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Deutsches Theater: Die Kronprätendenten © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Die Kronprätendenten"

Auch wenn es bei seiner Uraufführung 1864 ein großer Erfolg war, ist das Historiendrama "Die Kronprätendenten" von Henrik Ibsen heute nur noch Wenigen bekannt. Es geht darin um Königskämpfe im mittelalterlichen Norwegen mit zahlreichen Figuren und vielen Nebenhandlungen. Das Deutsche Theater in Berlin hat nun versucht, den Stoff zu straffen und daraus ein gradliniges und vergnügliches Stück zu machen.

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Theatermacher BE Matthias Horn
Matthias Horn

Berliner Ensemble - "Der Theatermacher" von Thomas Bernhard

Lange war Thomas Bernhards "Der Theatermacher" eher selten zu sehen, doch jetzt erlebt das Stück eine Renaissance. Herbert Fritsch hat es in Frankfurt am Main inszeniert, Kai Voges in Dortmund und Wien, und nun gibt es den "Theatermacher" auch am Berliner Ensemble - mit einer Frau in der Titelrolle ...

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Hans Otto Theater: Die schmutzigen Hände – hier: Mascha Schneider, Paul Sies; © Thomas M. Jauk
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater - "Die schmutzigen Hände" von Jean-Paul Sartre

1943, im fiktiven Illyrien, zur Zeit der deutschen Besatzung: Der junge Hugo schließt sich der Kommunistischen Partei an, um mit seiner bürgerlichen Herkunft zu brechen. Im kommunistischen Kollektiv versucht er seinem Leben durch eine Tat einen Sinn zu verleihen. Er stimmt zu, den Parteiführer Hoederer zu ermorden .Sartres Drama, uraufgeführt 1948, ist eine Auseinandersetzung mit dem Kommunismus und eine Abrechnung mit den Irrtümern jedweder Ideologie. Der berühmte Klassiker wurde am Freitag im Hans Otto Theater in Potsdam in der Inszenierung von Christoph Mehler aufgeführt.

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Kindheitsarchive Schaubühne Gianmarco Bresadola
Gianmarco Bresadola

Schaubühne am Lehniner Platz - "Kindheitsarchive"

Die französisch-vietnamesische Theatermacherin Caroline Nguyen ist dem Berliner Publikum vom FIND-Festival an der Schaubühne bekannt. Jetzt hat sie zum ersten Mal direkt an der Schaubühne inszeniert – ein Stück, das sie selbst geschrieben hat: "Kindheitsarchive". Es geht um Auslandsadoptionen, die – wie die Autorin findet – vor allem Schmerz verursachen – für alle Beteiligten.

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