Pflanzenporträts

Quelle: Colourbox/LiliGraphie
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Zierpflanzen, aber auch Nutzpflanzen jeglicher Art finden sich überall. Sie sind oft eine Pracht fürs Auge oder bieten ein unerwartetes Geschmackserlebnis.

Glossar

  • Akelei - zarte Frühlingsboten

    Sie lieben den wandernden Schatten unter Gehölzen und frischen nähstoffreichen Boden. Sie brauchen keinen zusätzlichen Dünger aber Hummeln, denn die sind die Hauptbestäuber der zierlichen Vagabunden, die sich im Laufe der Zeit gerne überall im Garten herumtreiben.

    Service - Alternativen zum Buchsbaum

    Buchsbäume galten immer als robust und anspruchslos. Sie verschafften dem Bauerngarten das typische Aussehen. Doch die Zeiten, in denen man sich keine Sorgen um die immergrünen Gewächse machen musste, sind vorbei. Pilze und vor allem der Buchsbaumzünsler setzen ihm zu.

    Winterblüher Amaryllis

    Die Amaryllis oder auch Ritterstern genannt , blüht im Winter und schiebt erst danach ihr Laub von Frühjahr bis Sommer. Die imposanten rot oder weiß blühenden Pflanzen sind bei uns die Klassiker zur Weihnachtszeit . Mittlerweile gibt es sie aber auch Rose, in Lachs oder gestreift. Ob im Topf oder als Schnittblume, bei richtiger Pflege hat man lange Freude an ihr und im Topf kann man sie sogar über den Sommer bekommen.

    Blühwunder Astern

    Wenn sich die Gartensaison so langsam dem Ende neigt, erst dann erstrahlen sie, die Herbstastern - in Weiß oder Rosa, in vielen Violett-Tönen oder in Karminrot. ‚Asteraceae‘ lautet der Botanische Name abgeleitet aus dem Griechischen, denn Aster bedeutet Stern. Mit ihren unzähligen kleinen Blüten gehört die Aster zu den Korbblütlern. Der Blütenstern besteht aus zahlreichen ganz kleinen Einzelblüten, die wie in einem Korb angeordnet sind.

    Buschwindröschen – in weiß, gelb und gemischt

    Wie kleine Lichtpunkte erscheinen sie im Frühling in den Wäldern – manche rein weiß und andere strahlend gelb. Stehen Pflanzen mit unterschiedlich farbigen Blüten dicht nebeneinander, so bilden sich bezaubernde Mischformen.

    Rosen des Winters - Christrosen

    Sie ist anders als die anderen und blüht dann, wenn es den meisten Pflanzen noch zu kalt ist und das tapfer über mehrere Wochen: Die Christrose! Sie wird auch als „Rose des Winters“ bezeichnet. Besonders wohl fühlt sie sich unter Bäumen und Sträuchern, sowie in lockerem und etwas kalkhaltigem Boden. Wer sie noch auffälliger in Szene setzen will, pflanzt sie in Kübel oder Kästen.

  • Dahlien – Königinnen im Herbstfeuerwerk

    Der Britzer Garten wird Jahr für Jahr im Spätsommer und Herbst zu einem leuchtenden Blütenfeuerwerk. Mittendrin, anmutig und einfach schön – die Dahlie. Welche Sorten und welche Begleiter können die Britzer Gärtner empfehlen und was benötigen die Mexikanerinnen um sich bei uns wohl zu fühlen? Die passenden Antworten hat die Gartenzeit!

    Insektenmagnete Doldenblütler

    Doldenblütler sind Insektenmagnete. Ihre großen Blüten senden Signale - über alle Zäune hinweg. Wer mehr Tiere in seinen Garten locken will, der muss Doldenblütler pflanzen. Fenchel, Anis, Pastinake oder wilde Möhre: Von weit her fliegen Tiere herbei, um an ihrem Nektar zu lecken.

  • Gräser – bringen Poesie ins Beet

    Gräser bringen Bewegung ins Beet. Keine Staudenkomposition sollte auf die sanft im Wind wehenden Ähren und Halme verzichten. Wichtig: Damit sich die filigranen Schönheiten richtig gut entwickeln muss man auf ihre Ansprüche achten, denn für jeden Standort, jede Gartensituation gibt es das richtige Gras.

    Gelbe Stauden im Garten - unterschätzte Schönheiten

    Mit gelben Stauden holt man sich die Sonne in den Garten. Gelb wirkt heiter und warm, vermittelt Lebenskraft und Leichtigkeit, Gelb fällt auf und lockt zudem Insekten an. Gelbe Stauden gibt es in vielen verschiedenen Spielarten. Wir stellen die Schönsten vor.

    Hecken – bunte Vielfalt in Reihe

    Hecken müssen nicht immer monoton und gleichförmig sein. Liguster, Eibe, Thuja – und Schluss?! Keineswegs, die Gartenzeitgärtner stellen viele fantasievolle Alternativen vor! Wie wäre es mit Zierapfel, Schlehe und Blutpflaume? Für jeden Zweck und jede Gartensituation gibt es die richtigen Gehölze, die man gut als Heche verwenden kann.

    Hortensien – charmante Schönheiten

    In Pirna Zuschendorf bei Dresden wachsen einfach die Schönsten! Ob Strauch- oder Bauernhortensien - 500 verschiedene Arten und Sorten ziehen die Besucher des Schlossparks über Monate hinweg in ihren Bann.

    Immergrün - Die Stechpalme Ilex

    Sie präsentiert sich in den traditionellen Weihnachtsfarben rot und grün. In England und der Schweiz nutzt man sie sogar als Weihnachtsbaum: Die gewöhnliche Steckpalme Ilex ‚aquifolium‘, auch als Winterbeere bekannt. Schon im Mittelalter holte man die immergrünen Zweige mit ihren leuchtend roten Früchten als Sinnbild ewigen Lebens ins Haus. 

  • Kalanchoe - Dickblattgewächse mit feuerroten Blüten

    Mit feuerroten Mini-Blüten eroberten die ersten "Flammenden Käthchen" die deutschen Stuben. Neue Züchtungen bilden üppig gefüllte Röschen. Die Dickblattgewächse stammen ursprünglich aus Madagaskar. Der Potsdamer Pflanzenjäger und Sukkulentenzüchter Robert Blossfeld brachte sie nach Europa. Das war um 1930.

    Mehrjährige Kletterpflanzen

    Sie wollen hoch hinaus und das sollen sie auch. Kletterpflanzen wie Efeu oder wilder Wein lassen unter ihren Blättern ganze Zäune oder Wände verschwinden. Sie brauchen dafür nicht mal ein Gerüst. Noch flinker ist der Schlingknöterich, der einem regelrecht über den Kopf wächst. Blauregen muss sich an Seilen, Drähten oder Holzlatten festhalten können, dann wächst auch er beachtlich.

    Kresse – zu Besuch bei Deutschlands Kressekönig!!

    350 000 Schalen Kresse in Bioqualität verlassen Woche für Woche die Gärtnerei. Klassische Kresse - aber auch anderes frisch gekeimtes Super-Food ist dabei. Beeindruckend ist ein Besuch in der Produktionsstätte von Elmar Gimperlein.

    Die Herbstkönige - Kürbisse

    Kürbisse sind einfach prachtvolle Gesellen. Sie sehen gut aus und lassen sich zu fantasievollen Dekorationen und köstlichen Gaumenfreuden verarbeiten. Was aber muss man ihnen im Garten bieten, damit sie auch wirklich gut gedeihen und welche Sorte ist für welchen Zweck und welchen Standort die Beste? Fragen über Fragen, die von den Gartenzeit-Experten kompetent beantwortet werden.

    Lenzrosen - pflegeleichten Stauden

    Sie gehören zu den ersten Frühlingsboten im Jahr: die Lenzrosen, botanisch: Helleborus orientalis. Die pflegeleichten Stauden zählen mit ihren hohen Stielen und kräftigen Blüten zu den „Großen“ unter den Frühjahrsblühern. Wenn sie sich wohlfühlen, nehmen sie mit jedem Jahr an Schönheit und Umfang zu. Und sie sind immer für Überraschungen gut.

  • Märzenbecher - Läuten den Frühling ein

    Märzenbecher – auch Frühlingsknotenblumen genannt - gehören zu den unkomplizierten Frühblühern. Ihre Hauptblütezeit liegt, wie es ihr Name schon sagt, im März. Haben sie sich im Garten etabliert, werden sie von Jahr zu Jahr schöner und üppiger.

    Neophyten – problematische Pflanzen

    Invasive Neophyten nennt man Pflanzen, die aus anderen Klimaregionen eingewandert sind und sich rasant und vor allem unkontrolliert ausbreiten. Sie verdrängen mehr und mehr heimischen Arten. In unseren Wäldern sind das die Spätblühende Traubenkirsche und der Eschenblättrige Ahorn. Besonders in wertvollen Naturschutzgebieten sollten sie beizeiten erkannt und beseitigt werden.

    Orchideen

    Im Rosengut in Langerwisch kann man derzeit erleben, welch imposante Vielfalt die Welt der Orchideen zu bieten hat: Mehr als 3000 Orchideen werden dort noch bis Anfang Februar präsentiert. Wir stellen einige der über 100 Sorten vor und erfahren von einem Orchideenexperten die fünf wichtigsten Pflegetipps.

  • Primeln – farbenfrohe Frühlingsboten

    Bunte Primeln gehören schon im Spätwinter zum festen Sortiment in den Gartenmärkten. Sie sind die ersten im Gewächshaus, die ersten auf dem Fensterbrett und abgesehen von Schneeglöckchen, Winterlingen und Krokussen die ersten, die in der Natur ihre bunten Blüten entfalten. Denn sie sind keineswegs ein Wegwerfpflanze , sondern können mit etwas Pflege jedes Jahr wieder blühen.

    Prachtvolle Rhododendren

    Der Name Rhododendron stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet „Rosenbaum“. In Parks und Gärten pflanzt man Rhododendren oft als große Gruppe – genauso wachsen sie auch in ihrer Heimat! Bis so ein Highlight zur verkaufsfertigen Pflanze herangewachsen ist, vergehen vier bis fünf Jahre.

    Wurzelnackte Rosen

    Jetzt ist die beste Zeit, wurzelnackte Rosen zu pflanzen. Noch ist genügend Feuchtigkeit und Wärme im Boden, dass sich Feinwurzeln bilden können. Dadurch hat die Rose gegenüber einer Frühjahrspflanzung vier Wochen Vorsprung. Andrea Genschorek aus der Biolandrosenschule in der Uckermark erklärt, worauf man achten und wie geschnitten werden muss, damit die Rosen gut anwachsen und sich zu prächtigen Pflanzen entwickeln können.

    Rosenpartner im Beet

    Einen guten Rosenbegleiter macht vor allem eines aus: Er unterstreicht die Schönheit und Besonderheit der Rose, statt ihr die Schau zu stehlen und entfaltet damit ihre wahre Pracht. Gut zur Geltung kommen Rosen, wenn man sie mit anderen Wuchsformen kombiniert. Wie mit den kompakten Blütenkugeln vom Allium zum Beispiel. Sie halten der Rose auch verblüht noch lange die Treue.

    Quitten – Leuchtende Schönheiten

    Quitten – egal ob Birnen oder Apfelquitten – sind einfach schöne, dekorative Früchte. Sie sind unkompliziert und lassen sich zu ganz besonderen Köstlichkeiten verarbeiten. Der gesamte Baum mit seinem dunklen, gesunden Laub und dem eher straff aufrechten Wuchs ist eine wahre Zierde, die in keinem bäuerlichen Garten fehlen sollte.

  • Schwerpunkt - Sansevierien – bescheiden und unverwüstlich

    Inneneinrichter jubeln, berufstätige Zimmergärtner ebenfalls – Sansevierien machen glücklich, denn sie passen ins moderne Design und gedeihen dort auch noch problemlos - ohne Extrawünsche oder Divengehabe. Völlig zu Unrecht waren sie lange Zeit als biedere Omapflanze verschrien.

    Stockrosen: Ein Muss im Bauerngarten

    Sie zieren Mauern, Zäune und manchmal auch ganze Gärten: Stockrosen, botanisch: Alcea rosae, im Volksmund auch Bauernrose genannt. Sie gehören zur Familie der Malvengewächse und spielen neben den Buschmalven, den Bechermalven und dem Echten Eibisch im wahrsten Sinne des Wortes eine herausragende Rolle.

    Storchschnabel - pflegeleicht und elegant

    Es kommt schnell zu Verwechslungen, wenn man seinen Namen hört: Geranium. Viele denken dabei gleich an Geranien. Sie gehören beide zwar der gleichen Pflanzenfamilie an, haben aber sonst nichts gemein. Die Fruchtstände des Geraniums sehen aus wie Storchschnäbel - daher auch sein Name: Geranium-Storchschnabel!

  • Schattenraritäten: Unbekannte Schönheiten

    Waldlilien, Feenglöckchen und Herzblattwurz – kaum einer kennt diese Schönheiten, sie führen quasi ein Schattendasein. Nicht so beim ehemaligen Züchtungsleiter der Staudengärtnerei Foerster, Dr. Konrad Näser. In seinem Garten in Potsdam Bornim werden die Unbekannten gewürdigt und gepflegt. Als Dank bringen sie Farbe in dunkle Gartenecken.

    Blüte zur Weihnachtszeit - Weihnachtskaktus

    Jährlich um die Weihnachtszeit steht der Weihnachtskaktus in voller Blüte – daher auch sein Name. Der Weihnachtskaktus erfreut sich seit einigen Jahren wieder großer Beliebtheit, kein Wunder! Seine Blüten weisen überaus intensive Farben in der tristen Jahreszeit auf. Bei richtiger Handhabung blüht er exakt zur Weihnachtszeit. Wir zeigen, mit welchem Trick man das schafft, aber auch wie man ihn am besten pflegt und was man bei ihm absolut vermeiden sollte!

    Winterlinge - Die ersten Winterblüher

    "Man müsse die Winterlinge zu Millionen auf die Gärten loslassen", meinte der große Gartenphilosoph Karl Foerster einst. Kein Wunder, denn die Winterlinge zählen mit ihren kleinen gelben Schalenblüten zu den schönsten Winterblühern und zu den Ersten, die sich im Vorfrühling in den Beeten zeigen. Wir stellen einen Sammler der kleinen Winzlinge und seine beeindruckende Sorten vor.

    Leuchtende Farben - Zierahorn

    Obwohl ihre Blüten eher unscheinbar sind, zählen die japanischen Zierahorne zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Kein Wunder, denn fast alle eignen sich auch für kleine Gärten und setzen durch ihre intensive Blattfärbung augenfällige Akzente sowohl in der Gruppe als auch in Solitärstellung. Ihre filigranen Blätter verfärben sich im Herbst leuchtend gelborange bis karminrot und schmücken sich oft auch im Frühling mit besonderen Farbtönen. Wir stellen die interessantesten Sorten vor.

    Ziersalbei: Der Schwarm für Insekten

    Sie fliegen auf ihn. Für Bienen und Hummeln ist Salbei, der zu den Lippenblütlern zählt, ausgesprochen attraktiv. Ganz gleich, ob es sich um den Heilenden, den Salvia ‚officinales‚ oder den Steppensalbei handelt. Ziersalbei ist sehr langlebig und unkompliziert. Es gibt hohe und niedrige, langstielige und dichtere Sorten in Blau, Rosa, Violett und Weiß.

Tipps & Tricks

Gärtnerarbeit (Bild: dpa)

Tipps und Tricks

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Buchtippps

Balkonien (Quelle: dpa/Arno Rude)
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