V.l.n.r.: Präsident Bill Clinton mit Ehefrau Hillary Rodham Clinton (beide USA), Eberhard Diepgen (GER/CDU/Regierender Bürgermeister Berlin) in Berlin, Bild: imago images / photo2000
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- Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt: 1994

Der Kaufhauserpresser Dagobert wird nach jahrelanger Jagd gefasst, die Alliierten verlassen Berlin, der amerikanische Präsident Bill Clinton kommt in die Stadt und eine skurrile Nacktkampagne sorgt im Berliner Wahlkampf für Aufsehen - diese Ereignisse prägen das Jahr 1994.

"Nichts wird uns aufhalten. Alles ist möglich. Berlin ist frei." Bill Clinton

1994 - das Jahr, in dem die Alliierten Berlin verlassen. Der Franzose Jean-Marie Weiss, Pressesprecher der französischen Streitkräfte, erinnert sich an den feierlichen Abzug der Armee und seine Entscheidung, aus Liebe zur Stadt in Berlin zu bleiben. US-Präsident Bill Clinton beschwört bei seinem Besuch im Juli – auf deutsch – den Beginn eines neuen Zeitalters für die ehemals geteilte Stadt:  "Nichts wird uns aufhalten. Alles ist möglich. Berlin ist frei."

Der Kaufhauserpresser Dagobert, Arno Funke, erzählt, wie er nach jahrelanger Fahndung schließlich in einer Telefonzelle von der Polizei geschnappt wird. Damit findet einer der spektakulärsten Berliner Kriminalfälle ein Ende. Mit dem Song "Mädchen" prägt die Sängerin Luci von Org alias Lucilectric das Selbstbewusstsein einer ganzen Generation und eine skurrile Wahlwerbung mit dem Nacktbild des SPD-Politikers Thomas Krüger erregt im Berliner Wahlkampf die Gemüter.

Film von Reinhard Joksch

Erstausstrahlung am 14.12.2019/rbb