rbbKultur Rezensionen Bühne

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"MiniMe" in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Kathrin Angerer (r.) und Maia Rae Domagala © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - "MiniMe" von Kata Wéber

Für die zehnjährige Mini ist Zuhause kein sicherer Ort. Ihr Elternhaus beschützt sie nicht, die Grenzen werden ständig überschritten. In dem Theaterstück "MiniMe" von Kata Wéber in der Regie von Kornél Mundruczó steht das Leben eines Kindes in einer dysfunktionalen Familie im Mittelpunkt. Barbara Behrendt war bei der Premiere.

 

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Lina Gómez: Träumerei des Verschwindens © Roberto Duarte
Roberto Duarte

Radialsystem V - Lina Gómez: "Träumerei des Verschwindens"

Eine Traumreise hat die Berliner Choreografin Lina Gómez mit ihrem Stück "Träumerei des Verschwindens" inszeniert. Gestern Abend war Premiere im Berliner Radialsystem. Diese "Träumerei des Verschwindens" ist eine Choreografie der Auflösung, der Auflösung unserer üblichen Wahrnehmung von Körpern und von Raum und Zeit.

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Staatstheater Cottbus: Der Biberpelz © Marlies Kross
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus - "Der Biberpelz" von Gerhart Hauptmann

Regisseur Armin Petras, der unter dem Pseudonym Fritz Kater auch eigene Stücke schreibt, war lange Intendant am Berliner Maxim Gorki Theater und am Schauspiel Stuttgart. Jetzt hat es den Theatermacher nach Cottbus gezogen. Er ist dort in ein dreiköpfiges künstlerisches Leitungsteam eingestiegen und bringt nun seine Version von Gerhart Hauptmanns "Der Biberpelz" auf die Bühne.

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Hader on Ice © www.lukasbeck.com
www.lukasbeck.com

Babylon in Berlin - "Hader on Ice"

Ausgehend von "Holiday on Ice", wäre die Vorstellung eines in der Standwaage übers Eis gleitenden Josef Hader reizvoll. Bei seinem ersten Solo-Programm seit über zehn Jahren, betitelt "Hader on Ice", muss aber eher an "on the rocks" gedacht worden sein. Hier outet sich die Kunstfigur des Josef H. als Voll-Alk, Verschwörungstheoretiker und Paranoiker de luxe. Es ist das "letzte Programm", wie Hader von der Bühne herab verkündet.

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Hans Otto Theater: Good. Better. Greta. Ein theatraler Dialog über das Klima; © Thomas M. Jauk
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater | Reithalle - "Good. Better. Greta. oder Wer, wenn nicht wir?"

 

Im August 2018 hat Greta Thunberg zum ersten Mal mit einem Pappschild zum Schulstreik aufgerufen. Keine vier Jahre ist das her – doch in dieser kurzen Zeit hat sie eine Klimabewegung in Gang gesetzt, bei der Jugendliche überall auf der Welt auf die Straße gehen. Sie wurde zum Symbol für den Klimastreik – und nun auch zum Titel eines Theaterstücks. Entwickelt haben den Abend der Regisseur Frank Abt und die Dramaturgin Natalie Driemeyer, gemeinsam mit Schauspieler:innen des Ensembles und dem Jugendclub des Theaters.

 

 

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Berliner Ensemble: "Mein Name sei Gantenbein" von Max Frisch © Matthias Horn
Matthias Horn

Berliner Ensemble - "Mein Name sei Gantenbein" von Max Frisch

Oliver Reese ist Intendant des Berliner Ensembles, Dramaturg, Autor und Regisseur. Gern inszeniert er von ihm selbst verfasste Bühnenadaptionen von berühmten Romanen wie Nabokovs "Lolita" oder die Grass´sche "Blechtrommel". Jetzt hat er sich Max Frischs Roman "Mein Name sei Gantenbein" vorgenommen und Film- und Fernsehstar Matthias Brandt nach 20-jähriger Theaterabstinenz für ein Bühnensolo die Rolle des vermeintlich blinden Beobachters und Erzählers auf den Leib geschrieben.

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