Wanderungen durch die Mark Brandenburg

Buchcover, Fontane: wanderungen
Reclam

Wanderungen durch die Mark Brandenburg

Eine Reise durch die Mark – mit ihren  Bewohnern und Landschaften, Schlössern, Klöstern und ihre Geschichte.

Radensleben - Gutshaus

Theodor Fontane war ein Kunstliebhaber und kommt beim Besuch von Radensleben ins Schwärmen: Rembrandt-Kopien, Neapel-Bilder, Madonnen - Seite um Seite füllt er mit Listen von Kunstwerken.

Die Kirche St Peter und Paul in Wusterhausen a. D. - rbb/Oliver Ziebe
rbb/Oliver Ziebe

Wusterhausen an der Dosse

Die Kirche "St. Peter und Paul" war auch zu Fontanes Zeiten schon überdimensioniert für den Ort drumherum. Umso mehr beeidruckte ihn "ein gewisses Maß von Schönheit und Reichtum" im Innenraum.

Spandau - Zitadelle

Berliner und "Cöllner" gegen "Spandower" - so liefen die Fronten bei der "Seeschlacht an der Malche". Dabei ging es nur ums Vergnügen von Kurfürst Joachim II.

Schloss Friedrichsfelde - picture alliance / DUMONT Bildarchiv
picture alliance / DUMONT Bildarchiv

Schloss Friedrichsfelde

Das Leben nach 1800 sei das heiterste in Friedrichsfelde gewesen, schreibt Theodor Fontane in den Wanderungen. Da kannte er freilich den Tierpark noch nicht, der heute das Schloss umgibt.

Schloss Meseberg - dpa-Zentralbild
dpa-Zentralbild

Schloss Meseberg

Ein Monument der Prunksucht - so schildert Fontane Schloss Meseberg in seinen Wanderungen: zwanzig Luxuspferde, Atlaskissen und Windspiele gehörten zum Lebenstil des "Major von Kaphengst".

Postkarte Müggelsee - picture alliance/arkivi
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Köpenick - Hafen

Die Einladung zur einer Bootsfahrt schlägt Fontane nicht aus. Ausgerüstet mit einem Dutzend Flaschen Champagner erkundet er mit Freunden die Müggelspree.

Gentzrode - Herrenhaus

Fontane war oft Gentzrode zu Gast - fasziniert von den ambitionierten Plänen des Industriellen Alexander Gentz. Der setzte ein Herrenhaus im maurischen Stil mitten in die preußische Pampa. Und verspekulierte sich dabei gewaltig.

Jagdschloss Hubertusstock - picture alliance / arkivi
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Jadgschloss Hubertusstock

Im Werbelliner Forst zeigen die Hohenzollern ihren Gästen "was hohe Jagd in den Marken sei", schreibt Fontane. Eine Besonderheit: die Wanderhirsche, die von weither zum Werbellinsee kommen.

Falkenrehde

Ein "lachendes Dorf" mit einer düsteren Geschichte: In der Kirche von Falkenrehde sucht Theodor Fontane nach dem Grab eines Enthaupteten.

Köpernitz

Eine eigenwillige Frau lockt Theodor Fontane nach Köpernitz: Die Gräfin La Roche-Aymon. Sie hatte gute Beziehungen zum König - dank ihrer hausgemachten Trüffelwurst.

Festung Küstrin (Kostrzyn nad Odra)
picture alliance / Moritz Vennemann

Küstrin - Bastion Brandenburg

Mit einer spektakulären Flucht rettet sich Lewin in "Vor dem Sturm" aus der "Bastion Brandenburg". Historiker vermuten, dass Fontane beim Schreiben die Küstriner Festung vor Augen hatte.

Ganzer

Die Qual der Wahl hat Fontane bei seinem Besuch in Ganzer. Soll er das stattliche Anwesen der Adelsfamilie Rohr besuchen, oder lieber das der Familie Jürgas? Erst im Tod sind die beiden Häuser vereint.

"Ruppiner Schweiz. Binenwalde" - Fotopostkarte um 1910
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Binenwalde

Nicht die Bienen gaben dem Ort seinen Namen, sondern Sabine das "schöne Försterkinde von Binenwalde". Kronprinz Fritz soll mit ihr eine heimliche Affäre gehabt haben - Fontane machte sie zur Lokallegende.

Fontane-Büste in Bad Freienwalde - Imago/Seeliger
Imago/Seeliger

Bad Freienwalde

Freienwalde gefällt Theodor Fontane auf Anhieb. Schon die sommerliche Kutschfahrt dorthin wird zum Erlebnis.

Historische Ansicht des Gamengrunds - Imago/Arkivi
Imago/Arkivi

Gamengrund

Im Blumenthaler Forst wandelt Fontane auf den Spuren des Dichters Schmidt von Werneuchen. Dessen Lieblingsort im Wald war der Gamengrund.

Historrische Stadtansicht von Mittenwalde - picture alliance/arkivi
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Mittenwalde - Moritzkirche

In Mittenwalde hat Theodor Fontane nur ein Ziel: Die Kirche St. Moritz, in der der berühmte Kirchenlied-Dichter Paul Gerhardt Probst war.

Gröben - Dorfkirche

Das Gröbener Kirchenbuch war für Fontane eine lokalhistorische Fundgrube. Dankbar widmete er dem Ort gleich mehrere Seiten in seinen "Wanderungen".

Boltenmühle am Tornowsee- rbb
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Dachsberg bei Pritzhagen

Zu Fontanes Zeit war der Dachsberg "ein Lieblingsplatz aller märkischen Touristen". Zurecht, urteilt der Dichter nach dem Besuch.

Neustadt an der Dosse

Neustadt sei eine der Städte, "die beständig verwechselt werden". Fontane schaut genauer hin. Mehr als das berühmte Gestüt interessiert ihn die Kirche.

Scheunenwindmühle in Saalow - imago/Gueffroy
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Saalow

In Saalow gibt es nicht viel zu sehen. Fontane dient der Ort nur als Ausgangspunkt für eine biographische Skizze: Der Bildhauer Gottfried Schadow hat hier familiäre Wurzeln.

Schloss Marquardt

Scharlatanerie oder Stimmen aus dem Jenseits? Fontane berichtet von rätselhaften Besuchen in der Dämmerung, die König Friedrich Wilhelm II erhalten haben soll.

Burg im Spreewald

Im "Gasthaus Eiche" speist Fontane nicht nur vorzüglich. Er dichtet auch ortstypische "Leberreime".

Fontane Stock und Zylinder - rbb
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Saarmund

Die verschollene Nutheburg von Saarmund findet auch Fontane nicht. Aber die Flusslandschaft beflügelt auch so seine Fantasie.

Kahnfahrt bei Lehde - dpa/Patrick Pleul
dpa/Patrick Pleul

Lehder Fließ

Die Fährleute im Spreewald porträtiert Theodor Fontane sehr vorteilhaft. Er findet "eine Haltung und Straffheit gegeben, die man bei der Mehrzahl unserer sonstigen Dorfbewohner vermißt".

Schloss Ribbeck

Jedes Schulkind kennt den "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" - zumindest die ersten Zeilen. Ein Fontane-Pilgerort nicht nur zur "goldenen Herbsteszeit".

Fontane-Darsteller wandert durch Wald - rbb
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Brieselang

Gemütlichkeit im Gasthaus Finkenkrug und majestätische Natur - eine Mischung ganz nach Fontanes Geschmack. Gleich mehrere Kapitel widmete er dem Forst von Brieselang.

Stadtansicht Gransee - imago/Hohlfeld
imago/Hohlfeld

Gransee - Ruppiner Tor

Gleich zwei Eingänge in die Stadt gibt es beim Ruppiner Tor. Was hat es damit auf sich? Fontane erzählt die Geschichte der "Waldemar-Tore".

Fontane Handschrift - dpa
dpa

Kienbaum

Kienbaum, berichtet Fontane hat seinen Namen von einer gigantischen Kiefer, die dort einst stand. Heute steht hier eine neu gepflanzte "Fontane-Kiefer".

Historische Ansicht vom Zeuthener See - picture alliance/arkivi
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Zeuthener See

Von Köpenick aus unternimmt Fontane mit Freunden einen Segelttörn. Das Ufer des  Zeuthener Sees erscheint ihm dabei als unwirtliche "Wendei".

Trachtenfest im Spreewald / dpa Zentralbild
dpa Zentralbild

Lübbenau

Bis ins letzte Detail beschreibt Theodor Fontane die Spreewaldtrachten, die er bei einem Kirchbesuch in Ruhe betrachten kann.