M - Korean Restaurant" in Charlottenburg

Man kennt Kimchi und vielleicht noch Bibimbap, den Reistopf mit Fleisch, Gemüse, Pilzen und einem Ei obenauf. Die dort unerlässliche Chilipaste Gochujang dürfte hierzulande genauso wenig geläufig sein wie die koreanische Küche überhaupt. Die meisten koreanischen Restaurants hierzulande beschränken sich auf ein erweitertes Imbiss-Programm, in dem man die Umrisse dieser Tradition und ihre fachgerechte Vergegenwärtigung schwerlich zu erkennen vermag. Ganz anders das "PU:M" in Berlin-Charlottenburg.

Bewertung: