Trabant in der Allee der Kosmonauten, Foto: rbb
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- 24 Stunden Allee der Kosmonauten

Als sozialistische Vorzeigestraße Mitte der 1970er Jahre in West-Ost-Richtung geplant, verbindet die Allee der Kosmonauten die Bezirke Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Auf fünfeinhalb Kilometer wohnen hier dicht an dicht die meisten Alleinerziehenden der ganzen Stadt. Direkt neben "Ureinwohnern", die sich noch an ihren Erstbezug der WBS 70 Platte erinnern können.

Die nächtlich erleuchtete Allee der Kosmonauten von oben, Foto: rbb
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Die Straßenbahnen der Linie M8 fahren rund um die Uhr durch die Allee der Kosmonauten. Die klimatisierten Wagons sind Kinderzimmer-Ersatz, Shuttle-Service, Salon und gute Stube der Bewohner der Allee der Kosmonauten. Hier trifft man sich, hier hängt man ab. Die rbb Reporter sind 24 Stunden mitgefahren.

Die Gegend verändert sich von Woche zu Woche. Der Straßenzug wird zum Rückzugsgebiet für die, die den Anschluss verloren haben oder einfach ihren eigenen Weg gehen.

Laut Sozialbericht steigt rund um die Allee der Kosmonauten die Armut. Berliner, die sich die gestiegenen Mieten in der Innenstadt nicht mehr leisten können, ziehen jetzt in die Mehrgeschosser an der Allee der Kosmonauten. Der Wohnraum in den 25 Stockwerke hohen Wohnhochhäusern ist hier vergleichsweise preiswert und die M8 bringt einen in einer halben Stunde ins Zentrum.

Film von Thomas Balzer
Erstausstrahlung 25.11.18/rbb

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