US-Präsident John F. Kennedy (1917-1963), USA (Demokratische Partei), Präsident der USA (1961-1963), bei seinem Berlin-Besuch, hält eine Rede auf dem Balkon des Schöneberger Rathauses, Quelle: imago/Sven Simon
imago/Sven Simon
US-Präsident John F. Kennedy (1917-1963), USA (Demokratische Partei), Präsident der USA (1961-1963), bei seinem Berlin-Besuch, hält eine Rede auf dem Balkon des Schöneberger Rathauses, hier spricht er seine berühmten Worte "Ich bin ein Berliner" | Bild: imago/Sven Simon

- Das Jahr 1963

Das Jahr 1963 – US-Präsident Kennedy besucht West-Berlin, Kreml-Chef Chruschtschow und die "Himmelsgeschwister", Juri Gagarin und Valentina Tereschkowa, sind im Osten der Stadt. Zu Weihnachten wird die Mauer dank des Passierscheinabkommens für wenige Tage durchlässiger.

"Ich bin ein Berliner." JFK

Besuch von John F. Kennedy in Berlin 1963 (Quelle: rbb)

1963 ist ein Jahr mit prominenten Gästen: US-Präsident Kennedy besucht West-Berlin und hält seine Rede vor dem Schöneberger Rathaus mit dem berühmten Satz: "Ich bin ein Berliner".

Nur zwei Tage später trifft Kreml-Chef Nikita Chruschtschow in Ost-Berlin, der Hauptstadt der DDR, ein. Werner Heine, ehemaliger Berliner Profifußballer, erinnert sich hingegen an den Besuch von Juri Gagarin und Valentina Tereschkowa beim Europapokalspiel DDR gegen Ungarn.

RSS-Feed

Auch in West-Berlin geht es fußballerisch zur Sache: Hertha BSC spielt in der ersten Bundesliga. Kurz vor Weihnachten kann endlich der Besuch stattfinden, der am längsten ersehnt wurde - Verwandte aus dem Westen können in den Ost-Teil der Stadt reisen: Das Passierscheinabkommen macht die Mauer für wenige Tage durchlässiger.   

Film von Tim Evers

Erstausstrahlung 17.11.2018/rbb

Blick vom Ostsektor auf die Straßensperren vor dem Brandenburger Tor, Oktober 1961, Quelle: akg-images
akg-images

Das Jahr 1961

Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges geschieht 1961 das Unvollstellbare: es wird die Mauer gebaut. Und die Berliner erleben kosmische Sensationen. Im Westen tanzt man Twist und der Osten kreiert einen eigenen Modetanz, den Lipsi.

Grenzsoldat an der Mauer - 1962, Quelle: rbb
rbb

Das Jahr 1962

Das Jahr 1962 - das erste Jahr nach dem Mauerbau, zahlreiche DDR-Bürger versuchen zu fliehen, in Ost-Berlin eröffnet ein neuer Flughafen und erstmals schauen die Berliner im West-Teil der Stadt Live-Fernsehen dank Satellit.

Willy Brandt (l), der regierende Bürgermeister von Berlin, trifft am 15.05.1964 in New York den Bürgerrechtler Dr. Martin Luther King (re), Quelle: dpa
dpa

Das Jahr 1964

Das Jahr 1964 – eine halbe Million Jugendliche versammeln sich beim Deutschlandtreffen in Ost-Berlin, Martin Luther King besucht beide Teile der Stadt und Beat bestimmt den Rhythmus in Ost und West.

Lange Auto-Schlange vor dem Übergang nach Ost-Berlin an der Invalidenstraße, Quelle: imago/ZUMA/Keystone
imago/ZUMA/Keystone

Das Jahr 1965

In dem Jahr donnern sowjetische Kampfflugzeuge über West-Berlin, die DDR verschärft die Zensur und es gibt ausgesprochen hohen Besuch in West aber auch in Ost:  Louis Armstrong, die Stones und die Queen besuchen Berlin.

Stadtansicht, Todesstreifen zwischen Mitte und Kreuzberg, im Hintergrund das Verlagshaus Axel Springer, Quelle: imago
imago

Das Jahr 1966

Die Studenten protestieren, langhaarige Jugendliche erhitzen die Gemüter, ein sowjetisches Militärflugzeug stürzt in den Stößensee und die SED feiert Geburtstag.

Tumulte vor dem Schöneberger Rathaus in Berlin am 2.6.1967 wegen des Besuch des persischen Herrscherpaares Kaiser Schah Reza Mohammed Pahlavi und Kaiserin Farah Diba, Quelle: dpa
dpa

Das Jahr 1967

In West-Berlin gehen die Studenten auf die Barrikaden, die Kommune 1 gründet sich und während des umstrittenen Schah–Besuchs stirbt der Student Benno Ohnesorg durch eine Polizeikugel. In Ost-Berlin wird der einflussreichste Singeklub von "Hootenanny-Klub" in "Oktoberklub" umbenannt.

Vietnam-Studenten-Demo in Berlin, 1968, Quelle: imago/ZUMA Press
imago/ZUMA Press

Das Jahr 1968

1968 ist das Jahr der Studenten-Proteste gegen den Vietnam-Krieg und die Springer-Presse in West-Berlin. Das Attentat auf Rudi Dutschke löst die größte Straßenschlacht aus, die die Bundesrepublik bisher erlebt hat. Ost-Berlin wird erschüttert durch das gewaltsame Ende des Prager Frühlings.

Blick vom Westberlin auf den Fernsehturm am Alexanderplatz, Rotes Rathaus, 1969 Quelle: imago/serienlicht
imago/serienlicht

Das Jahr 1969

1969 – das Jahr, in dem der erste Mensch auf dem Mond landet und die DDR ihren 20. Jahrestag mit der Eröffnung des Fernsehturms am Alexanderplatz in Ost-Berlin feiert. Und US-Präsident Nixon kommt nach West-Berlin.