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Dorothee Oberlinger; © Promo
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Musikfestspiele Potsdam Sanssouci - Schlosstheater Potsdam Sanssouci: Pastorelle en musique

Sie ist ein Schäferidyll, das zu den Perlen der Rokoko-Oper zählt: die "Pastorelle en musique" von 1713/15 von Georg Philipp Telemann. Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci haben Telemanns einzige Pastorelle am Samstag auf die Bühne des Schlosstheaters im Neuen Palais gebracht. Schon seit mehr als einem Jahr wurde dieser Aufführung entgegengefiebert – unser Kritiker Kai Luehrs-Kaiser war natürlich vor Ort dabei.

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Sir Simon Rattle © picture alliance/ dpa/ Henry Lin
picture alliance/ dpa/ Henry Lin

Drei Werke und ein Abschied - Die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle

In Pandemie-Zeiten ist alles anders: Da wollte Simon Rattle Edward Elgars Oratorium "The Dream of Gerontius" aufführen - mit großem Chor und Orchester derzeit unmöglich. Also als Ersatz einmal Alberto Ginastera: Dessen Variaciones concertantes lassen alle Instrumente des Orchesters mal hervortreten. Leider wenig originell - die Berliner Philharmoniker waren hier komplett unterfordert.

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Philharmonie Berlin: Russischer Abend mit Kirill Petrenko © Stephan Rabold
Stephan Rabold

Pilotprojekt: Konzert vor Publikum - Berliner Philharmoniker: Russischer Abend mit Kirill Petrenko

Wenn alles so gut organisiert und wie am Schnürchen laufen würde wie das große Live-Konzert-Experiment in der Philharmonie, dann bräuchten wir uns viel weniger Sorgen um die Beherrschung der Pandemie machen. Mindestens Deutschland, wenn nicht Europa, schaute wohl gebannt auf den Wagemut, 1.000 geimpfte Besucher*innen zum Konzert der Berliner Philharmoniker zuzulassen - FFP2-Masken inklusive.

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Deutsche Oper: Francesca da Rimini © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Digitale Opern-Premiere - Deutsche Oper Berlin: "Francesca da Rimini"

Die fünfte Inszenierung von Christof Loy an der Deutschen Oper Berlin feierte digitale Premiere: "Francesca da Rimini", die Oper von Riccardo Zandonai, war 1914 ein Schlusslicht des sogenannten "Verismo" – eines Operngenres, das für leicht dirty gilt. Das Image von "Frauen am Rande des Nervenbruchs" ist nicht ganz falsch – auch hier nicht, obwohl die adlige Fransesca vom rivalisierenden Malatesta-Clan mit einem Fake-Ehemann aufs Kreuz gelegt wird.

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Berliner Staatsoper: "Jenůfa" © Bernd Uhlig
Bernd Uhlig

Digitale Opern-Premiere - Staatsoper Berlin: "Jenůfa"

Vor neun Jahren, damals an der Deutschen Oper, gab es zuletzt eine Neuinszenierung einer der wirkungsträchtigsten Opern überhaupt, Leoš Janáčeks Erstling "Jenůfa". Die Küsterin, die das Kind ihrer Stieftochter ertränkt, tut dies aus einer Art religiösen Verblendung. Sie bereut zutiefst, was am Ende zu einer großartigen Versöhnungsorgie führt. In kaum einem Werk habe ich im Parkett so viele schöne Tränen fließen sehen wie hier.

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Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko (c) Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Online-Festival | Digital Concert Hall - Berliner Philharmoniker: "Die Goldenen Zwanziger"

Wenn wir an die "Goldenen 20er" denken, steigen uns berückende Bilder und Töne in der Fantasie auf: sexuelle Libertinage, Cabarets, Rauschgift, Zirkus, Tanzmusik, avantgardistische Kunst, Beginn des Kinos… Und doch gehört dazu auch die Wirtschaftskrise, Inflation, Arbeitslosigkeit, politische Extreme und Morde. Eine widersprüchliche Epoche, der sich die Philharmoniker mit einem ganzen Festival stellen.

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Ultraschall Berlin 2019: Notos Quartett im Radialsystem V; © Simon Detel
Simon Detel

Festival für neue Musik - Ultraschall Berlin: Eröffnungskonzert mit dem Notos Quartett

Gestern Abend begann die 23. Ausgabe von Ultraschall Berlin, dem Festival für neue Musik, gemeinsam veranstaltet von rbbKultur und Deutschlandfunk Kultur. In diesem Jahr spielt die Musik - Pandemie bedingt - nur online. Gestern hat im Kleinen Sendesaal im Haus des Rundfunks das Berliner Notos Quartett das Eröffnungskonzert aufgenommen. Am Abend war das Konzert dann auf rbbKultur als "Radiokonzert" zu hören.

Daniel Hope
Inge Prader

Daniel Hope spielt in seinem Berliner Wohnzimmer mit Gästen - ARTE: "Hope@Home - Next Generation"

Der Lockdown hat uns wieder - und der Geiger Daniel Hope ist wieder zurück auf dem Bildschirm mit "Hope@Home", dieses Mal mit der "Next Generation". Vor allem jüngere Freelancer sind eingeladen, die es ja nicht erst jetzt wieder besonders hart trifft. Es war bereis im Frühjahr und ist jetzt wieder eines der erfolgreichsten Formate dieser Art und man kann gut verstehen, woran das liegt.

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