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Sibylle Lewitscharoff: "Von oben", Suhrkamp Verlag 2019
Suhrkamp Verlag 2019

Roman - Sibylle Lewitscharoff: "Von oben"

Bis Sibylle Lewitscharoff zur Literatur fand, war es ein weiter Weg: Sie war Trotzkistin und studierte Religionswissenschaften, arbeitete als Buchhalterin und organisierte Ausstellungen. Dann sorgte die in Stuttgart geborene und seit vielen Jahren in Berlin lebende Autorin 1998 mit "Pong", ihrem ersten Roman, für Aufsehen. Es folgten "Montgomery", "Consummatus", "Apostoloff" und "Blumenberg" und 2013 der Georg-Büchner-Preis. Mit ihrer "Dresdner Rede" von 2014 löste sie einen Eklat aus, als sie beim Thema künstliche Befruchtung und Leihmutterschaft von "Fortpflanzungsgemurkse" sprach und meinte, "Kinder, die auf solch abartigen Wegen entstanden sind", seien "als Halbwesen" anzusehen, "zweifelhafte Geschöpfe, halb Mensch, halb künstliches Weißnichtwas". Jetzt hat sie einen neuen Roman geschrieben, sein Titel: "Von oben".

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Nicht wie ihr
Kremayr & Scheriau

Roman - Tonio Schachinger: "Nicht wie ihr"

Siebenundzwanzig Jahre alt ist der österreichische Autor Tonio Schachinger. Erst vor vier Wochen erschien sein erstes Buch, der Roman „Nicht wie ihr“, jetzt steht der Band schon als einer von sechs Titeln auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Es geht um Fußball, besser gesagt: um einen Fußballspieler.

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Beat Glorr: "klonk"; Montage: rbbKultur
lectorbooks

Lyrik - Beat Gloor: "klonk" | "konk"

Ist zeitgenössische Lyrik schwer zugänglich? Ganz und gar nicht, findet Frank Dietschreit, der eine Lanze brechen möchte für die unterschätzte Literaturgattung.

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