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T.C. Boyle: Sprich mit mir © Hanser Literaturverlage
Hanser Literaturverlage

Roman - T.C. Boyle: "Sprich mit mir"

T.C. Boyle hat sich in seinem neuen Roman "Sprich mit mir" wieder eines seiner Lieblingsthemen vorgenommen: das Verhältnis von Mensch und Natur. Wie tierisch sind Menschen und wie menschlich die Tiere? Kann ein Tier wirklich mit Menschen kommunizieren, seine Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken, und wie weit reicht diese Sprache?

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Haruki Murakami: Erste Person Singular; Montage: rbbKultur
DuMont

Erzählband - Haruki Murakami: "Erste Person Singular"

Immer wieder wird Haruki Murakami für den Literaturnobelpreis gehandelt, aber bisher hat er ihn nicht bekommen. Gerade erst wurde einer seiner bekanntesten Romane von Ursula Gräfe neu übersetzt und als "Die Chroniken des Aufziehvogels" wiederveröffentlicht. In seinem neuen Erzählband "Erste Person Singular" geht er der Frage nach: was macht uns zu denen, die wir sind und vor allem: welche Geschichten erzählen wir uns selbst darüber?

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George Orwell: Farm der Tiere; Montage: rbbKultur
dtv

Roman | Neuübersetzung - George Orwell: "Farm der Tiere"

"Kein Tier soll seinesgleichen je tyrannisieren. Schwach oder stark, schlau oder schlicht, wir sind alle Brüder. Kein Tier soll je ein anderes töten. Alle Tiere sind gleich." Mit diesem Schlachtruf beginnt der Aufstand der Tiere gegen die Unterdrückung der Menschen. Doch schnell entartet die Revolution: Statt Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit warten Terror, Säuberung und Diktatur auf der "Animal Farm", auf der die Schweine die Macht ergreifen und alle anderen Tiere versklaven: George Orwells "Farm der Tiere" ist ein böses Märchen, eine Abrechnung mit der stalinistischen Pervertierung des Sozialismus. Jetzt erscheinen zwei neue deutsche Übersetzungen des 1945 veröffentlichten Romans.

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Patricia Highsmith: "Ladies" © Diogenes
Diogenes

Frühe Stories - Patricia Highsmith: "Ladies"

"Zwei Fremde im Zug", "Der talentierte Mr. Ripley", "Tiefe Wasser" - die Liste der erfolgreichen Romane von Patricia Highsmith ließe sich noch um viele Titel verlängern. Die US-amerikanische Schriftstellerin hob den psychologischen Krimi auf höchstes literarisches Niveau. Heute, am 19. Januar, wäre die Autorin 100 Jahre alt geworden. Rechtzeitig zum Geburtstag hat der Diogenes Verlag einen neuen Band mit Erzählungen herausgebracht, der auch für eingefleischte Highsmith-Fans noch ein paar Überraschungen parat hat.

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Julian Barnes: Der Mann im roten Rock; Montage: rbbKultur
Kiepenheuer & Witsch

Biografie der Belle Époque - Julian Barnes: "Der Mann im roten Rock"

Hat der Graf von Montesquiou sich mit der Schauspielerin Sarah Bernhardt nach einem Fotoshooting auf Kissen geräkelt? Ging er gar mit ihr ins Bett, obwohl er homosexuell war und hat sich danach eine Woche lang übergeben? "Wir wissen es nicht." Wann hat Thérèze Pozzi erstmals die Möglichkeit der Trennung von ihrem Mann, dem Modearzt und Star-Gynäkologen Samuel Pozzi in Erwägung gezogen? "Wir wissen es nicht." - Man sollte einem Autor trauen, der diesen Satz so inflationär gebraucht wie Julian Barnes, der sich in seinem neuen Buch als Biograf einer Epoche, der Belle Époque, betätigt.

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Friedrich Dürrenmatt © Diogenes
Diogenes

Kriminalroman - Friedrich Dürrenmatt: "Der Verdacht"

"Man kann das alles in seinen Werken finden: Witz und Weisheit, Ulk und Unsinn, Hohn und Hass. Er war nie ein Langweiler, immer ein höchst unterhaltsamer Autor." Das sagte Literatur-Papst Marcel Reich-Ranicki einmal über Friedrich Dürrenmatt, der mit seinen absurden Komödien - "Der Besuch der alten Dame" oder "Die Physiker" - Weltruhm erlangte. Zum 100. Geburtstag empfehlen wir den Kriminalroman "Der Verdacht" von 1951.

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Saul Friedländer: Proust lesen © C.H.Beck
C.H.Beck

Ein Essay - Saul Friedländer: "Proust lesen"

"Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen. Manchmal, die Kerze war kaum gelöscht, fielen mir die Augen so rasch zu, dass keine Zeit blieb, mir zu sagen: Ich schlafe ein." - Mit diesen Sätzen beginnt einer der umfangreichsten Roman-Zyklen der Weltliteratur: Marcel Proust - "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Der erste der sieben Bände erschien 1913, der letzte 1927, also erst fünf Jahre nach seinem Tod. Peter Matić liest auf rbbKultur das kolossale Werk, an dem viele Leser*innen - seien wir ehrlich - trotz mehrerer Anläufe scheitern.

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