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Deutsches Theater: Auferstehung © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Auferstehung" von Lew N. Tolstoi

Mehrfach wurde die Premiere wegen der Corona-Pandemie verschoben, jetzt war es am Wochenende endlich soweit: Armin Petras konnte seine Fassung von Leo Tolstois Roman "Auferstehung" auf die Bühne des Deutschen Theaters bringen. Nach "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" war "Auferstehung" Tolstois dritter und letzter Roman, der sich um die ganz großen Fragen dreht: Schuld und Sühne, Erlösung und Vergebung.

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Volksbühne: "Geht es dir gut?!" von Pollesch/ Hinrichs – hier: Fabian Hinrichs; © Thomas Aurin
Thomas Aurin

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - "Geht es dir gut?"

In René Polleschs legendärem Volksbühnenstück "Kill your Darlings!" ist Fabian Hinrichs mit 15 Turnern aufgetreten. Dann stand er in "Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt" mit 28 Tänzer:innen der Palast-Compagnie auf der Bühne des Friedrichstadtpalasts. Und nun gibt es ein neues Stück des Erfolgsduos Pollesch/Hinrichs: "Geht es Dir gut?" wurde gestern in der Volksbühne uraufgeführt. Fabian Hinrichs und René Pollesch gelingt mit dem Klagegesang der erste sehenswerte Abend der neuen Volksbühne.

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SYM-PHONIE MMXX – Choreographie von Sasha Waltz mit dem Staatsballett, hier: Ensemble; © Bernd Uhlig
Bernd Uhlig

Staatsballett Berlin - Sasha Waltz: "SYM-PHONIE MMXX"

Ziemlich genau zwei Jahre nach der eigentlich geplanten Uraufführung hat Sasha Waltz in der Staatsoper Unter den Linden ihr neues Stück präsentieren können. "Symphonie MMXX", der Titel ist eine Anspielung auf die Entstehungszeit. Einen Tanz auf dem Vulkan hat das Berliner Staatsballett angekündigt, für das Sasha Waltz diese Choreografie ursprünglich inszenieren wollte. In dieser pandemiebedingt verspäteten Uraufführung treten nun ihre eigenen Tänzerinnen und Tänzer auf.

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Hans Otto Theater: Amadeus © Thomas M. Jauk
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater | Schlosstheater im Neuen Palais - "Amadeus" von Peter Shaffer

Das Ambiente passt fast schon zu gut: Das Schlosstheater im Neuen Palais wurde in der gleichen Epoche gebaut, in der diees spielt – in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Da gibt es viel Gold und Stuck, was gut zu den seidenglänzenden Rokoko-Kostümen passt, die Juan León für die "Amadeus"-Inszenierung entworfen hat. Man ist sofort in der Zeit, zugleich aber auch im Theater, denn alles ist ein wenig überdreht.

 

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