Berlinopolis

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In den fünf Folgen kommen Menschen zu Wort, die aus einer modernen Großstadt nicht mehr wegzudenken sind und sie erst zu dem machen, was sie ist. Die Protagonisten haben polnische, nigerianische, sudanesische, israelische und argentinische Wurzeln. Sie engagieren sich für die Stadt, in der sie leben.

Yael Gat aus Israel. Bild: rbb
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Berlinopolis: Yael Gat

Die 29-jährige Israelin ist Musikerin. Studiert hat sie an der Musikhochschule in München, einem Nazigebäude, in dem Hitler ein Büro hatte. Besonders das Zusammenspiel zwischen Trompete und Orgel hat es ihr angetan. Fahrradfahren in Berlin ist wie ein Filmerlebnis, findet sie.

Thilo Cablitz ist schwarzer Polizist und hasst Rassisten. Bild: rbb
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Berlinopolis: Thilo Cablitz

"Rassisten gehören nicht in die Polizei", sagt der 42-Jährige. Dass man ihm trotz Uniform und Dienstausweis nicht traut, erlebt er immer wieder. Im Alter von sieben Jahren ließ seine Mutter seinen afrikanischen Vornamen in "Thilo" ändern. Heute ist er Pressesprecher der Berliner Polizei.

Sydney Nwakanma hat nigerianische Wurzeln und macht neue Mode aus Altkleidern. Bild rbb
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Berlinopolis: Sydney Nwakanma

Der 29-jährige Sydney, dessen Familie aus Nigeria kommt, ist ein besonderer Unternehmer: Er lässt Altkleider aus Deutschland in Afrika zu neuer, modischer Kleidung umnähen und verkauft sie unter einem eigenen Modelabel in Berlin.

Jemek Jemowit ist Musiker, Rapper und wünscht sich eine polnische CDU. Bild: rbb
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Berlinopolis: Jemek Jemowit

Jemek Jemowit hat polnische Wurzeln. Der Musiker und Rapper ist in der Gropiusstadt aufgewachsen. Wenn er nicht Musik macht, engagiert er sich für eine offene und freie Gesellschaft in Polen.

Eleonora Aira kommt aus Argentinien und fühlt sich als Powerfrau. Bild: rbb
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Berlinopolis: Eleonora Aira

Die Schauspielerin und Fitnesstrainerin kam 1984 nach Berlin. Sie hat die Power und bezeichnet sich als "wild". Die Argentinierin hat einen deutschen Mann und zwei Kinder.