Verschiedene Kohlsorten roh auf weißem Grund (Bild: imago images/shotshop)
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Auch ein Frühlingsgemüse: - Köstliches aus Kohl

Kohl nur im Winter? Von wegen! Gerade im Frühling sind viele Kohlsorten besonders zart im Geschmack. Und viele Arten von Kohl eignen sich auch besonders für die knackig-gesunde Frühlingsküche.

Kohl ist aber nicht nur lecker und knackig - in ihm stecken auch Stoffe von besonderer Kraft: Ballaststoffe kommen in pflanzlichen Zellen vor und dienen da als Gerüst- und Stützsubstanzen. Sie stecken vor allem in Getreide (z.B. den Randschichten des Getreidekorns), in Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten.

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Power aus Ballaststoffen

Vollkornprodukte haben einen hohen Ballaststoffgehalt. Im Gemüse liefert vor allem Kohl (also Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing) viele Ballaststoffe, aber auch Karotten oder Fenchel.
 
Bei den Obstsorten führen Äpfel, Birnen und Beeren. Trockenfrüchte wie Datteln, Feigen, Pflaumen und Rosinen sind ebenfalls sehr reich daran.

Was können Ballaststoffe?

Ballaststoffe dienen nicht der Energiegewinnung, sondern ihre Funktion liegt vor allem in der Beeinflussung der Verdauung. Ballaststoffe vergrößern das Volumen des Stuhls, bewirken eine weiche Stuhlkonsistenz und verkürzen die Darmpassagezeit. Wer sich ballaststoffreich ernährt verhindert Verstopfung und beugt Hämorrhoiden sowie Darmdivertikeln vor.
 
Ballaststoffreiche Kost hat außerdem einen längeren Sättigungswert, denn der Nahrungsbrei bleibt länger im Magen. Dazu intensivierten ballaststoffreiche Lebensmittel die Kautätigkeit und regen die Speichel- und Magensaftsekretion an.
 
Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) kann eine hohe Ballaststoffzufuhr der Entstehung von Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und Dickdarmkrebs vorbeugen
 
Die DGE empfiehlt, mindestens 30 Gramm Ballaststoffe täglich zu verzehren.

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Beitrag von Carola Welt

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