Pflanzenporträts

Quelle: Colourbox/LiliGraphie
Colourbox

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Zierpflanzen, aber auch Nutzpflanzen jeglicher Art finden sich überall. Sie sind oft eine Pracht fürs Auge oder bieten ein unerwartetes Geschmackserlebnis.

Glossar

  • Gespräch: Was Sie beim Einpflanzen von Clematis beachten müssen

    Clematis pflanzt man am besten im Spätsommer. Sie lieben einen sonnigen Standort und humusreichen Boden, vertragen aber keine Staunässe. Ihr Wurzelbereich sollte schattig gehalten werden. Auf einem humosen, gut durchlässigen Boden fühlen sie sich am wohlsten. Marianne Lüdke aus Eiskeller gibt wichtige Tipps.

    Gespräch: Die besten Clematissorten - Juuli und Fujimusume

    Marianne Lüdke stellt ihre ersten beiden Lieblinge Clematis "Juuli" und Clematis "Fujimusume" vor. Clematis "Juuli" ist eine Clematis integrifolia, d.h. sie ist keine kletternde Sorte, sondern muss hochgebunden werden. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz und einen humosen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden. Durch ihre geringe Wuchshöhe eignet sie sich auch für die Bepflanzung von Kübeln. Clematis "Fujimusume" hat wunderbar leuchtende, blaue Blüten. Zudem ist sie pflegeleicht und zeichnet sich durch mehrmalige Blühphasen aus. Sie kann eine Höhe von ein bis drei Metern erreichen. Man pflanzt sie daher am besten an Pergolen, Zäune oder Rankgerüste.

    Gespräch: Die besten Clematissorten - Madame Julia Correvon und Rosamunde

    Zwei weitere Lieblingssorten von Marianne Lüdke sind: Clematis "Madame Julia Correvon" und Clematis "Rosamunde" vor. Die prachtvolle "Madame Julia Correvon" ist eine Clematis, die den ganzen Sommer üppig blüht und sehr robust ist. Clematis 'Rosamunde' wächst breitbuschig, kompakt und gut verzweigt. Sie ist allerdings anfällig für die Clematiswelke, treibt aber bei einem radikalen Rückschnitt im nächsten Jahr wieder üppig aus. Sie ist pflegeleicht, winterhart und ist u.a. wegen ihrer langen Blütezeit und dem Blütenreichtum so beliebt.

    Gespräch: Die besten Clematissorten - Margaret Hunt

    Der absolute Favorit von Marianne Lüdke ist die Clematis "Margaret Hunt". Sie blüht den gesamten Sommer durch und gehört zu den großblütigen Waldreben. Sie ist sehr robust, gesund und wüchsig. Ein Rückschnitt auf einen Meter im späten Winter fördert ein gesundes und kräftiges Wachstum und die Blütenbildung.

  • Disteln - besser als ihr Ruf

    Von wegen nutzloses Unkraut. Kugeldisteln ernähren ein ganzes Heer an Insekten. Großzügig teilen sie Nektar und Pollen und sollten daher in keinem Garten fehlen.

  • Gräser - immer ein Hingucker

    Gräser lassen den Garten groß wirken. Sie dienen als natürlicher Sichtschutz, schaffen Abwechslung im Garten und sind auch im Winter noch hübsch anzusehen.

  • Kaiserkronen - Majestätisch im Beet

    Sie machen ihrem Namen alle Ehre - sind sie doch von stattlicher Größe und mit leuchtenden Blüten, die kronenförmig angeordnet sind. Kaiserkronen gehören zur großen Familie der Liliengewächse, sind jedoch eine eigene Gattung.

    Kürbisse – beeindruckend vielfältig

    Mächtig gewaltig und dazu auch noch vielfältig - in Form, Farbe und Verwendung. Der Kürbis ist das Gemüse mit den größten Früchten. Aus botanischer Sicht sind es Beeren, genaugenommen Panzerbeeren, da ihre Haut im Laufe der Zeit richtig hart wird.

    Leberblümchen: klein- aber oho!

    Laien halten Leberblümchen oft für schlichte Pflanzen. Nur wenige Gärtner haben sich auf die langsam wachsenden Waldblumen spezialisiert. Kenner zahlen für ein einzelnes Hahnenfußgewächs gerne auch mal Tausende Euro. Andreas Händel, selbst ernannter „Mister Hepatica“ aus Ketzin, widmet sein Leben seit vier Jahrzehnten den Gewächsen.

  • Gesund und lecker - Die Maulbeere

    Sie haben eine lange Geschichte: die Maulbeerbäume. Seit über 300 Jahren werden sie bei uns kultiviert. Viele gibt es heute nicht mehr, aber sie könnten eine Renaissance erleben. Denn ihre Beeren sind gesund und schmackhaft.

    Gesund und lecker - Die Maulbeere

    Sie haben eine lange Geschichte: die Maulbeerbäume. Seit über 300 Jahren werden sie bei uns kultiviert. Viele gibt es heute nicht mehr, aber sie könnten eine Renaissance erleben. Denn ihre Beeren sind gesund und schmackhaft.

    Königinnen der Fensterbank - Orchideen

    Im antiken Griechenland war die Orchidee ein Symbol für Männlichkeit. Ein Blick in jede Blüte verrät, warum sie auch heute noch für Leidenschaft und Fruchtbarkeit steht. Sie ist die unangefochtene Königin der Fensterbank. Und wie es sich für eine Hoheit gehört, ist sie auch ein bisschen eigen. Besonders beim Gießen.

  • Pfingstrosen teilen

    Immer wieder entlocken sie ihren Betrachtern ein WOW - Pfingstrosen. Anfang Mai, wenn die Tulpen fast weg und die Rosen noch nicht da sind, erscheinen ihre kugeligen Knospen! Diese öffnen sich dann zu einer imposanten Blütenpracht, die bis Mitte Juni unsere Gärten verzaubert.

    Gespräch: Radieschen - Tipps für Aussaat und Verwendung

    Ulrike Finck ist zu Gast in dem Küchengarten von Ben Perry in Stahnsdorf. Ben Perry ist leidenschaftlicher Hobbygärtner, Buchautor und Profikoch und gibt Ulrike Finck zahlreiche Tipps für den Aufbau eines Küchengartens. Im ersten Tipp geht es um die Aussaat verschiedener Radieschensorten. Das Schöne an Radieschen ist ihr schnelles Wachstum. Nach nur fünf Wochen sind Radieschen erntereif. Ben Perry sät daher alle 14 Tage aus, damit er über einen langen Zeitraum Radieschen im Beet hat.

  • Das blaue Wunder – Scilla & Co.

    Blausternchen gehören zu den pflegeleichtesten und zahlreichsten Frühblühern. Im Laufe der Jahre werden ihre Teppiche immer dichter und breiter, wenn man sie einfach in Ruhe lässt. Unter Bäumen und Sträuchern, wo es nicht zu trocken wird, fühlen sie sich am wohlsten. Auch wenn sie sich alle sehr ähneln, gibt es mehrere Arten dieser Gattung. Sie alle präsentieren sich von Anfang März bis weit in den April hinein.

Tipps & Tricks

Gärtnerarbeit (Bild: dpa)

Tipps und Tricks

Wie dünge ich meine Obstbäume? Wie kann ich meinen Boden verbessern? Hier sind die wichtigsten Gartentipps für Sie zusammengestellt - passend zur Saison.

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Balkonien (Quelle: dpa/Arno Rude)
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