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Ultraschall Berlin 2019: Notos Quartett im Radialsystem V; © Simon Detel
Simon Detel

Festival für neue Musik - Ultraschall Berlin: Eröffnungskonzert mit dem Notos Quartett

Gestern Abend begann die 23. Ausgabe von Ultraschall Berlin, dem Festival für neue Musik, gemeinsam veranstaltet von rbbKultur und Deutschlandfunk Kultur. In diesem Jahr spielt die Musik - Pandemie bedingt - nur online. Gestern hat im Kleinen Sendesaal im Haus des Rundfunks das Berliner Notos Quartett das Eröffnungskonzert aufgenommen. Am Abend war das Konzert dann auf rbbKultur als "Radiokonzert" zu hören.

Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko (c) Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Online-Festival | Digital Concert Hall - Berliner Philharmoniker: "Die Goldenen Zwanziger"

Wenn wir an die "Goldenen 20er" denken, steigen uns berückende Bilder und Töne in der Fantasie auf: sexuelle Libertinage, Cabarets, Rauschgift, Zirkus, Tanzmusik, avantgardistische Kunst, Beginn des Kinos… Und doch gehört dazu auch die Wirtschaftskrise, Inflation, Arbeitslosigkeit, politische Extreme und Morde. Eine widersprüchliche Epoche, der sich die Philharmoniker mit einem ganzen Festival stellen.

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Berliner Staatsoper: "Jenůfa" © Bernd Uhlig
Bernd Uhlig

Digitale Opern-Premiere - Staatsoper Berlin: "Jenůfa"

Vor neun Jahren, damals an der Deutschen Oper, gab es zuletzt eine Neuinszenierung einer der wirkungsträchtigsten Opern überhaupt, Leoš Janáčeks Erstling "Jenůfa". Die Küsterin, die das Kind ihrer Stieftochter ertränkt, tut dies aus einer Art religiösen Verblendung. Sie bereut zutiefst, was am Ende zu einer großartigen Versöhnungsorgie führt. In kaum einem Werk habe ich im Parkett so viele schöne Tränen fließen sehen wie hier.

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Deutsche Oper: Francesca da Rimini © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Digitale Opern-Premiere - Deutsche Oper Berlin: "Francesca da Rimini"

Die fünfte Inszenierung von Christof Loy an der Deutschen Oper Berlin feierte digitale Premiere: "Francesca da Rimini", die Oper von Riccardo Zandonai, war 1914 ein Schlusslicht des sogenannten "Verismo" – eines Operngenres, das für leicht dirty gilt. Das Image von "Frauen am Rande des Nervenbruchs" ist nicht ganz falsch – auch hier nicht, obwohl die adlige Fransesca vom rivalisierenden Malatesta-Clan mit einem Fake-Ehemann aufs Kreuz gelegt wird.

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Philharmonie Berlin: Russischer Abend mit Kirill Petrenko © Stephan Rabold
Stephan Rabold

Pilotprojekt: Konzert vor Publikum - Berliner Philharmoniker: Russischer Abend mit Kirill Petrenko

Wenn alles so gut organisiert und wie am Schnürchen laufen würde wie das große Live-Konzert-Experiment in der Philharmonie, dann bräuchten wir uns viel weniger Sorgen um die Beherrschung der Pandemie machen. Mindestens Deutschland, wenn nicht Europa, schaute wohl gebannt auf den Wagemut, 1.000 geimpfte Besucher*innen zum Konzert der Berliner Philharmoniker zuzulassen - FFP2-Masken inklusive.

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Sir Simon Rattle © picture alliance/ dpa/ Henry Lin
picture alliance/ dpa/ Henry Lin

Drei Werke und ein Abschied - Die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle

In Pandemie-Zeiten ist alles anders: Da wollte Simon Rattle Edward Elgars Oratorium "The Dream of Gerontius" aufführen - mit großem Chor und Orchester derzeit unmöglich. Also als Ersatz einmal Alberto Ginastera: Dessen Variaciones concertantes lassen alle Instrumente des Orchesters mal hervortreten. Leider wenig originell - die Berliner Philharmoniker waren hier komplett unterfordert.

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Dorothee Oberlinger; © Promo
Promo

Musikfestspiele Potsdam Sanssouci - Schlosstheater Potsdam Sanssouci: Pastorelle en musique

Sie ist ein Schäferidyll, das zu den Perlen der Rokoko-Oper zählt: die "Pastorelle en musique" von 1713/15 von Georg Philipp Telemann. Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci haben Telemanns einzige Pastorelle am Samstag auf die Bühne des Schlosstheaters im Neuen Palais gebracht. Schon seit mehr als einem Jahr wurde dieser Aufführung entgegengefiebert – unser Kritiker Kai Luehrs-Kaiser war natürlich vor Ort dabei.

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Concertgebouw-Orkest Amsterdam (© Simon van Boxtel) und Daniel Harding (© Julian Hargreaves); Montage: rbbKultur
Simon van Boxtel | Julian Hargreaves

Musikfest Berlin - Concertgebouw-Orchester unter Daniel Harding

Endlich sind wieder Gastspiele internationaler Orchester möglich. Im vergangenen Jahr haben die Reisebeschränkungen alles das verhindert – jetzt kommen die großen Orchester wieder zum Musikfest nach Berlin. Den Auftakt dieser Gastspiele machte das Königliche Concertgebouw-Orchester aus Amsterdam.

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Komische Oper Berlin: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny © Iko Freese/Komische Oper Berlin
Iko Freese/Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin - "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny"

Dass Barrie Kosky den großartigen Erfolg der "Dreigroschenoper" am Berliner Ensemble, einer seiner besten Arbeiten überhaupt, mit Brecht/Weills "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" würde toppen können, war zu hoffen. Zumal "Mahagonny" eine Fortsetzung der "Dreigroschenoper" mit anderen, nämlich Opernmitteln ist. Nur liegt genau da der Hase im Pfeffer: Es gibt kaum ein schwerer zu realisierendes, häufiger misslingendes Werk als dieses. Der Eindruck der Tücke des Mahagonny-Objektes, er ist auch nach dieser Aufführung nicht aus der Welt.

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John Williams © picture alliance/ AP Photo/ Chris Pizzello
picture alliance/ AP Photo/ Chris Pizzello

Philharmonie Berlin - John Williams dirigiert die Berliner Philharmoniker

Was wären Indiana Jones, E.T., Superman oder Harry Potter ohne die Musik von John Willams? Der amerikanische Komponist hat mit seinen Filmmusiken Kino-Geschichte geschrieben und ganze Generationen in seine musikalischen Welten entführt. Er hat die Soundtracks für Kino-Blockbuster wie "Star Wars", "Jurassic Park", "Der weiße Hai" oder "Schindlers Liste" komponiert. Nun bringt er in Berlin einige seiner berühmtesten Filmklassiker zu Gehör - erstmals am Pult der Berliner Philharmoniker.

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