Potsdamer Platz - Farbnegativ 08/1998, Bild: imago images/ teutopress
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- Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt: 1998

Nach 16 Jahren wird Helmut Kohl (CDU) abgewählt und Gerhard Schröder (SPD) zum neuen Kanzler der Deutschen, der Potsdamer Platz wird feierlich eröffnet und Berlin erlebt die schwerste Gasexplosion der Nachkriegsgeschichte.

1998 - das Jahr, in dem die Ära Kohl endet und Gerhard Schröder neuer Bundeskanzler wird. Wolfgang Thierse erinnert sich an diese politisch bewegten Zeiten und seine eigene Wahl zum Bundestagspräsidenten. Der Potsdamer Platz wird – halb fertig –eröffnet. 

Hans Kollhoff - selbst Architekt eines der Gebäude - erzählt von der Einweihung und die Ideen, die für ihn als Architekten bei der Entwicklung des Ortes eine Rolle spielten. In der Steglitzer Lepsiusstraße explodiert ein Wohnhaus. Sieben Menschen sterben dabei. Albrecht Broemme – damals Chef der Berliner Feuerwehr – erinnert sich an die schwerste Gas-Explosion der Berliner Nachkriegsgeschichte und die tagelange Suche nach Überlebenden in den 2000 Tonnen Schutt. 

Gerade 30 und schon ganz oben ist Regisseur Thomas Ostermeier: Die Baracke am Deutschen Theaters, deren Künstlerischer Leiter er ist, wird zum Theater des Jahres gewählt. Ostermeier erzählt von wilden Partys im Osten der Stadt und sein Leben ohne Bad, aber mit Telefon-Anschluss in Berlin-Neukölln.

Film von Lutz Pehnert

Erstausstrahlung am 25.01.2020/rbb