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Bild: imago images/Bernd König

Die Hauptstadt von oben - Berlin am Wasser

Die Dokumentation ist ein filmischer Sommerspaziergang in luftiger Höhe und erzählt von Menschen, die an und mit dem Wasser Berlins leben.

Wer sich im Landeanflug auf Berlin befindet, wird erstaunt feststellen, wie grün und wasserreich die Hauptstadt ist. In der turbulenten Stadtmitte kann man davon kaum etwas erahnen. Von oben erst zeigt sich, wieviel Wasser die Dreimillionenstadt zu bieten hat.  

"Woanders zahlt man Kurtaxe dafür, dass man den ganzen Tag am Wasser sein darf."

Berliner genießen den Abend an der Spree. © rbb/Thomas Koppehele

Über 60 Quadratkilometer Wasserfläche und 360 Kilometer Ufer entlang an Flüssen, Seen und Kanälen. An den Ufern der Metropole leben und arbeiten Menschen. Stadtangler Ralf Behnke trifft man schon früh am Tag an der Spree, am Schloss Bellevue. In den Morgenstunden beißen hier vor allem Barsch, Zander und Hecht.

Ein guter Angelplatz am "Molecule Man". © rbb/Thomas Koppehele

Im Gegensatz zum Aal, den fängt er am liebsten abends bei Sonnenuntergang, gegenüber vom alten Osthafen. Für Severine Scala fängt der Tag auf dem Stand-Up-Board an. Direkt neben dem Badeschiff zwischen Elsenbrücke und Oberbaumbrücke geht sie fast täglich ins Wasser. Für sie bedeutet es "ein kleines Plätzchen Freiheit" mitten in der Stadt.

Peter Bender ist seit 36 Jahren Kranführer im Moabiter Westhafen. Für den 62-Jährigen ein Traumjob: "Woanders zahlt man Kurtaxe dafür, dass man den ganzen Tag am Wasser sein darf."

Film von Ilka Kettner und Ulrike Licht

Erstausstrahlung vom 29.08.2017/rbb

Gemüsekiste, Foto: imago/Ini1110/Photocase
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Unterwegs mit Lebensmittelrettern - Teller oder Tonne

In Deutschland werden jede Sekunde 570 Kilogramm Lebensmittel entsorgt. Die Reportage schaut hinter die Kulissen der Lebensmittelrettung in Berlin und begleitet Menschen, die sich dafür engagieren.

HVA-Chef Markus Wolf und sein Vorgesetzter Erich Mielke (Bild: rbb)
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Ein deutscher Dienst im Kalten Krieg - Inside HVA (2/2)

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Ein deutscher Dienst im Kalten Krieg - Inside HVA (1/2)

Die HVA, die Hauptverwaltung Aufklärung des Ministeriums für Staatssicherheit war der weltweit agierende Auslandsgeheimdienst der DDR. Eine der effektivsten Spionageorganisationen des 20. Jahrhunderts, berühmt-berüchtigt und geheimnisumwittert. Ein Mythos, ein "Tarnkappenbomber" Moskaus, der oft unter dem Radar der westlichen Geheimdienste flog. Ein Schattenreich, eine Black Box.  

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Zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz erzählt dieser Film die Geschichte einer Familie - sie wurde auseinandergerissen, deportiert und an verschiedenen Orten ermordet.

Leon Schwarzbaum zeigt in "seiner" alten Baracke in Auschwitz-Birkenau, wo er lag, Foto: rbb/Viet-Film
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Der letzte Jolly Boy

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