Logo Talking Science Ankündigung 2020
rbb
Blickin den leeren Sendesaal; Bild: Jutta Schiller/rbb
rbb

Talking Science - Der rbb Wissenschaftssalon

Kann die Wissenschaft Lösungsansätze für die Probleme unserer Zeit liefern? Das wollten wir von drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Region wissen und haben ihnen am 12. Dezember im Kleinen Sendesaal des Rundfunk Berlin-Brandenburg jeweils 14 Minuten Zeit zur Beantwortung der Frage gegeben.  

Die Teilnehmer*innen am 12. Dezember 2019

Prof. Ortwin Renn| Quelle: IASS/berlin-event-foto.de
IASS/berlin-event-foto.de

Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung - Prof. Ortwin Renn

Fake News, alternative Wahrheiten, gesunder Menschenversand - alles Begriffe, die in der politischen Auseinandersetzung um drängende Menschheitsprobleme wie Klimawandel, Schadstoffausstoß, Energieversorgung und Landnutzung heute Hochkonjunktur haben. Aber können wir komplexe Probleme mit gefühltem Wissen und Wunschdenken lösen? Haben die Populisten recht, dass wir all diese drängenden Fragen mit Rezepten aus der Vergangenheit beantworten können?

Heike Rauer; Bild: Phil Dera
Phil Dera

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt - Prof. Heike Rauer

Was macht ist die Erde so einzigartig? Die Erde ist heute der einzige lebensfreundliche Planet in unserem Sonnensystem. Warum ist das so? Wir können von unseren Nachbarplaneten viel über grundsätzliche, klimarelevante Prozesse lernen, die bestimmen ob ein Planet bewohnbar ist, oder nicht. Und vielleicht gibt es ja doch irgendwo noch weitere Planeten mit Leben?  

Prof. Andreas Bolte| Quelle: Andreas Bolte
Andreas Bolte

Thünen-Institut für Waldökosysteme - Prof. Andreas Bolte

Der Klimawandel setzt unsere Wälder massiv unter Druck. In vielen Regionen Deutschlands sind nach den zwei Trockensommern 2018 und 2019 Fichten-, Kiefern- aber auch Buchenbestände abgestorben. Schaderreger wie Borkenkäfer, andere Insekten und Pilze breiten sich aus und gefährden weitere Waldbestände. Wie können wir unsere Wälder erhalten und an den Klimawandel und seine Begleiterscheinungen anpassen? Oder regelt das die Natur allein?

Mehr dazu im rbb

Ein Waldstück in der Uckermark
imago images / Gerhard Leber

Anpassungsstrategien: Wie sieht der Wald der Zukunft aus?

Dem Berliner Wald geht es schlecht - und auch in Brandenburg machen Trockenheit und Klimawandel den Wäldern zu schaffen. "Wir haben Schäden bei fast allen Baumarten", klagt Andreas Bolte, Leiter des Thünen-Instituts für Waldökosysteme in Eberswalde. Mit großer Sorge blickt er auf die kommenden Jahre und fordert im Inforadio, die Wälder "umzubauen". Mögliche Baumarten sind Douglasien und Roteichen oder die Libanon-Zeder, so Bolte.

Mehr dazu im rbb

Sonnenlicht im Buchenwald. (Quelle: imago images / Jan Eifert)
imago images / Jan Eifert

Die Wahrheit über... die Zukunft des Waldes

Verheerende Brände, extreme Hitze, schwere Stürme setzen unseren Bäumen so stark zu wie noch nie. Gleichzeitig breiten sich Schädlinge aus. Sven Oswald sucht nach Wegen, dem Wald zu helfen. Welche Rolle spielen neue Baumkulturen, wie kann der „Kahlfraß“ der Kiefern aufgehalten werden? Und was leistet Feuerfernerkundung aus dem All?

Rückblick

RSS-Feed

14 Minuten, um die Welt zu retten

RSS-Feed
  • Prof. Andreas Bolte mit Pflanzen; Bild: Thomas Ernst/rbb
    rbb Presse & Information

    Prof. Andreas Bolte, Thünen-Insitut für Waldökosysteme

  • Prof. Ortwin Renn| Quelle: IASS/Ostermann
    IASS/Ostermann

    Prof. Ortwin Renn, Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung

  • Prof. Heike Rauer| Quelle: WISTA-MANAGEMENT GmbH
    WISTA-MANAGEMENT GmbH

    Prof. Heike Rauer, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

  • Prof. Peter Seeberger, Bild: MPIKG/ David Ausserhofer
    MPIKG/David Ausserhofer

    Prof. Peter Seeberger, Direktor Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam

  • Dr. Claudia Nicolai bei einer Präsentation in der HPI School; Bild: HPI/Kay Herschelmann
    HPI/Kay Herschelmann

    Dr. Claudia Nicolai, Akademische Direktorin HPI School of Design Thinking

  • Manfred Hild, Professor an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin, untersucht eine Einheit des "Myon"-Roboter am 13.09.2016 (Quelle: dpa/Gregor Fischer)
    dpa/Gregor Fischer

    Prof. Manfred Hild, Beuth Hochschule für Technik Berlin

  • Günter M. Ziegler, Präsident FU Berlin; Quelle: Kay Herschelmann
    Kay Herschelmann

    Prof. Günter M. Ziegler, Freie Universität Berlin

                      

  • Permafrostforscherin Julia Boike auf einer Forschungsreise;Quelle: Paolo Verzone/VU
    Paolo Verzone/VU

    PD Dr. Julia Boike, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Humboldt-Universität zu Berlin

                   

  • Prof. Bernd Müller-Röber; Quelle: Thomas Hölzel (AVZ)
    Thomas Hölzel (AVZ)

    Prof. Bernd Müller-Röber, Universität Potsdam und Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie

                        

  • Prof. Reinhard Hüttl, Vorstandsvorsitzender des Geoforschungszentrums (Bild: Inforadio/Prinzler)
    Inforadio

    Prof. Reinhard Hüttl, Deutsches GeoForschungsZentrum

                       

  • Johannes Vogel hält Probe vom Naturforscher Ehrenberg in der Hand; Quelle: Peter Himsel/Museum für Naturkunde Berlin hat
    Museum für Naturkunde Berlin/Peter Himsel

    Prof. Johannes Vogel, Museum für Naturkunde Berlin

                        

  • rbbFernsehen_2019:04:26_-Talking_Science
    rbb/Oliver Betke

    Prof. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung