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John Williams © picture alliance/ AP Photo/ Chris Pizzello
picture alliance/ AP Photo/ Chris Pizzello

Philharmonie Berlin - John Williams dirigiert die Berliner Philharmoniker

Was wären Indiana Jones, E.T., Superman oder Harry Potter ohne die Musik von John Willams? Der amerikanische Komponist hat mit seinen Filmmusiken Kino-Geschichte geschrieben und ganze Generationen in seine musikalischen Welten entführt. Er hat die Soundtracks für Kino-Blockbuster wie "Star Wars", "Jurassic Park", "Der weiße Hai" oder "Schindlers Liste" komponiert. Nun bringt er in Berlin einige seiner berühmtesten Filmklassiker zu Gehör - erstmals am Pult der Berliner Philharmoniker.

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Deutsche Oper Berlin: Götterdämmerung - Clay Hilley (Siegfried) u. Jürgen Linn (Alberich) © Bernd Uhlig
Bernd Uhlig

Deutsche Oper Berlin - "Götterdämmerung" von Richard Wagner

Wie der neue "Ring des Nibelungen" – der erste, der covidbedingt völlig durchander auf die Welt kam – abschließend zu beurteilen sein mag, dürfte sich erst im November sagen lassen, wenn auch "Siegfried" (der 3. Teil) endlich nachgereicht wird. Ob die Inszenierung von Stefan Herheim gemischte Gefühle, die sie bislang hervorrief, je überwinden kann, scheint zweifelhaft. Auch wenn "Buhs" bei der Premiere von wackeren Fans nach Kräften niedergejubelt wurden.

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Staatsoper Berlin: "Idoménée" © Simon Gosselin
Simon Gosselin

Staatsoper Unter den Linden - "Idoménée" von André Campra

Mit dem Festival "Barocktage der Staatsoper" präsentiert das Opernhaus Unter den Linden die faszinierende Welt der Barockmusik. In der aktuellen Ausgabe steht eine ganze Musiknation im Fokus: das Frankreich zur Zeit des Sonnenkönigs Ludwigs XIV. Gestern wurden die "Barocktage" mit einer echten Rarität eröffnet: André Campras "Idoménée" als szenische Neuproduktion.

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Deutsche Oper Berlin: "Siegfried" – mit Clay Hilley und Waldvogel; © Bernd Uhlig
Bernd Uhlig

Deutsche Oper Berlin - "Der Ring des Nibelungen – Siegfried" von Richard Wagner

Dass mit dem letzten Puzzlestein, dem nachgereichten "Siegfried", alles wieder gut sein würde, war ein wohl doch zu frommer Wunsch. Immerhin: großer Jubel nach dem 1. Akt – für formidabel aufgelegte Sänger:innen, mit denen grundsätzlich sehr gut gearbeitet wurde. Das Flüchtlingskonzept dieses "Rings" dagegen wirkt nicht schlüssiger als zuvor; selbst dann nicht, wenn man zugesteht, dass Wagner selber – hier in Gestalt Mimes auch körperlich mitspielend – viele Jahre lang auf der Flucht vor Deutschland gewesen ist. So, fürchte ich, kriegt man die Flüchtlingsthematik nicht in den Blick.

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Szene aus Katja Kabanova an der Komischen Oper Berlin
Jaro Suffner

Komische Oper Berlin - "Katja Kabanowa"

Drei Engel für Charlie – so bezeichnet Barrie Kosky, der Intendant der Komischen Oper Berlin, die drei Frauen, die der aktuellen Produktion des Hauses ihren Stempel aufdrücken. Am Samstag hatte die Janáček-Oper "Katja Kabanowa" Premiere.

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Wiener Philharmoniker und Dirigent Daniel Barenboim im Großen Saal des Wiener Musikvereins © Dieter Nagl/APA/dpa
Dieter Nagl/APA/dpa

Wiener Musikverein - Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker

Es ist DAS Konzert an Neujahr, ausgestrahlt in 90 Länder für ca. 50 Millionen Zuschauer:innen: das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Es ist so Tradition wie "Dinner for One", nur dass die Dirigenten wechseln, dieses Mal war Daniel Barenboim eingeladen. Eine besondere Ehre: schon zum dritten Mal.

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Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin © Simon Pauly
© Simon Pauly

Konzerthaus Berlin | Philharmonie Berlin - Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: "Bachfest im Advent"

Ein "Bachfest im Advent“ feiert das RSB in der Philharmonie und im Konzerthaus. Zwar gibt es ein eingeübtes Ritual vor Weihnachten und danach Bachs Weihnachtsoratorium zu zelebrieren, aber man kann das auch mit anderen Kantaten Bachs und Brandenburgischen Konzerten tun. Die Kantate "Ich habe genug" sorgt dabei für nicht nur jublierende besinnliche Momente. Zu diesem Konzert hat sich das RSB einen Barock-Spezialisten eingeladen, Rinaldo Alessandrini.

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Silvesterkonzert mit Lahav Shani; © Stephan Rabold
Stephan Rabold

Philharmonie Berlin - Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker

In einer kleinen Ansprache bestätigte die Intendantin der Berliner Philharmoniker, Andrea Zietzschmann, was man wusste: akute "Rückenschmerzen" seien der Grund für Kirill Petrenkos Absage des Silvesterkonzerts. Jetzt also der israelische Shootingstar unter den Dirigenten - Lahav Shani. Gestern war der erste von insgesamt drei Konzertabenden.

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Neujahrskonzert 2022; © RIAS Kammerchor Berlin
RIAS Kammerchor Berlin

Philharmonie Berlin - Neujahrskonzert des RIAS Kammerchors

Für Händels ursprünglichen "Judas Maccabäus" waren Gesangssolisten aus Großbritannien vorgesehen gewesen. Die hätten, da sie aus einem Virusvariantengebiet kommen, 14 Tage in Quarantäne gemusst – und viel früher anreisen müssen. So griff der RIAS Kammerchor kurzfristig auf ein Ausweichprogramm zurück, das schon für letztes Jahr in der Schublade lag, als das Neujahrskonzert ganz ausfiel.

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Berliner Philharmoniker – Daniel Barenboim dirigiert Verdi; © Bettina Stoess
Bettina Stoess

Philharmonie Berlin - Daniel Barenboim dirigiert Verdi

Daniel Barenboim hat schon umjubelte Aufführungen großer Verdi-Opern dirigiert. In seinem Konzert mit den Berliner Philharmonikern stellt er nun Werke des Komponisten vor, die zunächst nicht zur Veröffentlichung vorgesehen waren. Kein Zweifel, dass Barenboim, der im November 80 wird, so etwas wie einen "Alterschub" hat. So fahl und spitzäugig wie vor den TV-Kameras beim Wiener Neujahrskonzert sah er aber jetzt, bei Berliner Normalbeleuchtung, nicht aus.

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Philharmonie: Kirill Petrenko dirigiert Tschaikowskys "Jolanthe" © Ole Schwarz
Ole Schwarz

Philharmonie Berlin - Kirill Petrenko dirigiert Tschaikowskys "Jolanthe"

Tschaikowskys Kurzoper "Jolanthe" wurde 1892 im Doppelpack mit dem Ballett "Der Nussknacker" bei derselben Premiere vorgestellt. Doch neben dem Glanz des Ballettes verblasste die zarte, märchenhafte letzte Oper des Komponisten völlig. Allmählich kehrt das Werk wieder auf die Bühnen zurück. An drei Abenden ist "Jolanthe" nun in einer konzertanten Aufführung mit Kirill Petrenko und den Berliner Philharmonikern zu erleben.

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Deutsche Oper: Antikrist © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Deutsche Oper Berlin - "Antikrist" - Kirchenoper von Rued Langgaard

"Antikrist" ist eine äußerst selten gespielte Oper, die sich zwischen Spätromantik und Moderne bewegt. In seinem von ihm selbst als "Kirchenoper" bezeichneten Spätwerk spannt der dänische Komponist Rued Langgaard ein apokalyptisches Panorama menschlicher Laster auf, das den Untergang der Welt beschwört und doch Hoffnung birgt. Mit "Antikrist" setzt die Deutsche Oper ihre Präsentation von Opern der Zwanziger Jahre fort.

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