Trabant in der Allee der Kosmonauten, Foto: rbb
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- 24 Stunden Allee der Kosmonauten

Als sozialistische Vorzeigestraße Mitte der 1970er Jahre in West-Ost-Richtung geplant, verbindet die Allee der Kosmonauten die Bezirke Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Auf fünfeinhalb Kilometer wohnen hier dicht an dicht die meisten Alleinerziehenden der ganzen Stadt. Direkt neben "Ureinwohnern", die sich noch an ihren Erstbezug der WBS 70 Platte erinnern können.

Die nächtlich erleuchtete Allee der Kosmonauten von oben, Foto: rbb
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Die Straßenbahnen der Linie M8 fahren rund um die Uhr durch die Allee der Kosmonauten. Die klimatisierten Wagons sind Kinderzimmer-Ersatz, Shuttle-Service, Salon und gute Stube der Bewohner der Allee der Kosmonauten. Hier trifft man sich, hier hängt man ab. Die rbb Reporter sind 24 Stunden mitgefahren.

Die Gegend verändert sich von Woche zu Woche. Der Straßenzug wird zum Rückzugsgebiet für die, die den Anschluss verloren haben oder einfach ihren eigenen Weg gehen.

Laut Sozialbericht steigt rund um die Allee der Kosmonauten die Armut. Berliner, die sich die gestiegenen Mieten in der Innenstadt nicht mehr leisten können, ziehen jetzt in die Mehrgeschosser an der Allee der Kosmonauten. Der Wohnraum in den 25 Stockwerke hohen Wohnhochhäusern ist hier vergleichsweise preiswert und die M8 bringt einen in einer halben Stunde ins Zentrum.

Film von Thomas Balzer
Erstausstrahlung 25.11.18/rbb

Die rbb Reporter - Hallelujah in Himmelpfort: Die Havellerchen, Foto: rbb
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Hallelujah in Himmelpfort

Himmelpfort hat es durch sein Weihnachtspostamt zu gewissem Weltruhm gebracht. Die alljährlich rund 300.000 Briefe an den Weihnachtsmann werden alle beantwortet. Aber wie leben die Himmelpforter selbst in der Weihnachtszeit? Die rbb Reporter waren dort.

Eingang zur ostdeutschen Filmstadt Babelsberg bei Potsdam, dem Sitz der DEFA (Quelle: dpa/Link)
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Der Westen im DDR-Film - Wie der Kudamm nach Karl-Marx-Stadt kam

Die DEFA, die große DDR-Traumfabrik, trennt keine 1000 Meter Luftlinie von der Grenze zu Westberlin und doch gibt es für die Kreativen in Babelsberg und Adlershof keinen schwierigeren Job, als diese nah gelegene kapitalistische Welt halbwegs glaubhaft in die DDR-Kinos und -Wohnzimmer zu tragen.

Spreewaldweihnacht: Ein beleuchteter Weihnachtsbaum steht auf einem Kahn im Hafen von Luebbenau, Foto: picture alliance/Andreas Franke
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Rumpodich und Winterpaddeln - Advent im Spreewald

Ziehen Ruhe und Besinnlichkeit in den Spreewald ein, sobald die erste Schneeflocke in der Vorweihnachtszeit fällt? Von wegen! Von Burg bis Lübbenau küsst der Advent den Spreewald wach. Die Reportage entdeckt Vor-Weihnachtsfeiern und immer stehen dahinter echte Spreewälder, die die Hände einfach nicht in den Schoß legen können.

U-Bahnhofsschild der U1, Foto: rbb
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Berlin mit der U-Bahn erfahren: Die U1

Sie ist die älteste U-Bahn-Linie Deutschlands: Die U1 - eine Legende. Keine Linie ist so bekannt, so berühmt und so berüchtigt. Sogar ein Musical ist ihr gewidmet. 13 Stationen, neun Kilometer Strecke, Fahrzeit etwas über 20 Minuten. Berlin im Minutentakt.

Detlef liest seinen Brief. © rbb/Luise Makarov
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Liebes Ich,

Der Film erzählt von Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. Menschen, die an sich selbst den Brief geschrieben haben, den sie schon immer bekommen wollten. Wünsche, Träume und Hoffnungen werden sichtbar in einer Realität, in der vieles ganz anders ist.