Kunstprojekt "Bilder einer Landschaft" (Quelle: Museum mod. Kunst Kärnten)
Kunstprojekt "Bilder einer Landschaft - Übergang 3" | Bild: Museum für moderne Kunst Kärnten

Kunstprojekt "Bilder einer Landschaft" - wuměłstwowy projekt "Wobraze krajiny"

Ten tśikrajny wuměłski projekt politiski adresěrujo to pśemjenjenje krajiny, wudobywanje pśirodnych resursow a śěgnjenje nowych granicow w Europje. We fokusu stoje nazgónjenja Serbow a Słowjeńcow w Awstriskej a Słowjeńskej.
Das Dreiländer-Kunstprojekt adressiert politisch die Veränderung der Landschaft, Ausbeutung natürlicher Ressourcen und neue Grenzziehungen in Europa.

We fokusu stoje nazgónjenja Serbow a Słowjeńcow w Awstriskej a Słowjeńskej. Z mólaŕstwom, instalacijami, filmami, literaturu a muziku stwórje wuměłce a wuměłcowki nowe Reality a Utopije. Wustajeńca jo wiźeś wót 23.4. do 11.7. w Serbskem muzeju a w Galeriji Bramborska w Chóśebuzu. Wustajeńca jo do togo była w Budyšynje a Klagenfurśe. Korony dla jo se musało wótwórjenje we Chóśebuzu wó wěcej mjasecow pśestarcyś.

Im Fokus stehen die Erfahrungen der Sorben und Slowenen in Österreich und Slowenien. Mit Malerei, Installation, Filmen, Literatur und Musik schaffen die KünstlerInnen neue Realitäten und Utopien. Die Ausstellung ist zu sehen vom 23.4. bis zum 11.7. im Wendischen Museum und der Galerie Brandenburg in Cottbus. Die Ausstellung war bereits in Bautzen und Klagenfurt. Aufgrund von Corona musste die Ausstellung in Cottbus um mehrere Monate verschoben werden.

Hintergrundinformationen

BILDER EINER LANDSCHAFT präsentiert zeitgenössischen bildenden Kunst und Literatur aus Slowenien, Österreich und Deutschland. Für die Künstler ist dabei der Begriff LANDSCHAFT in seiner gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Dimension der Ausgangspunkt ihres Werkschaffens. ( so die geteilte Kärntener Landschaft innerhalb Österreichs und Sloweniens und die Lausitz innerhalb Deutschlands. Dabei wird die historische und faktische Stellung der jeweiligen Minderheit kritisch hinterfragt, auch die eigene Identität und tradierte Sehgewohnheiten. Auf jüngste Veränderungen der Landschaft durch politisch Entscheidungen verweisen Arbeiten zu Grenzzäunen, Migrationslagern und Flüchtlingsströmen.
 
Das aktuelle Kulturprojekt ist eine Weiterführung der 2011 in Klagenfurt/Celovec begonnen Serie "ÜBERGANG/PREHOD/PREHOD", initiiert vom slowenischen Künstler Karl Vouk aus Kärnten (A) in Kooperation der Stiftung für das Sorbische Volk mit slawischen Kunst- und Kultureinrichtungen Osteuropas.
In den Werken widerspiegelt sich die Veränderung des Landschaftsbildes, insbesondere durch die Ausbeutung natürlicher Ressourcen und durch politische Entscheidungen, es wird die Möglichkeit einer anderen Realität und Historie bis hin zu Utopien dargestellt, die eigene Herkunft hinterfragt und Sehgewohnheiten, die politisch bedingte Veränderungen der Landschaft in Form von Grenzzäunen, Migrationslagern und Flüchtlingsströmen.