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Szene aus Katja Kabanova an der Komischen Oper Berlin
Jaro Suffner

Komische Oper Berlin - "Katja Kabanowa"

Drei Engel für Charlie – so bezeichnet Barrie Kosky, der Intendant der Komischen Oper Berlin, die drei Frauen, die der aktuellen Produktion des Hauses ihren Stempel aufdrücken. Am Samstag hatte die Janáček-Oper "Katja Kabanowa" Premiere.

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Deutsche Oper Berlin: "Siegfried" – mit Clay Hilley und Waldvogel; © Bernd Uhlig
Bernd Uhlig

Deutsche Oper Berlin - "Der Ring des Nibelungen – Siegfried" von Richard Wagner

Dass mit dem letzten Puzzlestein, dem nachgereichten "Siegfried", alles wieder gut sein würde, war ein wohl doch zu frommer Wunsch. Immerhin: großer Jubel nach dem 1. Akt – für formidabel aufgelegte Sänger:innen, mit denen grundsätzlich sehr gut gearbeitet wurde. Das Flüchtlingskonzept dieses "Rings" dagegen wirkt nicht schlüssiger als zuvor; selbst dann nicht, wenn man zugesteht, dass Wagner selber – hier in Gestalt Mimes auch körperlich mitspielend – viele Jahre lang auf der Flucht vor Deutschland gewesen ist. So, fürchte ich, kriegt man die Flüchtlingsthematik nicht in den Blick.

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Staatsoper Berlin: "Idoménée" © Simon Gosselin
Simon Gosselin

Staatsoper Unter den Linden - "Idoménée" von André Campra

Mit dem Festival "Barocktage der Staatsoper" präsentiert das Opernhaus Unter den Linden die faszinierende Welt der Barockmusik. In der aktuellen Ausgabe steht eine ganze Musiknation im Fokus: das Frankreich zur Zeit des Sonnenkönigs Ludwigs XIV. Gestern wurden die "Barocktage" mit einer echten Rarität eröffnet: André Campras "Idoménée" als szenische Neuproduktion.

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