Mann und Frau auf Würfeln (Bild:colourbox)
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Folge 2 vom 13.10.2020 - Der kleine Unterschied - Warum Mann und Frau in der Medizin nicht gleichberechtigt behandelt werden

Der Mann ist in der Medizin der Maßstab – das gilt unter anderem bei der Erforschung von neuen Medikamenten und in der Versorgung von Herzinfarkten. Wie lässt sich das ändern? Darüber sprechen Prof. Gertraud Stadler von der Berliner Charité und Prof. Gülay Çağlar von der Freien Universität Berlin.

In der Medizin ist der Mann der Maßstab – das gibt sowohl bei der Erforschung von neuen Medikamenten als auch in der Versorgung von Herzinfarkten. Dabei reagieren Frauen und Männer höchst unterschiedlich auf Medikamente und Therapien. Wie beide Geschlechter gesund alt werden können, erklärt Prof. Gertraud Stadler. Sie leitet das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin an der Berliner Charité. Gertraud Stadler interessiert vor allem, wie sich Frauen und Männer in Beziehungen gegenseitig unterstützen können – zum Beispiel beim Abnehmen oder bei der Raucherentwöhnung. An Unterschieden vor allem in der Ernährung forscht Prof. Gülay Çağlar vom Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin. Sie sagt: Auch in ökonomischen Theorien müssen die Unterschiede zwischen Frau und Mann berücksichtigt werden.

Gertraus Stadler (Bild: rbb/Judith Rhode)
rbb/Judith Rhode

- Werden Frauen in der Medizin schlechter versorgt?

Prof. Gertraud Stadler über die Unterschiede in der Gesundheitsversorgung bei Männern und Frauen.

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