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Cie. Toula Limnaios: Clair Obscur; © Cyan
Cyan

Tanzstück | Halle Tanzbühne Berlin - cie.toula limnaios: "Clair Obscur"

In eine Schattenwelt, eine Spiegelwelt entführt die Berliner Choreografin Toula Limnaios mit ihrem neuen Stück "clair obscur", in eine Hell-Dunkel-Welt wie in der Malerei der Renaissance und des Barock, in der das Spiel mit Licht und Schatten so bedeutend waren. Die Auseinandersetzung mit der Welt des Schattens steht im Mittelpunkt dieser Choreografie, die gestern Premiere in der Halle Tanzbühne Berlin hatte.

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Theatertreffen: "Reich des Todes" © Arno Declair
Arno Declair

Theatertreffen - "Reich des Todes"

Das Theater musste lange ohne den Büchner-Preisträger Rainald Goetz auskommen – über 20 Jahre lang hat er kein Stück geschrieben. Bis 2020. Am 11. September kam vergangenes Jahr am Hamburger Schauspielhaus sein neues Stücks "Reich des Todes" zur Uraufführung – kein zufälliges Datum, denn es verhandelt die weltpolitischen Folgen des Terroranschlags auf die USA am 11. September 2001.

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Junges DT: "Selbstvergessen" © Arno Declair
Arno Declair

Stückentwicklung des Jungen DT - "Selbstvergssen. Vom Anfangen und Aufhören"

Jeden Tag erkranken in Deutschland rund 900 Menschen an Demenz. Wie es ist, wenn einen der eigene Großvater plötzlich nicht mehr erkennt, haben die Spieler*innen des Jungen DT in ihren eigenen Familien recherchiert. Sie haben ihre dementen Großeltern interviewt, Tonaufzeichnungen, alte Familienvideos und Fotobücher mitgebracht. All das wird auf der Bühne präsentiert – in einem dunklen Raum, von Glasscheiben begrenzt.

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Kareth Schaffer: Question of Belief © Mayra Wallraff
Mayra Wallraff

Sophiensaele | Tanzperformance - Kareth Schaffer: "Question of Belief"

Mit den Dämonen des Alltags haben zwei Performerinnen zu kämpfen – im neuen Stück der Berliner Choreografin Kareth Schaffer: "Question of Belief" - "Frage des Glaubens". Aber welche Dämonen treiben sie um? Und zu welchen Handlungen werden sie getrieben? Und hat das alles vielleicht mit unserem Leben in Pandemie-Zeiten zu tun? Am Wochenende war die Livestream-Premiere der Choreografie aus den Berliner Sophiensaelen.



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Theater Thikwa | Tanzstück - "Move out loud"

Wie bewegen wir uns, wenn wir sprechen, wenn wir eine Rede halten? Welche Haltung nimmt unser Körper dann ein? Mit welcher Gestik und Mimik sprechen wir? Diese Fragen sind Ausgangspunkt des neuen Stückes der Berliner Choreographin Modjgan Hashemian. "Move out loud", "Bewege dich laut", gemeinsam entwickelt mit den Performerinnen und Performern vom Theater Thikwa, das seit vielen Jahren Inszenierungen mit Menschen mit und ohne Behinderung entwirft. Gestern war Premiere des Live-Streams.



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Szene aus "Filetstücke" Vagantenbühne (Bild: G2 Baraniak/ Vagantenbühne Berlin)
G2 Baraniak/ Vagantenbühne Berlin

monsun.theater Hamburg | Vaganten Bühne Berlin | Hybride Simultanaufführung - "Filetstücke - wem gehört das Land?"

Auf dem Land einen paradiesischen Ferienort für Städter zu bauen oder ein barrierefreies Theater für alle. Diese Großprojekte verfolgen die Hauptfiguren des neuen Theaterstücks von Michael Alexander Müller. Es handelt vom Preis, der auch im übertragenen Sinne bezahlt werden muss, im Kampf um Bebauungspläne und Genehmigungen.

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Come as you are # Teil 2; © TOTAL BRUTAL / Nir de Volff
Dock 11

Im Livestream aus dem Dock 11 - "Come as you are # Teil 2"

Drei junge Männer, drei Tänzer, vor wenigen Jahren aus Syrien nach Deutschland geflüchtet, versuchen in Berlin ein neues Leben aufzubauen. Sie stehen im Mittelpunkt der Choreografie "Come as you are # Teil 2" von Nir de Volff, dem Berliner Choreografen aus Israel. Bei der ersten Choreografie standen ihre Flucht und ihr Ankommen im Vordergrund – nun geht es um ihre bisherigen Erfahrungen in Deutschland.

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Hans Otto Theater: Der Vorname © Thomas M. Jauk
Thomas M. Jauk

Hans Otto Theater | Komödie - "Der Vorname"

Die französische Erfolgskomödie "Der Vorname" wird seit rund zehn Jahren weltweit viel gespielt und wurde sogar schon zwei Mal fürs Kino verfilmt. Das Potsdamer Hans Otto Theater hat den Hit nun in einer Online-Premiere herausgebracht.

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Künstler Taylor Mac
Little Fang Photograph

Berliner Festspiele Online - Taylor Mac: "Holiday Sauce… Pandemic!"

Taylor Mac ist in den USA schon lange ein Star – in Berlin ist der Name aber erst seit einem Jahr bekannt, als der queere Theatermacher, Sänger, Drag-Performer im Haus der Berliner Festspiele die "24-Decade History of Popular Music"-Show zeigte: ein 24-stündiger Ritt durch die amerikanische Geschichte, aber mit queerer Interpretation. Wer dabei war, schwärmt noch heute davon, was für ein bombastisches und bewegendes, anrührendes und ekstatisches Gemeinschaftserlebnis das war.

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Sasha Waltz: Dialoge 2020 – Relevante Systeme II; © Luna Zscharnt
Radialsystem/Luna Zscharnt

Im Livestream aus dem Radialsystem V - "Dialoge 2020 – Relevante Systeme II" - der erste Abend

Sasha Waltz ist zurück. Wenn auch ganz anders als geplant. Eigentlich wollte Deutschlands bekannteste Choreographin ihre neuen Dialoge-Abende vor Publikum im Berliner Radialsystem zeigen – nun sind vier Livestream-Abende daraus geworden. Seit gestern und noch bis Sonntag wird an jedem Abend live aus dem Radialsystem übertragen - mit jeweils anderen Klangkünstlerinnen und -Künstlern der elektronischen Musikszene.

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Mit mehreren Kameras und Mikrofonen ausgestattet gelang der Livestream aus dem Deutschen Theater Berlin (Quelle: Deutsches Theater Berlin/Arno Declair).
Deutsches Theater Berlin/Arno Declair

Deutsches Theater - "Der Zauberberg"

Am Deutschen Theater war zum ersten Mal eine "Geisterpremiere" zu sehen. Das Ensemble spielt live – aber ohne Publikum. Die Zuschauer*innen können sich lediglich für die Dauer der Aufführung online zuschalten.

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Staatsballett Berlin: Giselle © imago images / POP-EYE
imago images / POP-EYE

Staatsballett Berlin - "Giselle"

Mit der Wiederaufnahme der "Giselle" zeigt das Berliner Staatsballett das erste abendfüllende Handlungsballett seit März. Und schon ist es wieder vorbei, müssen alle Vorstellungen im November abgesagt werden. Dass die Theater- und Opernhäuser ab Montag schließen müssen, ist eine harte Entscheidung, gerade angesichts der strengen Hygienemaßnahmen, die die Häuser seit Wochen durchsetzen.

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Staatstheater Cottbus: Umkämpfte Zone, hier: Lucie Luise Thiede (Großmutter), Gunnar Teuber (Großvater), Johann Jürgens (Bruder), (hinter ihm) Susann Thiede (Schwester 1) sowie der BürgerSprechChor; © Marlies Kross
Marlies Kross

Staatstheater Cottbus - "Umkämpfte Zone"

Regisseur und Autor Armin Petras hat das Berliner Maxim Gorki Theater geleitet und das Staatstheater in Stuttgart. Eine Zeit lang galt er auch (nach dem unrühmlichen Abgang von Chris Dercon) als heißer Kandidat für den Chefposten der Berliner Volksbühne. Jetzt hat Petras, den der "Spiegel" einen "rastlosen Theaterberserker" nannte, als Hausautor und Regisseur eine neue Heimat am Staatstheater in Cottbus gefunden. Er eröffnet die Saison mit der Adaption eines Romans von Ins Geipel: "Umkämpfte Zone".

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Deutsches Theater: Zdeněk Adamec, hier: das Ensemble; © Arno Declair
Arno Declair

Deutsches Theater - "Zdeněk Adamec"

Als Peter Handke 2019 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, wurde vor allem seine politische Haltung diskutiert. Jetzt gibt es mal wieder einen Anlass, Handke an seinem Werk zu messen: Sein neues Stück wird zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.

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EVERYWOMAN von Milo Rau / Ursina Lardi im Oktober 2020 an der Berliner Schaubühne. (Quelle: Armin Smailovic)
Armin Smailovic

Schaubühne am Lehniner Platz - "Everywoman"

In Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" wird ein Mann kurz vor seinem Tod gezeigt: Wer steht ihm bei? Was nutzt ihm das Geld, das er sein Leben lang angehäuft hat? Was bleibt? Bei den Salzburger Festspielen ist es Tradition, das Stück alljährlich auf dem Domplatz aufzuführen. In diesem Jahr wurde der Autor und Regisseur Milo Rau von Salzburg und der Berliner Schaubühne gemeinsam beauftragt, eine neue Fassung des Mysterienspiels zu schreiben.

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Berliner Ensemble: "Gespenster" von Henrik Ibsen – hier: Corinna Kirchhoff; © Matthias Horn
Matthias Horn

Berliner Ensemble - "Gespenster" von Henrik Ibsen

Was passiert, wenn man die eigenen Lebenslügen zu lange versteckt? So macht es Helene Alving in Henrik Ibsens Stück "Gespenster" und richtet damit nicht nur das eigene Leben zu Grunde, sondern auch das ihres geliebten Sohnes Osvald. Die slowenische Regisseurin Mateja Koležnik ist eine Expertin für Ibsen – vier seiner Stücke hat sie schon inszeniert. Am Berliner Ensemble folgt mit den "Gespenstern" nun das fünfte.

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30.09.2020, Berlin: Schauspieler Sebastian Grünewald bei der Fotoprobe "Die Orestie" in der Volksbühne (Bild: dpa/Paul Zinken)
dpa/Paul Zinken

Schauspiel von Thorleifur Örn Arnarsson nach Aischylos - Volksbühne Berlin: "Die Orestie"

Um Aischylos’ "Orestie" zu inszenieren, braucht es kein besonderes Anliegen: Die Geschichte von der Geburt der Demokratie, dem Sieg der Vernunft über die Blutrache passt immer – in Zeiten, in denen die Demokratie bedroht, allerdings besonders gut. Der Schauspielleiter der Volksbühne, der Norweger Thorleifur Örn Arnarsson, hat das große Werk neu inszeniert.

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Deutsches Theater: "Play Strindberg" @ Arno Declair
Arno Declair

Szenische Lesung - Deutsches Theater: "Play Strindberg"

August Strindbergs Theaterstück "Totentanz" ist eine ziemlich düstere bürgerliche Ehetragödie, die beinahe tödlich endet. Friedrich Dürrenmatt hat daraus in den 1960er Jahren eine Komödie über die bürgerliche Ehetragödie gemach. Das Deutsche Theater zeigt sie nun als "szenische Lesung" mit einem Spitzenteam: Sophie Rois, Ulrich Matthes und Manuel Harder.

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"Bettina Hoppe, Josefin Platt, Martin Rentzsch, Gerrit Jansen, Ingo Hülsmann, Veit Schubert, Judith Engel in "Gott" am BE"; © Matthias Horn
Matthias Horn

Berliner Ensemble - "Gott"

Ferdinand von Schirach ist nicht nur berühmt für seine juristische Kompetenz, die er in Romanen und Theaterstücken zum Ausdruck bringt, sondern auch für seine moralischen Gedankenspiele. In seinem Stück "Terror" mussten die Zuschauer entscheiden, wer überlebt. In "Gott" steht nun die Frage im Raum, ob Sterbehilfe nicht nur juristisch, sondern auch moralisch richtig ist.

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Lisa Eckhart (Quelle: imago-images.de/Andreas Weihs)
www.imago-images.de

Kabarettabend im Tipi am Kanzleramt - Lisa Eckhart "Vorteile des Lasters"

An der Kabarettistin Lisa Eckhart scheiden sich die Geister: Übertritt sie Grenzen des Sagbaren, wenn ihre Bühnenfigur Witze auf Kosten von Minderheiten macht? Oder führt sie ihr Publikum schlicht dahin, wo Behaglichkeit endet? Gerade war rund um die Veröffentlichung ihres Romanerstlings "Omama" eine Debatte zur Cancel Culture entbrannt. Nun ist Lisa Eckart mit ihrem Programm "Die Vorteile des Lasters" im TIPI AM KANZLERAMT zu Gast. Kai Luehrs-Kaiser hat den Auftritt gesehen.

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Szene aus: Melissa kriegt alles von René Pollesch (Quelle: Arno Declair/Deutsches Theater)
Arno Declair/Deutsches Theater

Premiere - Deutsches Theater: Melissa kriegt alles

Erst die Volksbühne, dann das Gorki, jetzt wird auch am Deutschen Theater in Berlin wieder gespielt, vor 130 Zuschauern statt vor 600. Den Auftakt machte der Mann, der in einem Jahr die Volksbühne übernehmen wird: René Pollesch. Sein neuer Abend: „Melissa kriegt alles“

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Theatersommer Netzeband 2020 "Bluthochzeit" (c) Uwe Hauth
Uwe Hauth

Theatersommer Netzeband - "Bluthochzeit"

Der Theatersommer in Netzeband konnte Anfang August in lauer Sommernacht unter freiem Himmel in seine 25. Saison starten – diesmal mit Federico Garcia Lorcas „Bluthochzeit“, der ersten lyrischen Tragödie des spanischen Dichters.

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